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Berlin-Treck

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Berlin 2009 - Anti-Atom-Treck und Demonstration

Zwischen dem 29.08. und 05.09.2009 werden dutzende Traktoren in einem Anti-Atom-Treck - in Anlehnung an den Treck vor 30 Jahren - über die Endlagerstandorte Schacht Konrad, Asse-II und Morsleben in die Hauptstadt Berlin fahren. Am Samstag, 05.09. findet dort eine große Demonstration mit Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor statt.


Aktuelles von Treck & Demo

In Zusammenarbeit mit der BI Lüchow-Dannenberg werden wir hier bloggen - bis wir wieder zuhause sind...


[ Der Treck - Bildergalerie ]

Hinweis: Bilder teilweise von www.publixviewing.de !
die letzten 5 BLOGEINTRÄGE

-x-x-x- contrAtom.de -x-x-x- Aktionsblog
  • 04.12.: Anti-Atom-Trecker-Treck - Kinoabend im besetzten Hörsaal der Uni Lüneburg
    01.12.2009 - 14:23:31
    Nach der eindrucksvollen Premiere des brandneuen graswurzel.tv-Films über den Trecker-Treck nach Berlin und der großen Anti-Atomdemo am 05.09. findet am Freitag, 04.12. um 20.30 Uhr eine Filmvorführung im besetzen Hörsaal der Universität Lüneburg statt.

    Alle Treckbegeisterten und Atomkraftgegner sind herzlich eingeladen, sich nocheinmal dem Gefühl von einer Woche Protest und eines unvergesslichen Erlebnisses hinzugeben.

    Wir schrieben Geschichte - so beginnt auch der Film...

    Uhrzeit: 20:30 Uhr
    Wo: besetzter Hörsaal 1, Uni Campus Lüneburg
  • Erst die Demo und dann ...
    14.09.2009 - 23:44:39
    Rund 50 000 Menschen haben sich am Wochenende an einer Demonstration gegen Atomstrom beteiligt. Umweltaktivisten setzen auf die Energiewende mit Strom aus Erdwärme, Sonne und Windrädern, sie wollen die Parteien auch in der Zeit nach der Bundestagswahl unter Druck setzen. - [ mehr ]
  • "Endlagersuche im Regierungsviertel" - BI Umweltschutz zum Parteienstreit um Gorleben
    10.09.2009 - 23:23:02
    Mit einer spektakulären Aktion wollen die Gorleben-Gegner 10 Tage nach der Großdemonstration in Berlin erneut in der Hauptstadt demonstrieren. Mit Bohrturm, Seismographen und Spucketest – "damit wir wissen, woher politisch der Wind weht", - will die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) erforschen, ob das Regierungsviertel nicht am besten als Atommüllendlager geeignet ist. "Da haben alle Abgeordneten und Politiker vor Augen, welche Folgen die Nutzung der Atomkraft hat. Aus den Augen aus dem Sinn funktioniert nicht mehr", prophezeit die BI. - [ mehr ]
  • Nachtrag: Abends im Anti-Atomcamp in Berlin
    10.09.2009 - 13:02:31
    Freitag abend im Berliner Anti-Atomcamp: Aerodice!
  • Bilder: Umbruch Bilderarchiv!
    08.09.2009 - 14:56:52

    (c) & danke an Umbruch Bildarchiv!! - [ mehr ]
  • Die große Nachlese
    08.09.2009 - 14:43:29
    'Widersetzen' hat mit Bienenfleiss zusammengetrgen, was das Netz an Bilder, Videos und Blog-Einträgen zu Treck und Demo hergibt.

    Viel Spaß beim Stöbern!

