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Das Wichtigste aus den Anti-Atom-Nachrichten
Nuklear-Strategie - Siemens im Atom-Dilemma / Steigt Siemens aus dem Atomgeschäft aus?
27.03.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Zwei Jahre ist es erst her, aber die Lagebeschreibung von Peter Löscher wirkt nach der Atomkatastrophe in Japan wie aus einer anderen Zeit. Eine Renaissance der Kernenergie stehe bevor, mit dem Neubau von global 400 Atomkraftwerken bis 2030 und einem Investitionsvolumen von über einer Billion Euro, hat der Siemens-Chef damals gesagt. Anlass war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der russischen Atomfirma Rosatom zum Wiedereinstieg der Münchner in diese Technologie.
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Schwarz-gelbe Wende: Merkel klemmt sieben Reaktoren ab - vorerst
15.03.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Deutschland will sämtliche Kernkraftwerke im Land überprüfen - dafür sollen nun sieben Meiler vorübergehend abgeschaltet werden, kündigte Kanzlerin Merkel an. Betroffen sind alle Anlagen, die vor 1980 in Betrieb genommenen wurden.
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GAU in Japan: Wie (un)sicher deutsche Atomkraftwerke sind
14.03.2011 -- Sicherheit --
Die Schockwellen des Bebens vor der Küste Japans haben längst die deutsche Politik erreicht. Die Laufzeiten hiesiger Atomkraftwerke sind plötzlich wieder ungewiss. FTD.de gibt einen Überblick über die ältesten deutschen Meiler.
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Atomkraftwerk Isar 1: Söder – „In diesem Jahr vom Netz“
14.03.2011 -- Atomstandorte -- Isar
„Wenn die Laufzeitverlängerung ausgesetzt wird, muss Isar 1 in diesem Jahr vom Netz“, teilte Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) mit. Die bayerische Landesregierung gibt das Atomkraftwerk Isar 1 damit vorzeitig auf. „Im Mai liefe die reguläre Laufzeit aus“, sagte Söder, dann könnte man die Anlage vom Netz nehmen.
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Atom-Moratorium Neckarwestheim soll sofort vom Netz
14.03.2011 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Wegen der Ankündigung der Kanzlerin, die Verlängerung der AKW-Laufzeiten auszusetzen, müssen die ältesten Meiler alsbald abgeschaltet werden. Der erste Brüter geht wohl in Baden-Württemberg vom Netz.
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Schweiz stoppt Bewilligungsverfahren für AKW
14.03.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Schweizer Regierung will vorläufig nicht über den Bau neuer Atomkraftwerke entscheiden und hat die Bewilligungsverfahren für neue Kernkraftwerke gestoppt. Das gilt auch für die Kraftwerke in der Nachbarschaft von Vorarlberg.
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Merkel stoppt AKW-Laufzeitverlängerung
14.03.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nach der Katastrophe von Japan zieht die Bundesregierung Konsequenzen: Nach Informationen von FOCUS Online wird Kanzlerin Merkel am Nachmittag bekannt geben, dass die Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke ausgesetzt werden soll.
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Explosion in Atomkraftwerk - Japan erlebt eine nukleare Katastrophe
12.03.2011 -- Atomstandorte -- Fukushima II (Diani)
Der Ernstfall ist eingetreten: Eine Explosion hat das japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 zerstört. Teile des Gebäudes wurden abgesprengt, Arbeiter verletzt. Weißer Rauch steigt auf, Menschen fliehen nach Süden.
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Nach dem Erdbeben in Japan - Atomarer Notstand ausgerufen
11.03.2011 -- Unfälle/Störfälle --
Nachdem in einem Akw das Kühlsystem ausgefallen ist, hat Japan den atomaren Notstand ausgerufen. 2.000 Menschen müssen das Gebiet um die Anlage sofort verlassen.
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Schweres Erdbeben in Japan - AKWs betroffen
11.03.2011 -- Unfälle/Störfälle --
Ein Erdbeben der Stärke 8,9 hat am Freitag morgen den Nordosten Japans erschüttert und verheerende Schäden verursacht. Eine vier Meter hohe Tsunamiwelle rollte an der Küste im Nordosten Landes über zahlreiche Ortschaften hinweg. Betroffen sind auch drei Atomkraftwerke an der Ostküste.
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"Schadensersatz prüfen“Atomforum-Präsident Ralf Güldner im Interview
10.03.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die deutschen Kernkraftwerksbetreiber bauen schon mal vor: Sie werden Schadensersatzansprüche prüfen, falls eine künftige Regierung den aktuellen Beschluss zur Laufzeitenverlängerung kippt. Das kündigt der Präsident des Deutschen Atomforums Ralf Güldner im Interview mit ENERGLOBE.DE an. Technisch gesehen seien die Kernkraftwerke in der Lage, 50 bis 60 Jahre am Netz zu bleiben.
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Sicherheitsmängel bedeuten das Aus für Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1. BUND legt aktuelle Studie zu den Risiken der baden-württembergischen Atomkraftwerke vor
10.03.2011 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Mit einer neuen Studie zu den Risiken der vier in Baden-Württemberg betriebenen Atomkraftwerke hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) seine Forderung nach Stilllegung dieser Anlagen bekräftigt.
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Signifikant erhöhte Krebsraten: Streit um Strahlung aus dem AKW Brokdorf als möglichen Auslöser vermehrter Erkrankungen
07.03.2011 -- Atomstandorte -- Brokdorf
Die Atomkraftwerke rund um Hamburg sorgen immer wieder für Aufregung. Gab es beim AKW Krümmel jahrelang Streit um Leukämie-Erkrankungen, so kommt nun das AKW Brokdorf ins Gerede. Denn im nahen Dorf Wewelsfleth weist das Krebsregister Schleswig-Holstein gleich für mehrere Krebsarten eine Erkrankungsrate über dem Landesschnitt aus. Anders als Lübecker Epidemiologen sehen Bremer Umweltmediziner einen Zusammenhang zum AKW.
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Ein Lehrstück des Widerstands gegen Atomstrom
04.03.2011 -- Atomstandorte -- Wyhl
Walter Moßmanns Film "s’ Weschpenäscht" ließ Wyhl-Kämpfer in Erinnerungen schwelgen – und Jüngere staunen.
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Isar-1: FPÖ geht gegen deutsche Akw-Laufzeitverlängerung vor
03.03.2011 -- Atomstandorte -- Isar
Die oppositionelle Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) geht auf europäischer Ebene gegen die in Deutschland beschlossene Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke vor. Der FPÖ-Abgeordnete Werner Neubauer legte beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg Beschwerde gegen die Laufzeitverlängerung ein, berichtet die Nachrichtenagentur APA.
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Vergiftetes Wasser: "Radioaktivster See der Welt" liegt bei Johannesburg
01.03.2011 -- Strahlung --
Giftstoffe wie Arsen, Uran und Kobalt aus Gold- und Kupferminen vergiften das Trinkwasser in Südafrika. Jetzt ist sogar die Millionenstadt bedroht.
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Störfall-Report für Februar 2011
01.03.2011 -- Sicherheit --
Im Februar 2011 mussten 16 Störfälle, Vorkomnisse oder Abweichungen vom regulären Betrieb in Atomanlagen verzeichnet werden. Davon betreffen 7 deutsche Anlagen. Seit Jahresbeginn summieren sich die Störungen in Deutschland auf 13, davon 9 meldepflichtige.
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SPD-geführte Länder klagen gegen längere Akw-Laufzeiten
28.02.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
SPD-geführte Länder und die Opposition im Bundestag gehen jetzt auch vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlruhe gegen die von Union und FDP durchgesetzte Verlängerung der Akw-Laufzeiten vor. Eine erste Verfassungsklage wurde am Morgen eingereicht, wie die beteiligten fünf Bundesländer mitteilten. Ziel ist es, die Ende 2010 ohne Zustimmung des Bundesrats beschlossenen Atomgesetzänderungen für nichtig erklären zu lassen.
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Greenpeace: Nachlässigkeit bei Atomaufsicht? Aktivisten protestieren am Kühlturm
28.02.2011 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Ein baufälliger Reaktor, ein jahrealter Nachrüst-Antrag und eine zuständige Ministerin, die zunehmend in die Bredouille gerät. Gegen die fragwürdige Atomaufsicht in Baden-Württemberg protestieren Greenpeace-Aktivisten am Uralt-Meiler Neckarwestheim I. Kletterer haben in den Morgenstunden am Kühlturm der Anlage ein 500 Quadratmeter großes Banner entrollt: "Atomkraft schadet dem Ländle."
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Iran hat große Probleme mit erstem Atomkraftwerk
27.02.2011 -- Atomstandorte -- Bushehr
Es sollte die Fortschritte Irans in der Atomtechnologie demonstrieren, jetzt verzögert sich der Start des ersten Kernkraftwerks in Buschehr weiter. Ist es nur ein kleines Problem, oder ist es Sabotage?
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Frontalangriff auf Röttgen: Niedersachsens CDU wird in der Atompolitik rebellisch
26.02.2011 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Die ausbleibende Suche nach alternativen Atommüll-Endlagern macht die niedersächsische CDU rebellisch: Heftig kritisieren die Parteifreunde aus Niedersachsen Bundesumweltminister Röttgen - und drängen auf die Untersuchung anderer Gesteinsschichten in Süddeutschland.
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Greenpeace: Nächster Castor rollt für die Deutsche Bahn
25.02.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der nächste Castor-Zug nach Gorleben besteht rechnerisch komplett aus Atommüll der Deutschen Bahn. 110 Tonnen hochradioaktiven Müll hat die Bahn bisher allein am AKW Neckarwestheim 1 verursacht. Dies entspricht etwa den elf Castorbehältern, die im kommenden Herbst nach Gorleben rollen sollen.
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Fünf Länder und Rot-Grün reichen Atom-Klage ein
25.02.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Zwei Monate nach Inkrafttreten des reformierten Atomgesetzes mit längeren Meiler-Laufzeiten reichen fünf Bundesländer sowie SPD und Grüne Klagen beim Bundesverfassungsgericht ein.
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Auffällige Geburtenrate bei Gorleben
23.02.2011 -- Atomstandorte -- Gorleben
Rund um das Zwischenlager im niedersächsischen Gorleben hat sich das Geschlechterverhältnis bei Geburten verschoben. Im Umfeld des Atomzwischenlagers in Gorleben im Landkreis Lüchow-Dannenberg werden deutlich weniger Mädchen geboren als früher: Seit Inbetriebnahme des Lagers 1996 kamen nach einer der Nachrichtenagentur dpa vorliegenden Untersuchung von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums München "signifikant" weniger weibliche Kinder zur Welt.
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GKN: Reaktorsicherheit - Nachrüstung in der Schublade
23.02.2011 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Dringend wollte EnBW das Kernkraftwerk Neckarwestheim modernisieren, um Sicherheitsbedenken zu zerstreuen. Doch das Interesse verpuffte schnell und passiert ist bis heute nichts.
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Standortbenennung Gorlebens vor 34 Jahren: 34 Jahre Lug und Trug
22.02.2011 -- Atomstandorte -- Gorleben
Am 22. Februar 1977 wurde der Standort Gorleben - als Nukleares Entsorgungszentrum - per Fingerzeig vom damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU) benannt. Ausschlaggebend war nicht die zweifelhafte Geologie, sondern die Tatsache, dass ein Areal von 12 Quadratkilometern für den Bau eines Nuklearen Entsorgungszentrums gegeben schien.
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Baustopp in Gorleben? - Strahlenschutzamt dementiert »Welt«-Bericht
21.02.2011 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die politisch motivierten Versuche zur Demontage des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und ihres atomkraftkritischen Präsidenten Wolfram König gehen weiter.
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Asse-Rückholung kostet 2 Milliarden
18.02.2011 -- Atomstandorte -- Asse
Die Bergung des Atommülls aus dem maroden Atommülllager Asse soll nach einem Zeitungsbericht zwei Milliarden Euro kosten. Diese Zahl nannte die "Braunschweiger Zeitung" am Freitag und berief sich auf eine neue Schätzung des Bundesumweltministeriums. Probebohrungen sollen laut dem Bericht im Frühjahr beginnen, die Fässer seien vermutlich beschädigt.
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Zeitung: Asse-Rückholung kostet 2 Milliarden
18.02.2011 -- Atomstandorte -- Asse
Die Bergung des Atommülls aus dem maroden Atommülllager Asse soll nach einem Zeitungsbericht zwei Milliarden Euro kosten. Diese Zahl nannte die "Braunschweiger Zeitung" am Freitag und berief sich auf eine neue Schätzung des Bundesumweltministeriums. Probebohrungen sollen laut dem Bericht im Frühjahr beginnen, die Fässer seien vermutlich beschädigt.
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Über Atommüll-Lager Lubmin wurde Dänemark nie informiert
18.02.2011 -- Atomstandorte -- Lubmin
Im Januar hat Dänemark offizielle Anfrage gestellt / SF-Umweltpolitikerin Holmsgaard empört
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Störfall und Störungen in 19 französischen Atomreaktoren
18.02.2011 -- Unfälle/Störfälle --
Der französische Stromriese EDF hat in einem Atomreaktor in Südfrankreich einen Störfall festgestellt; in 18 weiteren Reaktoren liege eine Störung vor, teilte der Energiekonzern mit. EDF habe der französischen Atomaufsicht gemeldet, dass in den betroffenen Reaktoren ein Fehler an den Stromaggregaten gefunden worden sei.
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Sander: Alternatives Endlager wahrscheinlich in Niedersachsen
18.02.2011 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hat vor einer sofortigen Suche nach einem alternativen Endlager für Atommüll gewarnt. Nach erneuter Kritik der Opposition zu einer Vorfestlegung auf den Standort Gorleben machte er am Donnerstag im Landtag klar, dass alternative Standorte mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit wieder in Niedersachsen lägen.
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Südkorea: Schraubenzieher lässt Reaktor herunterfahren
18.02.2011 -- Atomstandorte -- Yonggwang
Nachdem in Südkorea ein Atommeiler heruntergefahren ist, wurde bei den Reparaturarbeiten ein 30 Zentimeter langer Schraubenzieher in einer Kühlpumpe gefunden. „Wir nehmen an, dass dieser den Zwischenfall ausgelöst hat“, so ein Sprecher der Betreiberfirma.
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Gefährliche Fracht im Hamburger Hafen - Atomtransporte passieren per Schiff, Lkw oder Zug regelmäßig die Hansestadt
18.02.2011 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Statistisch gibt es pro Tag einen Atomtransport durch das Hamburger Stadtgebiet – per Schiff, per Lkw oder per Zug. Transportiert werden vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) genehmigungspflichtige radioaktive Stoffe, zum Beispiel angereichertes Uranhexafluorid (UF6), und nichtgenehmigungspflichtige Stoffe mit niedriger radioaktiver Dosis, die zum Teil aber hoch toxisch sind, wie abgebrannte Brennelemente aus den Atomkraftwerken.
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Vattenfall prüft Aus für Brunsbüttel
17.02.2011 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Das als Pannenmeiler in die Kritik geratenen Atomkraftwerk Brunsbüttel in Schleswig-Holstein könnte abgeschaltet werden. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall zieht in Erwägung, das Kraftwerk nach einer Serie von Problemen nicht mehr ans Netz zu nehmen. Ob Brunsbüttel wieder in Betrieb gehe, sei offen, sagte der Vattenfall-Chef, Øystein Løseth am Mittwoch der Süddeutschen Zeitung.
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Castor-Transport nach Blockaden verspätet am Ziel
17.02.2011 -- Atomtransporte -- Lubmin
Mit knapp vierstündiger Verspätung ist der Castor-Transport mit hochradioaktivem Abfall am Morgen im Zwischenlager Nord in Lubmin eingetroffen. Trotz starker Polizei-Absicherung war es Atomkraftgegnern gelungen, die Fahrt quer durch Deutschland immer wieder aufzuhalten.
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Castor-Transport aus Karlsruhe ist unterwegs zum Zwischenlager Nord
16.02.2011 -- Atomtransporte -- Lubmin
Der Castor-Transport aus Karlsruhe ist auf dem Weg ins Zwischenlager Nord in Mecklenburg-Vorpommern. Der Transport mit hochradioaktivem Atommüll verließ am frühen Mittwochmorgen gegen 3.40 Uhr das Gelände der ehemaligen Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe. Er wird für Donnerstag im Zwischenlager nahe Lubmin erwartet, das von der bundeseigenen Energiewerke Nord GmbH (EWN) betrieben wird.
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Atommüllzug soll am Nachmittag bei Bad Kösen Sachsen-Anhalt erreichen
16.02.2011 -- Atomtransporte -- Lubmin
Castor rollt heute durchs Land: Polizei rechnet mit Blockaden
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Castortransport nach Lubmin: Karlsruher Atomsuppe sorgt für Milliarden-Fiasko
15.02.2011 -- Atomstandorte -- Karlsruhe
Die Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe sollte die Atomwirtschaft in Deutschland revolutionieren, jetzt kostet die Entsorgung der strahlenden Altlast den Steuerzahler Milliarden. Nach SPIEGEL-Informationen wird sie sogar noch teurer als bislang angenommen.
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Röttgens klares Jein zu Gorleben-Enteignungen
14.02.2011 -- Atomstandorte -- Gorleben
Heftige und lautstarke Kritik äußerten die Atomkraftgegner bei Röttgens Gorleben-Besuch. "Abschalten" und "Lügner" skandierten etwa 500 demonstrierende Atomkraftgegner, als Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) zur öffentlichen Kreistagssitzung nach Hitzacker gekommen ist. Im Saal wurde er mit Buh-Rufen und gellenden Pfiffen begrüßt.
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Über 1.500 Menschen bei Anti-Atom-Demonstration in Greifswald
13.02.2011 -- Atomtransporte -- Lubmin
Drei Tage vor dem nächsten Transport von Castor-Behältern mit hoch radioaktivem Material nach Lubmin haben am Samstag in Greifswald mehrere hundert Menschen gegen die gegenwärtige Atompolitik der Bundesregierung und die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke demonstriert.
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Reaktor-Brennelement wird bei Ebay zum Verkauf angeboten
12.02.2011 -- Atomstandorte -- Hamm-Uentrop
Im Internet-Aktionshaus Ebay wird ein unbestrahltes Brennelement aus dem stillgelegten Thorium-Hochtemperaturreaktor (THTR) in Hamm-Uentrop zum Verkauf angeboten. Am Samstagnachmittag lag das aktuelle Gebot bei 1,50 Euro. Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums, das in dem Bundesland für die Atomaufsicht zuständig ist, ist die Veräußerung nicht illegal.
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Neonazis unterwandern Anti-Castor-Bewegung
12.02.2011 -- Atomtransporte -- Lubmin
Umweltschutz als Thema, das die Menschen bewegt - die NPD will auf diesen Zug aufspringen. Neonazis wollen sich am Nachmittag einer Demonstration gegen den Castor-Transport in Greifswald anschließen. Bereits vor einer Woche mischten sie sich in Rostock bei einer Veranstaltung des Anti-Atom-Bündnisses unter die Aktivisten.
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Hannover: Klage gegen Endlager-Projekt in Gorleben
11.02.2011 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Umweltorganisation Greenpeace und Anwohner ziehen gegen die Weitererkundung des Salzstocks Gorleben als mögliches Atomendlager vor Gericht. An diesem Freitag wollen sie in Hannover ihre Klageschrift vorstellen.
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SPD will im Bundestag Erkundungsstopp in Gorleben fordern
09.02.2011 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die SPD will im Bundestag einen Erkundungsstopp für das geplante Atommüllendlager Gorleben einfordern. Auch die Möglichkeit zur Enteignung von Bürgern für die Erkundung des Gorlebener Salzstocks müsse zurückgenommen werden, heißt es in einem Antrag der Bundestagsfraktion, der der «Passauer Neuen Presse» vorliegt.
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Röttgen macht wenig Hoffnung auf Stopp des Castor-Transports
08.02.2011 -- Atomtransporte -- Gorleben 2011
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat Niedersachsens Landesregierung wenig Hoffnung auf einen Stopp des nächsten Castor-Transports ins Zwischenlager Gorleben gemacht.
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Atommüll nach Lubmin - Neuer Castor, neuer Protest
08.02.2011 -- Atomtransporte -- Lubmin
Der Castor rollt: Mitte Februar ist ein Atommüll-Transport ins mecklenburg-vorpommersche Lubmin geplant. Atomkraftgegner in ganz Deutschland bereiten sich auf Proteste vor.
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Tanzen gegen Atommülltransport aus Karlsruhe
08.02.2011 -- Atomtransporte -- Lubmin
Südwestdeutsche Atomkraftgegner kündigen Proteste gegen den Castor-Transport aus Karlsruhe nach Lubmin an. Aus dem ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe soll voraussichtlich am 15. und 16. Februar ein Atommülltransport in das Zwischenlager Lubmin bei Greifswald rollen, heißt es in einer Pressemitteilung der Atomkraftgegner.
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Russland erwägt Ausstieg aus bulgarischem AKW-Projekt Belene
08.02.2011 -- Atomstandorte -- Belene
Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom erwägt einem Zeitungsbericht zufolge einen Ausstieg aus dem bulgarischen AKW-Projekt Belene.
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Greenpeace-Studie bestätigt Gefahr durch Gas im Salzstock Gorleben
07.02.2011 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Salzstock Gorleben befindet sich über dem größten Erdgasvorkommen Deutschlands. Neue Aktenfunde belegen, dass dieses Gas auch im Salzstock selber zu finden ist. Damit ist die wichtigste Voraussetzung für das geplante Atommüll-Endlager nicht erfüllt: die Barrierefunktion. Der Salzstock ist durchlässig, er kann die Umwelt nicht vor dem hochradioaktiven Müll schützen. Das haben Aktenfunde durch Greenpeace ergeben.
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Akw-Betreiber wollen Altanlagen möglicherweise früher abschalten
07.02.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die deutschen Energiekonzerne erwägen nach einem Bericht des Düsseldorfer "Handelsblatts" vom Montag, ältere Atomkraftwerke aus wirtschaftlichen Erwägungen früher als vorgeschrieben vom Netz zu nehmen.
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Erneuerbar statt atomar! Baden-Württemberg sagt: Ade, EnBW!
03.02.2011 -- Energiewende -- Ökostrom
Wir können alles. Außer Erneuerbare? Baden-Württembergs Regierung setzt auf Atomstrom. Dagegen starten die Naturfreunde Deutschland e.V. die Kampagne "Ade EnBW!".
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Lubmin: Atomkraftgegner beginnen Protest gegen nächsten Castor-Transport
03.02.2011 -- Atomtransporte -- Lubmin
Atomkraftgegner beginnen am Samstag (5. Februar) in Rostock mit ihren Protesten gegen den bevorstehenden Castor-Transport von Karlsruhe nach Lubmin. Organisiert vom Anti-Atom-Bündnis Nordost, soll ein Demonstrationszug vom Hauptbahnhof quer durch die Innenstadt ziehen, wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten.
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Greenpeace: Verfassungsbeschwerde gegen Laufzeitverlängerung
03.02.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Mit ihrer Änderung des Atomgesetzes tritt die Bundesregierung wesentliche Grundrechte der Bürger mit Füßen. Greenpeace hat deshalb gemeinsam mit Anwohnern von sieben AKW-Standorten Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht.
