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| Quelle / Author: http://de.news.yahoo.com/ Deutschland, 08.02.2010 Atomkraftgegner: Röttgens Pläne zum Atomausstieg sollen Grüne ködern |
Mit seinen Äußerungen zum Ausstieg aus der Kernenergie will Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) nach Ansicht von Atomkraftgegnern vor allem die Möglichkeiten für Schwarz-Grün in Nordrhein-Westfalen ausloten. |
Röttgens Vorschlag, die Atomkraft nur so lange zu nutzen, bis die erneuerbaren Energien 40 Prozent des Strombedarf deckten, seien «ein Köder» für die Grünen, erklärte am Montag die Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Das Interview mit Röttgen, das am Wochenende in der «Süddeutschen Zeitung» erschienen war, wirke «wie bestellt kurz vor dem Landesparteitag der Grünen in Essen». Jochen Stay von der Organisation «Ausgestrahlt» erklärte, entscheidend seien nicht Interviews in Zeitungen, sondern das tatsächliche Regierungshandeln. «Sollte Röttgen seine Skepsis gegenüber der Atomenergie ernst meinen, dann muss das mit Stilllegungen von Reaktoren einhergehen. Das ist der einzige Maßstab, der zählt», sagte Stay. Röttgen hatte in dem Interview für einen baldigen Ausstieg aus der Atomkraft plädiert. Die Union solle sich «gut überlegen, ob sie gerade die Kernenergie zu einem Alleinstellungsmerkmal machen will». Innerhalb seiner Partei sowie beim Koalitionspartner waren die Äußerungen Röttgens teils scharf kritisiert worden, es gab aber auch Zustimmung. In Nordrhein-Westfalen finden im Mai Landtagswahlen statt. |
| Thema: Politik/Diskussion - Rubrik: Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung - Artikel gelesen: 214 mal |
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09.09.2010 |
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