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Quelle / Author: contratom
Deutschland, 27.10.2009
Einwendungen gegen den Stilllegungsplan des Endlages Morsleben sammeln!
Aufruf: Einwendungen gegen den Stilllegungsplan des Endlagers Morsleben sammeln! Das Konzept des Betreibers ist der Versuch, dem marode Atommülllager Morsleben durch rechnerische und bauliche Maßnahmen Langzeitsicherheit zu bescheinigen.

Bild: publiXviewing.de
Im vor wenigen Tagen angelaufenden öffentlichen Schließungsverfahren soll mithilfe von vielen Einwendungen aufgezeigt werden, dass es nicht geht, ein nach den Aussagen des Bundesamtes für Strahlenschutz ungeeigneten Salzstockes durch Baumaßnahmen sicher zu bekommen.

Denn im Endeffekt würde das derzeitig angestrebte Stilllegungsverfahren bedeuten, dass im Prinzip jeder Ort zum Endlager gemacht werden, denn es kommt nicht mehr auf die Geologie, also die natürlichen Voraussetzungen an, sondern rein technische Maßnahmen allein genügen dann.

Für Gorleben könnte dies bedeuten, dass trotz der Mängel in der Geologie (z.B. fehlende wasserabweisende Schicht über dem Salzstock) eine Genehmigung für die Einlagerung von hochradioaktivem Müll ausgesprochen werden könnte.

Bitte unterstützt die Sammlung von möglichst vielen Einwendungen gegen das Schließungskonzept!

* [ Einwendung und Unterschriftenliste runterladen (pdf) ]

Ausgefüllte Listen bitte einsenden an:
BI Morsleben, Rostocker Straße 5, 38350 Helmstedt

Weitere Informationen:
* [ www.morsleben-kampagne.de ]
* [ www.bi-morsleben.de ]
* [ Hintergrund: Endlager Morsleben ]

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Thema: Atomstandorte - Rubrik: Morsleben - Artikel gelesen: 2443 mal
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