Atomstandort Brokdorf
Atomkraftwerk in Deutschland mit einem in Betrieb befindlichen Druckwasserreaktor und einem Standortzwischenlager für Atommüll.
Details zu:Hamburg hängt am AKW Brokdorf: 31. Januar 2012 - Sollte das Atomkraftwerk Brokdorf in nächster Zeit ausfallen, könnte es wegen der kalten Wetterlage zu einem Blackout in Hamburg kommen – schreibt das Hamburger Abendblatt. Atomkraftgegner warnen vor Hysterie, mahnen aber erneut die Abhängkeit von Großtechnologie an. - mehr
Standort-Facts
- Ort: Brokdorf, Schleswig-Holstein
- Land: Deutschland
- Rubrik: Standort
- Zustand: in Betrieb
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Das Atomkraftwerk befindet sich nahe der Gemeinde Brokdorf im Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein, etwa 50km nordwestlich von Hamburg, direkt an der Elbe. Am Standort befindet sich ein in Betrieb befindlicher Druckwasserreaktor sowie ein Standortzwischenlager für Atommüll.
Reaktordaten Brokdorf
- Baubeginn: 01.01.1976
- Inbetriebnahme: 14.10.1986
- Kommerzieller Betrieb: 22.12.1986
- Abschaltung: 2021 (geplant)
Standortzwischenlager Brokdorf
- Baubeginn: 05.04.2004
- Inbetriebnahme: 05.03.2007
- Betriebsende: 2047 (geplant)
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Atomausstieg - die Wahrheit Teil 22: Sind die “neueren” AKW sicherer?
Die “neueren” Atomkraftwerke dürfen teilweise noch mehr als 10 Jahre laufen. Doch sicher sind die auch nicht.
- Zwischenlager: Schutzmauern für mehr Sicherheit (12. Januar 2012)
- Hochwasser: Brokdorf ist nicht sicher (10. Oktober 2011)
- "Krümmel-Syndrom" in Brokdorf: Verformte Brennelemente und Trafo-Schaden (11. August 2011)
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AKW Brokdorf: Chronik
- 1972 - Beginn der Planungsarbeiten durch die Kraftwerk Union AG, zwei Jahre später Gründung der Kernkraftwerk Brokdorf GmbH
- 25.10.1976 - Erste atomrechtliche Teilgenehmigung abends durch die Landesregierung Kiel ausgesprochen
- 26.10.1976 - Baubeginn in Brokdorf um ein Uhr nachts unter Polizeischutz. Der Bauplatz wird wie eine Festung eingezäunt und mit Stacheldrahtrollen und Wassergräben gesichert
- 30.10.1976 - Erste Großdemonstration am Bauplatz, mehr als 5.000 Teilnehmer. Rund 2.000 davon brechen gewaltsam in die Baustelle ein, um sie zu besetzen. Mehrere Hundertschaften Polizei räumen das Gelände mit Wasserwerfern und Tränengas
- 13.11.1976 - "Brokdorf II"-Demonstration, 30.000 internationale Teilnehmer. Die Polizei errichtet Straßenkontrollen und riegelt das Gelände weiträumig ab, ausgerüstet mit Wasserwerfern, Tränengasgranaten, Pferden, Hunden und Hubschraubern. Bürgerkriegsähnliche Gefechte, 3.000 Demonstranten stürmen erneut den Bauzaun. Bilanz: Über 130 Verletzte, davon 70 Polizisten
- 17.12.1976 - Verwaltungsgericht (VG) Schleswig verfügt einen vorläufigen Baustopp, der im Februar 1977 verlängert wird
- 19.02.1977 - Trotz eines vom VG Schleswig bestätigten Verbots bislang größte Demonstration gegen Brokdorf: 50.000 Menschen bei "Brokdorf III" vor Ort und in Itzehoe. Diesmal keine Stürmung des Baugeländes
- 17.10.1977 - Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg ordnet unbefristeten Baustopp für das AKW Brokdorf an, bis die Entsorgungsfrage geklärt ist. Die Atomkraftgegner beschließen, vor Ort nicht weiter zu demonstrieren, solange der Baustopp gilt
- 28.03.1979 - Havarie im Atomkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg, Pennsylvania (USA)
