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| Quelle / Author: http://www.naumburger-tag Deutschland, 06.03.2010 Gorleben: Erkundung für Endlager stößt auf Kritik |
Die Entscheidung für die weitere Erkundung des niedersächsischen Salzstocks Gorleben als mögliches Atommüll-Endlager steht kurz bevor. |
Die Bevölkerung werde bei dem Verfahren umfassend einbezogen, sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Dienstag nach einem Gespräch mit der niedersächsischen Landesregierung in Hannover. ´Wir werden die politische Beteiligung der Bürger gewährleisten.´ Anti-Atom-Organisationen protestieren gegen eine Wiederaufnahme der Erkundung und fordern die Überprüfung alternativer Endlager-Standorte in Deutschland. Die Süddeutsche Zeitung berichtete indes, die Fortsetzung der Arbeiten in dem Salzstock solle nach dem Bergrecht der 80er Jahre fortgeführt werden, das keine Bürgerbeteiligung vorsehe. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau ist unterdessen das dem Röttgen-Ministerium unterstehende Bundesamt für Strahlenschutz angewiesen worden, den Antrag zur Verlängerung des bisherigen Rahmenbetriebsplans für das Bergwerk vorzubereiten, der Ende September ausläuft. Röttgen sagte, es sei noch keine Entscheidung über das Verfahren getroffen. Es könnten auch atomrechtliche Vorschriften angewendet werden. Nach dem Willen der Bundesregierung wird der seit 2000 geltende Erkundungsstopp in Gorleben aufgehoben. Das Moratorium hatte die ehemalige rot-grüne Bundesregierung vereinbart. |
| Thema: Atomstandorte - Rubrik: Gorleben - Artikel gelesen: 201 mal |
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31.07.2010 |
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