    - [ mehr ]
  • "Politisch ist die Atomenergie tot!" - Erklärung des Trägerkreises
    07.09.2009 - 22:46:23
    Atomenergie hat in Deutschland keine Zukunft !
    Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien

    Über 50.000 Menschen und mehr als 350 Trecker haben in Berlin demonstriert und der weiteren Nutzung der Atomenergie eine klare Absage erteilt. Dazu erklärt der Trägerkreis von Anti-Atom-Treck und Demonstration:

    „Von dieser Demonstration geht ein klares Signal aus: Die Zeit des Wartens auf den Atomausstieg ist vorbei ! Nach ASSE II und Krümmel und dem Gerede von Laufzeitverlängerungen sind die Menschen es einfach leid. Wir haben heute den Schulterschluß erlebt zwischen dem jahrzehntelangen Widerstand an den Standorten und aus den Bürgerinitiativen, der erstarkten Branche der Erneuerbaren Energien, den um nachhaltige, sozialverträgliche Arbeitsplätze streitenden Gewerkschaften und einer für die Bewahrung der Schöpfung eintretenden Kirche. Keine Regierung soll glauben, dass sie gegen diese deutliche Mehrheit der Bevölkerung an der Atomenergie festhalten kann !
    Dieser Widerstand hat in seiner gesellschaftlichen Breite eine völlig neue Qualität erreicht. Politisch ist die Atomenergie tot !“
  • Gestern abend 20 Uhr: Zwischenstopp an der illegalen Endlagerbaustelle Gorleben
    07.09.2009 - 14:29:16
    Der Reifen hat gehalten! Aber bevor es nach 9 Stunden Fahrt und 200 km das wohlverdiente Feierabendbier gibt machen wir selbstverständlich noch einen Zwischenstopp an der Endlagerbaustelle in Gorleben - das fehlte nämlich noch in unserer Sammlung, denn wir sind ja in Lüneburg gestartet...
Alle Einträge anzeigen


Wo ist der Treck?

Dort wo der TRecker ist, befinden sich die Trecker...
Doppelklick auf eine Position in der Karte vergrößert - und schafft Übersicht:

Das ist der erste Teil bis nach Magdeburg - den Rest gibt es in Kürze!


Anti-Atom Trecker-Treck auf einer größeren Karte anzeigen
  • Samstag, 29.08. - grüne Strecke
  • Sonntag, 30.08. - blaue Strecke
  • Montag, 31.08. - Aktionstag Schacht Konrad
  • Dienstag, 01.09. - rote Strecke
  • Mittwoch, 02.09. - lila Strecke
  • Donnerstag, 03.09. - hellblaue Strecke
  • Freitag, 04.09. - folgt

Treck-Twitter - by contratom.de

Kurznachrichten zum Treck:

    follow antiatomtreck
    Der Trecker-Treck
    Der große Trecker-Treck start am Samstag, 29. August um 14.00 Uhr an den Atomanlagen in Gorleben.
    contrAtom fährt mit!

    Mit Trecker und Zirkuswagen werden contrAtom-Aktivisten gemeinsam mit der Bäuerlichen Notgemeinschaft im Anti-Atom-Treck nach Berlin rollen und aktuell im Treck-Ticker berichten - und ein paar Überraschungen im Gepäck haben!

    Unser Start ist am Sonntag morgen, 30.08. in Lüneburg, ab Braunschweig fahren wir gemeinsam mit dem Treck aus dem Wendland die Endlagerstandorte an, bis wir nach einer Woche vor dem Brandenburger Tor ankommen. Wer uns begleiten möchte: wir freuen uns drauf! Auch mit dem Fahrrad kann mitgeradelt werden... Alle Infos in der Streckenkarte

    Auf der Demo in Berlin werden wir mit einem Lautsprecherwagen und einem riesigen Atomkraftwerk mitrollen.

    Lüneburg: Trecker, Sonderzug und Bus fahren zur großen Anti-Atom-Demo nach Berlin

    Der Treck ab Lüneburg

    Aus der Hansestadt wird am Sonntag, 30.08., um 8.00 Uhr vom Parkplatz Altenbrücker Torstraße / Willy-Brandt-Straße ein kleiner Treck Richtung Berlin starten. Fahrradfahrer und Traktoren mit Anhängern machen sich gemeinsam auf eine einwöchige Reise über die Atommüllendlager Schacht Konrad, Asse-II und Morsleben bis vor das Brandenburger Tor.

