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| Quelle / Author: http://www.sandstedt.info Deutschland, 25.06.2008 Erfolg für BI: Hagen verzichtet auf DEKONTA-Atomanlage |
Erfolg für die Bürgerinitiative GEDA - 'gegen e.on-DEKONTA-Ansiedlung': Die in der Nähe von Cuxhafen geplante Waschanlage für radioaktiv verseuchte Kleidung und Werkstücke wird nicht gebaut. |
Die Bürgerinitiative "Gegen e.on-DEKONTA-Ansiedlung" (GEDA) in Sandstedt, Hagen & umzu zeigt sich begeistert über ihren Erfolg: "Die Mitteilung der Samtgemeinde Hagen über den Verzicht der DEKONTA auf die geplante Errichtung einer Atomanlage nahe der Autobahn A 27 ist so ungefähr das schönste Sommeranfangs-Geschenk, das man sich vorstellen kann", schwärmte GEDA-Sprecherin Gitta Brede. "Wir betrachten den Rückzug von dem Projekt als einen eindeutigen Erfolg unserer Arbeit und unserer breiten Verankerung in der Bevölkerung Sandstedts und seiner Nachbargemeinden". Nach Ansicht der Bürgerinitiative hat vor allem der massive öffentliche Druck, der durch Unterschriftensammlung, Demonstrationen sowie durch Ankündigung eines Bürgerbegehrens für einen Bürgerentscheid erzeugt worden ist, dazu beigetragen, dass die DEKONTA von ihrem Vorhaben Abstand genommen hat. "Eine angebliche Wäscherei für verstrahlte Kleidung mit völlig unklaren Optionen bezüglich eventueller Erweiterungen bis hin zu einem nicht auszuschließenden atomaren Zwischenlager war und ist bei den Menschen der Region nicht durchsetzbar", stellte die GEDA-Sprecherin fest. Zugleich betonte Brede aber auch, die vielen Menschen, die sich im Widerstand gegen die DEKONTA-Atomanlage zusammengeschlossen haben, würden nicht nachlassen in ihrer Wachsamkeit, dass dergleichen nicht auf Umwegen so oder anders erneut versucht werde: "Wir werden mit den Gemeinderäten Sandstedts den Dialog suchen, um gemeinsam breit getragene Zukunftsoptionen für das Dorf und die Region zu entwickeln", sagte die Sprecherin. Eine scharfe Absage erteilte Brede im Namen der Bürgerinitiative allen Versuchen vor allem der Samtgemeindebürgermeisterin Susanne Puvogel (SPD), hinsichtlich der DEKONTA-Absage der GEDA die Verantwortung zuzuschieben für angeblichen Schaden der Gemeinde oder für Risse in der Bevölkerung: "Wer so leichtfertig und geheimniskrämerisch potenziell riskante Ansiedlungsprojekte durchzupauken versucht, wie Politik und Verwaltung es im vorliegenden Fall getan haben, darf sich nicht wundern über ein Echo, wie wir es erzeugt haben." An die Adresse der DEKONTA formulierte Brede abschließend die Warnung: "Wir werden unseren Widerstand bundesweit publik machen, um andere Gemeinden rechtzeitig zu warnen." GEDA - Gegen e.on-DEKONTA-Ansiedlung ! Bürgerinitiative in Sandstedt, Hagen & umzu Internet: [ www.sandstedt.info ] |
| Thema: Atomstandorte - Rubrik: - Artikel gelesen: 500 mal |
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31.07.2010 |
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