- 16.05.1979 - Niedersachsens Ministerpräsident Albrecht erklärt - unter dem Eindruck der massiven Proteste in der Bevölkerung und des Kernschmelzunfalls in Harrisburg -, dass eine Wiederaufbereitungsanlage (WAA) in Gorleben politisch nicht durchsetzbar sei. Die Bundesregierung favorisiert fortan ein "Integriertes Entsorgungskonzept" mit dezentraler Entsorgung
- 28.09.1979 - "Entsorgungsbeschluss" der Regierungschefs von Bund und Ländern: Eine deutsche WAA soll gebaut werden und ein Systemvergleich zwischen Wiederaufarbeitung und direkter Endlagerung erfolgen. Spätestens Ende der 90er-Jahre soll ein Bundesendlager betriebsbereit sein. Als Entsorgungsvorsorgenachweis für den Weiterbetrieb von AKWs gilt der Nachweis über den Verbleib der abgebrannten Brennelemente für sechs Jahre im Voraus
- 14.10.1979 - Anti-Kernkraft-Großdemonstration in Bonn mit mehr als 70.000 Teilnehmern 1980 - Antrag für ein externes Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente in Gorleben (1.500 Tonnen). In Hessen, Niedersachsen, Bayern und Rheinland-Pfalz werden Standorte für eine WAA gesucht
- 22.01.1981 - OVG Lüneburg hebt Baustopp für das AKW Brokdorf auf: Es erkennt Fortschritte bei der Lösung der Entsorgungsfrage
- 18.02.1981 - Kiel erteilt zweite Teilerrichtungsgenehmigung
- 28.02.1981 - Großdemonstration in der Wilster Marsch mit rund 100.000 Teilnehmern - bis dahin größte Demo gegen Kernkraft in der Bundesrepublik, von rund 10.000 Polizisten begleitet. 128 Polizisten und geschätzt ebenso viele Demonstranten werden bei heftigen Krawallen verletzt. Massenweise Messer, Stahlkugeln, Schleudern und Eisenstangen stellt die Polizei sicher. Brokdorf wird zum Symbol des Widerstands gegen die Atomindustrie, spaltet aber auch die Anti-AKW-Bewegung in friedliche und militante Gruppen. Die Demonstration geht durch den Brokdorf-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (14. Mai 1985: zu den Grundsätzen der Versammlungsfreiheit) in die Rechtsgeschichte ein
- 25.05.1981 - Hamburgs Bürgermeister Hans-Ulrich Klose (SPD) tritt unter anderem wegen seiner Politik um den Bau des Atomkraftwerks in Brokdorf (Nichtbeteiligung, Nichtunterstützung) von seinem Amt zurück
- 26.04.1986 - Der GAU von Tschernobyl - eine der schwersten Reaktorkatastrophen der Geschichte
- 07.06.1986 - 30.000 demonstrieren in Brokdorf gegen die baldige Inbetriebnahme; 10.000 Hamburger Demonstranten auf dem Weg zum Atomkraftwerk Brokdorf werden im schleswig-holsteinischen Kleve aufgehalten
- 08.06.1986 - "Hamburger Kessel": Auf dem Heiligengeistfeld sammelt sich eine Demonstration aus Protest gegen den Polizeieinsatz vom Vortag. Die mehr als 800 Personen werden bis zu 13 Stunden lang innerhalb der Absperrketten festgehalten. Zwei Monate später muss Innensenator Rolf Lange seinen Hut nehmen
- 08.10.1986 - Inbetriebnahme des Atomkraftwerks als weltweit erste Anlage nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl
- 22.12.1986 - Beginn des kommerziellen Leistungsbetriebs
- 1992 - Brokdorf ist das AKW mit der weltweit höchsten Brutto-Jahresstromerzeugung
- 2003 - Atomrechtliche Genehmigung zur Errichtung eines Zwischenlagers für 100 Castorbehälter, Fertigstellung Herbst 2005
- 05.03.2007 - Inbetriebnahme des Standort-Zwischenlagers am AKW Brokdorf
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Blogbeiträge
- Hamburg hängt am AKW Brokdorf 31. Januar 2012
Sollte das Atomkraftwerk Brokdorf in nächster Zeit ausfallen, könnte es wegen der kalten Wetterlage zu einem Blackout in Hamburg kommen - schreibt das Hamburger Abendblatt. Atomkraftgegner warnen vor Hysterie, mahnen aber erneut die Abhängkeit von G...