    Die Anti-Atom-Gruppe Contratom, ein norddeutsches Netzwerk gegen Atomenergie, das in Lüneburg beheimatet ist, hat den Treck angemeldet und freut sich gemeinsam mit weiteren Initiativen auf zahlreiche Unterstützer. "Jahr für Jahr rollt der Castortransport durch unsere Stadt – aber ein Endlager für den hochgefährlichen Atommüll ist weltweit nicht in Sicht. Wir kämpfen für den Atomausstieg und fahren deshalb mit unseren Treckern eine Woche lang nach Berlin!", so Jan Becker von Contratom. "Wir wollen ein Zeichen gegen Laufzeitverlängerung für alte Atomkraftwerke setzen und fordern den massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien."

    Die erste Tagesetappe führt über Bad Bevensen und Uelzen bis nach Braunschweig. Aus Lüneburg kann auch in Etappen mitgeradelt werden - zum Beispiel bis nach Bienenbüttel oder Uelzen. Denn die Trecker werden so langsam fahren, dass fitte Radfahrer mithalten können. In Uelzen findet am Bahnhof gegen 10.30 Uhr eine Kundgebung statt. Bei Wittingen werden sich die Aktivisten gegen 13.00 Uhr mit einem Treckerkonvoi, der am gleichen Tag aus dem Wendland startet, treffen.

    Eine Woche später wird am Samstag den 05.09. aus Lüneburg ein Sonderzug nach Berlin starten: Über Uelzen, Salzwedel und Stendal werden über 1.000 Atomkraftgegner mit der Bahn in die Bundeshauptstadt reisen um dort gemeinsam mit den Treckern zu demonstrieren.

    Lüneburger Termine

    Zur Mobilisierung für die Protestaktionen findet am 22.08. auf dem Lambertiplatz eine Kundgebung statt: Mit einem Trecker und Transparenten, unterstützt von einer Trommelgruppe, werden die Aktivisten für die Berlin-Demo und den Trecker-Treck werben. Dort können auch Zugfahrkarten gekauft werden. Außerdem erhalten Interessierte Zugtickets für 25 Euro im Heinrich-Böll-Haus in der Katzenstraße 2.Am 27.08. laden die Atomkraftgegner in die Lüneburger Hausbar zu motivierenden Kurzfilmen über Atomproteste und Hintergrund-Informationen, um letzte Fragen zum Trecker-Treck und zur Demo zu klären. Beginn ist 20 Uhr.Am 29.08. wird ein Infostand in der Bäckerstraße stattfinden.

    Alle Termine auf einen Blick:

    • Samstag, 29.08. - Infostand Bäckerstraße, 10.00 - 13.00 Uhr
    • Sonntag, 30.08. - Abfahrt des Trecker Trecks um 8.00 Uhr Altenbrücker Torstraße / Willy-Brandt-Straße
    • Samstag, 05.09., 7.07 Uhr - Abfahrt des Anti-Atom-Sonderzuges am Bahnhof Lüneburg zur Demonstration in Berlin
    • Samstag, 05.09., 8.00 Uhr - Abfahrt des ASTA-Busses von den Sülzwiesen

    Bus des ASTA Lüneburg am 05.09. nach Berlin

    Los geht's am 5. September um 8.00 Uhr vom Busparkplatz an den Sülzwiesen um pünktlich zur Großdemonstration in Berlin zu sein. Der Bus fährt nicht schon direkt nach der Demonstration wieder zurück sondern erst am Sonntag um 18.00 Uhr. So besteht die Möglichkeit in Berlin Freunde zu besuchen oder Sightseeing zu begehen. Um möglichst vielen Menschen die Reise nach Berlin zu ermöglichen gibt es drei verschiedene Preise: ermäßigt 15 Euro / normal 25 Euro / Soli-Preis 30 Euro

    Tickets_ sind erhältlich im Teehaus Samowar, Enge Str. 1, 21335 Lüneburg, bei AStA Copy (Dienstags bis Donnerstags von 11.00 bis 14.00Uhr), im AStA Büro (Mittwochs von 10.00 bis 14.00 Uhr). Außerdem können Tickets per Mail unter sprecherinnen@astalueneburg.de mit dem Betreff Anti-Atom-Bus bestellt werden.