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Neuer Atommüll aus Jülich soll definitiv in Ahaus landen
02.02.2011 -- Atomstandorte -- Jülich
Die Bundesregierung hält an dem geplanten Transport von Castor-Behältern aus dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) in das Zwischenlager Ahaus in Nordrhein-Westfalen fest. Die rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf hatte sich wegen möglicher Risiken für Mensch und Umwelt zuvor dafür ausgesprochen, 152 Behälter mit Atommüll in Jülich zu belassen. "Wir sehen das relativ kritisch", betonte ein Sprecher des Bundesforschungsministeriums am Mittwoch in Berlin.
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Störfall-Report für Januar 2011
01.02.2011 -- Sicherheit --
Im Januar 2011 mussten 8 Störfälle, Vorkomnisse oder Abweichungen vom regulären Betrieb in Atomanlagen verzeichnet werden. Davon betreffen 6 deutsche Anlagen. Seit Jahresbeginn summieren sich die Störungen in Deutschland auf 6, davon 4 meldepflichtige.
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Sicherheitsrisiko Neckarwestheim I
28.01.2011 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Vom Reaktorbetreiber EnBW selbst im Jahr 2007 beantragte umfangreiche Sicherheitsnachrüstungen wurden bislang nicht umgesetzt.
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Sachverständige üben scharfe Kritik an schwarz-gelber Klientelpolitik für Kernenergie
26.01.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat scharfe Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung geübt.
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Polizeieinsatz bei Castortransporten wird teurer
25.01.2011 -- Atomtransporte -- Gorleben 2005
Ist polizeilicher Bereitschaftsdienst während des Castortransports normale Arbeitszeit? Muss er wie andere Überstunden mit Freizeit ausgeglichen werden? Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat diese Fragen heute mit Ja beantwortet. Das Urteil bezieht sich auf eine Klage aus dem Jahr 2005. Und es hat Konsequenzen für zukünftige Castortransporte.
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Biblis: Warnstreik im Atomkraftwerk
24.01.2011 -- Atomstandorte -- Biblis
Der letzte Ausstand von RWE-Beschäftigten liegt schon eine Weile zurück. Genau genommen haben die Mitarbeiter des heutigen Energiekonzerns das letzte Mal im Jahr 1919 für bessere Arbeitsbedingungen und für eine höhere Entlohnung gestreikt. Jetzt ist es wieder soweit: Allein am Tor zum Atomkraftwerk Biblis haben sich am Montag etwa 200 Mitarbeiter zu einem Warnstreik versammelt.
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Röttgen sagt mehr Bürger-Mitbestimmung bei Atom-Endlager-Suche zu
23.01.2011 -- Atomstandorte -- Gorleben
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat neue und weitergehende Mitbestimmungsrechte der Bürger im Prüfverfahren für ein atomares Endlager in Gorleben zugesagt.
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Land will angepeilten Atomtransport nach Ahaus verhindern
23.01.2011 -- Atomstandorte -- Ahaus
Der angepeilte Transport von 152 Castorbehältern aus dem Forschungszentrum Jülich nach Ahaus fällt womöglich aus. Im Auftrag der rot-grünen Landesregierung hat der münsterische Professor Bernd Holznagel geprüft, ob das Zwischenlager im Rheinland auch für eine längere Lagerung der Behälter taugen könnte. Das Ergebnis des Rechtsgutachtens: Es kann.
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Unregelmäßigkeit im Atomkraftwerk Grafenrheinfeld - Berlin setzt auf Risiko
23.01.2011 -- Atomstandorte -- Grafenrheinfeld
Das Umweltministerium lässt den Reaktor in Grafenrheinfeld trotz Auffälligkeit nicht abschalten. Der Betreiber Eon hatte zuvor insistiert: Mit einem Riss nahe dem Reaktorkern habe das unklare Ultraschall-Messergebnis nichts zu tun.
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Vattenfall: Krümmel und Brunsbüttel bleiben länger abgeschaltet
21.01.2011 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel bleiben noch länger abgeschaltet. Betreiber Vattenfall will zunächst die Gespräche mit E.ON über die Betriebsführung der Anlagen abschließen. Frühestens im Sommer soll es dann eine Entscheidung über ein Wiederanfahren der Pannen-Meiler geben.
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Rumänisches AKW-Projekt vor dem Aus?
21.01.2011 -- Atomstandorte -- Cernavoda
Der Atomstromkonzern RWE steigt aus dem Projekt Cernavoda aus. Cernavoda ist der einzige AKW-Standort Rumäniens mit bislang zwei Reaktoren. Zwei weitere sollen gebaut werden, doch dem Projekt laufen die Investoren weg - wie es heißt wegen wirtschaftlicher und marktbedingter Unsicherheiten. Tatsächlich ist in Rumänien die Windkraft auf der Überholspur.
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RWE und GDF Suez ziehen sich aus AKW-Projekt zurück
20.01.2011 -- Atomstandorte -- Cernavoda
Die Versorger RWE und GDF Suez sowie die meisten ihrer Partner ziehen sich laut Kreisen aus einem Projekt zum Bau eines Atomkraftwerks (AKW) im rumänischen Cernavoda zurück. Hintergrund sei das Fehlen klarer regulatorischer Vorgaben sowie die Unsicherheit über das Wachstum der Energienachfrage, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Donnerstag.
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-800.000 Kinder weniger- nach Tschernobyl - Radioaktivität gefährlicher als gedacht?
20.01.2011 -- Sicherheit --
Ist niedrige radioaktive Strahlung gefährlicher als bislang angenommen? Diesen Verdacht legen Studien deutscher Wissenschaftler nahe. Sie haben nachgewiesen, dass nach Tschernobyl und in der Nähe von Atomanlagen die Geburtenrate sinkt und weniger Mädchen zur Welt kommen.
[ Artikel lesen ]
Kartellamt: Atom-Laufzeitverlängerung schränkt Wettbewerb ein
13.01.2011 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke schränkt nach Ansicht des Bundeskartellamtes den Wettbewerb ein und könnte die Strompreise für Verbraucher unter Umständen steigen lassen.
[ Artikel lesen ]
Lug und Trug in Gorleben: Grüne legen Zwischenbericht zum Untersuchungsausschuss vor
13.01.2011 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Ende März 2010 eingesetzte Untersuchungsausschuss hat sich ausführlich mit der 1983 getroffenen Entscheidung der schwarz-gelben Bundesregierung unter Helmut Kohl befasst, Gorleben als einzigen Endlagerstandort untertägig zu untersuchen. Umfangreiche Akten wurden ausgewertet sowie zahlreiche Zeugen und Sachverständige angehört.
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EU-Projekt gegen linken Massenprotest
13.01.2011 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Ein neues EU-Vorhaben will erforschen, wie linke Aktivisten bei -polizeilichen Großlagen- in den EU-Mitgliedsstaaten auf Strategien der Verfolgungsbehörden antworten
[ Artikel lesen ]
Menschenrechtsliga kritisiert französischen Bauträger von EPR-Reaktor
12.01.2011 -- Atomstandorte -- Flamanville
Die französische Menschenrechtsliga (LDH) wirft den Bauträgern des französischen Super-Atomreaktors EPR am Ärmelkanal vor, hunderte Bauarbeiter unter -unwürdigen- Bedingungen zu beschäftigen.
[ Artikel lesen ]
Almunia sieht deutschen Atomdeal im Einklang mit EU-Recht
11.01.2011 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Bundesregierung muss wohl nicht befürchten, dass sie wegen der im September beschlossenen Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke (AKW) wettbewerbsrechtliche Schwierigkeiten mit der EU-Kommission bekommt.
[ Artikel lesen ]
Gorleben-Untersuchungsausschuss: Grüne werfen Merkel Manipulation vor
08.01.2011 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die damalige Umweltministerin soll in den 90er Jahren das atomare Entsorgungskonzept für den niedersächsischen Salzstock in Gorleben so verändert haben, dass damit unnötige Gefahren in Kauf genommen wurden.
[ Artikel lesen ]
Solarstrom hängt Atomkraft ab
05.01.2011 -- Energiewende -- Sonnenenergie
Die Energie- und Klimawochenschau: Über Strompreise und seltene Erden, arktischen Eisschwund und Daten-Archäologie sowie die Bilanz de PV-Branche
[ Artikel lesen ]
Demonstration am AKW Grohnde gegen Brennelemente-Transport
03.01.2011 -- Atomstandorte -- Grohnde
Umweltschützer wollen am 15. Januar mit einer sogenannten Sitzprobe vor dem Atomkraftwerk Grohnde an der Weser demonstrieren. Die Aktion richte sich gegen einen im Frühjahr erwarteten Transport von 16 Mischoxid-Brennelementen (MOX) aus dem britischen Atomkomplex Sellafield nach Grohnde, sagte am Montag Tobias Darge vom Jugendumwelt-Netzwerk Niedersachsen.
[ Artikel lesen ]
Chinas Staatsmedien: Durchbruch bei atomarer Wiederaufbereitung
03.01.2011 -- Atomtechnik --
Chinas Staatsmedien haben einen technologischen Durchbruch bei der Wiederaufbereitung von Brennstäben aus Kernkraftwerken gemeldet.
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Deutsche zahlen laut Studie viel zu hohen Strompreis
28.12.2010 -- Konzerne --
Versorger belasten Kunden mit zwei Milliarden Euro, kritisieren die Grünen
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Bund schickt noch mehr Atom-Abfall nach Vorpommern
28.12.2010 -- Atomtransporte -- Lubmin
Strahlende Fracht rollt an: Mehr atomarer Müll als bislang bekannt soll im Zwischenlager Nord untergebracht werden.
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Laufzeit 80 Jahre?
22.12.2010 -- Atomtechnik --
Ein EU-Forschungsprojekt soll untersuchen, ob deutsche Kernkraftwerke auch bis 80 Jahre lang laufen könnten.
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Gorleben vor dem Aus?
21.12.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Wegen der Gasvorkommen im Salzstock Gorleben hält das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nach einem Medienbericht ein Aus für den Endlagerstandort für möglich. Sollten kritische Mengen Gas in dem Salzstock gefunden werden, könne das zum ´K.O.-Kriterium´ für den Standort werden, sagte BfS-Präsident Wolfram König dem ´Stern´.
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Deutsche Banken fördern angeblich den Atomexport
21.12.2010 -- Konzerne --
Von 2000 bis 2009 förderten deutsche Kreditinstitute einer Studie zufolge mit knapp 19 Milliarden Euro oftmals ökologisch fragwürdige oder unsichere Vorhaben der Nuklearindustrie. Die erstmals international recherchierten Zahlen seien vermutlich nur die Spitze eines Eisbergs, heißt es in der von mehreren Umweltorganisationen wie Greenpeace in Auftrag gegeben Untersuchung mit dem Titel ´Wie radioaktiv ist meine Bank?”, wie die ´Frankfurter Rundschau” berichtet.
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Demo-Beobachter kritisieren Polizeiverhalten bei Castor-Blockade
21.12.2010 -- Atomtransporte -- Lubmin
Jura-Studenten der Uni Greifswald überwachten während der Castor-Proteste, wie die Sicherheitskräfte mit den Demonstranten umgingen.
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AKW Brunsbüttel vor dem Aus?
20.12.2010 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Das Kernkraftwerk Brunsbüttel kann möglicherweise nicht wieder angefahren werden. Laut einem Gutachten soll die Betriebsgenehmigung für den Atommeiler erloschen sein.
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Zweifel an Betriebsführung im Atomkraftwerk Krümmel
20.12.2010 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der geplante Ausstieg des schwedischen Stromkonzerns Vattenfall aus der deutschen Atomstromerzeugung war offenbar nicht ganz freiwillig. Bereits vor gut einem Jahr hatte Vattenfall einen Versuch gestartet, seinen 50-prozentigen Anteil am Pannenreaktor Krümmel dem Miteigentümer E.on anzudienen, berichtete das Nachrichtenmagazin Spiegel. Doch dem Düsseldorfer Stromkonzern war der Preis zu hoch und das Geschäft zu riskant.
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Sachsen pocht auf Atomtransport nach Russland
18.12.2010 -- Atomstandorte -- Ahaus
Umweltminister Röttgen hat es so entschieden: Der Atommüll aus DDR-Zeiten im Zwischenlager Ahaus soll vorerst nicht wie geplant nach Russland geliefert werden. Grund: Der Zielort im Ural sei zur Zeit gar nicht in Betrieb.
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Krümmel + Brunsbüttel: Vattenfall zum Rückzug aus Atomkraftwerken bereit
15.12.2010 -- Konzerne --
Die pannengeplagten Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel sind offenbar zu einer schweren Bürde für Vattenfall geworden. Nun erwägt der Konzern den Rückzug.
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Kernkraft-Subventionen: 304 Milliarden Euro Stütze vom Staat
15.12.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Nutzung der Kernenergie in Deutschland kostet die Bundesbürger 304 Milliarden staatliche Förderung: Von 1950 bis 2010 seien mindestens 204 Milliarden Euro staatliche Fördermittel geflossen. Weitere 100 Miliarden Euro kämen künftig auch ohne die geplante Laufzeit-verlängerung noch dazu, so eine Studie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace.
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Radioaktive Lösung in der Asse verdoppelt
14.12.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Schlechte Nachrichten vom einsturzgefährdeten Atommülllager Asse: Dort hat sich die Menge radioaktiver Flüssigkeit verdoppelt. Im Vergleich zum letzten Halbjahr werden jetzt acht statt vier Liter der belasteten Salzlösung pro Tag vor einer Lagerkammer aufgefangen.
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Castortransport vorzeitig gestartet
14.12.2010 -- Atomtransporte -- Lubmin
Der Castorzug nach Deutschland ist am Dienstagabend aus Aix-en-Provence losgefahren. Dutzende Einsatzwagen der französischen Sonderpolizei CRS und zwei Helikopter begleiteten den Konvoi mit vier Castoren bei seinem Start aus einem Güterbahnhof.
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Südwest-SPD will nach Wahl zwei Atomkraftwerke abschalten
12.12.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die baden-würtembergische SPD will im Fall einer Regierungsübernahme nach der Landtagswahl 2011 die beiden älteren Atomkraftwerke in Neckarwestheim und Philippsburg rasch abschalten. «Die Richtschnur ist der rot-grüne Atomkonsens», sagte der SPD- Spitzenkandidat Nils Schmid der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Nach den jüngsten Umfragen können Grün und Rot eine Mehrheit nach der Landtagswahl erreichen.
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Chefin fällt durch die Prüfung: Krümmel bleibt abgeschaltet
09.12.2010 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Sie sollte Deutschlands erste Frau an der Spitze eines Atomkraftwerks werden. Doch daraus wird wohl nichts mehr: Ulrike W., von Vattenfall bereits vor einem Jahr als neue Leiterin des Pannenmeilers in Krümmel (Kreis Herzogtum Lauenburg) berufen, wird von der Atomaufsicht im Kieler Justizministerium nicht für das Amt bestätigt. Kiel hatte von der 56-jährigen Hamburgerin den Nachweis ihrer Qualifikation verlangt. Nach LN-Informationen ist W. bei einer praktischen Abschlussprüfung durchgefallen.
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Wulff unterzeichnet umstrittenes Atomgesetz
08.12.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Bundespräsident Christian Wulff hat das umstrittene Gesetz zur Verlängerungen der Atomlaufzeit unterzeichnet. Das teilte das Bundespräsidialamt mit. Damit kann die Regelung endgültig in Kraft treten. Kritiker hatten bis zuletzt gehofft, dass Wulff seine Unterschrift verweigert und das Gesetz damit stoppt.
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Eine Auswertung der Kampagne ´Castor? Schottern!´
08.12.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Castor-Transport 2010 in Zahlen: 5. bis 9. November, 92 Stunden von La Hague bis Gorleben. Ca. 25 Mio. Euro Kosten und knapp 20.000 Polizist_innen - zumeist am Rande ihrer Belastungsgrenze. 50.000 Menschen auf der Auftaktkundgebung in Dannenberg, weit über 10.000 bei den unterschiedlichen Blockade-Aktionen und gut 4.000 Aktivist_innen beim Schottern.
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Verzögerung beim Anfahren von Block B in Biblis
08.12.2010 -- Atomstandorte -- Biblis
Ein zu geringer Füllstand im Turbinenölbehälter des Blockes B des Kernkraftwerks Biblis hat das Wiederanfahren der Anlage verzögert. Wie das hessische Umweltministerium am Dienstag mitteilte, wurde deshalb das Anfahren unterbrochen.
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Sellering ruft zu Protest gegen Castor-Transport auf
07.12.2010 -- Atomstandorte -- Lubmin
Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) will sich am Sonnabend in Greifswald an den Protesten gegen die Castor-Transporte ins Zwischenlager Nord bei Lubmin beteiligen.
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Sander will Transport- Stopp nach Gorleben
06.12.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Umweltminister will keine Castor-Transporte aus dem Ausland, solange der Gorlebener Salsztock erkundet wird. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) verlangt von der Bundesregierung, über einen zügigen Stopp von Castor-Transporten aus dem Ausland nach Gorleben zu verhandeln.
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Röttgen lehnt Atomtransport nach Russland ab
06.12.2010 -- Atomstandorte -- Ahaus
Der umstrittene Atomtransport aus dem Zwischenlager Ahaus nach Russland findet nicht statt. Das teilte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Montag in Bonn mit.
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Lubminer resignieren vor Castortransport
06.12.2010 -- Atomstandorte -- Lubmin
Lubminer blicken dem Castor-Transport misstrauisch entgegen. Doch Protestplakate hängen nicht. Dem Bürgermeister ist es recht.
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Röttgen: Noch kein Termin für neuen Castor-Transport
03.12.2010 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Der Castortransport aus dem Zwischenlager Ahaus nach Russland wird wohl frühestens im kommenden Jahr rollen. Ginge es nach Nordrhein-Westfalens Innenminister Jäger, dann würde ganz darauf verzichtet.
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Sicherheitsbedenken - Bund verhängt ´Ausfuhrstopp´ für sächsischen Atommüll
02.12.2010 -- Atomstandorte -- Ahaus
Der umstrittene Atommüll-Transport aus dem früheren DDR-Forschungsreaktor Rossendorf bei Dresden nach Russland wird vorerst nicht starten. Wie Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Mittwoch im Bundestag sagte, prüft man derzeit sorgfältig, ob in der Wiederaufarbeitungsanlage Majak eine sichere Verwertung stattfinden kann.
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Forscher analysieren Wirtschaftlichkeit der Atomkraft
01.12.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
So sehr die Nuklearenergie auch das Potenzial hat, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten - der aktuelle Kernbrennstoffkreislauf ist auf Dauer ökonomisch nicht haltbar. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Sarah Widder, die am Pacific Northwest National Laboratory in Washington an der Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit von Energieträgern forscht.
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Störfall-Report für November 2010
01.12.2010 -- Sicherheit --
Im November 2010 mussten 7 Störfälle, Vorkomnisse oder Abweichungen vom regulären Betrieb in Atomanlagen verzeichnet werden. Davon betreffen 4 deutsche Anlagen. Seit Jahresbeginn summieren sich die Störungen in Deutschland auf 72, davon 54 meldepflichtige.
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Polizei versprühte 2190 Dosen Reizgas bei Castor-Protesten
01.12.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Kritik an Pfefferspray-Einsatz von FDP und Linkspartei
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Polizeilicher Demo-Tourismus beim Castor-Transport
01.12.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Es ist wie auch sonst im Leben. Kommt jemand zu Besuch, möchte man ihm etwas bieten. Im Privaten vielleicht einen Spaziergang zu einem schönen See, bei ausländischen Polizisten die Einladung zu einer echten Demonstration, persönlichem Einsatz inklusive.
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Russland und Bulgarien unterzeichnen Dokumente zum Bau von AKW Belene
30.11.2010 -- Atomstandorte -- Belene
Russland und Bulgarien haben am Dienstag ein Memorandum über die Gründung der Projektgesellschaft für den Bau des Atomkraftwerks Belene unterzeichnet.
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Friedliche Demonstranten dürfen nicht gefilmt werden
29.11.2010 -- aus dem Gerichtsaal --
Die Polizei darf eine friedliche Kundgebung von Atomgegnern nicht filmen. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster in einem am Montag veröffentlichten Beschluss.
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Castor-Alarm in Lubmin
29.11.2010 -- Atomstandorte -- Lubmin
Am 11. Dezember 2010 wird es in Greifswald ab 13.00 Uhr eine Auftaktdemo zu den Protesten gegen den Castor-Transport nach Lubmin geben. Die Demo soll die größte Anti-Atom-Demo Ostdeutschlands werden. Da gilt es 8.000 Teilnehmende zu überbieten... das sollte doch zu wuppen sein. Vielleicht gibt es ja weitere Interessierte?
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Karlsruher «Atomsuppe» kann transportiert werden
26.11.2010 -- Atomstandorte -- Karlsruhe
Die sogenannte Karlsruher «Atomsuppe» kann auf den Weg zur Zwischenlagerung gebracht werden. Wie der Betreiber der stillgelegten Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) am Freitag mitteilte, ist die Verglasung der hochradioaktiven Abfalllösung abgeschlossen.
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NDR Fernsehen berichtet über vermehrte Leukämieerkrankungen in Samtgemeinde Asse
25.11.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Die Leukämieerkrankungen bei Männern in der Samtgemeinde Asse, auf deren Gebiet das Atommülllager Asse liegt, sind nach einem Medienbericht doppelt so hoch wie zu erwarten ist. Die Erkrankungsrate für Schilddrüsenkrebs bei Frauen ist demnach sogar verdreifacht. Eine Ursache dafür ist bisher nicht festgestellt worden, wie am Donnerstag das NDR Fernsehen berichtet.
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Röttgen reist nächste Woche nach Gorleben
25.11.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) reist nächste Woche nach Gorleben, um sich der Kritik gegen die Erkundung des möglichen Atommüll-Endlagers zu stellen.
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10.531 bestrahlte Brennelemente in Deutschland gelagert
25.11.2010 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Am 31. Januar 2009 lagerten nach Angaben der Bundesregierung 10.531 bestrahlte Brennelemente in den Nasslagern der deutschen Atomkraftwerke. Die Anzahl entspreche einer Menge von rund 3.300 Tonnen Schwermetall, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (17/3776) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen (17/3600).
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Gorleben: Atommüll ist unnötig
24.11.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Debatte um Gorleben unterstellt, dass wir jetzt eine endgültige Deponie für die nächsten Jahrtausende brauchen. Dabei wäre ständiges Umlagern auf Dauer sicherer.von Matthias Ginsberg
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´Zuhausekraftwerke´ gestartet - Im Keller steht Ersatz für zwei Atomkraftwerke
24.11.2010 -- Energiewende -- Allgemein
Der Ökostrom-Versorger ´Lichtblick´ bietet Kunden in Kooperation mit dem Auto-Konzern VW an, zuhause ein eigenes kleines Kraftwerk zu betreiben. 100.000 Pächter dieser ´Zuhausekraftwerke´ sollen für ´Lichtblick´ Strom produzieren - per Mobilfunk gesteuert von der Zentrale des Anbieters. Jetzt laufen in Hamburg die ersten Anlagen an.
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´Verlorene Mädchen´: In der Nähe von Atomanlagen ist das Geschlechterverhältnis verändert
24.11.2010 -- Sicherheit --
Nach einer Studie kommen im 35km-Radius um deutsche und schweizerische AKWs vor allem weniger Mädchen als im Landesdurchschnitt auf die Welt
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X - Tausendmal quer Solidaritätserklärung - Castor 2010
23.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
´Wir von X-tausendmal quer erklären uns solidarisch mit den Opfern von Polizeigewalt und unverhältnismäßiger Anwendung von ´Zwangsmaßnahmen´ bei anderen Aktionen wie Castor Schottern und WiderSetzen.