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- Verzögerung bei Wiederanfahren von AKW Brokdorf 20. Juli 2011
Das Atomkraftwerk Brokdorf soll nach mehrwöchiger Revision wieder ans Netz gehen. Die Atomaufsicht gibt aber kein grünes Licht, weil Unterlagen fehlen. Es ist eines der letzten neun AKW in Deutschland, zwar neuer als die stillstehenden Anlagen, aber ...
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Keine Gnade zugunsten von AKW-Laufzeiten: Die Polizei hat die Blockade von Atomkraftgegnern auf der Zufahrtstraße zum AKW Brokdorf geräumt. Stellte sich die Gewerkschaft der Polizei vor wenigen Wochen noch hinter unsere Forderungen, machten die Beamt...
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Asse-II, Morsleben, Gorleben, Brokdorf. Um die Atomanlagen sind die Krebserkrankungen signifikant erhöht. Die "Meßstelle für Arbeits- und Umwelt-Schutz e.V." in Bremen fordert eine Untersuchung der erhöhten Krebsraten in Wewelsfleth in der Umgebung...
- Vor 30 Jahren: Der große Marsch auf Brokdorf 27. Februar 2011
Brokdorf ist für eine ganze Generation von Westdeutschen noch heute Synonym für den Widerstand gegen die Atomkraft. Gehüllt in gelbe Regenjacken, den Bauarbeiterhelm auf dem Kopf oder zumindest im Rucksack wanderten sie Ende der 70er und Anfang d...
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Nachrichten aus der Presse
- 23.01.2012 - Krebsfälle bei Brokdorf
Die Ursache für die erhöhte Krebsrate in der Gemeinde Wewelsfleth nahe dem Atomkraftwerk Brokdorf sollte endlich geklärt werden. Das fordert die Initiative "Brokdorf-akut". Sie übergab am Dienstag im Kieler Gesundheitsministerium fast 1900 Unterschriften. Demonstranten trugen ein Transparent "Krebsfälle bei Brokdorf aufklären". - 20.01.2012 - E.ON: Das Kernkraftwerk Brokdorf ist nicht Ursache für erhöhte Krebsrate in Wewelsfleth
Das Kernkraftwerk Brokdorf ist nicht der Grund für die Krebsfälle in Wewelsfleth. Dies hat bereits 2009 eine Untersuchung des schleswig-holsteinischen Krebsregisters gezeigt, stellt E.ON anlässlich der Übergabe einer Unterschriftenliste einer Bürgerinitiative im Kieler Sozialministerium klar. - 18.01.2012 - Brokdorf: Rätselhafte Krebsfälle - Bürger wollen Klarheit
Seit Jahren häufen sich die Krebserkrankungen in Wewelsfleth. Liegt es am Kernkraftwerk Brokdorf? Die Landesregierung zieht das nicht in Betracht. Anwohner machen Druck. - 17.01.2012 - Brokdorf: 1900 Unterschriften - „Krebsfälle aufklären“
Die Ursachen für die erhöhte Krebsrate in der Gemeinde Wewelsfleth nahe dem Atomkraftwerk Brokdorf sollten endlich geklärt werden. Das fordert die Initiative „Brokdorf-akut“ und übergab am Dienstag knapp 2000 Unterschriften im Gesundheitsministerium in Kiel. - 14.11.2011 - Kühlsystem-Klappe im Kernkraftwerk Brokdorf defekt
Im Kernkraftwerk Brokdorf hat es ein meldepflichtiges Ereignis der geringsten Stufe N (null) gegeben. Bei einer Prüfung konnte eine Rückschlagklappe in einem von vier vorhandenen Not- und Nachkühlsystemen nicht geschlossen werden, teilte das für die Atomaufsicht zuständige Justizministerium am Montag in Kiel mit. - 14.11.2011 - Kernkraftwerk Brokdorf: Unberechtigtes Ansprechen eines End-schalters an einem Stellantrieb
Im Kernkraftwerk Brokdorf ließ sich bei der Durchführung einer Wiederkehrenden Prüfung am 7. November 2011 eine Armatur in einem von vier vorhandenen Nachkühlsystemen nicht schließen. - 25.10.2011 - AKW Brokdorf: Auslösen von Reaktorschutzsignalen bei einer Wiederkehrenden Prüfung