    Übernachtungsmöglichkeiten in Berlin: Im Camp von ContrAtom, im Naturfreundehaus Berlin oder Privat bei Freunden, nähere Infos auch unter www.anti-atom-treck.de

    Rückblick:

    Treck unterstützen

    Unterstützt den Trecker-Treck finanziell und werdet Pate eines Traktors: Alle Informationen gibt es bei der [ Bäuerlichen Notgemeinschaft ]

    Freitag - Sonntag: Camp in Berlin

    Keine Demo ohne Camp und Vokü! Wir machen ein Anti-Atom-Camp Mitten in Berlin! Ab Freitag Abend (04.09., nach Ankunft des Trecks in Berlin) lädt das Camp nahe des Hauptbahnhofs (ca. 5 min. Fussweg, dort ist Demobeginn!) zum Camping gegen Atomkraft ein! Ihr könnt bis Sonntag bleiben, im Gepäck haben wir ein paar nette Musikbands, die am Freitag abend auftreten werden:

    Trotz einwöchiger Bemühungen gibt es leider KEINE Vokü im Camp. Dafür aber auf der Demo.

    Anmeldung / dabei sein

    • Kostenpunkt 8-9 Euro pro Nacht und Nase bei Voranmeldung!
      Vor Ort 10-12 Euro.
      Bitte überweisen auf folgendes Konto:
      Philipp Horstmann
      Konto: 420 41 483
      BLZ: 258 501 10 (Sparkasse Dannenberg)
    • Bitte eigene Zelte mitbringen!
    • Lasst die Parteifahnen draußen.

    Am Samstag werden wir gemeinsam mit einer Demo unter dem Motto "Atomausstieg sofort!" zum nahen Hauptbahnhof ziehen.

    Die Demonstration am 05.09. in Berlin
    • Zentraler Auftakt um 13.00 Uhr am Hauptbahnhof
    • Kundgebung vor dem Brandenburger Tor
    • Musik auf der Kundgebung: Rantanplan, Jupiter Jones und ein Special Guest!!
    • contrAtom wird mit einem Lautsprecherwagen und einem riesigen Atomkraftwerk mitrollen.
    antikapitalistischer Block auf der antiatomDemo in Berlin am 5. Sept.

    für die sofortige Stillegung aller Atomanlagen und der kapitalistischen Verhältnisse weltweit!

    Alle Atomkraftwerke, unabhängig von Baujahr, Betreiber_in oder Standort, sind anfällig für technische oder menschliche Fehler. Und sie schädigen auch bei sog. „Normalbetrieb“. Dies spielen die AtomLobby und die Regierungen herunter. Es gibt keine sicheren Atomkraftwerke und auch keine geeigneten Endlager für den Atommüll weltweit – das ist schon aus technischen Gründen unmöglich. Für die Konzerne steht ihr Profitinteresse im Vordergrund, und sie nehmen hierbei Ausbeutung und Zerstörung von Menschenleben und Umwelt billigend in Kauf.

    In unserem Kampf gegen die kapitalistischen Verhältnisse ist auch der Kampf gegen die Atomindustrie ein wichtiger Bestandteil, und er wird seit Jahrzehnten auf unterschiedlichste Weise zum Ausdruck gebracht.

    Auch nach mehr als 30 Jahre Widerstand gegen diese menschenverachtende Technologie ist das Bewußtsein nicht überall verbreitet, dass die Atomkraft nicht ein Fehler im System, sondern Ausdruck einer auf rücksichtslose Profitmaximierung basierenden Gesellschafts und Wirtschaftsordnung ist. Wir wollen in einem antikapitalistischen Block unseren Widerstand gegen die Atompolitik, AKWs, Atommafia und die herrschenden Verhältnisse zum Ausdruck bringen.