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Weniger Mädchen in der Umgebung von Atomkraftwerken
23.11.2010 -- Elbmarsch/Leukämie --
Die ionisierende Strahlung aus den Atomkraftwerken scheint das Erbgut von Embryonen zu schädigen.
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Doppelt abkassiert - Wie die Stromkonzerne am Atomstrom verdienen
23.11.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Kernkraft ist umweltfreundlich, Kernkraft ist sicher, Kernkraft garantiert zuverlässig unsere Energieversorgung, Kernkraft ist als Brückentechnologie unverzichtbar. Mit allerlei ebenso fadenscheinigen wie größtenteils falschen Argumenten hatte die Bundesregierung zunächst zu begründen versucht, warum die Laufzeiten der deutschen AKW deutlich verlängert werden müssten.
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Atommülltransport nach Russland - Castor rollt ohne Vor-Ort-Prüfung
23.11.2010 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Das Umweltministerium will die Sicherheit der russischen Anlage Majak, in die deutscher Atommüll gebracht werden soll, nun doch nicht vor Ort überprüfen. Damit könnte der Castor schon bald starten.
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Überlastung durch Großeinsätze - Polizisten wollen Castor nicht nach Gorleben bringen
21.11.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Polizisten in Deutschland sehen sich in einer ´unerträglichen´ Überlastung angesichts Castor-Transporten, Stuttgart-21-Demonstrationen und Terrorwarnungen. Bei ihrem am Montag beginnenden Bundeskongress will die Gewerkschaft der Polizei beschließen, dass Atommülltransporte so lange nicht mehr nach Gorleben sollen, so lange dieser Standort nur ein Zwischenlager ist.
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Mehr Atommüll: Krümmel droht früheres Ende
20.11.2010 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die Atommeiler Krümmel und Brokdorf dürfen gar nicht so lange am Netz bleiben wie von der Bundesregierung ermöglicht. Für ein nötiges größeres Zwischenlager fehlen Genehmigungen.
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Thorium statt Uran für die Kernenergie
19.11.2010 -- Atomtechnik --
Option. Thoriumkraftwerke würden weniger radioaktiven Abfall produzieren als derzeit übliche Kernkraftwerke.
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Caffier gegen Atomtransport nach Russland über MV
19.11.2010 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Nach Hamburg und Bremen sperrt sich nun auch Mecklenburg-Vorpommern gegen den von der Bundesregierung geplanten Atommülltransport auf dem Seeweg nach Russland.
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Heiligendamm mit Raureif - Erfolgreich mitgemischt: Castor? Schottern!
19.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Knapp zwei Monate vor den Castorprotesten ging die Kampagne Castor? Schottern! an die Öffentlichkeit. Am Ende unterstützen über 1.700 Organisationen und Einzelpersonen mit ihrem Namen die Aktion. Rund 4.000 Menschen beteiligten sich am 7. November an dem massenhaften Versuch, die Transportstrecke des Castorzugs durch das Entfernen des Schotters unter den Gleisen unbrauchbar zu machen. Eine erste Bilanz aus den Reihen der OrganisatorInnen.
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DDR-Atommüll nach Russland? - Castor-Transport auf der Kippe
17.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Der Transport von Atommüll ins russische Majak könnte noch scheitern. Da die 18 Castor-Behälter mit DDR-Müll per Schiff transportiert werden sollen, werden die Optionen nach der Absage aus Hamburg und Bremen geringer. Umweltschützer drohen zudem mit massiven Protesten.
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Niedersächsisches Innenministerium verteidigt Drohneneinsatz bei Castor-Transport
17.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Der erstmalige Einsatz einer Überwachungsdrohne bei Demonstrationen gegen den Transport von Castoren in das Atommülllager Gorleben in der vergangenen Woche ist nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums zulässig gewesen.
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Anwalt über Polizeigewalt bei Castor-Protest ´Schlagstöcke ohne Vorwarnung´
17.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Bereits als Demonstranten noch weit von den Schienen des Castor-Transports weg waren, setzte die Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke ein - ohne Ankündigung, kritisiert Anwalt Stolle.
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Gericht verhängt Geldstrafen gegen Castor-Blockierer
16.11.2010 -- aus dem Gerichtsaal --
Zwei Kernkraftgegner müssen wegen einer Gleisblockade im Jahre 2008 eine Geldstrafe zahlen. Die beiden Aktivisten, die sich damals nahe dem südpfälzischen Berg bei einem Castortransport mit Hilfe eines Betonblocks im Gleisbett festgekettet hatten, zogen nach Angaben des Amtsgerichtes Kandel vom Dienstag die vor einiger Zeit eingereichten Einsprüche gegen ihre Strafbefehle zurück.
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Castor rollt am 16. Dezember nach Lubmin
16.11.2010 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Der genaue Termin für den umstrittenen Castor-Transport nach Lubmin steht fest. Wie führende Mitglieder der Landesregierung der OZ unabhängig voneinander bestätigten, rollen die insgesamt vier Behälter aus dem südfranzösischen Cadarache am Donnerstag, 16. Dezember, ins atomare Zwischenlager Nord bei Greifswald. Fünf weitere folgen im Frühjahr 2011. Wann genau, ist noch offen.
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RAV zum Castor:Konsequenzen aus Rechtsbrüchen
15.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
RAV fordert Konsequenzen aus systematischen Rechtsbrüchen zur Durchsetzung des Castortransports
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Debatte um Atommülllager - Biblis statt Gorleben?
15.11.2010 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Die Frage, wo der Atommüll gelagert werden soll, hat inzwischen wieder Hochkonjunktur. Statt in Gorleben könnten die Castoren demnächst dezentral aufbewahrt werden, etwa neben den Atomkraftwerken, die den Müll produziert haben, schlägt Greenpeace vor. In Hessen ist man nicht abgeneigt.
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Niedersachsens Ministerpräsident stellt Castor-Transporte in Frage
13.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Der umkämpfte Castor-Transport vom vergangenen Wochenende könnte nach Ansicht des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister der letzte seiner Art gewesen sein.
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Zwei von drei Deutschen wollen kein AKW in der Nachbarschaft
12.11.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Zwei Drittel aller Bundesbürger (65 Prozent) möchten kein Atommüll-Endlager in der Nachbarschaft, ein Drittel (32 Prozent) wäre mit der Errichtung in ihrer Region einverstanden. Dies ergab eine Infratest-Umfrage für das ARD-Morgenmagazin.
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Baden-Württemberg schließt Castor-Aufnahme nicht generell aus
11.11.2010 -- Entsorgung --
Baden-Württemberg wäre offenbar unter Umständen bereit, künftig auch Castoren zu übernehmen, die noch aus den Wiederaufarbeitungsanlagen in Frankreich oder Großbritannien nach Deutschland transportiert werden sollen. Bayern leht dagegen den Vorschlag strikt ab, Gorleben durch Lagerung der Atombehälter an süddeutschen AKW-Standorten zu entlasten.
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Der Castor treibt die Polizei ans Limit
08.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Der Polizist am Verladebahnhof Dannenberg ist ahnungslos. «Ich weiß nicht, was hier abgeht, wir erfahren es doch eh immer als letzte.» Seit fünf Stunden parkt der Castor knapp 30 Kilometer entfernt auf freier Fläche bei Dahlenburg.
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Radioaktiver Müll rollt Richtung Gorleben
05.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Der Castor-Transport mit hoch radioaktivem Müll ist von Frankreich Richtung Gorleben gestartet. In der Nähe des Zwischenlagers werden am Wochenende die größten Anti-Atom- Demonstrationen seit Jahrzehnten mit mehr als 30 000 Menschen erwartet.
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Schünemann will vom Bund Geld für Castor-Transport
05.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) will sich die anfallenden Sonderkosten Niedersachsens für den Atommülltransport in Höhe von rund 25 Millionen Euro bei der Bundesregierung zurückholen.
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Countdown zum Castor
04.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Countdown zum Castor-Transport: Zehntausende Atomkraftgegner rüsten sich für ein heißes Protestwochenende. Der Zug mit hoch radioaktivem Atommüll startet aller Wahrscheinlichkeit am Freitagnachmittag (5. November) in Nordfrankreich.
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Hoffen auf friedlichen Castor-Transport
03.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Die Polizei hat ihre Hoffnung auf einen friedlichen Verlauf der Proteste gegen den Castor-Transport nach Gorleben geäußert. ´Eine Eskalation, wo man das mit Fäusten austrägt, ist weder im Interesse der Bürgerinitiativen noch der Polizei´, so Einsatzleiter Friedrich Niehörster. Polizei und Atomkraftgegner setzen auf einen friedlichen Verlauf der geplanten Proteste gegen den Castor-Transport nach Gorleben.
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Castortransport: Polizei rechnet mit technischen Blockaden, Sitzblockaden, Kletteraktionen und Sabotageaktionen von Atomkraftgegnern
03.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Am Wochenende rollt wieder ein Castor-Transport mit Atommüll aus Frankreich ins Zwischenlager nach Gorleben. Die Planungen des aus diesem Anlass stattfindenden Polizeieinsatzes stellten die Präsidenten der Bundespolizeidirektion Hannover, Thomas Osterroth, und der Polizeidirektion Lüneburg, Friedrich Niehörster, am heutigen Mittwoch den Journalisten der Landespressekonferenz in Hannover vor.
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Castor schottern blockiert
03.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Probleme bei der Mobilisierung für die Castorproteste: Bei Yahoo konnten E-Mails mit der Domain castor-schottern.org im Betreff nicht verschickt werden.
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Wendland: Die ´fünfte Jahreszeit´ hat begonnen
02.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Die protesterprobten Atomkraftgegner aus dem niedersächsischen Kreis Lüchow-Dannenberg haben sich für den zwölften Castor-Transport in das Zwischenlager Gorleben viel vorgenommen.
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RWE umgeht in Kraftwerk Biblis neue Brennelementesteuer
02.11.2010 -- Atomstandorte -- Biblis
Der Stromkonzern RWE versucht einem Medienbericht zufolge für das Atomkraftwerk Biblis die neue Brennelementesteuer zu umgehen. Wie die ´Frankfurter Rundschau´ (FR) am Dienstag berichtete, plant das Unternehmen, noch in diesem Jahr nahezu die Hälfte aller Brennelemente in Block B auszutauschen. Da die neue Abgabe auf Brennelemente erst ab Januar 2011 erhoben werde, spare RWE rund 280 Millionen Euro Steuern.
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Bürgerschaft Greifswald stimmt gegen Castor-Transport
02.11.2010 -- Atomtransporte -- Lubmin
Nach dem Kreistag Rügen hat nun auch die Bürgerschaft von Greifswald gegen den für Dezember geplanten Castor-Transport aus westdeutschen Forschungsanlagen gestimmt. Nach Angaben der Stadtverwaltung stimmten am Montagabend 22 von insgesamt 40 Abgeordneten der Stadtvertretung gegen die Überführung abgebrannter Brennelemente in das atomare Zwischenlager Nord (ZLN) in Lubmin.
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Bundespräsident Wulff soll Unterschrift unter Atomgesetz verweigern
02.11.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Mehr als 60.000 Menschen haben Bundespräsident Christian Wulff (CDU) dazu aufgefordert, das umstrittene Gesetz über längere Atomkraftwerks-Laufzeiten nicht zu unterschreiben. Die Stimmen seien innerhalb weniger Tage bei einer noch laufenden Online-Aktion zusammengekommen, wie das atomkritische Kampagnennetzwerk Campact am Dienstag in Verden mitteilte.
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Atommüll-Endlager - Inbetriebnahme unabsehbar
01.11.2010 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Die Verzögerungen für das Atommüllendlager Konrad sind auch Teil eines Ränkespiels. Plötzlich soll nicht mehr das Land, sondern die Kommune genehmigen.
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Sebastién Briat - kein Vergessen - kein Vergeben
01.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Am 7.11.2004 wurde der französische Atomkraftgegner Sebastién Briat vom Castorzug überrollt und getötet. Der Schmerz über seinen Tod ist auch 6 Jahre danach immer noch präsent.
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Das Wendland vor dem Atommüll-Transport - Ein Themenabend auf NDR Info am Dienstag
01.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Auch am kommenden Wochenende werden wieder Tausende Polizisten den Transport schützen müssen. In wenigen Tagen wird im Wendland der nächste Castor-Transport erwartet. Atomkraftgegner haben rund um Dannenberg und Gorleben wieder zu zahlreichen Protesten aufgerufen, Polizei und Justiz werden ebenfalls in großer Zahl anwesend sein.
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´Tschernobyl-Kinder betreuen reicht nicht´ - Castor-Demonstration und offener Brief an die Polizei
01.11.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Die Demonstranten spielten am Sonnabend in der Uelzener Innenstadt den Ernstfall: Dutzende sanken bei einem so genannten Die-In in der Gudesstraße aufs Straßenpflaster, als ein Atomunfall simuliert wurde.
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Krümmel rüstet sich zum Neustart
01.11.2010 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die Kieler Atomaufsicht unter Justizminister Emil Schmalfuß (parteilos), der das neue Atomgesetz skeptisch sieht, beobachtet Krümmel mit Argusaugen. Noch hat die Behörde über eine Prüfung auf die Zuverlässigkeit des Betreibers nicht entschieden.
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Schacht Konrad erst 2017 bereit
30.10.2010 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Gutachten bestätigt Verzögerung - Versäumnisse bei Bundesamt und Baufirma DBE
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Kontrapunkt: Der nukleare Scheinsieg
29.10.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
In einer putschartigen Hauruck-Aktion ist die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke beschlossen worden. Harald Schumann erklärt im heutigen ´Kontrapunkt´, warum das noch teuer werden kann.
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Vattenfall will Krümmel Anfang 2011 wieder in Betrieb nehmen
29.10.2010 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Energiekonzern Vattenfall will seine beiden deutschen Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel Anfang kommenden Jahres wieder in Betrieb nehmen.
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Atom-Deal stoppen!
28.10.2010 -- Aktion / Termin --
Um längere Laufzeiten durchzusetzen, will die Bundesregierung das Atomgesetz ohne Zustimmung des Bundesrats ändern. Jetzt muss Bundespräsident Wulff darüber entscheiden. Fordern Sie ihn auf, den verfassungswidrigen Atom-Deal nicht zu unterzeichnen!
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Bundestag beschließt längere Atomlaufzeiten
28.10.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Trotz heftiger Kritik aus der Opposition haben Union und FDP im Bundestag für längere Laufzeiten der 17 deutschen Atomkraftwerke gestimmt. Die Mehrheit von Union und FDP setzte sich am Donnerstag mit 308 zu 289 Stimmen bei zwei Enthaltungen gegen SPD, Linkspartei und Grüne durch.
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Akw-Laufzeiten und der Ökofonds: Verfassungswidrige Konstruktion
28.10.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Mit dem Ökofonds will die Regierung die Laufzeitverlängerung schmackhaft machen. Doch Gutachter halten dessen Konstruktion für verfassungswidrig.
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Experte: Doch hochradioaktiver Müll in der Asse
28.10.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Im Atommülllager Asse lagern nach Angaben des Chemieprofessors Rolf Bertram entgegen bisheriger Darstellung doch hochradioaktive Abfälle. Der Wissenschaftler beruft sich bei seiner Behauptung auf einen Atommüll-Lieferschein vom Januar 1977.
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GdP und BI Lüchow-Dannenberg für gewaltfreie Proteste
28.10.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Heute debattiert der Bundestag über die geplanten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke. Im Wendland wird Anfang November für den Atomausstieg demonstriert, wenn der nächste Castor-Transport nach Gorleben auf den Weg gebracht wird. Es wird vielleicht der größte Castoreinsatz für die Polizei, den es in den letzten 10 Jahren gegeben hat. Es wird mit Sicherheit auch die größte Protestaktion der Atomkraftgegner im Wendland in ihrer 30 jährigen Widerstandsgeschichte. In dieser Kenntnis trafen sich Vertreter der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen und Vorstandsmitglieder der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) jetzt zu einem Gedankenaustausch.
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Gabriel: «Atomgesetz hat Restlaufzeit bis zur Wahl»
28.10.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
SPD-Chef Sigmar Gabriel räumt der geplanten Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke keine Zukunft ein. Er sagte am Donnerstag im ARD-«Morgenmagazin», die heutige Bundestagsentscheidung sei keinesfalls historisch. «Die Restlaufzeit ist maximal bis zur nächsten Bundestagswahl», sagte der SPD-Chef.
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Experte: Flexibler Akw-Betrieb ist ein Risiko
27.10.2010 -- Sicherheit --
Der Kernenergieexperte Wolfgang Renneberg warnt vor Risiken, wenn die deutschen Atomkraftwerke künftig stärker rauf- und runtergeregelt werden sollen. «Die dadurch zunehmende Ermüdung von Anlagenteilen ist ein großes Problem», sagte der frühere Leiter der Abteilung für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium (1998- 2009) der Deutschen Presse-Agentur. Der Bundestag will am Donnerstag die durchschnittlich 12 Jahre längeren Atomlaufzeiten beschließen.
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Erste Castor-Behälter haben La Hague verlassen
26.10.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Die ersten Castor-Behälter mit Atommüll haben die Wiederaufbereitungsanlage im nordfranzösischen La Hague verlassen. «Sie wurden auf Lastwagen zum Bahnhof von Valogne gebracht», sagte Greenpeace-Sprecherin Adélaide Colin am Dienstagabend in Paris. «Es waren sehr viele Sicherheitskräfte im Einsatz», fügte sie hinzu.
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Gutachten: Bundesrat muss bei Atomfrage zustimmen
25.10.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Union und FDP müssen einem neuen Rechtsgutachten zufolge mit dem Scheitern ihrer umstrittenen Atompläne rechnen. Das für die Grünen-Fraktion erstellte Gutachten des Kasseler Juristen Alexander Roßnagel kommt zum Ergebnis, dass der Bundesrat den längeren Atomlaufzeiten zustimmen muss.
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EU zwingt ihre Mitglieder zum Bau nuklearer Endlager
23.10.2010 -- Entsorgung --
Die Europäische Kommission erhöht den Druck auf die Mitgliedsländer, sich um eine dauerhafte Lösung des Atommüll-Problems zu kümmern. Das geht aus einer neuen EU-Richtlinie zur Entsorgung von Atommüll hervor, die der ´Süddeutschen Zeitung” vorliegt.
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Atomgegner demonstrieren bundesweit an Castor-Strecken
23.10.2010 -- Aktion / Termin --
Mit einem bundesweiten Aktionstag an den Transportrouten für Castor-Behälter wollen Atomgegner heute gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke protestieren. Nach Angaben der Veranstalter sollen an mehr als hundert Stellen entlang der Strecken Mahnwachen, Kundgebungen und Demonstrationen stattfinden.
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Klage stoppt Erkundungsarbeiten in Gorleben
22.10.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Wegen der Klage von Gegnern eines atomaren Endlagers in Gorleben dürfen die Erkundungsarbeiten am Salzstock nach dpa-Informationen vorerst nicht beginnen. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Freitag aus zuverlässiger Quelle erfuhr, hat die Klage vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg aufschiebende Wirkung.
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Evangelische Kirche klagt gegen Gorleben-Erkundung
21.10.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Nach der Umweltschutzorganisation Greenpeace hat auch die Evangelische Landeskirche Hannovers juristische Schritte gegen die weitere Erkundung des Salzstocks Gorleben als atomares Endlager eingeleitet. Mit Unterstützung der Landeskirche reichte am Donnerstag die evangelische Kirchengemeinde Gartow beim Verwaltungsgericht Lüneburg Klage gegen die Wiederaufnahme der Arbeiten unter Tage ein.
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Zehntausende Teilnehmer zu Aktionstag gegen Castor-Transport erwartet
21.10.2010 -- Aktion / Termin --
Zu zahlreichen Aktionen gegen Castor-Transporte erwarten die Veranstalter am Samstag (23. Oktober) zwischen 10.000 und 20.000 Atomkraftgegner im ganzen Bundesgebiet. An über 100 Stellen entlang der Castor-Transportroute wollen Demonstranten auf die ungelöste Lagerung von radioaktivem Müll aufmerksam machen, wie die Organisatoren am Donnerstag in Stuttgart mitteilten.
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Risse in Atomkraft in Bulgarien festgestellt
19.10.2010 -- Atomstandorte -- Kozloduy
Bei Wartungsarbeiten an einem bulgarischen Atomkraftwerk haben Experten Risse im Röhrensystem der Anlage festgestellt. Allerdings sei kein Austritt von Radioaktivität festgestellt worden, teilte die bulgarische Atomaufsichtsbehörde am Dienstag mit.
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Studie: Atomstrom müsste eigentlich 4 Cent pro Kilowattstunde kosten
18.10.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die wahren Kosten für Atom und Kohle liegen einer neuen Studie zufolge bei 4,0 Cent pro Kilowattstunde. Ein Bündnis aus rund 100 Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Kirchen fordert nun ehrliche Strompreise und die vorrangige Einspeisung erneuerbarer Energien.
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Anwohner klagen gegen Gorleben
16.10.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Gegen die vor zwei Wochen fortgesetzte Erkundung des Salzstocks in Gorleben ziehen Anwohner gemeinsam mit Greenpeace und der Rechtshilfe Gorleben vor Gericht. Die Staatsanwalt ermittelt gegen 500 Castor-Störer.
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Nachruf Hermann Scheer: Größer als die Beatles
15.10.2010 -- andere/sonstige --
Hermann Scheer war nicht nur ´ein SPD-Politiker´. Er war der herausragende Politiker seiner und unserer Zeit. Am Donnerstag ist er unerwartet mit 66 Jahren gestorben.
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Atommüll durch Bremen - Innenbehörde lehnt Castor-Transport ab
15.10.2010 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Die Innenbehörde hat die nächsten Transporte von Atombrennstäben durch Bremen abgelehnt. Aus Furcht vor Unruhen. In einem Schreiben an das Bundesamt für Strahlenschutz heißt es dem Vernehmen nach, die Transporte könnten zu erheblichen Störungen in Bremen und Bremerhaven führen. Das Ressort von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) befürchtet sogar, dass die Hafen-Infrastruktur in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.
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Staatsanwaltschaft wirbt für ´Castor schottern´ - Wenn auch unfreiwillig
15.10.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Eine bessere Werbung konnten sich die Castor-Gegner kaum wünschen. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat heute, wenn auch unfreiwillig, eine Werbekampagne für die Aktion ´Castor schottern´ gestartet. Die Lüneburger Staatsanwaltschaft wird voraussichtlich am Freitag strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen Abgeordnete aus Bund und Ländern sowie hunderte Aktivisten gegen den Castor-Transport einleiten.
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Internet-Aufruf zu ´Castor schottern´ : Anti-Atomprotest per Handarbeit
14.10.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Tief im Grünen liegt das Gelände, auf dem strahlender Atommüll aus La Hague zwischengelagert wird. Im November sollen neue Castor-Behälter per Bahn nach Gorleben anrollen. Ein sicheres Endlager für den Stahlenmüll gibt es bisher nicht.
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Kampagne «Castor schottern» beschäftigt Behörden
14.10.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Zu den Unterzeichnern gehören auch Bundestagsabgeordnete der Linkspartei und der Landesvorstand in Nordrhein-Westfalen. Um den 7. November herum wird der nächste Atommülltransport nach Gorleben im Wendland erwartet. Rund 16 500 Polizisten sollen im Einsatz sein.