Im Kernkraftwerk Brokdorf wurde am 20. Oktober 2011 im Rahmen einer Wiederkehrenden Prüfung eines Schalters der prüfbedingt im Betrieb befindliche Notstromdiesel automatisch angefordert. - 05.10.2011 - Brokdorf wieder mit zwei Transformatoren am Netz
Das Atomkraftwerk Brokdorf ist wieder am Netz. Seit Sonntag arbeitet das Kraftwerk wieder mit zwei Transformatoren, teilte das Kieler Justizministerium als Atomaufsicht am Dienstag mit. - 05.10.2011 - Brokdorf: Rätselraten um neuen Störfall
Atomkraftgegner: AKW Brokdorf geht kaum einen Tag nach Inbetriebnahme wieder vom Netz – E.on dementiert - 05.10.2011 - E.ON: Kernkraftwerk Brokdorf wieder mit voller Leistung am Netz
Seit 4. Oktober 2011 abends speist das Kernkraftwerk Brokdorf wieder mit seiner vollen elektrischen Leistung von 1.410 MW netto Strom ins Höchstspannungsnetz. - 04.10.2011 - Brokdorf – der umkämpfte Meiler
Vor 25 Jahren ging das AKW in Betrieb – ein Anti-Atom-Aktivist und ein Polizist blicken auf bewegte Zeiten zurück. - 03.10.2011 - AKW Brokdorf: Nach Einbau des neuen Maschinentrafos wieder am Netz
Das Atomkraftwerk Brokdorf ist nach dem Einbau eines neuen Maschinentransformators wieder am Netz. Das berichtet das für die Atomaufsicht in Schleswig-Holstein zuständige Justizministerium. - 03.10.2011 - Aktuelle Statusmeldung für Atomkraftwerk Brokdorf
Statusänderung für Atomkraftwerk Brokdorf: aktueller Status = online - 01.10.2011 - Brokdorf: Symbol einer Spaltung
Seit 25 Jahren ist Brokdorf am Netz und Zielscheibe der Kritik von Atomgegnern. Als erstes Kernkraftwerk nach Tschernobyl erhielt Brokdorf die Dauerbetriebsgenehmigung. - 01.10.2011 - Brokdorf: Kein Grund zum Feiern
Vor 25 Jahren ging das Atomkraftwerk Brokdorf ans Netz 25 Jahre nach der Inbetriebnahme ist das einst besonders hart umkämpfte AKW noch immer umstritten und macht Schlagzeilen wegen Pannen. Nach jetziger Gesetzesregelung soll in zehn Jahren endgültig Schluss sein. - 29.09.2011 - Austausch eines Transformators im Kernkraftwerk Brokdorf
Das Kernkraftwerk Brokdorf wird am 29. September 2011 für den Einbau eines Transformators abgeschaltet. Die Arbeiten dauern voraussichtlich vier Tage. - 29.09.2011 - Aktuelle Statusmeldung für Atomkraftwerk Brokdorf
Statusänderung für Atomkraftwerk Brokdorf: aktueller Status = offline - 26.09.2011 - AKW Brokdorf geht für Trafo-Einbau vom Netz
Das Atomkraftwerk Brokdorf soll an diesem Donnerstag vom Netz genommen werden, damit ein neuer Maschinentransformator eingebaut werden kann. Dies teilte die Atomaufsicht in Kiel am Montag mit. - 09.09.2011 - Kernkraftwerk Brokdorf: Austausch eines Schalters
Im Kernkraftwerk Brokdorf wurde im Rahmen einer Wiederkehrenden Prüfung am 6. September 2011 festgestellt, dass die zuvor eingeschaltete Nachkühlpumpe sich nicht wieder von der Warte ausschalten ließ. - 02.09.2011 - E.ON: Brokdorf - Ein Weltmeister feiert 25 Jahre sichere und umweltfreundliche Stromversorgung
Mit einem Familientag unter freiem Himmel feiern die Mitarbeiter des Kernkraftwerks Brokdorf am heutigen Freitag den 25. Geburtstag ihrer Anlage. 1986 erhielt das Kernkraftwerk Brokdorf die Dauerbetriebsgenehmigung, woraufhin es am 8. Oktober 1986 seine erste Kritikalität einleitete und am 22. Dezember 1986 seinen kommerziellen Leistungsbetrieb begann.
