[contrAtom-Nachrichten] 09.02.2010 - Russland baut viertes Atom-U-Boot der neuen Borej-Klasse Navigations-Modul
Aktuell sein

 heute

 Übersicht

 Das Wichtigste

 Anti-Atom-Presse

 Beliebt

 Artikel-Archiv

 X-Posting

 RSS-Feeds

 Specials

 Ticker

 Individuelle Nachrichten

 Blogs

 Atomradar




Ebene zurück
home
path
 Aktuell seinzurück

Quelle / Author: http://de.rian.ru/safety/
Russland, 09.02.2010
Russland baut viertes Atom-U-Boot der neuen Borej-Klasse
Russland baut ein viertes Atom-U-Boot der Borej-Klasse. Wie RIA Novosti aus informierten Kreisen erfuhr, ist das U-Boot, das mit der neusten Interkontinentalrakete Bulawa ausgerüstet werden soll, seit Dezember im Bau.
´Die Bauarbeiten in der Werft Sewmaschpredprijatije (Sewerodwinsk, Nordrussland) haben faktisch schon im vergangenen Jahr begonnen´, teilte ein Sprecher in der Administration von Sewerodwinsk mit. Die offizielle Kiellegung habe jedoch noch nicht stattgefunden. Die feierliche Zeremonie werde wahrscheinlich auf den Berufsfeiertag der U-Boot-Flotte am 19. März fallen.

Das strategische Atom-U-Boot mit dem vorläufigen Namen ´Swjatitel Nikolai´ (´Heiliger Nikolaus´) sollte noch im Dezember vergangenen Jahres auf Kiel gelegt werden. Marinechef Wladimir Wyssozki teilte am 21. Dezember jedoch mit, dass der Baustart auf Anfang 2010 verschoben worden sei. Medien brachten die Verschiebung mit dem gescheiterten Test der Bulawa-Rakete in Zusammenhang.

Ein Vertreter der Schiffbauholding USC (OSK) bestätigte im Gespräch mit RIA Novosti, dass die Bauvorbereitungen bereits laufen würden. ´Der Bau des U-Bootes ist im staatlichen Rüstungsauftrag vorgesehen, das Geld wurde bereits bereitgestellt.´

Bislang hat Sewmaschpredprijatije ein U-Boot der Borej-Klasse fertig gestellt: die ´Juri Dolgoruki´. Seine beiden baugleichen Nachfolger, die ´Alexander Newski´ und ´Wladimir Monomach´, sind in Bau. Insgesamt hat die russische Marine acht U-Boote dieser Klasse bestellt.

Jedes U-Boot ist 170 Meter lang und 13,5 Meter breit und kann eine Höchstgeschwindigkeit von 29 Knoten erreichen. Die maximale Tauchtiefe beträgt bei einer Wasserverdrängung von 24 000 Tonnen 450 Meter. Die 107 Mann starke Besatzung kann bis zu 100 Tage lang unter Wasser bleiben, ohne aufzutauchen.

Thema: Krieg/Frieden - Rubrik: - Artikel gelesen: 367 mal
weitere Informationen
  • [ weitere Nachrichten aus der Rubrik Krieg/Frieden ]
  • [ Aktuelle Anti-Atom - Nachrichten von heute ]
  • [ Artikellink: http://www.contrAtom.de/news/newsanzeige.php?newsid=21330 ]
  • Artikel per Mail verschicken
    Mailadresse des Empfängers:
    Mein Name: Meine Mailadresse / Absender / Herkunft:



    News-Modul
    09.09.2010
    heute aktiv
    heute aktuell
    Politik/Diskussion
    Regierung will Vereinbarung mit Akw-Betreibern veröffentlichen
    Atomstandorte
    Industrie bleibt bei Kosten von Asse-Sanierung offenbar außen vor
    Versorgung/Uran
    Schweiz bezieht Brennstäbe aus stark verstrahlten Gebieten
    Sicherheit
    Regierung: AKW-Sicherheitsstandards werden erhöht
    Politik/Diskussion
    Gysi: Mit dem Atom-Deal wird Deutschland zur ´Lobbykratie´
    Atomstandorte
    Schacht Konrad: Klingebiel wartet auf Salzgitter-Fonds
    Politik/Diskussion
    Laufzeitverlängerung: Grüne fordern Veröffentlichung des Atom-Vertrags
    Sicherheit
    Hessen: Puttrich - Sicherheit vor Wirtschaftlichkeit
    Politik/Diskussion
    Ex-Verfassungsrichter Papier: Laufzeitverlängerung nicht ohne Bundesrat
    Energiewende
    VERBIO will Atomkraftwerke durch Bioerdgas ersetzen
    Versorgung/Uran
    Greenpeace: Schweiz - Raus aus dreckigen Uran-Geschäften mit Russland
    Versorgung/Uran
    Rosatom-Chef spricht von dreifachem Anstieg des Bedarfs an Uran in 20 Jahren
    Sicherheit
    Debatte um Sicherheitsstandards für AKW
    Sicherheit
    Atomkraft: Sicherheitsauflagen verzögern sich
    Atomstandorte
    Bund trägt Kosten für Sanierung von Atommüll-Lager
    Entsorgung
    Wie lange strahlt das Selen im Atommüll?
    Entsorgung
    Sicheres Endlager nicht in Sicht - CSU-Umweltexperte Göppel fordert Nachbesserungen am Atomkonzept
    Atomstandorte
    AKW Unterweser: Generatorschalter an einem Notstromdiesel defekt
    Sicherheit
    Regierung: AKW-Sicherheitsstandards werden erhöht
    Politik/Diskussion
    Gysi: Mit dem Atom-Deal wird Deutschland zur ´Lobbykratie´
    Politik/Diskussion
    »Unabsehbare Folgen» Atomausschuss gegen längere AKW-Laufzeiten - Umweltminister Röttgen wird eingeladen
    Atomstandorte
    Sima begrüßt neue Offenheit der Slowakei zu Mochovce
    Politik/Diskussion
    Höhere Lasten für Atomkonzerne Eine Vereinbarung, die Rätsel aufgibt
    Atomstandorte
    Bund übernimmt auch noch die ganzen Kosten für die Asse
    Atomtransporte
    Polizei stellt sich in aktueller Pressemitteilung gegen die Politik der Bundesregierung
    Aktion / Termin
    DGB unterstützt Atom-Proteste
    Atomstandorte
    Mochovce-Ausbau in der Slowakei verschlingt 2,8 Milliarden €
    Atomtransporte
    Niedersachsen stellt sich auf verstärkte Anti-Atomproteste ein
    Politik/Diskussion
    Die Endlagerfrage bleibt offen
    Politik/Diskussion
    9,9 Prozent weniger Strom aus Kernenergie im 1. Halbjahr 2010
    Atomtransporte
    Schotter aus dem Gleisbett
    Atomstandorte
    Opposition fordert Stellungnahme zu Biblis
    Politik/Diskussion
    Grüne wollen Veröffentlichung von Atom-Deal
    Politik/Diskussion
    Presse: Kosten für Konzerne durch Atomkompromiss könnten steigen
    Politik/Diskussion
    Sicheres Endlager nicht in Sicht