    Uns geht es nicht nur um die Kritik an den hinlänglich bekannten unverantwortlichen Risiken der Atomenergie für Mensch und Umwelt, der Unmöglichkeit einer EndLagerung des Atommülls, der militärischen Nutzung der Atomenergie, den Ausbau der Urananreicherung, den ökologischen Katastrophen des Uranabbaus oder den vielen ständig stattfindenden Atomtransporten.

    Uns geht es um eine Kritik einer Ökonomie, die den Profit für Wenige über die Bedürfnisse und das Wohlbefinden der Menschen stellt. Uns geht es auch um ein anderes Gesellschafts und Menschenbild. Es geht uns um Herrschaftsfreiheit, Solidarität, Kollektivität und Eigenverantwortung. Wir werden versuchen, unsere Geschicke mit Verantwortung fürs Ganze auch weiterhin selbst in die Hand zu nehmen.

    Die Parole „wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ prägt die AntiAtomBewegung seit Langem. Der Widerstand war vielfältig und entschlossen: Angefangen von Bauplatzbesetzungen und angriffen, Blockaden und Besetzungen von Straßen und Schienen, Strommastfällungen und Sprengungen, zerbrochenen Scheiben und Farbangriffen, brennenden Fahrzeugen und Barrikaden, Hakenkrallen und Schienensägen, Unterhöhlungen von Straßen und Schienen, um Atomtransporte zu verhindern, bis hin zu Demonstrationen, Kundgebungen, Sitzblockaden usw. Mal als Kleingruppen in der Nacht, mal als großer Block, mal auf Massendemonstrationen. Und Viele, die nicht direkt an solchen Ausdrucksformen beteiligt waren, verspürten und zeigten klammheimliche Freude oder solidarisieren sich sogar damit.
    Vor der Bundestagswahl versuchen Parteien die AntiAtomDemo zu ihren Wahlkampfzwecken zu funktionalisieren. Setzen wir ein deutliches Zeichen dagegen! Insbesondere die zur Zeit oppositionellen Grünen (inzwischen sogar Kriegspartei) wollen an der Renaissance der AntiAKWBewegung teilhaben. In ihrer Zeit als Regierungspartei jedoch waren sie verantwortlich für den Weiterbetrieb und Ausbau der Atomanlagen, die im sog. Atomkonsensertrag festgeschrieben wurden.

    Alle Parteien versprechen im Wahlkampf, was die Wähler_innen hören wollen und tun hinterher, was Konzerne und deren Lobbyist_innen fordern. Das müssen wir deutlich zum Ausdruck bringen und versuchen, unabhängig von Wahlen, gemeinsam zum Handeln zu kommen. Wahlen verändern nichts an der kapitalistischen Ideologie und Vorherrschaft, die u.a. auf Privateigentum, Warenverhältnissen, WirtschaftsWachstum und Profitmaximierung beruhen.

    Lasst uns die Atompolitik nicht den Verbänden und Parteien überlassen, sondern uns immer wieder mit Argumenten und Taten einmischen:

    für die sofortige Stillegung aller Atomanlagen und den herrschenden Verhältnissen weltweit!