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Störfall-Meldungen
- 14.11.2011 - Kühlsystem-Klappe im Kernkraftwerk Brokdorf defekt
Im Kernkraftwerk Brokdorf hat es ein meldepflichtiges Ereignis der geringsten Stufe N (null) gegeben. Bei einer Prüfung konnte eine Rückschlagklappe in einem von vier vorhandenen Not- und Nachkühlsystemen nicht geschlossen werden, teilte das für die Atomaufsicht zuständige Justizministerium am Montag in Kiel mit. - 25.10.2011 - AKW Brokdorf: Auslösen von Reaktorschutzsignalen bei einer Wiederkehrenden Prüfung
Im Kernkraftwerk Brokdorf wurde am 20. Oktober 2011 im Rahmen einer Wiederkehrenden Prüfung eines Schalters der prüfbedingt im Betrieb befindliche Notstromdiesel automatisch angefordert. - 09.09.2011 - Kernkraftwerk Brokdorf: Austausch eines Schalters
Im Kernkraftwerk Brokdorf wurde im Rahmen einer Wiederkehrenden Prüfung am 6. September 2011 festgestellt, dass die zuvor eingeschaltete Nachkühlpumpe sich nicht wieder von der Warte ausschalten ließ. - 11.08.2011 - Verformungen an Brennelementen: Atomaufsicht wendet sich wegen Brokdorf an Bund
Wegen Verformungen an Brennelementen hat sich die Kieler Atomaufsicht während der Revision des Atomkraftwerkes Brokdorf an das Bundesumweltministerium gewandt. In einem Schreiben vom 15. Juli empfahl das Ministerium, die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) einzuschalten. - 07.08.2011 - Atomkraftwerk Brokdorf nach Zwischenfall runtergefahren
Das Kernkraftwerk Brokdorf in Schleswig-Holstein ist am Sonntag unplanmäßig vom Netz gegangen. Durch die Auslösung von Schutzschaltern sei es zu einer automatischen Abschaltung der beiden Maschinentransformatoren gekommen, teilte das Justizministerium in Kiel mit. - 17.12.2010 - Panne im Atomkraftwerk Brokdorf
In Schleswig-Holsteins derzeit einzigem laufenden Atomkraftwerk Brokdorf hat es eine Panne gegeben. Bei einer Überprüfung wurde ein Defekt an einer Absperrklappe im Lüftungssystem festgestellt, wie das für die Atomaufsicht zuständige Kieler Justizministerium am Donnerstag mitteilte. - 07.05.2010 - Wieder Panne im Atomkraftwerk Brokdorf
Im Kernkraftwerk Brokdorf hat es erneut eine Panne gegeben. Bei einer Rohrleitung wurde bereits am Montag eine verringerte Wanddicke festgestellt. - 29.03.2010 - Erneuter Defekt im AKW Brokdorf
Im schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Brokdorf ist es zu einer Störung im Notspeisegebäude gekommen. Grund war der Ausfall eines Lüfters der Umluftkühlung, wie das für Atomaufsicht zuständige Justizministerium am Montag in Kiel mitteilte. - 18.03.2010 - Defekt im Kühlkreislauf des AKW Brokdorf
Im schleswig-holsteinischen Kernkraftwerk Brokdorf ist es zu einer Störung im Kühlkreislauf des Reaktors gekommen. Bereits am Dienstag war eine Sicherung auf einer Elektronikkarte zur Steuerung eines Absperrschiebers im Primärkühlkreislauf durchgebrannt, wie das Kieler Justizministerium als zuständige Atomaufsichtsbehörde mitteilte. - 08.12.2009 - Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Brokdorf