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Linke ruft zum ´Castor-Schottern´ auf
14.10.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Mehrere Bundestagsabgeordnete der Linken und der Landesverband Nordrhein-Westfalen rufen zum ´Schottern´ auf, um den nächsten Atommüll-Transport Anfang November aufzuhalten. Möglicherweise sind sowohl der Aufruf als auch die Tat selbst strafbar.
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Ermittlungsverfahren gegen Steinchensammler - Die Staatsanwaltschaft Lüneburg prüft, ob der Aufruf zu »Castor Schottern« eine Straftat ist
13.10.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Der Castor kommt bald. Atomkraftgegner, Polizei und Staatsanwaltschaft lassen die Muskeln spielen. Der neueste Coup: Letztere prüft Ermittlungsverfahren gegen die Unterzeichner des Aufrufs der Kampagne »Castor Schottern«, die zur massenhaften Gleisbettdemontage aufruft.
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Teure Atomforschung - Rückbau der kerntechnischen Anlagen kostet den Bund Milliarden
11.10.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Bund betreibt deutschlandweit mehrere Forschungsreaktoren. Viele Testanlagen müssen in den kommenden Jahren rückgebaut werden - unter immensen Kosten. Zudem stellt der Abriss die Ingenieure vor enorme technische Herausforderungen.
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Veranstalter: 50.000 bei Anti-Atom-Menschenkette
10.10.2010 -- Aktion / Termin --
Zehntausende Menschen haben am Samstag in München gegen die Atompolitik der Bundesregierung protestiert. Höhepunkt der Protestaktionen gegen verlängerte Laufzeiten der Atomkraftwerke war am Nachmittag eine rund zehn Kilometer lange Menschenkette durch die Innenstadt. Daran nahmen nach Angaben der Veranstalter rund 50.000 Menschen teil.
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Tausende Atomkraftgegner umzingeln den Landtag in Stuttgart
07.10.2010 -- Aktion / Termin --
In Stuttgart haben tausende Atomkraftgegner aus Protest gegen die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke den Landtag umzingelt.
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Vermessung von Aktivisten - Polizei lässt Atomkraftgegner von Kopf bis Fuß erfassen
05.10.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Abnahme von Fingerabdrücken, Porträtfotos, Registrierung von Tätowierungen: Die Polizei lädt vor dem geplanten Castortransport nach Gorleben Atomkraftgegner aufs Präsidium und lässt sie von Kopf bis Fuß vermessen.
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Atomkraftgegner veröffentlichen Castor-Fahrplan für November
04.10.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Ein für das Zwischenlager Gorleben bestimmter Castortransport mit hochradioaktivem Atommüll startet nach Angaben von Umweltschützern am Abend des 5. November in Frankreich. Der Zug werde den Verladebahnhof Valognes in der Normandie voraussichtlich um 18.29 Uhr verlassen, berichteten Atomkraftgegner aus dem Wendland am Montag unter Berufung auf den Fahrplan. Der Transport besteht aus elf Castorbehältern mit in Glas eingeschmolzenen Abfällen aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague.
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Sonderzug mit Uranmüll aus Gronau unterwegs
04.10.2010 -- Atomtransporte -- Urantransport
In diesem Moment rollt ein Sonderzug mit Uranhexafluorid quer durch die Bundesrepublik. In seinen ca. 12 Waggons befinden sich ca. 600 Tonnen radioaktives Uranhexafluorid. Der Zug fuhr ca. 13.20 Uhr in den Münsteraner Hauptbahnhof. Weitere Fahrtrichtung war offenbar Norden. Möglicherweise ist ein Hafen zunächst das Ziel. In Frage kommen Hamburg und Bremerhaven, aber auch Rotterdam. Richtungsänderungen sind nicht ausgeschlossen. Im Münsteraner Bahnhof passierte der Zug zahlreiche Schulkinder an den Bahnsteigen.
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Neuer Hebel im Kampf gegen deutsche AKW: Laufzeitverlängerung ist EU-rechtswidrig
04.10.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Ein von Greenpeace in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten hat ergeben, dass Deutschland mit der geplanten Laufzeitverlängerung durch den Euratom-Vertrag eine Mitteilungspflicht nach Artikel 37 auslöst. Da die deutsche Bundesregierung dieser Mitteilungspflicht im Vorfeld des Gesetzgebungsprozesses nicht nachgekommen ist, liegt hier ein Bruch von EU-Recht vor.
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Die Angst vor Isar 1: Risse, die immer tiefer werden
04.10.2010 -- Atomstandorte -- Isar
Wegen seiner veralteten Technik hatte das Atomkraftwerk Isar 1 in Ohu schon immer einen schlechten Ruf. Nun will die Bundesregierung den Meiler acht Jahre länger am Netz lassen - und die Gegner machen mobil.
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Endlagerfrage macht die Koalition nervös
02.10.2010 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Die CDU macht sich vor dem Gorleben-Untersuchungsausschuss selbst das Leben schwer
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Sicherheitsmängel im Akw Biblis offiziell: ´Zwei tickende Zeitbomben´
01.10.2010 -- Atomstandorte -- Biblis
Im Akw Biblis hätte es letzte Woche zu einem Atomunfall kommen können - nur wegen der Auswechslung von Brennelementen stand er gerade still. Das Land Hessen wiegelt ab.
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Defekt an Schaltanlage - Wieder Störung im Atomkraftwerk Biblis
30.09.2010 -- Atomstandorte -- Biblis
Gerade erst ist ein Gutachten des Öko-Instituts zu 80 mutmaßlichen Mängeln im Atomkraftwerk Biblis bekannt geworden, da meldet der Betreiber RWE eine neue Störung: Ein Schalter an einer Notstandsschaltanlage sei kaputt gewesen.
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Kernkraftwerk-Sicherheit: Atom-Geheimpapier entsetzt Experten
29.09.2010 -- Sicherheit --
Bund und Länder haben eine geheime Liste mit Nachrüstungen für Atomkraftwerke erstellt. Sie wollen die Meiler für die Laufzeitverlängerung fitmachen. Doch Experten halten den Katalog für eine Mogelpackung, die vor allem der Atomindustrie nützt.
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Umweltverbände fordern: Atom-Kartell kündigen!
28.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nach der Entscheidung der Bundesregierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern, rufen die Umweltverbände alle Stromkunden des Atom-Kartells zur Kündigung auf.
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Kabinett beschließt längere Atomlaufzeiten für Atomkraftwerke
28.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Atomkraftwerke in Deutschland sollen im Schnitt 12 Jahre länger am Netz bleiben. Das beschloss das Bundeskabinett in Berlin. Nach dem Willen von Union und FDP sollen die sieben vor 1980 ans Netz gegangenen Meiler acht Jahre länger laufen; die übrigen zehn Atomkraftwerke bekommen 14 Jahre mehr.
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Atomkraftwerk-Gutachten: Schwere Mängel in Biblis
28.09.2010 -- Atomstandorte -- Biblis
Nächtlicher Protest an allen deutschen AKW-Standorten: Nach Auffassung von Greenpeace ist nicht nur Biblis B - wie erst ein unveröffentlichtes Gutachten belegte - völlig veraltet. Gefahr gehe von allen zwölf Kraftwerken aus.
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Standards für Atommüll-Endlager werden gesenkt
26.09.2010 -- Entsorgung --
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Qualitätsstandards für Atommüll-Endlager offenbar absenken. Nach dem neuesten Entwurf des Ministeriums für die ´Sicherheitsanforderungen für die Endlagerung wärmeentwickelnder radioaktiver Abfälle´, der dem Bremer ´WESER-KURIER´ vorliegt, ist ein ´Nachweis´ der Langzeitsicherheit für eine Million Jahre nicht mehr erforderlich.
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Bundesregierung wird Atommüll nicht los
24.09.2010 -- Entsorgung --
Der Bundesregierung droht ein herber Rückschlag bei der Entsorgung von Atommüll. Der Start des einzigen genehmigten Endlagers für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll, Schacht Konrad, könnte sich um fünf Jahre bis 2019 verzögern, wie die dpa aus Regierungskreisen erfuhr.
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Cattenom: Erneut Zwischenfall im Atomkraftwerk
23.09.2010 -- Atomstandorte -- Cattenom
Wie jetzt erst bekannt wurde, hat sich am 13. September in dem Kernkraftwerk unweit von Luxemburg ein Zwischenfall ereignet. Ein Angestellter hatte irrtümlich ein wichtiges Ventil geschlossen. Laut Betreiber Electricité de France (EdF) gibt es keine Gefahr für die Umwelt.
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Das bringt das neue Atomgesetz der Bundesregierung : Laufzeiten verlängern, Sicherheit mindern, Klagerechte einschränken
22.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Am 28. September wird das Bundeskabinett über zwei Gesetzesentwürfe zur Änderung des Atomgesetzes abstimmen. Werden sie beschlossen, ist ein erster Schritt zur Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken getan. Greenpeace liegt eine Fassung der Atomgesetzentwürfe vor. Unser Atomexperte Tobias Riedl erläutert anhand der Papiere, wie die schwarz-gelbe Regierung gleichzeitig die Laufzeiten verlängern, die Sicherheitsbedingungen der Reaktoren aufweichen und die Klagerechte von Anwohnern einschränken will.
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Sachverständigenrat für Umweltfragen: ´Laufzeitverlängerung gefährdet Erfolg der erneuerbaren Energien´
22.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
´Wir raten der Bundesregierung dringend davon ab, die Laufzeiten für Kernkraftwerke zu verlängern”, so Prof. Dr. Martin Faulstich, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU). ´Längere Laufzeiten sind keine Brücke, sondern ein Investitionshindernis für die erneuerbaren Energien.´
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Gutachten: Weiterbetrieb von Biblis A illegal
22.09.2010 -- Atomstandorte -- Biblis
Laut einem Rechtsgutachten ist der Weiterbetrieb des ältesten deutschen Kernkraftwerks Biblis A in Hessen womöglich unrechtmäßig. Hintergrund ist die Übertragung von Reststrommengen vom Eon-Kraftwerk Stade auf den RWE-Meiler Biblis A im Frühjahr dieses Jahres, um dem 1974 ans Netz gegangenen AKW den Weiterbetrieb bis zur Laufzeitentscheidung der Bundesregierung zu ermöglichen. RWE wies die Vorwürfe zurück.
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Besorgniserregende Studie über Isar 1
21.09.2010 -- Atomstandorte -- Isar
Eine besorgniserregende Studie über das grenznahe bayerische Atomkraftwerk Isar 1 hat jetzt der frühere Chef der deutschen Atomaufsicht, Wolfgang Renneberg, vorgelegt. Er wirft der deutschen Politik vor, Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen.
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IAEO: Neues Nuklear-Zeitalter - 60 Länder planen Kernkraft-Einstieg
20.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
60 Länder wollen neu in die Kernenergie einsteigen, erklärte am Montag IAEO-Chef Yukiya Amano. Und sprach dabei vom Anbrechen einer neuen Ära
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München: Umweltschützer planen Menschenkette gegen Atom
20.09.2010 -- Aktion / Termin --
Rund 5000 Menschen werden erwartet: Für Samstag, den 9. Oktober, ist eine Menschenkette quer durch München geplant.
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Anti-Atom Mega-Demo gegen die Atomkraft
18.09.2010 -- Aktion / Termin --
Die Anti-Atomkraft-Bewegung ist wieder da. Bis zu 100.000 Menschen demonstrierten Sonnabend in Berlin
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Röttgen traut sich nach Gorleben
18.09.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Für Bundesumweltminister jeder Couleur ist Gorleben kein einfaches Pflaster. Angela Merkel war dort, der Grüne Jürgen Trittin kam, und auch Sigmar Gabriel (SPD) machte sich auf den Weg ins Wendland. Der Empfang war selten freundlich.
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Digitale Bedrohung: Virus könnte Akw übernehmen
17.09.2010 -- Sicherheit --
Ein Computervirus greift gezielt die Steuerungssoftware WinCC, genutzt in Industrieanlagen, an. Das von Siemens entwickelte Programm wird auch im Akw Krümmel eingesetzt.
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Neue Gorleben-Erkundungen ab Oktober
17.09.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Salzstock Gorleben wird nach zehnjähriger Pause wieder als mögliches Atomendlager überprüft. Die Opposition macht Front gegen die Pläne von Schwarz-Gelb.
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Neue Castor-Transporte nach Lubmin
17.09.2010 -- Atomtransporte -- Lubmin
Noch vor Weihnachten wird ein erster von zwei genehmigten Castor-Transporten nach Lubmin auf die Reise geschickt. Der Zug kommt aus dem südfranzösischen Kernforschungszentrum Cadarache in dem kleinen Ort Saint-Paul-lès-Durance. Die fünf Castoren enthalten verbrauchte Brennelemente aus der deutschen Forschungsanlage Karlsruhe, die zurückgenommen werden. Auf den Transport bereitet sich Mecklenburg-Vorpommerns Landespolizei gemeinsam mit der Bundespolizei derzeit intensiv vor, so Innenminister Lorenz Caffier (CDU).
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Gorleben: Castortransport am 05./06. November
16.09.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Recherchen der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg haben ergeben: der nächste Atommülltransport aus Frankreich wird am ersten Novemberwochenende das Wendland erreichen. Am 06.11. wird in Dannenberg eine große Demonstration stattfinden.
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Röttgen an «Geheim-Deal» nicht beteiligt
15.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) ist als federführender Minister in Atomfragen nicht am Vertrag der Regierung mit den Energiekonzernen beteiligt worden. «Ich habe an dem Vertrag nicht mitgewirkt, und es hat auch kein Vertreter des Umweltministeriums teilgenommen».
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Nur gut ein Drittel der Bürger für längere Atomlaufzeiten
14.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nur rund ein Drittel (34,6 Prozent) der Bürger unterstützen einer neuen Umfrage zufolge die von der Regierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Dagegen sind 60,4 Prozent, wie das Info-Forschungsinstitut am Dienstag der Nachrichtenagentur dapd mitteilte.
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Steine sammeln vor dem Castor
14.09.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Wenn im November der Castor-Transporter durch Deutschland rollt, will die Kampagne »Castor Schottern« erreichen, dass tausende Menschen die Steine aus den Gleisbetten entfernen. Mit dem Sprecher der Kampagne, TADZIO MÜLLER, sprach für ND SIMON POELCHAU.
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AKW Neckarwestheim: Stilllegung geplant
14.09.2010 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Aus Presseberichten ist zu entnehmen, dass der Energiekonzern und Betreiber des Atomkraftwerkes Neckarwestheim I, EnBW, in Erwägung zieht, das Atomkraftwerk stillzulegen. ´Man wird noch die baden-württembergischen Landtagswahlen im März 2011 abwarten, danach dürfte der Reaktor abgeschaltet werden´, hieß es der Presse zufolge aus Unternehmenskreisen.
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Verfassungsrechtler: Atom-Kompromiss verstößt gegen Grundgesetz
14.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Bundesregierung verstößt mit dem jüngsten Atom-Kompromiss nach Auffassung der Mehrheit der Verfassungsrechtler gegen das Grundgesetz. Diese Meinung vertreten sieben Artikel von Verfassungsrechtlern, die in den kommenden Wochen in juristischen Fachzeitschriften erscheinen, wie die ´Frankfurter Rundschau´ vom Dienstag berichtet.
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X-Tausendmal quer: ´Schünemann versucht gleichzeitig zu zündeln und abzuschrecken´
13.09.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Atomkraftgegner: Castor-Proteste bringen mehr Ungehorsam, nicht mehr Gewalt
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Überschüssiger Atomstrom - Sieben Meiler könnten weg
13.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Deutschland hat im ersten Halbjahr dieses Jahres mehr Strom exportiert als eingeführt. Auf sieben Atomkraftwerke könnte das Land verzichten.
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Mehrheit der Deutschen gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke
10.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Eine klare Mehrheit der Deutschen lehnt einer Umfrage zufolge verlängerte Laufzeiten für Atomkraftwerke ab. So unterstützen nur 33 Prozent der Bürger das Vorhaben der Bundesregierung, die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre zu verlängern, 61 Prozent sind dagegen, wie aus dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer hervorgeht.
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Atomvertrag soll Konzerne vor Rot-Grün schützen
10.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Topjuristen der Versorger haben Sicherungen installiert, um einen zu tiefen Griff des Staates in Konzernkassen zu verhindern. Auch wird offenkundig versucht, SPD und Grünen möglichst große Steine in den Weg zu legen. Sie wollen bei einem Machtwechsel nach der Bundestagswahl 2013 die Vereinbarung für bis zu 14 Jahre längere AKW- Laufzeiten sofort kippen.
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Bund trägt Kosten für Sanierung von Atommüll-Lager
09.09.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Nach tagelanger Ungewissheit hat das Finanzministerium klargestellt, dass der Bund die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse bezahlen wird.
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Protest gegen Castor-Transport - AKW-Gegner wollen Schienen schottern
08.09.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Ein Bündnis aus 40 linken Gruppen will das Gleisbett für den Castor-Transport unbenutzbar machen. Mit diesem bewussten Rechtsbruch wollen sie ´der Atomlobby den Boden entziehen´.
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Russland: Radioaktive Gefahr gebannt
08.09.2010 -- Strahlung --
Von der radioaktiven Gefahr scheint Russland verschont zu bleiben: Den Feuerwehrmännern, die in den Wäldern Russlands die bisher schwerste Feuersbrunst in der Geschichte des Landes bekämpfen, ist es gelungen, die bedrohlichsten Waldbrände ein wenig einzudämmen.
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Ex-Verfassungsrichter: Bundesrat muss Atomlaufzeit nicht zustimmen
08.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der frühere Bundesverfassungsrichter Hans- Joachim Jentsch sieht gute Chancen für die Bundesregierung, die Verlängerung der Atomlaufzeiten ohne Beteiligung des Bundesrats durchzusetzen.
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LobbyControl will Atomvereinbarung offenlegen
08.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Nichtregierungsorganisation LobbyControl hat die Offenlegung der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energiekonzernen über längere Atomlaufzeiten gefordert.
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Atomkraft: Über 50.000 kündigen Protest an
08.09.2010 -- Aktion / Termin --
´Bürger-Appell´ gegen Beschlüsse des Atomgipfels: ´Über 50.000 kündigen Protest gegen Merkels Atompolitik an!´
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Aufruf: Castor? Schottern!
07.09.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Im No­vem­ber 2010 ins Wend­land: Den Cas­tor stop­pen!
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Atomkompromiss: Schwarz-Gelb geht volles Risiko
07.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Regierung lässt die Atomkraftwerke zwar länger laufen, doch bei der Sicherheit schiebt sie die Verantwortung ab: Die Stromkonzerne haben sich ein komfortables Ergebnis erkämpft. Sie sparen sich das Geld für teure Schutzmaßnahmen.
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´X-tausende werden Castor-Transport blockieren´
07.09.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Atomkraftgegner kündigen als Reaktion auf Atompolitik der Bundesregierung zivilen Ungehorsam in Gorleben an
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Energiekonzept: Wie die Atomkraft in die Verlängerung geht
06.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
´Revolution´, ´epochal´ - die Bundesregierung versteigt sich bei ihrem Kommentaren zum Atomkompromiss zu Superlativen. Mit der Laufzeitverlängerung wird der rot-grüne Atomausstieg ausgehebelt. FTD.de wirft einen nüchternen Blick auf die Fakten.
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Strahlende Zukunft
06.09.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
In Berlin einigte sich die Koalition am vergangenen Sonntag auf Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke, in Hamburg forderten Atomkraftgegner bereits am Samstag: Alle Atomanlagen sofort stillegen!
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´Das Risiko erhöht sich mit jedem Jahr´
06.09.2010 -- Sicherheit --
Reaktor-Experte Michael Sailer vom Öko-Institut hält es für möglich, dass die Stromkonzerne die ältesten Meiler doch früher abschalten.
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Schärfere Sicherheitsauflagen: Röttgen treibt Konzerne in den Atomausstieg
31.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Trotz längerer Laufzeiten könnte die Bundesregierung alte Atomkraftwerke zum Abschalten zwingen. Nach FTD-Informationen arbeitet das für die Reaktorsicherheit zuständige Umweltministerium an Sicherheitsstandards, die deutlich über dem bisherigen Niveau liegen.
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Laufzeitverlängerung verzichtbar: Energie-Studie bringt AKW-Betreiber in Erklärungsnot
27.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Eine Studie im Auftrag der Bundesregierung rüttelt an den Plänen, Atomkraftwerke länger am Netz zu lassen. Nach Informationen des Handelsblatts aus Regierungskreisen ergibt sich aus den in dem Gutachten skizzierten Szenarien, dass ein Verzicht auf eine Verlängerung der Laufzeiten weder nennenswerten Einfluss auf die Strompreise noch auf die Versorgungssicherheit hätte.
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Lichtblick-Studie: Atomkraft blockiert Ausbau erneuerbarer Energien
25.08.2010 -- Energiewende -- Ökostrom
Eine LichtBlick-Studie zeigt: Wind und Sonne werden in Zukunft immer häufiger die volle Stromnachfrage decken. Atomstrom wird dann nicht benötigt. Die Meiler müssen kurzfristig vom Netz und stehen danach bis zu 50 Stunden nicht mehr zur Verfügung. Bis zu 15.800 spontane AKW-Abschaltungen werden ab 2020 erforderlich. Die Folge: 21 bis 80 Milliarden Euro weniger Atomgewinne.
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Greenpeace-Studie: Statt Kohle und Atom - Erdgas ist der Schritt zu den Erneuerbaren
25.08.2010 -- Energiewende -- Allgemein
Erdgas könnte die Lösung in der Debatte um die Laufzeitverlängerung lauten. So das Ergebnis einer aktuellen Studie des Wuppertaler Instituts im Auftrag von Greenpeace. Erdgas ist damit der einzige konventionelle Energieträger, der bis zur vollständigen Deckung durch Erneuerbare noch nötig sei.
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Ziviler Ungehorsam gegen Castor-Transport - Die Schotter-Kampagne
24.08.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Mit massenhaftem Ungehorsam wollen linke Gruppen den Castor-Protest zuspitzen. Beim Castor-Transport sollen die Gleisbetten kollektiv entsteint werden.
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Kolumne: Andreas Theyssen - Die Atomfarce
23.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Kampf der Wirtschaft für die bedrohte Lebensform Atomkraftwerk wird immer absurder. Die Energiekonzerne arbeiten mit allen Tricks.
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Energieversorgung - Greenpeace verklagt Wirtschaftsministerium
23.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bricht der Wirtschaftsminister deutsches Recht? Davon ist Greenpeace überzeugt. Brüderle halte einen Bericht zurück, wonach die Atomenergie schon jetzt überflüssig sei.
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BDI: Energievergangenheit für Deutschland
22.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Sie müssen wirklich mächtig Fracksausen haben, die Herren in den Chefetagen der vier Akw-Betreiber Eon, RWE, Vattenfall und EnBW. Sie sind enttäuscht von Schwarz-Gelb - versprochen waren ihnen satte Laufzeitverlängerung für die hochprofitablen Alt-Reaktoren, kommen soll nun erstmal eine milliardenschwere Brennelementesteuer.
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Die DAX-APO: Industrielobbyismus für Atomkraft
21.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Mit einer Anzeigenkampagne will die Energie- und Industrielobby die geplante Atomsteuer aufhalten. Allerdings stößt die Anzeige in der Wirtschaft nicht nur auf Zustimmung.
