| Quelle / Author: http://de.news.yahoo.com/ Deutschland, 11.03.2010 BfS trifft weitere Vorkehrungen für Notfall in der Asse |
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat weitere Vorkehrungen für mögliche Notfälle im Atommülllager Asse getroffen. |
Für den Fall, dass plötzlich große Mengen Wasser in die Grube einfließen sollten, habe die Behörde eine Notfallorganisation eingerichtet, sagte ein Sprecher des BfS am Mittwoch. «Pumpen und große Wasserspeicher stehen bereit, ein Lager für alle notwendigen Gerätschaften wird derzeit eingerichtet», fügte er hinzu. Vorsorglich würden auch Hohlräume abgedichtet, erklärte der Sprecher weiter. Diese Notfallvorsorge sei wichtig, um das geplante Rückholen der Abfälle abzusichern: «Ein Notfall würde sicherheitsrelevante Arbeiten in der Grube unterbrechen und könnte bis hin zu Gefährdungen für die Beschäftigten und die Umwelt reichen.» In das frühere Salzbergwerk Asse wurden zwischen 1967 und 1978 rund 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll eingelagert. Täglich laufen rund 12 000 Liter Wasser in die Grube, zwischenzeitlich hatte sich die Zuflussmenge auch schon erhöht. Nach derzeitigem Wissen ist die Asse noch bis etwa 2020 standsicher. |
| Thema: Atomstandorte - Rubrik: Asse - Artikel gelesen: 298 mal |
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