Die Betreiberin des Kernkraftwerks Brokdorf hat heute ein Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie N fristgerecht gemeldet. Danach kam es zu einer Störmeldung im Not- und Nachkühlsystem. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Störungssuche kam es zu einem Nichtöffnen einer Armatur des nuklearen Not- und Nachkühlsystems. Ursache war eine fehlerhafte Abschaltung der Armatur. - 03.12.2009 - AKW Brokdorf: Defekt in Zwischenlager
In einem Zwischenlager des Kernkraftwerks Brokdorf (Kreis Steinburg) ist ein Defekt festgestellt worden. - 10.08.2009 - Störfall AKW Brokdorf: Austausch einer Drahtverbindung
Im Kernkraftwerk Brokdorf fiel am 5. August 2009 eine Regelklappe in einem von vier nuklearen Zwischenkühlkreisläufen aus. Die Regelklappe sorgt im Betrieb für eine gleichbleibende Temperatur in diesem Kühlkreislauf. - 15.04.2009 - Rost an Steuerelementen im AKW Brokdorf
Bei Nachprüfungen im Atomkraftwerk Brokdorf haben Mitarbeiter an als Reserve vorgehaltenen Steuerelementen Korrosionen festgestellt. Mehrere Finger von zwei Elementen wiesen rostfarbene Beläge auf, wie das Sozialministerium als Reaktoraufsichtsbehörde am Mittwoch in Kiel mitteilte. Grund sind offensichtlich Fertigungsfehler. - 24.03.2009 - AKW Brokdorf: Unterbrechung der Füllstandsregelung an einem Dampferzeuger
Im AKW Brokdorf des Atomenergie-Konzerns E.ON kam es am 23.03.09 an einem der vier Dampferzeuger aufgrund einer mechanischen Störung an einem Ventil zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Füllstandsregelung. - 24.03.2009 - AKW Brokdorf: Kurzschluß an einer Nebenkühlwasserpumpe
Im AKW Brokdorf des Atomenergie-Konzerns E.ON fiel bereits am 19.03.09 nach dem Einschalten eine elbwasserfördernde Nebenkühlwasserpumpe durch einen Kurzschluß an dem Elektromotor aus. - 12.03.2009 - Brokdorf: Abweichungen von spezifizierten Maßen an angelieferten Steuerelementen
Der Hersteller von Steuerelementen hat die E.ON Kernkraft über Unterschreitungen von spezifizierten Maßen bei der Fertigung von Steuerelementen informiert. - 20.10.2008 - AKW Brokdorf: Defekt eines Umformers in der Notstromanlage
Im Atomkraftwerk Brokdorf ist der Defekt eines Umformers in der Notstromanlage festgestellt worden. Das teilt der Betreiber E.ON Kernkraft mit. - 14.03.2008 - AKW Brokdorf: Brand in Atommeiler nach Kurzschluß
Im schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Brokdorf des Atomenergie-Konzerns E.ON Kernkraft hat es nach einem Kurzschluß gebrannt: Freitagvormittag, am 14.03.08, kam es im Rahmen eines Tests an einer Förderpumpe zu einem Kurzschluß in einem Schalter, der dadurch in Brand geriet. - 26.02.2008 - AKW Brokdorf: Ungewollte Flutung bei Prüfung einer Pumpenkammer im AKW
Bei einer Sicherheitsüberprüfung von vier Pumpenkammern des Atomkraftwerks Brokdorf (Kreis Steinburg) ist es bei einer der Pumpen des Nebenkühlwassersystems am Dienstag zu einer versehentlichen Flutung gekommen. - 20.12.2007 - Brokdorf: Meßgerät zur Überwachung der Neutronendosis am Standort-Zwischenlager ausgefallen
'Im Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente des Kernkraftwerkes Brokdorf ist es am 13. Dezember 2007 zum Ausfall eines Dosismessgerätes gekommen', hat das Sozialministerium in Kiel in einer Pressemitteilung am 20.12.07 bekannt gegeben. 'Das Messgerät dient der Überwachung der Neutronendosis am Zwischenlager.'
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