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Experte hält atomares Endlager in Gorleben für ungeeignet
20.08.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Geophysiker Professor Gerhard Jentzsch von der Universität Jena hält den Standort Gorleben für ein mögliches atomares Endlager für ungeeignet. ´Nach den Erfahrungen mit Asse ist Gorleben eigentlich nicht durchsetzbar, weil es genauso absaufen wird”, sagte Gerhard Jentzsch den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitagausgabe).
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Anti-Atom-Organisationen kündigen heißen Herbst an
19.08.2010 -- Aktion / Termin --
Mit einer Großdemonstration in Berlin am Samstag, 18. September, wollen Anti-Atom-Organisationen einen ´heißen Herbst´ für Regierung und Atomkonzerne einläuten. Wenn Bundestag und Bundesregierung im September über ein ´Energiekonzept´ und längere Laufzeiten der Atomkraftwerke beraten, sollen zehntausende Menschen das Berliner Regierungsviertel komplett ´umzingeln´.
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Gutachter: Längere AKW-Laufzeiten erhöhen Haftungsrisiken der Länder
19.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Laufzeitverlängerungen für Kernkraftwerke erhöhen nach Ansicht von Juristen die Haftungsrisiken für die Bundesländer erheblich. Eine Verlängerung ohne Zustimmung des Bundesrates ist aus ihrer Sicht daher schwer vorstellbar.
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Gorleben: Erkundung wird vorbereitet
17.08.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Noch sind die notwendigungen Betriebsgenehmigungen für die weitere Erkundung im Gorlebener Salzstock nicht erteilt, doch die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE) geht anscheinend fest davon aus, dass die Erkundung zum 1. Oktober startet: in großen Zeitungsanzeigen sucht das Unternehmen bereits Personal für den ´Grubenbetrieb´.
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Symbolische Wegweiser - Evangelische Landeskirche setzt Zeichen gegen Atomkraft
16.08.2010 -- Aktion / Termin --
Krümmel, Tschernobyl, Gorleben, Asse: Die Evangelische Landeskirche stellt am 22. August symbolische Wegweiser auf. Mit dieser Aktion will die Kirche auf die Gefahren der Atomenergie aufmerksam machen - und Menschen zur ´Bewahrung der Schöpfung´ ermahnen.
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Es werde Licht - auch ohne Atomkraft! Greenpeace belegt: Atomkraftwerke abschalten führt nicht zur Stromlücke
15.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Stromversorger können ihre Ankündigung umsetzen und die acht ältesten deutschen Atomkraftwerke sofort stilllegen, ohne dass dies zu Engpässen in der Stromversorgung in Deutschland führt. Dies belegt eine neue Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace, der zufolge die sieben Alt-AKW Biblis A und B, Brunsbüttel, Neckarwestheim 1, Isar 1, Philippsburg 1 und Unterweser, sowie der Pannenreaktor Krümmel aktuell nur noch zu 5,4 Prozent zur deutschen Stromversorgung beitragen.
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Stromkonzerne drohen Bundesregierung mit Atomausstieg
14.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die vier Atomkraftwerksbetreiber in Deutschland haben einem Bericht des «Spiegel» zufolge der Bundesregierung mit einem Sofortausstieg aus der Atomenergie gedroht. Wenn die geplante Brennelementesteuer komme und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) strikte Auflagen verordne, lohne sich der Weiterbetrieb zahlreicher Anlagen nicht mehr, erklärten Vertreter der Konzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW dem Magazin zufolge in den Verhandlungen mit der Regierung.
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Ahaus: Neue Castortransporte geplant
14.08.2010 -- Atomstandorte -- Ahaus
In Deutschland soll es bald wieder Transporte mit Castorbehältern geben, die mit radioaktiven Material aus Sachsen gefüllt sind. Insgesamt 951 Brennstäbe aus dem früheren Kernforschungszentrum Rossendorf bei Dresden, die sich seit Frühjahr 2005 im Zwischenlager Ahaus (NRW) befinden, sollen nach Russland verschickt werden.
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Längere AKW Laufzeiten: Sogar Unionswähler sind dagegen
13.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
In einer Umfrage der Meinungsforscher von Emnid für den Nachrichtensender N24 zeigt sich erneut eine breite Mehrheit gegen eine Abkehr vom Atomausstieg. Sogar unter den Unionswählern sprechen sich 57 Prozent gegen verlängerte Laufzeiten über 2021 hinaus aus. Doch noch scheint eine Entscheidung nicht festzustehen.
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Gutachten: Ohne Länder-Ja nur 10 Jahre längere AKW-Laufzeit
13.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat im Streit um längere Laufzeiten für Kernkraftwerke nach einem Zeitungsbericht Unterstützung aus den Bundesministerien des Innern und der Justiz bekommen. Beide halten nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» (Freitag) eine Verlängerung um höchstens zehn Jahre für möglich, wenn auf die Beteiligung des Bundesrates verzichtet werden soll.
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Waldbrände in Russland: Zunächst keine Gefahr durch radioaktive Strahlung in Deutschland
12.08.2010 -- Strahlung --
Bei den großflächigen Waldbränden in Russland sind unter anderem radioaktiv verseuchte Gebiete betroffen. Nun fürchten einige, dass das Wetter die Strahlung nach Deutschland bringt. Der Wetterdienst gibt bis einschließlich Samstag zunächst Entwarnung.
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Milliarden für längere AKW-Laufzeiten?
11.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Im Ringen um längere Laufzeiten für Atomkraftwerke wollen die vier großen Energiekonzerne offenbar mit «Sonderabführungen» in Milliardenhöhe die Einführung einer Brennelementesteuer verhindern. Wie das «Handelsblatt» (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den Entwurf für einen «Energiewirtschaftsvertrag» zwischen Unternehmen und Bundesregierung berichtet, sind die Konzerne bereit, den Bund an ihren Zusatzgewinnen zu beteiligen.
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BI: Überwachungsbehörden suchen nach informellen Mitarbeitern in der Anti-Atom-Bewegung
06.08.2010 -- Atomtransporte -- Gorleben 2010
Ermittlungsausschuss Wendland und Bürgerinitiative rufen zur Verweigerung der informellen Zusammenarbeit mit Polizei und Geheimdiensten auf
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Analyse von Gorlebener Salzstock beginnt
06.08.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Das Bundesumweltministerium hat die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit GRS jetzt offiziell beauftragt, eine Sicherheitsanalyse für ein mögliches Atommüll-Endlager im Gorlebener Salzstock zu erstellen. Das Ergebnis wird für das Jahr 2012 erwartet.
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DUH: Fundamentalkonflikt bei Energieversorgung droht
05.08.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Deutschland steuert nach Meinung der Deutschen Umwelthilfe (DHU) bei gleichbleibender Atom- und Kohlestromproduktion auf einen Fundamentalkonflikt mit den erneuerbaren Energien zu. Dies zeige allein schon die enorme Solarstromeinspeisung an einigen der heißen Juli-Tage, erläuterte die DUH am Donnerstag in Berlin. Sie habe teilweise bei 10 000 Megawatt gelegen und damit zwei Drittel des Niveaus der Atomstromproduktion erreicht.
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Isar-1: ´Alte Kiste´ soll 2011 vom Netz
02.08.2010 -- Atomstandorte -- Isar
Mit 30:10-Stimmen hat der Landshuter Stadtrat in seiner Plenarsitzung für die Annahme einer Resolution eines Großteils der CSU-Fraktion gestimmt, wonach das Kernkraftwerk Isar 1 im nächsten Jahr vom Netz gehen soll.
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Anti-Atom-News - Monatsbericht 7 - 2010
01.08.2010 -- andere/sonstige --
Die wichtigsten Anti-Atom-Nachrichten aus dem Bereich Atomenergie im Monatsbericht Juli 2010 zusammengefasst.
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Störfall-Report für Juli 2010
01.08.2010 -- Sicherheit --
Im Juli 2010 mussten 9 Störfälle, Vorkomnisse oder Abweichungen vom regulären Betrieb in Atomanlagen verzeichnet werden. Davon betreffen 6 deutsche Anlagen. Seit Jahresbeginn summieren sich die Störungen in Deutschland auf 46, davon 34 meldepflichtige.
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Tschernobyl- Tier-Zählung beweist: Radioaktivität beeinflusst die Biodiversität
31.07.2010 -- Atomstandorte -- Chernobyl
Eine neue Studie (die größte Tier-Zählung ihrer Art) erbringt den Beweis der Wirkung von Radioaktivität auf die Tiervielfalt (Biodiversität), hierzu zählten die Forscher um Professor Timothy Mousseau (Universitär South-Carolina) und Dr. Anders Moller (Universität Paris-Süd) in drei Jahren Insekten, Reptilien, Amphibien, Vögel und Säugetiere in der Sperrzone von Tschernobyl.
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Bayernallianz 2010 für Atomausstieg und Klimaschutz: Bürgerinitiativen und AntiAtom-Gruppen verbünden sich
31.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Bürgerinitiativen der vier bayerischen Atomstandorte haben sich verbündet. Dabei auch viele AntiAtom-Gruppen und Energieinitiativen. Gemeinsam wollen sie gerade in Bayern den Atomausstieg erkämpfen.
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CSU-Chef für unbegrenzte Laufzeitverlängerung für Akw
31.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Zukunft der Atomkraft sorgt für offenen Streit in der Union: CSU-Chef Horst Seehofer hat sich für die Möglichkeit einer unbegrenzten Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke ausgesprochen.
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Streit um Laufzeiten: Konservative wenden sich von Atomlobby ab
31.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Atomkraft hat eine glühende Verfechterin verloren: Kanzlerin Merkel will vom Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg offenbar nichts mehr wissen. Die Chancen für längere Laufzeiten schmelzen dahin. Sicher ist nur: Die Brennelementesteuer kommt.
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Atomausstieg: Merkel rückt von der Kernenergie ab
30.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Atomkraft hat eine glühende Verfechterin verloren: Kanzlerin Merkel will vom Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg offenbar nichts mehr wissen. Die Chancen für längere Laufzeiten schmelzen dahin. Sicher ist nur: Die Brennelementesteuer kommt.
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Seit 1986 etwa 238 Millionen Euro: Bund zahlt noch immer für Tschernobyl-Folgen
29.07.2010 -- Atomstandorte -- Chernobyl
Mehr als 24 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl kommt die Bundesregierung noch immer für die damals verursachten Umweltschäden auf. Insgesamt belaufen sich die Entschädigungsleistungen des Bundes in Deutschland seit dem Reaktorunfall auf etwa 238 Millionen Euro. Das geht aus einer dem «Hamburger Abendblatt» (Donnerstagausgabe) vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage mehrerer Grünen-Bundestagsabgeordneter hervor.
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Solarenergie soll billiger als Atomenergie geworden sein
27.07.2010 -- Energiewende -- Sonnenenergie
Ein Bericht von US-Ökonomen kommt zum Schluss, dass der Bau neuer AKWs immer teurer wird, während seit 2010 die Solarenergie billiger geworden sei
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Atom-Altlasten kosten Bund Milliarden
26.07.2010 -- Entsorgung --
Die Beseitigung alter Atomreaktoren und Kernforschungsanlagen wird den Bund noch auf Jahrzehnte Milliarden kosten. Dies geht nach einem Bericht der «Financial Times Deutschland» (Montagsausgabe) aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervor. So schätzt das Bundesforschungsministerium die künftigen Ausgaben des Bundes für den Rückbau alter Atomanlagen auf etwa 5,4 Milliarden Euro bis zum Jahr 2035.
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Bevölkerung lehnt Atomenergie ab
22.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Das Marktforschungsinstitut TNS Emnid hat in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden, dass mehr als drei Viertel der deutschen Bevölkerung eine Laufzeitverlängerung der inländischen Atomkraftwerke von mehr als 10 Jahren grundsätzlich ablehnen.
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Ahaus: Atomgegner planen Proteste vor Zwischenlager
22.07.2010 -- Atomstandorte -- Ahaus
Nach der Ankunft des ersten radioaktiven Schrotts aus Atomkraftwerken planen Kernkraftgegner am Wochenende Protestaktionen vor dem Brennelemente-Zwischenlager Ahaus. «Wir brauchen jetzt jeden Unterstützer», teilte das Aktionsbündnis «Münsterland gegen Atomanlagen» am Donnerstag mit. Am Sonntag sei ein «Treffen» am Lager geplant.
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Atomausstieg sofort! Bündnis ruft zur Demo vor Umweltministerium in Stuttgart auf
22.07.2010 -- Aktion / Termin --
Das von mehreren Parteien und NGOs unterstützte Bündnis ´Endlich abschalten!´ ruft für Sonnabend zu einer Demonstration vor dem Umweltministerium Baden-Württembergs in Stuttgart auf. Die Demo richtet sich gegen die Pläne der Bundesregierung, die Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verlängern.
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CSU fordert Abschaltung von AKW Isar 1
21.07.2010 -- Atomstandorte -- Isar
Gegen das Atomkraftwerk (AKW) Isar 1 in Essenbach bei Landshut regt sich auch Widerstand vonseiten der CSU. In einem Dringlichkeitsantrag appelliert die Landshuter CSU an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesumweltminister Norbert Röttgen (beide CDU), die Fraktionen im Bundestag und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), die Laufzeit des Atommeilers nicht zu verlängern. Die Resolution soll bei der Plenarsitzung des Landshuter Stadtrats am 30. Juli verabschiedet werden.
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Atommüll-Transporte rollen nach Ahaus
21.07.2010 -- Atomstandorte -- Ahaus
Am Mittwoch sind die ersten zwei Transporte mit schwach radioaktivem Abfall aus deutschen Atomkraftwerken in Ahaus eingetroffen. Das bestätigte die für die Atomaufsicht zuständige Bezirksregierung in Münster.
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Atom: Deutsche sind gegen deutliche Laufzeitverlängerung
21.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Mehr als drei Viertel der Deutschen lehnen eine Laufzeitverlängerung von mehr als zehn Jahren für die heimischen Atomkraftwerke ab. Fast die Hälfte der Bevölkerung (48 Prozent) spricht sich sogar dafür aus, die Laufzeiten gar nicht zu verlängern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der ZEIT.
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Endlager: Atom-Multis verdienen am eigenen Müll
21.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Trotz jahrzehntelanger Proteste und andauernder Diskussionen wird Gorleben als einziger Endlagerstandort für hochradioaktiven Müll weiter erkundet. Das freut die Atomwirtschaft. Nicht nur, weil sie einen Platz für ihren strahlenden Abfall braucht, sondern weil sie schon jetzt mit der Suche danach Geld verdient.
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Gutachten sieht rechtliche Probleme bei Atom-Abgabe
21.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Bundesregierung steht mit ihren Plänen für eine Milliarden-Abgabe der Atomkonzerne vor neuen rechtlichen Problemen.
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Zwischenfall in Cattenom
20.07.2010 -- Atomstandorte -- Cattenom
Im französischen Atomkraftwerk Cattenom ist es am Dienstagvormittag zu einem Zwischenfall gekommen. Der Reaktorblock 3 musste sofort abgeschaltet werden.
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Laufzeitverlängerungen: Atomindustrie soll weitere Milliardenabgabe zahlen
16.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die geplanten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke kommen die Industrie teuer zu stehen: Mehreren Berichten zufolge plant die Regierung neben der Brennelementesteuer eine weitere Abgabe in Milliardenhöhe. Allerdings ist diese Zusatzbelastung in der Koalition umstritten.
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Studie zu deutschen Atomkraftwerken: Alt und unsicher
13.07.2010 -- Sicherheit --
Ein negatives Nuklear-Ranking: Knapp die Hälfte der 17 deutschen Atomreaktoren ist besonders anfällig und risikobehaftet. Eine Laufzeitverlängerung dieser acht Alt-Anlagen - darunter Neckarwestheim 1 sowie Biblis A und B - würde die Gefahr schwerer Unfälle deutlich erhöhen.
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Laufzeiten der Meiler - Atomstrom per Auktion
13.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
In der schwarz-gelben Koalition gibt es Überlegungen, Kernkraftwerksbetreibern längere Laufzeiten nicht zuzuteilen, sondern sie zu versteigern. Vorbild ist die Auktion von UMTS-Mobilfunklizenzen, die dem Staat im Jahr 2000 mehr als 50 Mrd. Euro einbrachte.
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GKSS-Forschungszentrum: Gefährlicher Atomtransport in letzter Minute gestoppt
11.07.2010 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der umstrittene Transport von radioaktivem Müll aus dem GKSS-Forschungszentrum - wegen technischer Mängel wurde er in letzter Minute gestoppt. Die strahlenden Reste des Atomfrachters ´Otto Hahn´ sollte Geesthacht eigentlich als Geheimtransport verlassen.
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Schwarz-Gelb droht ein Atom-Krampf
11.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Einige Koalitionspolitiker sind noch immer verärgert über das jüngste Auftreten von RWE-Vorstand Rolf Martin Schmitz im Umweltausschuss des Bundestags. Überheblich sei der Manager gewesen, er habe Bedenken gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke einfach beiseite gewischt und unverhohlene Drohungen ausgesprochen: Investitionen von 11 bis 12 Milliarden Euro könnten sich die vier führenden Stromkonzerne nicht leisten, falls die Bundesregierung an der Brennelementesteuer festhalte, sagte der Energiemanager.
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Neues Atomgutachten: Alte AKW sind nicht sicher
09.07.2010 -- Sicherheit --
Eine Laufzeitverlängerung der ältesten deutschen Atomkraftwerke ist Sicherheitsexperten zufolge nicht verantwortbar. Zu diesem Schluss kommt ein am Freitag von Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin vorgestelltes Gutachten. Die Bundesfraktion der Grünen hatte die Studie beim Beratungsbüro Renneberg Consult in Auftrag gegeben.
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´Der Salzstock ist tot´ - Geologe zweifelt an Gorleben
08.07.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Beim Bundestags-Untersuchungsausschuss zu Gorleben werden erneut Zweifel an der Eignung des Salzstocks als Atommüllendlager laut. Schon in den 70er/80er Jahren seien Risiken für die Standfestigkeit erkannt worden.
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Offenbar Streit in der Koalition um längere Akw-Laufzeiten
05.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Spitzen der Koalitionsfraktionen wollen bei einem Gesetzesentwurf zu längeren Laufzeiten für Atommeiler womöglich auf Konfrontationskurs zu Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und der Bundesregierung gehen.
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McAllister will möglichst raschen Atomausstieg
03.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat einen möglichst raschen Ausstieg aus der Atomkraft gefordert. «Je schneller wir ohne Kernkraft auskommen, desto besser», sagte er dem «Hamburger Abendblatt» (Samstagausgabe). «Ich bin für eine maßvolle Verlängerung der Laufzeiten.»
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Umweltministerium: Atomstrom bereits 2021 rechnerisch überflüssig
01.07.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Laut Bundesumweltministerium dürfte sich der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis 2020 verdoppeln. Mit 38,6 Prozent würde der Ökostrom aus Wind- und Wasserkraft, Solarenergie und Biomasse Atomstrom rechnerisch bereits 2021 überflüssig machen.
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Atomkraftgegner kündigen ´heißen Sommer´ an ddp | 25.06.2010
25.06.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die deutsche Anti-Atomkraft-Bewegung plant, ihren Widerstand gegen eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke und ein Endlager in Gorleben weiter auszubauen. ´Wir steuern auf die entscheidende Phase der Auseinandersetzung zu und wollen deshalb den Atom-Freunden einen heißen Sommer bereiten.´ Dies sagte Jochen Stay, Sprecher der Organisation ´Ausgestrahlt´, am Freitag.
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Petra-Kelly-Preis an Symbolfigur der Anti-Atom-Bewegung
24.06.2010 -- andere/sonstige --
Der mit 10.000 Euro dotierte Petra-Kelly-Preis der Heinrich-Böll-Stiftung geht in diesem Jahr an die langjährige Atomkraftgegnerin Marianne Fritzen. Die 86-Jährige sei eine Symbolfigur des Widerstands gegen die Castor-Transporte und seit über 30 Jahren in der Anti-Atom-Bewegung aktiv, teilte die grünennahe Stiftung am Donnerstag in Berlin zur Begründung mit. Der Preis soll bei einem Festakt am 29. September in Berlin überreicht werden.
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Standort Gorleben ´innenpolitisch leicht durchsetzbar´
19.06.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Gorleben-Untersuchungsausschuss zur Geschichte der Standortsuche für ein Atommüllendlager
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Umstrittene Technologie - Wo die Atomkraft wiedergeboren wird
18.06.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Ausgerechnet die einst so kernkraftfeindlichen Schweden haben das bestehende Bauverbot für neue Atomkraftwerke aufgehoben. Doch nicht nur dort erlebt die umstrittene Technologie eine Renaissance. FTD.de gibt einen Überblick. von David Böcking
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Atomtransport - Der Transporteur hat das Sagen
15.06.2010 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Die strahlenden Brennstäbe des ehemaligen Atomschiffs ´Otto Hahn´ werden kommende Woche von Geesthacht nach Frankreich gebracht - auf der Straße.
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Neues Schweißverfahren - Streit um Castor-Sicherheit
15.06.2010 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Um abgebrannte Brennelemente einlagern zu können, braucht es Behälter, die der Hersteller Castor getauft hat. Um den neuen Prototyp für über 100 solcher Castoren ist jetzt Streit entbrannt: Es soll ein nicht genehmigtes Schweißverfahren angewendet worden sein.
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AKW-Gegner planen heißen Herbst
15.06.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Anti-AKW-Bewegung plant bundesweit drei Großdemonstrationen. Gegen das Endlager Schacht Konrad wird wegen mangelnder Langzeitsicherheit Klage erhoben.
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Offenbar Zwischenfall in Atomkraftwerk in Südchina
15.06.2010 -- Unfälle/Störfälle --
Im Atomkraftwerk Daya Bay in der südchinesischen Sonderwirtschaftszone Shenzhen hat es offenbar Ende Mai einen Zwischenfall gegeben.
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Das vierte Atomzeitalter
14.06.2010 -- Atomtechnik --
Mehr Energie, weniger Abfall - aber auch sicherer? Pläne für eine neue Generation von Kernkraftwerken
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Konrad-Kläger ruft Europäischen Menschenrechtsgerichtshof an
14.06.2010 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Mit einer Beschwerde vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof will der Landwirt Walter Traube aus Salzgitter ein neues Genehmigungsverfahren für das Atommüllendlager Schacht Konrad erzwingen.
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Schluss mit Ökoschulden!
12.06.2010 -- Konzerne --
Die Regierung spart zu wenig bei umweltschädlichen Subventionen. Das geht zulasten der Natur und künftiger Steuerzahler
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Röttgen plant Spitzengespräch zu Akw-Laufzeiten im Juli
11.06.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) plant für die zweite Julihälfte ein Bund-Länder-Spitzengespräch über das geplante energiepolitische Konzept der Bundesregierung. Röttgen habe die Umweltminister der Länder auf der Konferenz der Ressortchefs in Bad Schandau zu dem Treffen eingeladen, teilte das Umweltministerium mit.
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Genehmigung für Transport hochradioaktiver Abfälle zum Zwischenlager Nord der Energiewerke Nord GmbH erteilt
11.06.2010 -- Atomtransporte -- Lubmin
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die am 10.06.2009 beantragten Transporte von fünf Behältern mit hochaktiven Glaskokillen von der WAK Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe Rückbau- und Entsorgungs-GmbH, Eggenstein-Leopoldshafen, zum Zwischenlager Nord in Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) genehmigt.
