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| Quelle / Author: http://www.greenpeace-mag USA, 26.02.2010 Atomkraftwerk in US-Staat Vermont vor dem Aus |
Zum ersten Mal bestimmen Politiker eines US-Bundesstaates über die Zukunft eines amerikanischen Atomkraftwerks. Mit breiter Mehrheit beschloss der Senat im Staat Vermont die Abschaltung des Kraftwerks «Vermont Yankee», berichteten US-Medien am Donnerstag. |
Gut eine Woche, nachdem US-Präsident Barack Obama seine Pläne zum Ausbau der Atomkraft verkündet hat, votierten die Senatoren des ländlichen Staates im Nordosten mit 26 zu 4 Stimmen gegen 20 Jahre weitere Laufzeit des Kraftwerks. Seine Lizenz läuft im März 2012 aus. In Vermont müssen, anders als in anderen Bundesstaaten, der Kongress sowie der Gouverneur der Laufzeit eines Atomkraftwerks zustimmen. Anderswo sind dafür staatliche Behörden zuständig. Das Kraftwerk «Vermont Yankee» ist in dem Bundesstaat seit längerem umstritten. Erst recht, nachdem im Januar bekanntgeworden war, dass radioaktives Material ins Grundwasser gelangt war. Obama hatte vergangene Woche angekündigt, dass seine Regierung die staatlichen Kreditgarantien «für moderne nukleare Kraftwerke» auf 54 Milliarden Dollar verdreifachen will. Zunächst sagte er Garantien für Kredite über acht Milliarden Dollar (5,8 Mrd Euro) zum Bau zweier Reaktoren in einem bereits existierenden Kraftwerk in Burke im Bundesstaat Georgia zu. |
| Thema: Atomstandorte - Rubrik: VermontYankee - Artikel gelesen: 275 mal |
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02.09.2010 |
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