nordenham-atlantic-osprey-gp-16-21-uhrIm September und November 2012 ist die Anlieferung von 16 plutonium-haltigen Brennelementen von der britischen Wiederaufarbeiterungsanlage Sellafield zum Atomkraftwerk Grohnde geplant. Der Transport erfolgt über den Seeweg mit dem Schiff “Atlantic Osprey” bis nach Nordenham, von dort in zwei Spezial-LKW über die Autobahn zum AKW Grohnde bei Hameln.

  • Ein erster Transport, der am 24.09. in Nordenham eintraf, war von massiven Protesten begleitet worden. – mehr

Das Risiko, was von MOX ausgeht, ist extrem: die Herstellung und Entsorgung der Brennelemente ist komplizierter, die Handhabung und der Transport gefährlicher. Beim Einsatz im Reaktor erhöhen sich bei einem schweren Unfall die Gesundheitsgefahren exorbitant. In Fukushima war MOX im Einsatz.

Für eine zweiten Fuhre, die im November geplant ist, rufen zahlreiche Anti-Atom-Gruppen zu Protesten auf.

Artikel zum Thema “MOX-Transport”

Castoren lagern ab 01.07. illegal im Zwischenlager Jülich

23.05.2013

Nun ist es amtlich: Das BfS teilte mit, dass die Lagerungs-Verlängerung für die 152 Castoren nicht mehr fristgericht zum 30. Juni erteilt werden kann. Es fehle “fachlichen Tiefe” der Antragsunterlagen. Atomkraftgegner halten diese Praxis für einen Offenbarungseid, denn die Genehmigungsfrist steht seit genau 20 Jahren fest. Auch der geplante Abtransport in die USA könnte platzen. weiterlesen »

Protestaktion gegen Atomtransporte in der HafenCity Hamburg

23.05.2013

Nach dem 16stündigen Brand auf einem Frachter mit radioaktiver Ladung im Hamburger Hafen Anfang Mai protestierten Aktive heute in luftiger Höhe gegen weitere Atomtransporte und die mangelhafte Information der Bevölkerung. Mehrere AktivistInnen von ROBIN WOOD forderten mit einer Kletter- und Banneraktion an einem historischen Kran in der HafenCity (Kaiser-Kai) einen Stopp von Atomtransporten durch die Hansestadt. weiterlesen »

Atomminister Robert Habeck soll gefährlichen Plutonium-Einsatz im Atomkraftwerk Brokdorf stoppen!

22.05.2013

Nach dem Brand auf dem mit radioaktiven Stoffen beladenen Containerschiff “Alantic Cartier” in Hamburg und dem geplanten Transport von plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen durch Hamburg warnt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW den schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck vor dem weiteren MOX-Einsatz im Atomkraftwerk Brokdorf. Hintergrund ist die Kritik des MOX-Spezialisten Wolfgang Faber, der bei der E.On Kernkraft GmbH als Leiter für den Einsatz von Brennelementen verantwortlich ist. Das eindeutige Votum des Brennelement-Spezialisten wird allerdings vom Vorstandsvorsitzenden der E.On AG, Johannes Teyssen, ignoriert. weiterlesen »

“Netzwerk” verteilt angeblich Atommüll in ganz Afrika

22.05.2013

Für radioaktive Abfälle fehlt es weltweit an einer Lösung. Wenn eines gefunden wird, ist sie meist teuer. In Algerien ist Atommüll aus China aufgetaucht, Medien sprechen von einem “Netzwerk”, das strahlende Abfälle angeblich über ganz Afrika verteilt. Eine billige Entsorgungslösung, die seit Jahrzehnten praktiziert wird. weiterlesen »

Proteste gegen Plutonium-Transport geplant

22.05.2013

Der Energiekonzern E.ON hat bestätigt, dass plutoniumhaltige Brennelemente aus dem belgischen Dessel ins Atomkraftwerk Brokdorf transportiert werden. Am kommenden Freitag läuft die Genehmigung dafür aus, alle weiteren Informationen unterliegen der “Geheimhaltung”. Atomkraftgegner rufen zu Protestaktionen entlang der möglichen Autobahn-Strecke auf. weiterlesen »