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Regierung will Laufzeitverlängerung ohne Bundesratsentscheid
09.06.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke sollen ohne Beteiligung des Bundesrates verlängert werden. Die Regierung sieht dazu keine andere Möglichkeit.
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Schweden: Ausstieg mit Haltegriffen - nächste Woche Entscheidung über Rennaissance
09.06.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Nächste Woche entscheidet das Parlament über die Rückkehr zur Kernenergie.
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Trügerische Ruhe in Gorleben
09.06.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Widerstand der Wendländer gegen die Einlagerung von Atommüll in Gorleben geht über dumpfe Ablehnung hinaus. Die Demonstrationen im November könnten größer und heftiger ausfallen als sonst.
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12.06.2010 Biblis: Atomlügen auffliegen lassen!
08.06.2010 -- Atomstandorte -- Biblis
Unser Plan: Am nächsten Samstag, den 12. Juni, werden wir tausende Ballons als ´radioaktive Wolke´ vom AKW Biblis in das dicht besiedelte Rhein-Main-Gebiet fliegen lassen - und so vor den ´tödlichen Nachbarn´ warnen. Hinter jedem Ballon steht ein/e Bürger/in, der/die von der Politik einen Ausstieg aus der Risikotechnologie verlangt. Über 20.000 Ballons haben wir schon zusammen, bis zum 12. Juni sollen es noch mehr werden.
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Forderungen nach Atomausstieg werden immer stärker
08.06.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Deutschland sollte sich bald entscheiden, ob Atommeiler weiter laufen sollen oder die Verlängerung der rot-grünen Ex-Koalition nicht verlängert wird. Doch angesichts der jetzigen Demonstrationen für einen baldigen Atomausstieg Deutschlands, fällt es schwer an ein gutes Ende zu glauben, sollte sich die Bundesregierung doch für eine Laufzeitenverlängerung entscheiden.
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Putin: Irans erstes AKW geht in zwei Monaten ans Netz
08.06.2010 -- Atomstandorte -- Bushehr
Trotz möglicher UN-Sanktionen gegen den Iran setzt Russland das Atomkraftwerk Bushehr in diesem Land wie geplant im August in Betrieb. Das bestätigte der russische Ministerpräsident Wladimir Putin am Dienstag in Istanbul.
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Russland will auf Kernenergie setzen
08.06.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Russland will den Anteil der Kernenergie an seiner Energieerzeugung konsequent steigern und ist bereit, Atomkraftwerke im Ausland zu errichten.
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Keine Atomtransporte nach Ahaus im Juni
07.06.2010 -- Atomstandorte -- Ahaus
Im Juni steht kein Transport radioaktiven Materials in das Zwischenlager Ahaus (Kreis Borken) an. Eine von Anti-Atomkraft-Initiativen befürchtete Lieferung schwach- und mittelradioaktiver Stoffe per LKW oder Bahn sei bislang nicht gemeldet, sagte die Sprecherin der Bezirksregierung Münster, Sigrun Rittrich, am Montag. Zwischen Meldung und Transport lägen mindestens drei Wochen.
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Längere AKW-Laufzeiten - Zu hoher Preis für ein bisschen Atom
03.06.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Leitartikel: Das Rechtsgutachten der Regierung zeigt: Selbst wenn Schwarz-Gelb nur eine moderate Laufzeitverlängerung beschließt, leidet die Energiewirtschaft weiter unter Rechtsunsicherheit. Die Folgen für Deutschland wären fatal.
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BUND-Aktion: Abpfiff für Atomkraft
02.06.2010 -- Aktion / Termin --
Plötzlich soll alles ganz schnell gehen: Bereits vor der Sommerpause will sich die schwarz-gelbe Bundesregierung auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke einigen. Und das lange bevor das angekündigte energiepolitische Gesamtkonzept fertig gestellt ist.
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AKW-Gegner verschärfen ihre Proteste: Müll-Ablade-Aktion vor Büros der Union
01.06.2010 -- Aktion / Termin --
Aus Protest gegen längere AKW-Laufzeiten wollen Atomkraftgegner heute bei Geschäftsstellen von CDU und CSU in ganz Deutschland Müll abladen.
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Anti-Akw-Bewegung formiert sich vor Entscheid zu Laufzeiten
31.05.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Wenige Tage vor einem Spitzentreffen der Regierung mobilisiert die Anti-Akw-Bewegung ein breites Bündnis gegen Laufzeitverlängerungen.
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SPD droht mit Klage gegen Laufzeitverlängerung für AKW
29.05.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die SPD will eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten notfalls mit rechtlichen Mitteln verhindern. Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, sagte der «BZ am Sonntag», man werde «einer Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken mit allen Mitteln, notfalls mit einer Klage, entgegentreten».
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ARD: Röttgen will Sicherheit bei Atom-Endlager senken
27.05.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will nach Darstellung des ARD-Magazin Kontraste die Sicherheitsanforderungen für das geplante Atommüll-Endlager senken. Das Magazin (Sendung Donnerstagabend) bezog sich bei seinen Darstellungen auf einen internen Entwurf des Ministeriums.
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Atomkraftgegner verschärfen Proteste gegen längere AKW-Laufzeiten
27.05.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Anti-Atom-Bewegung verschärft ihre Proteste gegen die geplante Verlängerung der AKW-Laufzeiten. Mit Müll-Ablade-Aktionen vor Geschäftsstellen von CDU und CSU wollen Umweltschützer am kommenden Dienstag (1. Juni) bundesweit gegen die Atompolitik der Bundesregierung demonstrieren.
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Schavan: Keine Blankochecks für Testreaktor ITER
26.05.2010 -- Atomstandorte -- Cadarache
Das ehrgeizige Kernfusionsprojekt ITER der EU hat massive Geldprobleme. Nun hat Deutschland klargestellt, dass es nicht unbegrenzt Gelder geben wird. Aus Deutschland werde es keine Blankoschecks geben.
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Die Mauer muss weg! Einladung der Hundertschaften annehmen - Protestaktion am Bergwerk
23.05.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Am Bergwerk wird derzeit Stacheldraht gezogen - um unliebsame Besucher fernzuhalten. Nachdem es vor einem Jahr einigen Hundert Menschen gelungen war, die Zäune und Tore zu öffnen und das Bergwerk zu besetzen, wird nun aufgerüstet.
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Atom-Streit in der CDU spitzt sich zu
18.05.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Union zofft sich weiter: Im Streit um längere Akw-Laufzeiten kritisieren nun auch die hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU) und der bayerische Umweltminister Markus Söder (CSU) ihren Kollegen im Bund, Norbert Röttgen (CDU). Er hatte angekündigt, den Ausstieg aus Atomausstieg nur mit Zustimmung des Bundesrates angehen zu wollen - was im Rest der Union auf teilweise heftigen Widerspruch traf.
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Atom-Krach in Union eskaliert
17.05.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Krach in der Union über die Atomkraft eskaliert. Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus legte am Montag Bundesumweltminister Norbert Röttgen (beide CDU) indirekt den Rücktritt nahe.
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Pofalla: Atom-Laufzeiten werden ohne Bundesrat verlängert
15.05.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nachdem Union und FDP die Mehrheit im Bundesrat verloren haben, wollen sie die Laufzeiten der Atomkraftwerke an der Länderkammer vorbei verlängern.
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Endlager Schacht Konrad wird wesentlich teurer
12.05.2010 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Das Endlager Schacht Konrad in Salzgitter wird deutlich teurer als bisher gedacht: Statt der zuvor geschätzten 900 Millionen wird das Endlager nach ersten konkreten Berechnungen rund 1,6 Milliarden Euro kosten. Dies bestätigte ein Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutzes (BfS) am Dienstag nach einem entsprechenden Beitrag der ´NDR´ Fernsehsendung ´Niedersachsen 19.30 das Magazin´.
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Experten: Bund braucht Bundesrat bei AKW-Laufzeiten
10.05.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke können nach Einschätzung von Bundestags-Juristen nur mit dem Ja des Bundesrats verlängert werden. ´Für Laufzeitverlängerungen beziehungsweise die Wiederzulassung der dauerhaften Nutzung der Atomenergie ist eine Gesetzesänderung erforderlich, die der Zustimmung des Bundesrats bedarf´, heißt es in der Expertise des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, die Reuters am Montag vorlag.
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Mehr technische Defekte in alten Atomkraftwerken
10.05.2010 -- Sicherheit --
Ältere Atomkraftwerke in Deutschland melden überdurchschnittlich viele sicherheitsrelevante Defekte. Das geht aus einer Statistik des Bundesministeriums für Reaktorsicherheit hervor, wie das ARD-Magazin «Report Mainz» am Montag berichtet.
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Gorleben: Ferienparadies im Salzstock? - Ideen gesucht
08.05.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Countdown läuft: in fünf Tagen öffnet die Kulturelle Landpartie wieder ihre Tore. In der Alten Sargtischlerei in Hitzacker wird dann eine besondere Aktion gestartet, die neue Ideen für die Nutzung für den Salzstock in Gorleben nach dem ´Aus´ sucht. Ein ´Gesundbrunnen-Modell mit Guckloch´ ist ab Donnerstag schon einmal zu besichtigen.
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Strafanzeige gegen zwei AKW-Betreiber
06.05.2010 -- Sicherheit --
Die Schweizer Atomkraftwerke haben 2009 punkto Sicherheit so schlecht abgeschnitten wie noch nie. Zwei von ihnen müssen sich gar vor den Strafbehörden verantwortent.
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Modellberechnungen: Regierungsberater warnen vor längeren AKW-Laufzeiten
06.05.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Schwarz-Gelb möchte die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern, um eine Brücke ins Zeitalter der erneuerbaren Energien zu bauen: Das ist jedoch offenbar unnötig - Regierungsberater gehen davon aus, dass Deutschland im Jahr 2050 komplett aus umweltfreundlichen Stromquellen versorgt werden kann.
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Röttgen will Atomkonzernen längere Lautzeiten erschweren
05.05.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will den Kernkraftwerksbetreibern laut einem Zeitungsbericht längere Laufzeiten durch strenge Auflagen madig machen. Das «Handelsblatt» (Donnerstagausgabe) berichtet unter Berufung auf interne Unterlagen beteiligter Ministerien, für den Fall einer Laufzeitverlängerung um 28 Jahre setze Röttgen Investitionen in die Sicherheit der Reaktoren in Höhe von rund 50 Milliarden Euro voraus. Dadurch könnte ein Weiterbetrieb uninteressant werden.
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6. Mai, Essen: Anti-Atom-Proteste bei E.ON-Hauptversammlung
05.05.2010 -- Konzerne --
´E.ON spaltet mit Atomkurs die Gesellschaft´ scharfe Kritik an Atomplänen im In- und Ausland
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Greenpeace: Nordrhein-Westfalen will keine Atomkraft - Bundesweit wächst Ablehnung gegen Atomkurs der Bundesregierung
05.05.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
In Nordrhein-Westfalen wollen 65 Prozent der Bürger aus der Atomkraft aussteigen. Dies ergab eine repräsentative Meinungsumfrage von TNS-Emnid im Auftrag von Greenpeace. Auch bundesweit wächst die Ablehnung gegen die Hochrisikotechnologie. 67 Prozent der Befragten sprechen sich inzwischen für den gesetzlich verankerten Atomausstieg aus oder wollen ihn sogar noch beschleunigen.
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Atomkraft: Von wegen Brückentechnologie
04.05.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Bundesregierung plant Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke bis 2050 und nennt das ihr nationales Energiekonzept - Warum die Ergebnisse der zugehörigen Szenarienrechnungen längst feststehen - Vermerk der Bundesregierung offenbart die wahren Absichten
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Polen verzichtet auf Akw an der Grenze
04.05.2010 -- Atomstandorte -- Gryfino
Polen baut kein Atomkraftwerk unmittelbar an der deutschen Grenze. Mit Erleichterung reagierte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) auf den offiziellen Verzicht Warschaus, ein Kernkraftwerk in der Grenzstadt Gryfino (Greifenhagen) gegenüber von Schwedt zu bauen. Der Standort hätte nur 140 Kilometer von Berlin entfernt gelegen.
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Bundesamt für Strahlenschutz erteilt Genehmigung für Transport hoch radioaktiver Abfälle nach Gorleben
03.05.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat den am 23.03.2010 beantragten Transport von 11 Behältern mit HAW - Glaskokillen von der AREVA NC in Cap de La Hague zum Transportbehälterlager Gorleben genehmigt.
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Eon will AKW-Restlaufzeiten an RWE verkaufen
01.05.2010 -- Atomstandorte -- Biblis
Die Stromkonzerne RWE und Eon stehen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» vor einer Einigung beim Verkauf von Restlaufzeiten alter Atomkraftwerke.
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Anti Atom - Die Energie der Straße
30.04.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Schwarz-Gelb ­bekommt scharfen Gegenwind. Erstmals demonstrieren nicht die üblichen Verdächtigen. Es ist eine neue Bewegung
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Vor 30 Jahren wurde die «Republik Freies Wendland» ausgerufen
29.04.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Als das «Untergrundamt Gorleben-Soll-leben» am 3. Mai 1980 die Bohrstelle 1004 über dem Gorlebener Salzstocks für besetzt erklärt und im ganzen Land um Unterstützung wirbt, macht sich auch der Hamburger Fotograf Günter Zint in seinem klapprigen Wohnmobil auf den Weg in den Kreis Lüchow-Dannenberg.
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Siemens erwartet weitere Verzögerung bei finnischem Reaktor ´Olkiluoto 3´
29.04.2010 -- Atomstandorte -- Olkiluoto
Der Münchner Siemens-Konzern kann im Streit um den ersten europäischen Druckwasserreaktor (EPR) kein Ende absehen. Das Prestigeprojekt ´Olkiluoto 3´ in Finnland hätte bereits Ende April 2009 fertig sein sollen, nun hält Siemens selbst die bislang angekündigte Verzögerung von 38 Monaten nicht mehr für ausreichend.
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Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Atomkraftwerke
29.04.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Laut einer Umfrage ist die Mehrheit der Deutschen für einen Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie. Die Atomkraftwerke sollen schnellstmöglich vom Netz genommen werden. Zusätzlich fordern die Deutschen Fortschritte in der Weiterentwicklung erneuerbarer Energien.
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Umweltrat hält längere Akw-Laufzeiten für überflüssig
29.04.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hält die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke einem Pressebericht zufolge für überflüssig.
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Neue atomare Anlage soll 2012 in Gorleben entstehen
26.04.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Auf dem Gelände des Atommüllzwischenlagers Gorleben soll eine weitere atomare Anlage entstehen. In dem Gebäude würden schwach- und mittelradioaktive Abfälle für ihren späteren Transport in das Endlager Schacht Konrad vorbereitet, sagte der Sprecher der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), Jürgen Auer, am Montag der Nachrichtenagentur ddp.
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Menschenkette gegen Atomkraft: Hochgesteckte Ziele weit übertroffen
24.04.2010 -- Aktion / Termin --
Erfolg für die Bewegung: Über 100.000 Menschen bilden auf 120 Kilometern eine weitgehend geschlossene Kette. In Bilbis und Ahaus gehen über weitere 20.000 DemonstrantInnen auf die Straße.
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Protestfahrt zum AKW Krümmel: Anti-Atom-Treck in Gorleben gestartet
21.04.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Am heutigen Mittwochmittag ist der Anti-Atom-Treck 2010 an den Gorlebener Atomanlagen verabschiedet worden: 24 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl fahren Atomkraftgegner aus ganz Norddeutschland aus Protest gegen ein mögliches Endlager im Wendland und den Weiterbetrieb der Atomanlagen zum Atomkraftwerk Krümmel (20 Gespanne aus Trecker, LKW, Anhängern und etlichen Radfahrern). Der Treck endet am 24.April vor den Toren des Pannen-Reaktors, dort findet eine große Kundgebung statt.
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Kletter- und Blockadeaktionen gegen den Weiterbetrieb des Atomkraftwerke
16.04.2010 -- Aktion / Termin --
Heute fanden an vier AKW-Standorten Protestaktionen gegen den Weiterbetrieb der Atomanlagen statt: Neckarwestheim, Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel. Aktivisten von contrAtom und Robin Wood überwanden Zäune, blockierten Einfahrten und erklommen Schornsteine.
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Prominente: ´Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt´
16.04.2010 -- Aktion / Termin --
Zahlreiche Künstler, Musiker und Schauspieler unterstützen die für den 24. April angekündigten Massenproteste gegen Atomkraft. In einem am Freitag verbreiteten Aufruf fordern sie das Ende der Kernkraftnutzung und den zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien.
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Atomkraftwerke abwracken: Aktions-Quartett von ROBIN WOOD und ContrAtom an vier AKWs
16.04.2010 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Mit zeitgleichen Aktionen an den Atomkraftwerken Brokdorf, Brunsbüttel, Krümmel und Neckarwestheim haben heute AktivistInnen von ROBIN WOOD und ContrAtom für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert.
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Bundesamt: Mehr Strahlung in der Asse als angegeben
15.04.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Die Strahlung in den eingelagerten Fässern im maroden Atommülllager Asse ist nach Meinung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) höher als bislang angegeben. Davon ist BFS-Präsident Wolfram König überzeugt. Er wurde im Untersuchungsausschuss des Landtages in Hannover befragt.
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BfS-Chef König: ´In der Asse hätte nie Atommüll eingelagert werden dürfen´
15.04.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Nach Ansicht des Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, hätte in der Asse niemals Atommüll eingelagert werden dürfen. «Wir haben 2009 ein Bergwerk übernommen, in das nie radioaktive Abfälle hätten eingelagert werden dürfen», sagte König am Donnerstag vor dem Asse-Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtags.
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KETTENreAKTION: Bisher 3 Sonderzüge und 182 Busse zur Anti-Atom-Kette
15.04.2010 -- Aktion / Termin --
Für die am 24. April geplante 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel werden Atomkraftgegner aus vielen Teilen der Republik erwartet. Bisher wurden bei den Organisatoren drei Sonderzüge und 182 Busse angemeldet.
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Parlamentsstreit um Gorleben hat begonnen
14.04.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Im Streit um ein Atommüll-Endlager gehen die politischen Wogen schon vor dem offiziellen Start des Bundestags- Untersuchungsausschusses zu Gorleben hoch. Der Obmann für die Unionsfraktion, Reinhard Grindel, warnte SPD, Grüne und Linksfraktion am Mittwoch davor, frühere Entscheidungsvorgänge um den Salzstock im niedersächsischen Wendland aus dem Jahr 1983 zu «skandalisieren». Die Opposition bekräftigte dagegen ihren Widerstand gegen eine Weitererkundung von Gorleben.
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CSU will offenbar Akw-Laufzeiten von mindestens 20 Jahren
14.04.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die CSU will offenbar die Laufzeiten der Kernkraftwerke um mindestens 20 Jahre verlängern und in Bayern aus der Stromerzeugung mit Kohle aussteigen. ´Die Kernenergie ist eine Brückentechnologie, auf deren Einsatz zumindest in den nächsten zwei Jahrzehnten nicht verzichtet werden kann´, heißt es nach Angaben des Düsseldorfer ´Handelsblattes´ in dem Entwurf für ein energiepolitische Konzept.
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12.000 Seiten Gorleben-Dokumente ausgewertet
13.04.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Greenpeace findet geheime Unterlagen über riesiges Laugenreservoir am geplanten Endlagerstandort
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Gorleben - 30 Jahre tricksen
09.04.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
…und kein Ende. Kommende Woche geht der Streit um das Endlager Gorleben in die nächste Runde. Aber Berlin setzt weiter auf den alten Ort für Atommüll
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Greenpeace entert russischen Atommüll-Frachter
09.04.2010 -- Atomtransporte -- Urantransport
Zwei Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace haben am Freitag einen russischen Atommüll-Frachter auf der Nordsee geentert.
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Französische Umweltaktivisten blockieren Atommülltransport
06.04.2010 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Französische Atomkraftgegner haben im Süden des Landes erneut einen Atommülltransport blockiert.
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Kanzleramt enthält Asse-Untersuchungsausschuss Dokumente vor
06.04.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Das Bundeskanzleramt will dem Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags nicht alle seine Akten über das Atommülllager Asse zur Verfügung stellen. Dies geht aus einem der Nachrichtenagentur ddp vorliegenden Schriftwechsel hervor. Die Grünen kritisierten die Entscheidung des Kanzleramtes scharf.
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Nukleare Luftschlösser
06.04.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Liste der Länder, die gerne AKWs bauen würden, wird immer länger
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Greenpeace fordert beschleunigten Atomausstieg
04.04.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Umweltorganisation Greenpeace fordert von der Bundesregierung einen beschleunigten Atomausstieg. Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke gefährdeten die Sicherheit aller Bürger, warnte der Greenpeace-Energieexperte Sven Teske in einem ddp-Interview. Außerdem werde dadurch eine schnelle Markteinführung der erneuerbaren Energien behindert.
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Uranförderung in Niger - Der gelbe Fluch
02.04.2010 -- Versorgung/Uran --
Seit 40 Jahren schürft Frankreichs Staatskonzern Areva in Niger, einem der ärmsten Länder der Erde, Uran für Europas Atomstrom - ein schmutziges Geschäft. Arbeiter sterben, Wasser und Staub sind verseucht. Der Kampf um den Brennstoff schürt zudem Aufstände gegen die Regierung.
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Gabriel will mit NRW-Erfolg den Atomausstieg retten
01.04.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
In Nordrhein-Westfalen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Grün ab. Gut fünf Wochen vor der Landtagswahl erreicht keines dieser Lager einer Mehrheit. Im Wahlkampf packt der SPD-Chef und frühere Umweltminister Sigmar Gabriel nun eines seiner Lieblingsthemen aus.
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Trend April 2010 - Desaströse Werte für die FDP - Breite Mehrheit für Atomausstieg
01.04.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Will man für den neuen DeutschlandTrend einen klaren Verlierer benennen, ist das die FDP. Nur noch acht Prozent würden heute die Liberalen wählen. In Sachen Wirtschafts-, Steuer- und Bildungspolitik trauen ihnen immer weniger etwas zu, und Guido Westerwelle ist der mit Abstand unbeliebteste Minister im Kabinett. Auch Kanzlerin Merkel fällt in der Politiker-Rangliste weiter zurück.
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Gegen Endlagerpläne in Gorleben: Bauern-Blockade der Dömitzer Brücke!
31.03.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
25-30 Traktoren der Bäuerlichen Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg blockieren seit einer halben Stunde die Dömitzer Brücke / Bundesstraße 191. Anlass sind die Pläne der Bundesregierung aus Gorleben ein Atommmüllendlager zu machen. Gestern hatte das Bundesamt für Strahlenschutz die Genehmigung für den Weiterbau beantragt.
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AKW Krümmel: Proteste gegen die Anlieferung eines Transformators - Aktivisten ketten sich fest
30.03.2010 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Atomkraftgegner haben in der Nacht den Schwertransport eines Transformators für das Atomkraftwerk Krümmel blockiert. Mehrere Aktivisten setzten sich mit der Parole ´Krümmel stilllegen - sofort!´ vor den LKW auf die Straße. Kurz vor dem Ziel krochen zwei Aktivisten unter den Tieflader und ketteten sich dort an.
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Trafotransport in das AKW Krümmel erwartet
30.03.2010 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der erste große Transformator für das AKW Krümmel ist da! Im Geesthachter Hafen liegt ein Transportschiff, auf dem sich der erste von zwei Maschinentrafos, die Krümmel wieder betriebsbereit machen sollen, steht. Vermutlich in der kommenden Nacht findet der Transport vom Geesthachter Hafen zum Kraftwerksgelände statt.
