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| Quelle / Author: http://www.dernewsticker. Deutschland, 15.04.2010 BfS-Chef König: ´In der Asse hätte nie Atommüll eingelagert werden dürfen´ |
Nach Ansicht des Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, hätte in der Asse niemals Atommüll eingelagert werden dürfen. «Wir haben 2009 ein Bergwerk übernommen, in das nie radioaktive Abfälle hätten eingelagert werden dürfen», sagte König am Donnerstag vor dem Asse-Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtags. |
Seitdem arbeite seine Behörde mit Hochdruck an der Lösung der Probleme des maroden Atommülllagers. Das BfS ist seit Anfang 2009 Betreiber der Asse. Zuvor war das Helmholtz Zentrum in München verantwortlich. König machte am Donnerstag klar, dass seine Behörde dafür gesorgt habe, dass das Projekt Asse «wieder Tritt gefasst habe». «Das jetzt Erreichte dürfen wir jetzt nicht wieder verspielen», sagte er. Der im vergangenen Sommer eingerichtete Untersuchungsausschuss soll die Pannen und Schlampereien bei der Einlagerung von Atommüll in die Asse aufklären. In dem ehemaligen Salzbergwerk lagern etwa 126 000 Fässer mit schwach und mittelradioaktivem Atommüll. Die Grube droht voll Wasser zu laufen und ist einsturzgefährdet. Das BfS hatte angekündigt, die Abfälle aus der Asse herauszuholen. |
| Thema: Atomstandorte - Rubrik: Asse - Artikel gelesen: 485 mal |
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02.09.2010 |
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