Endlagerdebatte: Altmaier lädt ein – und keineR geht hin

22.05.2013

Es klingt wieder nach “Gorleben-Dialog”: Bundesumweltminister Altmaier lädt herzlich alle Interessierten nach Berlin, um an einem öffentlichen Forum über das geplante Gesetz für eine bundesweite Suche nach einem Atommüll-Endlager teilzunehmen. Doch die Beteiligung ist nichts wert, und die Liste an Kritik am Gesetz ist lang. weiterlesen »

Mischoxid-Brennelemente von Belgien zum AKW Brokdorf – Atomkraftgegner fordern von NRW-Landesregierung Transit-Veto!

21.05.2013

Über Pfingsten wurde bekannt, dass noch in dieser Woche ein Autobahn-Transport mit insgesamt zwölf plutoniumhaltigen Mischoxid (MOX)-Brennelementen, die zusammen mehr als 200 kg Plutonium enthalten, vom belgischen Atomkomplex Dessel zum Atomkraftwerk (AKW) Brokdorf rollen soll. Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, örtliche Gruppen im Münsterland wie SOFA Münster und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) halten einen Transport durch NRW für realistisch. weiterlesen »

Frankreich / Bure: Atomkraftgegner rufen zum Boykott der öffentlichen Anhörung auf

21.05.2013

Im französischen Bure – 60 km von Nancy – 150 km von der deutsch-französischen Grenze soll ein riesiges Endlager für Atommüll entstehen, Atomkraftgegner protestieren seit vielen Jahren gegen diese zweit größte Atomanlage der Großregion: “Jetzt soll dem Projekt ab 23. Mai 2013 durch ein öffentliches Anhörungsverfahren im Nachhinein eine demokratische Legitimation verschafft werden, dabei steht Bure von Anfang an für Täuschung, undemokratische Vorentscheidungen, fehlende Transparenz und keinerlei echte Bürgebeteiligung”, so Markus Pflüger von Stop Bure Trier. weiterlesen »

“Castor Schottern”: Prozess in Lüneburg

18.05.2013

Zur Erinnerung: Im Jahr 2010 verlängerte die schwarzgelbe Bundesregierung die Laufzeit der AKW. Schon davor fand sich die Kampagne „Castor? Schottern!“ um den Widerstand gegen den Castortransport ins Wendland zu stärken. Die bundesdeutschen Verfolgungsbehörden registrierten das mit Argwohn und verkündeten in den Medien, das Schottern eine Straftat sei, die sie gnadenlos verfolgen würden und drohten mit hohen Geldstrafen und Gefängnis. Und selbst nach Fukushima und nach dem sogenannten Atomausstieg lässt ihr Kriminalisierungswille nicht nach. weiterlesen »

Plutonium-Transport mitten durch Hamburg geplant

18.05.2013

Nach Informationen der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt soll in den nächsten Tagen ein Straßentransport mit plutoniumhaltigen MOX-Brennelementen vom belgischen Dessel zum schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Brokdorf rollen. Die insgesamt zwölf Brennelemente enthalten zusammen mehr als 200 Kilogramm Plutonium. Der Transport soll aller Voraussicht nach mitten durch die Millionenstadt Hamburg rollen. weiterlesen »

Belgien nimmt rissige Reaktoren wieder in Betrieb

17.05.2013

Die belgischen Atomreaktoren Doel 2 und Tihange 2 waren nach dem Fund von tausenden möglichen Rissen zwangsabgeschaltet worden. Eine Reparatur des betroffenen Reaktorbehälters ist wirtschaftlich unmöglich. Trotzdem dürfen beide Meiler wieder ans Netz. weiterlesen »