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Atommüll-Lager Asse: SPD erhebt Vorwürfe gegen Rüttgers
30.03.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Die schwarz-gelbe Bundesregierung unter Helmut Kohl soll nach Erkenntnissen des ´Spiegel´ Informationen über einen Wassereinbruch im Atommüll-Lager Asse vertuscht haben. 1995 hätten Untersuchungen bewiesen, dass Wasser in das Lager eindringe.
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Längere Laufzeiten könnten am Bundesrat scheitern
29.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Fachleute streiten, ob der Bundesrat längeren Atomlaufzeiten zustimmen muss. Wäre das der Fall, könnte schon die NRW-Wahl das Aus für die schwarz-gelben Pläne bedeuten.
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Asse: Wasserzufluss aus dem Deckgebirge sollte mit allen Mitteln vertuscht werden
28.03.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Von einem Beleg für die Verfälschung wissenschaftlicher Arbeiten, spricht der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel, nach Agentur-Berichten über die Vertuschung von Asse-Laugenzuflüssen zur Zeit der Kohl-Regierung.
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Kohl-Regierung wird großangelegte Asse-Täuschung vorgeworfen
28.03.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Der Kohl-Regierung wird ein großangelegtes Täuschungsmanöver bei der Verteidigung der Asse als Atommüll-Endlagerstätte vorgeworfen.
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Röttgen lässt AKW-Laufzeiten bis 60 Jahre prüfen
26.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Bundesregierung lässt derzeit Laufzeiten bis zu 60 Jahren für Atomkraftwerke prüfen. Umweltminister Norbert Röttgen habe sich mit dem Wirtschafts- und den Kanzleramtsminister darauf geeinigt, vier Szenarien durchrechnen zu lassen, erklärte Röttgens Sprecher am Freitag.
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Röttgen lenkt bei AKW-Laufzeiten ein
25.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Im Streit um die Laufzeiten deutscher Kernkraftwerk hat sich Bundesumweltminister Norbert Röttgen dem Druck der Unionsfraktion gebeugt. Statt einer Verlängerung von maximal 20 Jahren, wie bislang propagiert, stimmt er nun deutlich längeren Gesamtlaufzeiten zu.
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Neuer Trafo für das AKW Krümmel eingetroffen
25.03.2010 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der neue Siemens Trafo für das Atomkraftwerk Krümmel wurde in der Nacht mit einem Tieflader auf das AKW- Gelände in Geesthacht transportiert.
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Zurück zum Ausstieg - Der Neubau von Atommeilern in Schweden ist gefährdet
22.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Von einer ´Renaissance der Kernkraft´ wollen Eva Selin Lindgren und Solveig Ternström nichts wissen. ´Atomkraft, nej tack!´, ´Atomkraft, nein danke!´ steht auf den gelben Ansteckern, die sich die Abgeordneten fürs Interview demonstrativ ans Revers geheftet haben. Der Kampfgeist ist bemerkenswert, denn beide gehören der Regierungsmehrheit im schwedischen Parlament an und sollten eigentlich - so wünscht es der Umweltminister - bald dem Neubau von Atommeilern zustimmen. Doch sie weigern sich.
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Gegen ein Atommülllager! - Bauern beginnen in Gorleben mit Protest-Hüttenbau
21.03.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Am heutigen Sonntag haben 300 Menschen unweit des ´Erkundungsbergwerks´ in Gorleben mit dem Bau von Protesthütten begonnen. 70 Trecker der Bäuerlichen Notgemeinschaft unterstützen die Aktion. Die Polizei ging zum Teil massiv mit Schlagstöcken und Pfefferspray auch gegen Kinder vor.
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Anti-Atom-Konferenz in Ahaus: Bundesweites Aktionskonzept gegen Atomanlagen - ´Atomenergie ist nicht beherrschbar!´
21.03.2010 -- Aktion / Termin --
Bundesweites Aktionskonzept gegen Atomanlagen - ´Atomenergie ist nicht beherrschbar!´ - Am vergangenen Wochenende trafen sich über hundert Atomkraftgegner_innen aus verschiedenen Spektren von Bürgerinitiativen, Autonomen Gruppen und Organisationen zur bundesweiten Frühjahrskonferenz in Ahaus.
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Initiativen protestieren mit Frühlingsfest in Neckarwestheim gegen Atomkraft
19.03.2010 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Unter dem Motto «Endlich Abschalten!» findet am Sonntag (21. März) in Neckarwestheim ein Anti-Atomkraft-Frühlingsfest statt. 35 Organisationen, Initiativen und Parteien haben zu der Protestveranstaltung aufgerufen und fordern die Abschaltung aller Atomkraftwerke, allen voran Neckarwestheim und Biblis.
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162 Castoren aus Jülich: Ahaus wird zentrale Atomdeponie
19.03.2010 -- Atomstandorte -- Ahaus
162 Castor-Behälter sollen ab 2011 von Jülich nach Ahaus rollen, und in Duisburg wird die Konditionierungsanlage ausgebaut. Gegner beraten über Widerstand in Nordrhein-Westfalen.
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SPD: Einlagerung in Asse fand möglicherweise noch nach 1978 statt
18.03.2010 -- Atomstandorte -- Asse
In das Atommülllager Asse sind nach Darstellung der SPD im niedersächsischen Landtag möglicherweise noch nach 1978 radioaktive Abfälle gebracht worden.
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Atommüll: Greenpeace will Bundesregierung wegen Gorleben verklagen
18.03.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Wegen des Ausbaus des geplanten Endlagers Gorleben will Greenpeace juristische Schritte gegen die Bundesregierung einleiten
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Koalition vertagt den Atomausstieg
18.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Bundesregierung hat sich auf die Vorgaben für ein Energiekonzept festgelegt. Nach Handelsblatt-Informationen sollen demnach die Laufzeiten der Kernkraftwerke um bis zu 20 Jahre verlängert werden. Darauf haben sich Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) geeinigt.
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Neue Panne im Kraftwerk Krümmel heizt Atomdebatte an
18.03.2010 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Fehler im Kühlsystem des Reaktors festgestellt - Kernkraft spaltet Landtage in Kiel und Hannover - Viele Politiker in Sorge
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Bundesregierung prüft Exportversicherungen für vier AKW
16.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Bundesregierung prüft nach einem Bericht der «Rheinischen Post» staatliche Hermes-Exportversicherungen für vier Atomkraftwerke. Dabei gehe es um zwei Reaktoren in Russland und zwei in China, zitierte die Zeitung in ihrer Dienstagausgabe aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen.
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Greenpeace prüft Klage gegen Umweltminister Röttgen
16.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Erkundung von Gorleben nach Recht von 1983 verstößt nach Auffassung der Organisation gegen geltendes Recht
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DDR-Position zu Gorleben ´Provokatorische Handlung der BRD´
15.03.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die DDR hat die Auswahl des Atommüll-Standorts Gorleben 1977 als Provokation bezeichnet und die Bundesrepublik mehrmals gedrängt, auf andere, geeignetere Salzstöcke in Norddeutschland auszuweichen. Das ergibt sich aus Vorlagen und Briefen für Politbüro, Ministerien und DDR-Staatschef Erich Honecker, die der FR vorliegen.
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Atomkraftgegner protestieren in Gorleben
15.03.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Aus Protest gegen die geplante Wiederaufnahme der Erkundung des Salzstocks Gorleben als Lagerstätte für hochradioaktive Abfälle haben Atomkraftgegner am Montag am Endlagerbergwerk demonstriert.
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Gorleben: Blockade des Bergwerkes gegen weitere Erkundungspläne von schwarz/gelb
15.03.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Mit einer symbolischen Traktor-Blockade protestierten heute vormittag Atomkraftgegner vor dem Bergwerk in Gorleben gegen die Pläne, die Erkundung in dem Salzstock weiterzuführen. Bundesumweltminister Röttgen hatte zeitgleich in Berlin angekündigt, dass die seit zehn Jahren wegen eines Moratoriums gestoppten Arbeiten schnellstmöglich wieder aufgenommen werden sollen.
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Gorleben wird wieder auf Eignung als Atomendlager untersucht
13.03.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Gorlebener Salzstock soll nach zehnjähriger Unterbrechung wieder auf seine Eignung als Endlager für hochradioaktiven Atommüll untersucht werden.
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Gorleben soll weiter als Endlager erkundet werden
12.03.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Salzstock in Gorleben wird möglicherweise schon bald wieder als Endlager für radioaktiven Müll erkundet. Die schwarz-gelbe Bundesregierung plant offenbar, in der kommenden Woche die Genehmigung für den Rahmenbetriebsplan zu verlängern.
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Keine Übertragung von Strommengen auf AKW Brunsbüttel
12.03.2010 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Der Energiekonzern Vattenfall will keine Strommengen mehr vom derzeit stillstehenden Atomkraftwerk Krümmel auf das ebenfalls vom Netz genommene AKW Brunsbüttel übertragen.
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Brüssel will Export von Atommüll stoppen
11.03.2010 -- Entsorgung --
Weil Endlager teuer sind, suchen Atomländer Abnehmer in Osteuropa und Russland. Die EU-Kommission fürchtet einen internationalen Handel mit Atommüll und will dieser Entwicklung einen Riegel vorschieben.
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Sattelschlepper durchgerostet: Polizei stoppt Uran-Transport nach Gronau
11.03.2010 -- Atomtransporte -- Urantransport
Die Polizei in Bremen hat am Montag einen Laster mit Uranhexafluorid aus dem Verkehr gezogen, der auf dem Weg in die Urananreicherungsanlage nach Gronau war. Einen entsprechenden Bericht des ´Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz´ hat die Polizei am Donnerstag bestätigt.
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450 neue Atomkraftwerke bis 2030
09.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Frankreich will groß mit Atomtechnologie verdienen. Sarkozy sei überzeugt, dass die Weitergabe von Atomtechnik einer besseren Verteilung der Reichtümer diene.
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Nukleare Entwicklungshilfe - Prämisse der Konferenz ist, dass der Energieverbrauch steil ansteigt
07.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Der Begriff der nuklearen Entwicklungshilfe wird nun wohl in den Wortschatz der Weltpolitik eingehen. Großmütig, wenn auch nicht ganz uneigennützig wollen die Atommächte, allen voran Gastgeber Frankreich und die Atomenergieagentur der OECD, den nuklearen Habenichtsen helfen, sich diese angeblich kostengünstige und zukunftsträchtige Quelle der Stromversorgung zu erschließen.
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Französische Atomkraftgegner warnen vor Gau bei neuen Reaktoren
07.03.2010 -- Atomtechnik --
Von den neuen Atomreaktoren der dritten Generation (EPR) geht nach Angaben französischer Atomkraftgegner das ernsthafte Risiko eines Gaus wie in Tschernobyl aus. Unter Berufung auf interne Dokumente des französischen Stromkonzerns EDF kommen die Experten des Netzwerks Sortir du nucléaire (Atomausstieg) zu dem Schluss: «Die Konzeption der EPRs erhöht die Gefahr eines Unfalls vom Typ Tschernobyl, der die Zerstörung des Betonmantels und eine massive Entweichung von Radioaktivität zur Folge hätte.»
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Die Deutschen wollen weiterhin den Atomausstieg
05.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nach einer neuen Umfrage des ARD-DeutschlandTrend wollen die meisten wahlberechtigten Bürger weiterhin einen Atomausstieg. 62 Prozent halten den Atomausstieg für richtig, aber 20 Prozent finden, die Atomkraftwerke sollten unbegrent weiterlaufen.
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Großdemonstration pro Atomausstieg am 24. April
04.03.2010 -- Aktion / Termin --
Breites Bündnis plant 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette vom AKW Krümmel über Hamburg zu den AKW Brokdorf und Brunsbüttel
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Merkel für Politik auch gegen Willen der Bevölkerung
03.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich die Politik bei wichtigen Themen auch gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung durchsetzen. Sie erinnerte am Mittwoch in Berlin an die Einführung des Euro oder den NATO- Doppelbeschluss.
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Intransparent zum Endlager - Röttgen will Gorleben erkunden
03.03.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Umweltminister Röttgen will das geplante Endlager Gorleben weiter erkunden - und arbeitet an einem Verfahren, das ohne Bürgerbeteiligung auskommt. Gegner planen Klage.
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Bund will angeblich keine Bürgerbeteiligung mehr zu Gorleben
02.03.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Bundesregierung will angeblich bei der weiteren Erkundung des geplanten Atommüll-Endlagers Gorleben keine Bürgerbeteiligung zulassen. Nach Informationen der ´Süddeutschen Zeitung´ soll die weitere Erkundung des Salzstocks nach dem Bergrecht der 80er Jahre fortgeführt werden. Dieses sehe keinerlei Bürgerbeteiligung vor.
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Längere Akw-Laufzeit und Erneuerbare laut Studie unvereinbar
01.03.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken oder zusätzliche Kohlekraftwerke sind nach einer neuen Untersuchung nicht mit dem vorgesehenen Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland vereinbar. Darauf wiesen die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) in Berlin hin.
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Bundesweit Aktionen gegen Atomkraft und für Erneuerbare Energien
01.03.2010 -- Aktion / Termin --
Mit starken Aktionen setzt die Anti-Atom-Bewegung die Stilllegung der Atomanlagen auf die Tagesordnung: ´Wir reden nicht über kürzere oder längere Laufzeiten, wir machen jetzt die Stilllegung der Atomanlagen zum Thema!´, erklärten SprecherInnen der bundesweiten Anti-AKW-Bewegung am Montag auf einer Pressekonferenz in Hannover.
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Krümmel geht vermutlich dieses Jahr nicht wieder ans Netz
27.02.2010 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Energiekonzern Vattenfall rechnet nicht mehr damit, die beiden stillgelegten Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel rasch wieder anfahren zu können. «Ich werde keinen Zeitpunkt dafür nennen. Aber möglicherweise wird das nicht mehr in diesem Jahr sein», sagte Vattenfall-Chef Lars Göran Josefsson der «Welt am Sonntag».
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Atomkraftwerk in US-Staat Vermont vor dem Aus
25.02.2010 -- Atomstandorte -- VermontYankee
Zum ersten Mal bestimmen Politiker eines US-Bundesstaates über die Zukunft eines amerikanischen Atomkraftwerks. Mit breiter Mehrheit beschloss der Senat im Staat Vermont die Abschaltung des Kraftwerks «Vermont Yankee», berichteten US-Medien am Donnerstag.
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Atomausstieg kommt schneller: Merkel stützt Röttgens Vorstoß
25.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Kanzlerin verleiht ihrem Umweltminister in der von ihm angestoßenen Ausstiegsdebatte Rückenwind. Röttgen hatte das Datum 2030 für einen geordneten Rückzug ins Spiel gebracht. Auch für Merkel ist ein baldiger Ausstieg realistisch, allerdings nennt sie keine Jahreszahl. Der Anteil erneuerbarer Energien steige aber ´in unglaublicher Weise´ an.
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Finnland - Pfusch am Sklavenreaktor
24.02.2010 -- Atomstandorte -- Olkiluoto
In Finnland wird das erste neue Atomkraftwerk Europas hochgezogen. Gravierende Probleme führen zu Verzögerungen und immer höheren Kosten. Nun berichten polnische Arbeiter, wie es auf der Baustelle zugeht.
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Einsetzung eines Gorleben-Untersuchungsausschuss steht bevor
24.02.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Bundestag steht kurz vor der Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zum geplanten Atommüll-Endlager im niedersächsischen Gorleben.
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Putin verfügt Bau eines Atomkraftwerks in der Ostsee-Exklave Kaliningrad
24.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
In der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad soll ein Atomkraftwerk errichtet werden. Eine entsprechende Verordnung erließ Regierungschef Wladimir Putin.
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Atom-Abwasser: EWN im Visier der Justiz
24.02.2010 -- Atomstandorte -- Lubmin
Eine Anzeige gegen die Energiewerke Nord (EWN) sorgt für Wirbel. Das Atom-Zwischenlager Lubmin soll radioaktiv verseuchtes Wasser in die Ostsee abführen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
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Energiekonzerne mahnen Atom-Gespräch an
24.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die vier großen Energiekonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW dringen auf eine zügige Wiederaufnahme der Atom-Gespräche mit der Bundesregierung. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende «Rheinische Post» (Mittwoch) unter Berufung auf Regierungs- und Unternehmenskreise.
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Film über Tschernobyl-Atomkatastrophe geplant
23.02.2010 -- Atomstandorte -- Chernobyl
Zum 25. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl 2011 planen Produktionsfirmen aus Ex-Sowjetrepubliken mit der Bavaria Film ein Drama über den GAU im ukrainischen Reaktor im April 1986.
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Röttgen: Atomkraft hat 2030 ausgedient
20.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) rechnet mit einem Atomausstieg bis spätestens 2030. Selbst nach den skeptischsten Schätzungen, habe die Atomkraft in Deutschland 2030 ausgedient, acht Jahre später als im rot-grünen Atomkonsens festgelegt, sagte Röttgen der «Frankfurter Rundschau» (Samstagausgabe) laut Vorabbericht.
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Asse unter Druck - Durch Wassereinbruch könnten Gase entstehen
19.02.2010 -- Atomstandorte -- Asse
126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Abfall lagern im alten Salzbergwerk Asse II. Die Grube ist marode, ein Wassereinbruch könnte die geplante Rückholung der Fässer unmöglich machen.Ein Geologe warnt, dass auch Gase entstehen können, wenn das Bergwerk geflutet wird.
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Obamas Atom-Bürgschaft: Hoffnung auf Jobs und Mehrheit
17.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Mit Milliardenbürgschaften für zwei Reaktoren in Georgia will Barack Obama Energiesicherheit gewährleisten - und die Republikaner für sein Klimagesetz begeistern.
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Landwirte klagen gegen Zwischenlager des AKW Unterweser
17.02.2010 -- Atomstandorte -- Unterweser
Vor dem niedersächsischen Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat am Mittwoch die Verhandlung der Klage zweier Landwirte gegen das Atommüll-Zwischenlager des Kernkraftwerks Unterweser begonnen. Ziel der Kläger ist es, die im September 2003 vom Bundesamt für Strahlenschutz erteilte Genehmigung, auf dem Gelände des Kraftwerks bestrahlte Brennelemente zwischenzulagern, aufheben zu lassen.
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Laufzeitverlängerung: Atom bremst Wind
17.02.2010 -- Energiewende -- Windenergie
Die mögliche Verlängerung der Laufzeiten für Deutschlands Atomkraftwerke strahlt bereits jetzt negativ auf andere Energiequellen ab. Nach Darstellung des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) haben Stadtwerke ihre Vorhaben für den Neubau von Kohlekraftwerken und den Ausbau erneuerbarer Energien auf den Prüfstand gestellt. ´Viele Investitionen werden derzeit ausgesetzt´, sagte ein VKU-Sprecher. ´Die Kraftwerkspläne sind vor dem Hintergrund des Ausstiegsbeschlusses gefasst worden.´ Ob die Neubauprojekte im Falle des Ausstiegs vom Ausstieg noch wirtschaftlich sind, sei fraglich.
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Obama unterstützt den Bau neuer Atomreaktoren
17.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Staatsbürgschaften sollen die nötigen Garantien für den Ausbau der Nuklearanlagen bereitstellen. Die Atommüllendlager-Frage wird nicht geklärt.
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Gutachten: Asse-Verfüllung würde Oberfläche verseuchen
15.02.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Die Probleme mit dem Atommülllager Asse in Wolfenbüttel sind offenbar nicht durch eine erwogene Verfüllung mit Beton und einer Speziallösung zu beheben: Schon nach relativ kurzer Zeit käme es bei dieser Methode zu einer radioaktiven Verseuchung der Oberfläche, wie NDR 1 Niedersachsen unter Berufung auf ein vorliegendes Gutachten berichtete.
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Stromkonzerne planen illegalen Laufzeit-Deal
11.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Ringtausch von Strommengen des AKW Mülheim-Kärlich zum AKW Isar 1 ist nach dem gültigen Atomgesetz verboten. Übertragung von Stade auf Biblis A setzt langwierige Nachrüstungen voraus. Bundesumweltministerium muss illegalen Deals der Stromkonzerne Einhalt gebieten.
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UBA-Chef: Längere AKW-Laufzeiten überflüssig
10.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Trotz Wirtschaftskrise muss Schwarz-Gelb sich für das Erreichen ehrgeiziger Klimaschutzziele einsetzen, fordert das Umweltbundesamt (UBA): Eine ´Pause´ beim Umweltschutz dürfe es nicht geben, so UBA-Chef Jochen Flasbarth am Mittwoch.
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ausgestrahlt-Analyse: Wenn einer Laufzeitverlängerungen durchsetzen kann, dann Norbert Röttgen
10.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Kurz nach seiner Ernennung zum Bundesumweltminister gab das Handelsblatt eine erste Einschätzung über Norbert Röttgen ab: ´Der Umweltminister wird dafür sorgen, dass die CDU ihre Image als Pro-Kernkraft-Partei verliert, obwohl sie die Laufzeiten verlängert.´ Seither arbeitet er intensiv daran.
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Röttgen: Drei ältere Atommeiler sollen bis 2012 vom Netz: Neckarwestheim-1, Biblis A+B
09.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will in den Verhandlungen für ein Energiekonzept der Bundesregierung darauf drängen, dass bis 2012 mehrere ältere Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Das erfuhr unsere Zeitung aus Ministeriumskreisen.
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ausgestrahlt: Reststrommengen des AKW Stade können Biblis A nicht retten
08.02.2010 -- Atomstandorte -- Biblis
Gravierende Sicherheitsdefizite verbieten jede Übertragung weiterer Strommengen auf den Uralt-Reaktor Biblis A - so steht es in einer Anlage zum gültigen Atomkonsens-Vertrag
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Kraftwerksplanung: Von wegen Renaissance der Atomkraft
06.02.2010 -- Atomstandorte -- Olkiluoto
Als Finnland sich entschloss, ein Kernkraftwerk der neuen Generation auf einer Insel namens Olkiluoto zu errichten, spürte die Atomindustrie frischen Mut. Jahrelang war man in der Defensive gewesen, belagert von Kernkraftgegnern, die Betriebsunterbrechungen zu Störfällen aufbauschten und die Öffentlichkeit erfolgreich verunsicherten.
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Röttgen rät CDU zu Abkehr von Atomkraft
06.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat seiner Partei geraten, sich möglichst bald von der Atomkraft zu verabschieden. Die CDU müsse sich «gut überlegen, ob sie gerade die Kernenergie zu einem Alleinstellungsmerkmal machen will», sagte Röttgen der «Süddeutschen Zeitung».
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Laufzeitverlängerung kann ausfallen - Kriterium für Atom-Ende
05.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Sobald die Erneuerbaren 40 Prozent des Stroms liefern, geht der letzte Reaktor vom Netz, sagt der Umweltminister. Meint er das ernst, kann die angekündigte Laufzeitverlängerung ausfallen.
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Glaskokillen können bersten - BI Umweltschutz fordert den Stopp der geplanten Transporte nach Gorleben
05.02.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Gerade erst hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einen neuen Castor-Behälter genehmigt. Der CASTOR® HAW28M wird mit 28 Glaskokillen befüllt, 11 dieser Behälter, so ist zu erwarten, sollen im Herbst 2010 aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage Cap de La Hague ins Zwischenlager Gorleben transportiert werden.