    Treffpunkt um 12.00 Uhr bei der Campstation / nahe Hauptbahnhof

    Busse und Züge nach Berlin

    Busse und Sonderzüge nach Berlin, 05.09.2009 auf einer größeren Karte anzeigen

     

    Hintergrund
    1979: Albrecht wir kommen! Der legendäre Gorleben-Treck nach Hannover

    Bild: hinifoto.de

    Am 25. März 1979 startete der legendäre "Gorleben-Treck" in Gedelitz nach Hannover. 5.000 Menschen machen sich nur wenige tage nach dem Beinahe-GAU im US-Atomkraftwerk Harrisburgh auf den Weg mit 150 Treckern, Fahrrädern und zu Fuß. Ganze Dörfer waren vollzählig anwesend. In Hannover findet am 31.03. mit 100.000 AKW-Gegner den die größte Demonstration in der Geschichte des Niedersachsens. Wenige Wochen später verkündet der damalige Ministerpräsident Albrecht, der Standort Gorleben sei für eine Wiederaufarbeitungsanlage politisch nicht durchsetzbar. Der Treck, bilanziert Wolfgang Ehmke, heute BI-Vorstand, "war also ein erster großer Erfolg für den Widerstand im Wendland".


    29.08. - 05.09.2009: Auf nach Berlin!

    Laufzeitverlängerung für Uralt-AKW, Gorleben als Atommüllendlager, vielleicht sogar der Neubau von Reaktoren - das alles steht wahrscheinlich auf dem Spiel, wenn am 27. September 2009 ein nächster Bundestag gewählt wird. Denn Union und FDP positionieren sich bereits eindeutig Pro-Atom. SPD, Grüne und LINKE wollen am Atomausstieg festhalten.

    Wir werden am 05.09. mit einer großen Demonstration in Berlin vor dem Brandenburger Tor ein Zeichen für den Ausstieg setzen!

    Aufruf
    Aus dem Text:
    Wir lassen nicht zu, dass die Atomkonzerne aus ihrer Profitgier unsere Zukunft aufs Spiel setzen. Wir wollen raus aus der Atomkraft!

    Manche fordern aus gutem Grund die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen. Denn jeder Tag kann einer zu viel sein. Andere wollen zumindest Laufzeitverlängerungen verhindern, damit ein schrittweiser Ausstieg aus der Atomenergie umgesetzt wird. Es wird entscheidend davon abhängen, wie sich die Parteien nach der Bundestagswahl zur Atomenergie verhalten.
    Hintergrund
    Atompoltik: Wer will was?
    Eine Übersicht zu den Parteien und deren Aussagen zu Atomenergie, Laufzeitverlängerung und Endlager: [ www.contrAtom.de/politik ]

    Atommüll-Endlager Schacht Konrad

    Atommüllendlager in Deutschland für schwach- und mittelradioaktive Abfälle, seit 2007 genehmigt. Das Bergwerk ist als Endlager für 303.000 Kubikmeter feste oder verfestigte radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung vorgesehen: plutoniumhaltige Abfälle aus der Wiederaufarbeitung, Betriebsabfälle aus Energiewirtschaft und Atomforschung. Gemäß der derzeitigen Planung sollen diese Abfallmengen zwischen 2013 bis 2080 eingelagert werden.

    Atommüll-Endlager Schacht Asse-II

    Forschungsbergwerk für die Einlagerung von mittel- und schwachaktiven Atommüll in Deutschland, außer Betrieb und im Stilllegungsprozess. Von 1967 bis 1978 wurden in dem Salzbergwerk Asse im Auftrag des Bundes etwa 125.000 Fässer mit schwach- und 1.300 Fässer mit mittelradioaktivem Abfall zu "Versuchszwecken" von der GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (ehemals: Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung) – nach unterschiedlichsten Verfahren eingelagert.


    Bild: Morsleben-stilllegung.de

    Atommüllendlager ERAM Morsleben

    Endlager für radioaktiven Atommüll Morsleben (ERAM) für mittel- und schwachaktiven Atommüll. Einlagerung aus den Atomkraftanlagen der ehem. DDR und BRD. Seit 2001 geschlossen. Hinsichtlich des Einlagerungskonzeptes und der Standsicherheit gibt es Kritik.

    weitere Informationen
    News-Modul
    11.03.2010
    heute aktiv
    heute aktuell
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    Schacht Konrad: BfS-Präsident vor dem Rat der Stadt
    Atomstandorte
    Jülich: Atommüll-Transporte - Zeitplan steht angeblich
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