| Quelle / Author: http://www.google.com/hos Deutschland, 08.02.2010 Unterstützung in Union für Röttgens Atompläne |
Im unionsinternen Streit um den Zeitplan für den Ausstieg aus der Atomkraft hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) Unterstützung von mehreren CDU-Ministerpräsidenten erhalten. Die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) stellte sich in der ´Süddeutschen Zeitung´ hinter Röttgens Aufruf, schneller als bisher geplant aus der Atomkraft auszusteigen. |
´Ich kann den Äußerungen von Herrn Röttgen zur Energiepolitik voll und ganz zustimmen.´ Die Kernenergie sei eine Übergangstechnologie, Laufzeiten für Atomkraftwerke sollten ´nicht über die Maßen verlängert werden´, sagte Lieberknecht dem Blatt. Unterstützung erhielt Röttgen auch vom saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller (CDU). Er begrüße Röttgens Äußerungen, sagte Müller der ´SZ´. ´Wir müssen eine Zukunft ohne Kernenergie erfinden.´ Änderungen, die das Ziel haben, die Laufzeiten zu verlängern, werde das Saarland im Bundesrat nicht zustimmen. Auch das CDU-Vorstandsmitglied Friedbert Pflüger sagte ´Spiegel Online´, Röttgen habe mit seinem Vorstoß Recht. ´Was soll ein Umweltminister denn machen? Erwarten wir von ihm, dass er sich an die Spitze der Pro-AKW-Bewegung stellt?´ Pflüger sprach sich für eine sachliche und ´nicht re-ideologisierte´ Debatte aus. Röttgen hatte sich in einem Interview für einen raschen Atomausstieg ausgesprochen, als Begründung nannte er die mangelnde Akzeptanz in der Bevölkerung. In seiner eigenen Partei löste er mit dem Vorstoß heftige Kritik aus. |
| Thema: Politik/Diskussion - Rubrik: Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung - Artikel gelesen: 239 mal |
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