Uranhexafluorid auf brennendem Atomfrachter Atlantic Cartier in Hamburg

17.05.2013

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände befürchten, dass die neun Tonnen Uranhexafluorid, die der brennende Atomfrachter ‘Atlantic Cartier’ am 1. Mai im Hamburger Hafen an Bord hatte, für die Urananreicherungsanlage Gronau oder die Brennelemente Fabrik Lingen bestimmt waren. weiterlesen »

Endlagersuchgesetz wird Atommüll-Problem nicht lösen

17.05.2013

Das Gesetz ist schlecht gemacht und wird kein Vertrauen schaffen, meint Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. weiterlesen »

Marodes Atomkraftwerk Fessenheim darf weiter am Netz bleiben

16.05.2013

Die Berufungskammer des Verwaltungsgerichts im französischen Nancy urteilt: das marode Atomkraftwerke Fessenheim an der Grenze zu Deutschland darf weiter in Betrieb bleiben. Eine Klage über die sofortige Schließung des ältesten AKW im Land wurde abgewiesen. weiterlesen »

AKW Cattenom abschalten! Kein Fukushima 2 im Herzen Europas!

16.05.2013

Das französische Atomkraftwerk Cattenom mitten im Vierländereck Frankreich, Deutschland, Luxembourg, Belgien macht seit Jahren durch verhäufte Störfälle von sich reden. Viele Menschen in der Großregion haben auch vor dem Hintergrund der Erfahrungen von Fukushima große Angst. Berechtigte Angst wie wir meinen, denn Kernkraft ist (wie uns die Geschichte unwiderlegbar zeigt) von Menschenhand schlicht nicht beherrschbar. Eine Petition fordert: AKW Cattenom abschalten! weiterlesen »

Leck im bulgarischen AKW Kozloduy

16.05.2013

Aufgrund eines Lecks ist ein Reaktor im bulgarischen Atomkraftwerk Kozloduy abgeschaltet worden. Radioaktivität sei aber nicht freigesetzt worden. weiterlesen »

USA: AKW wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit stillgelegt

15.05.2013

Das Atomkraftwerk Kewaunee im US-Bundesstaat Wisconsin wurde am 07. Mai stillgelegt. Der Betrieb des Meilers war nicht mehr wirtschaftlich. weiterlesen »

Bundesländer stellen sich quer: Endlager-Gesetz droht nun doch zu scheitern

15.05.2013

Niedersachsen nennt den Zeitplan “unrealistisch”, Schleswig-Holstein sieht keine Lösung für die Castor-Behälter aus England. Beide Länder halten die für den 05. Juli gelante Verabschiedung des Endlagersuchgesetzes für gefährdet. Atomkraftgegner kritisieren erneut das “Gesetz im Affentempo”. weiterlesen »

Atomlobby droht mit schnellerem Ausstieg und fordert “Respekt”

14.05.2013

Bei den gegenwärtigen Strompreisen und durch die Festlegung der Brennelementsteuer zu Zeiten höherer Preise liesse sich mit den Atomkraftwerken kaum noch Geld verdienen, veröffentlicht die Atomlobby und droht mit einem schnelleren Atomausstieg. Die Branche verdiene Respekt, fordert Atomlobby-Präsident Güldner. Atomkraftgegner unterstellen der Branche Verbrechen an der Menschlichkeit. weiterlesen »

Jahrestagung Kerntechnik in Berlin: Gegen die ATOMLOBBY treten!

14.05.2013

Atomlobbyist*Innen aus ganz Europa treffen sich vom 14. – 16. Mai zu einer Jahrestagung im Hotel Estrel in Berlin. AtomkraftgegnerInnen rufen morgen zu Protesten auf. weiterlesen »


1 Kommentar zu „Jahrestagung Kerntechnik in Berlin: Gegen die ATOMLOBBY treten!“

  • Wilhelm Heinz schreibt am 15. Mai 2013 um 16:20

    Tschuldigung für diesen ordinären Ausdruck, aber ich kann nicht anders:
    Diese Atomwichser befriedigen sich mal wieder gegenseitig in Berlin……
     

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