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Atomkraftgegner planen 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette
03.02.2010 -- Aktion / Termin --
Die Anti-AKW-Bewegung macht mobil gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke: Für den 24. April ruft ein breites gesellschaftliches Bündnis unter dem Motto ´KettenreAktion: Atomkraft abschalten!´ zu einer 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel auf. Die Kette wird dabei auch quer durch Hamburg führen.
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AKW Isar 1: Undichtes Brennelement
03.02.2010 -- Atomstandorte -- Isar
In Bayerns ältestem Kernkraftwerk Isar I bei Landshut ist offenbar ein Brennelement undicht, so dass aus ihm Radioaktivität austritt und in das Reaktorwasser gelangt. Deshalb nimmt der Kraftwerksbetreiber Eon Kernkraft den Reaktor an diesem Mittwoch vom Netz.
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Schwedens Atompläne - Nein zu neuen AKWs
01.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Regierung in Schweden will den Bau neuer Reaktoren ermöglichen. Doch nun gibt es Widerstand aus den eigenen Reihen.
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Ende der Altlast: Die USA geben das Endlager Yucca Mountain auf
01.02.2010 -- Atomstandorte -- YuccaMountain
Als George W. Bush 2002 das Atomendlager von Yucca Mountain - 160 Kilometer von Las Vegas entfernt - billigte, sorgte das für starken Protest. Zwei Jahre später wurde in einem Prozess entschieden, dass die Sicherheitsvorkehrungen dort nicht ausreichend seien. Nun ist das Endlager tot. - Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich im Gespräch mit Gerd Pasch
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Wendland: Anti-Atom-Treck geplant
01.02.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Umweltschützer aus dem Wendland wollen erneut mit einem großen Treck gegen Atomkraft protestieren. Wie die Bürgerinitiative (BI) Lüchow-Dannenberg am Montag mitteilte, wollen Demonstranten am 21. April mit Traktoren, Fahrrädern, Motorrädern und Rollschuhen von Gorleben aus zum Atomkraftwerk Krümmel in Schleswig-Holstein starten.
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´Der Staat verletzt seine Schutzpflicht´ - Juristin über AKW-Laufzeitverlängerung
01.02.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Rechtsexpertin der Deutschen Umwelthilfe, Cornelia Ziehm, geht davon aus, dass die drohende AKW-Laufzeitverlängerung vom Verfassungsgericht gestoppt werden kann.
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Gorleben per Hand nachgereicht - Im einzigen unabhängigen Gutachten zur Standort-Auswahl tauchte Gorleben ursprünglich gar nicht auf
30.01.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Beim Endlager-Symposium des Bundesumweltministeriums im Herbst 2008 ließ der Vertreter der Niedersächsischen Landesregierung keinen Zweifel: Gorleben sei das Ergebnis eines wissenschaftlichen Auswahlverfahrens, erklärte ein Mitarbeiter des Niedersächsischen Umweltministeriums (NMU). Das damalige Vorgehen erfülle auch noch heute alle Anforderungen einer strikt wissenschaftlichen Auswahl.
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Ökobranche: Wir sichern Strom ohne mehr Atomenergie
28.01.2010 -- Energiewende -- Allgemein
Die Anbieter erneuerbarer Energie haben die Bundesregierung aufgefordert, auf längere Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verzichten.
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DUH-Expertise: Keine längeren Laufzeiten ohne Endlager
28.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Längere Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke, wie sie die schwarz-gelbe Bundesregierung derzeit vorbereitet, wären wegen der nicht im Ansatz geklärten Entsorgung der hochradioaktiven Abfälle rechts- und verfassungswidrig. Das ist das Ergebnis eines Rechtsgutachtens, das die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) heute in Berlin vorgestellt hat.
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Ende Februar: Neuer Atomgipfel geplant
28.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Entgegen der öffentlichen Verlautbarungen treffen Bundesregierung und Energiewirtschaft schon in vier Wochen erneut zum Atomgipfel zusammen. Die Verlängerung der Laufzeit für die ältesten Meiler wird erwartet.
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Strahlen-Grenzwert bei Störfall in Gronau deutlich überschritten
27.01.2010 -- Atomstandorte -- Gronau
Beim Störfall in der Urananreicherungsanlage Gronau am vergangenen Donnerstag ist der Strahlen-Grenzwert deutlich überschritten worden. Die höchsten Kontaminationen seien auf dem Fußboden des betroffenen Raumes der Anlage mit 170 Becquerel pro Quadratzentimeter gemessen worden, sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) am Mittwoch im Energieausschuss des Landtags. Erlaubt seien lediglich 100 Becquerel pro Quadratzentimeter.
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Ökostrombranche will kein Atom-Geld
26.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Ökostrombranche in Deutschland würde gern auf die mögliche Milliarden-Förderung verzichten, die ihr die Bundesregierung durch eine mögliche Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken in Aussicht stellt. ´Wir brauchen das Geld nicht´, sagte Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), dem Tagesspiegel.
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.ausgestrahlt: Nachricht über angeblichen Regierungsbeschluss zu Laufzeitverlängerungen ist eine Presse-Ente
26.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Schwarz-Gelb hat sich noch nicht festgelegt / Strommengenübertragung handeln Betreiber untereinander aus
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Unfall in deutscher Urananlage: Arbeiter verstrahlt
23.01.2010 -- Atomstandorte -- Gronau
Bei einem Störfall in Deutschlands einziger Uranfabrik im Münsterland hat ein Arbeiter radioaktive Strahlen abbekommen. Der Unfall hatte sich am Donnerstagnachmittag im Inneren der Urananreicherungsanlage in Gronau ereignet.
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Aus für Atomausstieg: Bundesregierung will Uraltmeiler am Netz lassen
23.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Atomlobby hat sich durchgesetzt: Die Bundesregierung will nach SPIEGEL-Informationen vorerst alle 17 deutschen Kernkraftwerke am Netz lassen, darunter auch die Uraltmeiler Neckarwestheim und Biblis - die durch einen Trick weiterbetrieben werden dürfen.
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Medizintechnikfirma will bei Verarbeitung des Asse-Mülls helfen
22.01.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Die in Berlin ansässige Strahlen- und Medizintechnikfirma Eckert + Ziegler will bei der Bergung und Verarbeitung der radioaktiven Abfälle aus dem Atommülllager Asse mitwirken.
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Von «Abschalten» alter Atommeiler keine Rede
21.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
«Schaltet diese alten Atommeiler ab», rief eine Kernkraft-Gegnerin vor dem Kanzleramt. «Abschalten, abschalten...», skandierte ein versprengter Demonstranten-Chor aus Umweltschützern und neugierig herbeigeeilten Bürgern in Richtung der Büroräume von Angela Merkel.
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Putin verspricht Uran sparende AKWs mit weniger Atommüll
21.01.2010 -- Atomtechnik --
Die russische Regierung hat am Donnerstag ein milliardenschweres Zielprogramm besiegelt, das Russland durch neue Technologien mit umweltfreundlichen Kernkraftwerken versorgen und den Atommüll-Berg reduzieren soll.
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Röttgen: Werde Frage der Atomentsorgung lösen
21.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Frage der Endlagerung von Atommüll noch in seiner Amtszeit lösen. Seine beiden Vorgänger im Amt - Sigmar Gabriel (SPD) und Jürgen Trittin (Grüne) - hätten sich um die Verantwortung gedrückt, sagte Röttgen am Donnerstag im Bundestag bei der ersten Lesung seines Ressortetats.
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Brüderle verspricht Erhalt aller Kernkraftwerke
19.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Wirtschaftsminister Brüderle: ´Laufzeitverlängerung muss bis Herbst im Kasten´
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Viele Deutsche laut Studie nicht sicher vor Akw-Unfällen
19.01.2010 -- Sicherheit --
Drei Viertel aller Bundesbürger müssen einer Untersuchung zufolge mit der Gefahr leben, bei einem schweren Unfall in einem deutschen Atomkraftwerk radioaktiv verstrahlt zu werden. Wie aus dem ´Akw-Gefährdungsatlas´ der Deutschen Umweltstiftung hervorgeht, wohnen im sicherheitsrelevanten Umkreis 17 Atomkraftwerke an zwölf Standorten selbst bei zurückhaltenden Schätzungen jeweils zwischen rund 5,5 und 12,5 Millionen Menschen.
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BfS-Präsident rechnet mit 1,5 Milliarden für Asse-Räumung
19.01.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Die Schließung des Atommülllagers Asse und die Rückholung der dort gelagerten Fässer wird nach Einschätzung des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) mehr als 1,5 Milliarden Euro kosten. BfS-Präsident Wolfram König sagte am Dienstag im Deutschlandradio Kultur, zwar gebe es derzeit keine «belastbaren Schätzungen» über die Kosten der Sanierung.
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24.04.2010 - 120 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomkraft geplant
19.01.2010 -- Aktion / Termin --
Umweltschützer wollen mit einer 120 Kilometer langen Menschenkette gegen die Wiederinbetriebnahme der Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel in Schleswig-Holstein demonstrieren.
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Schacht Konrad: Kein Platz für Röttgens Pläne
15.01.2010 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Den Asse-Müll im Endlager Konrad einzulagern, wird ohne jahrzehntelanges Genehmigungsverfahren nicht gehen. Nebenbei gibt es dort noch ganz profane Platzprobleme.
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Atommüll soll aus Asse herausgeschafft werden - Bundesamt will die 126 000 Fässer im Schacht Konrad endlagern
14.01.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt, den gesamten Atommüll aus der einsturzgefährdeten Schachtanlage Asse herauszuholen. Anschließend sollen die rund 126 000 Fässer mit leicht- und mittelradioaktivem Atommüll im Schacht Konrad, einem stillgelegten Eisenerz-Bergwerk in Salzgitter, endgelagert werden. Das geht aus dem mit Spannung erwarteten Gutachten des BfS hervor, das heute bekannt gegeben werden soll und das dem ´Kölner Stadt-Anzeiger´ vorliegt.
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Schavan sieht Fehler beim Atommülllager Asse - "ausgedientes Bergwerk nicht zur Einlagerung von Atommüll nutzen"
14.01.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Bundesforschungsministerin Anette Schavan hat vor dem Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages Fehler im Umgang mit dem Atommülllager eingeräumt. «Nach heutigem Stand von Wissenschaft und Technik ist klar, dass man ein ausgedientes Bergwerk nicht zur Einlagerung von Atommüll nutzen kann», sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in Hannover.
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Merkel sichert Stromkonzernen längere Laufzeiten für AKW zu
14.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Im Streit um die Rücknahme des Atomausstiegs hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf die Seite der Energiewirtschaft gestellt. ´Wir werden die Verlängerung der Laufzeiten umsetzen´, sagte die Regierungschefin dem ´Handelsblatt´ (Donnerstagausgabe). Diese Verlängerung sei ´Teil des geplanten energiepolitischen Gesamtkonzepts, das ja von der deutschen Industrie auch immer wieder angemahnt worden ist´.
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Regierung will mit Atomkonzernen verhandeln
12.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Bundesregierung will mit den Stromkonzernen Verhandlungen über die Zukunft der Atomkraft aufnehmen. Das Kanzleramt hat für den 21. Januar Vorstände der Versorger E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall zu einem Treffen eingeladen.
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Bundesamt will Entscheidung über Asse veröffentlichen
12.01.2010 -- Atomstandorte -- Asse
Die Entscheidung für das marode niedersächsische Atommülllager Asse soll an diesem Freitag in Hannover bekanntgegeben werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) will nach eigenen Angaben dann auch über den weiteren Verlauf informieren.
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Der Goldene Brennstab des Monats Januar 2010 für Sander
12.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Im Januar geht der Preis an Hans-Heinrich Sander (FDP): Mit dem Goldenen Brennstab des Monats prämiert die Umwelt- und Frauenorganisation WECF (Women in Europe for Common Future) jeden Monat eine Person öffentlichen Interesses für einen herausragenden Ausspruch zum Thema Kernenergie.
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Umweltschützer sehen Gorleben als «Investitionsruine»
11.01.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Umweltschützer sehen Gorleben als «Investitionsruine»Die Debatte über die Eignung von Gorleben als Atommülllager hat durch Medienberichte über das damalige Auswahlverfahren für den Standort neue Nahrung erhalten. Umweltschützer aus dem niedersächsischen Dorf warnten am Montag, mit Gorleben drohe «die nächste Investitionsruine der Atomindustrie».
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Innsbrucker Wissenschaftler stellen Sicherheit des US Atommüll-Endlager Yucca Mountain in Frage
11.01.2010 -- Atomstandorte -- YuccaMountain
Mit einer an der Universität Innsbruck entwickelten Methode untersuchten Dr. Yuri Dublyansky und Prof. Christoph Spötl vom Institut für Geologie und Paläontologie Gesteinsproben aus den Stollen des Yucca Mountain. Die Ergebnisse werfen für die Geologen ernsthafte Zweifel an der langfristigen Sicherheit des vom amerikanischen Kongress als Endlager hochradioaktiven Abfalls deklarierten Gebietes im Süden Nevadas auf.
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Kalter Krieg ums Endlager: Geheimprotokoll zu Gorleben
11.01.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Bislang streng geheime Kabinettsprotokolle belegen: Bei der Standortwahl von Gorleben spielten geologische Aspekte fast keine Rolle - die Religion der Anwohner umso mehr.
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Neckarwestheim und Philippsburg: Rekord bei Atompannen
09.01.2010 -- Unfälle/Störfälle --
Der Countdown für das Kernkraftwerk Neckarwestheim I läuft. Rund 100 Tage sind es bei der gegenwärtigen Stromproduktion schätzungsweise noch. Dann, irgendwann im Frühjahr, wird die Reststrommenge des Reaktorblocks erschöpft sein. Nach dem derzeit geltenden Atomgesetz würde die Betriebserlaubnis des 1976 ans Netz gegangenen Meiler dann automatisch erlöschen.
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Zahl der AKW´s weltweit erneut gesunken
09.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Auch im Jahr 2009 sanken weltweit sowohl die Zahl als auch die Leistung der Atomkraftwerke. Drei Stilllegungen, zwei Inbetriebnahmen und elf Baustarts.
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Atomwirtschaft soll Region Gorleben ´geschmiert´ haben
06.01.2010 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Energiewirtschaft soll insgeheim Millionenbeträge als Ausgleichzahlungen für Imageschäden durch den Atomstandort Gorleben an das Land Niedersachsen und Gemeinden im Wendland gezahlt haben. Nach Informationen der «Elbe-Jeetzel-Zeitung» stammte ein großer Teil der sogenannten Gorleben-Gelder direkt von den AKW-Betreibern und nicht, wie bislang angenommen, vom Bund. Umweltschützer sehen darin einen Hinweis darauf, dass die Energiekonzerne die Region Gorleben von Anfang an «schmierten».
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Brasilien: Siemens will AKW bauen - Staatsmilliarden für Atomexporte
06.01.2010 -- Atomstandorte -- Angra
Der Ausstieg aus dem Atomausstieg wird konkret: Siemens beantragt Milliardenbürgschaft für den Bau eines brasilianischen AKW, was bislang nicht zulässig ist.
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Mit Hobby-Lobbyisten gegen Atom-Bürgschaften
05.01.2010 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Mit ´Hobby-Lobbyisten´ will die Umwelt- und Entwicklungsorganisation ´urgewald´ Abgeordnete des Deutschen Bundestages davon überzeugen, dass viele Bürger nicht bereit sind, Atomexporte mit Steuergeldern zu fördern. Die Kampagne richtet sich gegen die Vergabe von Hermesbürgschaften für Atomexporte.
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Reaktor Ignalina in Litauen abgeschaltet
01.01.2010 -- Atomstandorte -- Ignalina
Das umstrittene litauische Atomkraftwerk Ignalina ist endgültig abgeschaltet worden. Am späten Donnerstagabend wurde der letzte von zwei Reaktoren vom Netz genommen, wie litauische Medien berichteten.
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Das war 2009: Jahresrückblick auf die Energiepolitik und -wirtschaft
30.12.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Ausbau erneuerbarer Energien, der Streit um Laufzeiten von Atomkraftwerken, die Vorbereitungen für den Klimagipfel in Kopenhagen und dessen faktisches Scheitern - lesen Sie hier einen Überblick über einige wichtige Ereignisse im Jahr 2009.
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Französische Druckwasserreaktoren: ´monumentaler Flop´
28.12.2009 -- Atomtechnik --
Den Zuschlag für Verträge zum Bau der ersten Kernkraftwerke auf arabischem Boden bekommt nicht das französische Konsortium, das in den Vereinigten Emiraten eine neue EPR-Baustelle errichten wollte, sondern ein Konzernverbund aus Südkorea
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Greenpeace fordert von Röttgen ´atomfreie Energiepolitik´
27.12.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Umweltorganisation Greenpeace fordert vom neuen Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) eine «atomfreie Energiepolitik». Röttgen habe selbst erklärt, dass der Atomkraft die gesellschaftliche Akzeptanz in Deutschland fehle, sagte Greenpeace-Geschäftsführerin Brigitte Behrens der Nachrichtenagentur ddp. Sie erwarte deshalb, dass der Minister «den Atomausstieg wie gesetzlich beschlossen gewährleistet».
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Braunschweiger Firma soll Müll falsch deklariert haben - Regierung: In der Asse wurde nicht nur vereinzelt gegen Bestimmungen verstoßen
24.12.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Neue Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der früheren Einlagerung von Atommüll in der Asse befeuern die Debatte um das Schließungskonzept. Die Umweltexpertin der Grünen im Bundestag, Sylvia Kotting-Uhl, warnt davor, den Müll nur in tiefere Schichten umzulagern, wie es Experten jetzt diskutieren. ´Der Atommüll muss herausgeholt werden - lässt man ihn drin, bleibt die Asse eine tickende Zeitbombe´, sagte sie unserer Zeitung.
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Manipulationsverdacht - Gorleben-Ausschuss kommt
23.12.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Im Bundestag wird es im nächsten Jahr einen Untersuchungsausschuss zum Atom-Endlager-Projekt Gorleben geben. SPD, Grüne und Linkspartei haben sich nach FR-Informationen auf einen gemeinsamen Antrag geeinigt, der im Januar in den Bundestag eingebracht werden soll.
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Pro Woche zwei strahlende Transporte nach Ahaus
22.12.2009 -- Atomstandorte -- Ahaus
Das Brennelemente-Zwischenlager Ahaus wird in den nächsten Jahren zweimal pro Woche schwächer strahlenden Bauschutt und ausgebaute Teile stillgelegter Atomkraftwerke aufnehmen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor, auf welche die Bürgerinitiative «Kein Atommüll in Ahaus» am Dienstag aufmerksam machte.
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Aufwind für AKW-Gegner - Jahresrückblick 2009
22.12.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Antiatombewegung fühlt sich erstarkt. Großdemonstrationen in Gorleben und Salzgitter. Castortransporte für den Herbst erwartet
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Einwände zu Morsleben bis Mitternacht möglich
21.12.2009 -- Atomstandorte -- Morsleben
Zu den Stilllegungsplänen für das Atomendlager Morsleben kann sich die Bevölkerung am Montag noch bis Mitternacht äußern. Dann laufe die Frist für Einwände ab, die seit Ende Oktober in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen möglich waren, teilte ein Sprecher des Umweltministeriums in Magdeburg mit.
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BZA Ahaus: Atommülltransporte ziehen sich hin
20.12.2009 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Die Atomindustrie hat auf aktuelle Meldungen bezüglich der Atommülltransporte nach Ahaus reagiert und neue Informationen preisgegeben
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Helmstedt: 10 000 Einwendungen zu Atomendlager-Stilllegung
19.12.2009 -- Atomstandorte -- Morsleben
Rund 10 000 Menschen aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen haben mit ihrer Unterschrift gegen den Stilllegungsplan für das Atomendlager Morsleben protestiert.
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Ahaus: Atomtransporte von La Hague vier Jahre verschoben!
18.12.2009 -- Atomstandorte -- Ahaus
Zwei Tage vor der überregionalen Demonstration am 20. Dezember um 14 Uhr am Atommülllager Ahaus können Atomkraftgegner einen ersten Teilerfolg verbuchen: Die hoch verstrahlten Brennelement-Strukturteile aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague werden nach Angaben der Zwischerlager-Betreiberin GNS ´voraussichtlich ab 2015´ nach Ahaus rollen.
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Greenpeace-Protest gegen AKW Neckarwestheim I - 2500 Postkarten übergeben
17.12.2009 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Greenpeace-Aktion vor der EnBW-Zentrale in Karlsruhe: Die Aktivisten protestieren gegen Pläne des Energieversorgers, die Laufzeit seines AKW Neckarwestheim I verlängern zu lassen. Dabei übergeben sie 2.500 Protestpostkarten, die im letzten halben Jahr in Baden-Württemberg gesammelt wurden.
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Ahaus - Schacht Konrad - Morsleben: Atomkraftgegner planen Protestaktionen
16.12.2009 -- Aktion / Termin --
Atomkraftgegner planen an diesem Freitag und am Wochenende zahlreiche Protestaktionen. Sie wollen am Schacht Konrad in Salzgitter, am Umweltministerium in Magdeburg gegen das Atomendlager Morsleben (Sachsen-Anhalt) und am Zwischenlager Ahaus (NRW) demonstrieren.
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IPPNW: Sicherheitsdefizite im Notkühlsystem von Biblis B sind ´wasserdicht´ nachgewiesen
16.12.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW begrüßt den Antrag des BUND Hessen, das Atomkraftwerk Biblis B wegen fehlender ´Stempelfelder” im Notkühlsystem vorläufig stillzulegen. ´Das unterstützt die Klage der IPPNW auf eine endgültige Stilllegung des Atommeilers, dessen Notkühlsystem laut TÜV mindestens drei schwerwiegende Werkstoffmängel aufweist: fehlende Stempelfelder, geringe Rohrwanddicken, zu geringe Festigkeitskennwerte”, so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz.
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BUND beantragt Stilllegung von Block B des AKW Biblis
14.12.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Der hessische Landesverband des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) hat beim Hessischen Umweltministerium die vorläufige Stilllegung von Block B des AKW Biblis beantragt. Es sei nicht auszuschließen, dass Rohre im Bereich des Notkühlsystems den Belastungen nicht standhalten, da der entsprechende Sicherheitsnachweis in Form von Prüfstempeln auf den Rohren fehle, schreibt der BUND in einer Mitteilung
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Atomkraft: Das Altern der Meiler
14.12.2009 -- Sicherheit --
Von der Klimadebatte erhofft sich die Atomindustrie ein Comeback. Ihre Lobby schwärmt schon vom ´nuklearen Jahrhundert´. Doch während Fortschritte im Neubau auf sich warten lassen, steht die Branche vor einem Alterungsproblem. Womöglich ist die Technik nicht mehr wirtschaftlich genug.
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Bundestag nimmt Gorleben erst 2010 unter die Lupe
13.12.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Im Streit um das mögliche Atommüllendlager Gorleben wird der Bundestag dieses Jahr keinen Untersuchungsausschuss mehr einsetzen. Die Oppositionsfraktionen werden den Antrag nicht wie geplant in dieser Woche einbringen, sagte eine SPD-Sprecherin am Sonntag in Berlin und bestätigte damit entsprechende Informationen der ´Braunschweiger Zeitung´. Laut dem Bericht ist die interne Abstimmung noch nicht in allen Fraktionen abgeschlossen. Die Entscheidung könne nun frühestens in der ersten Sitzungswoche vom 18. bis 22. Januar 2010 fallen.
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Bundesumweltministerium - Alte Seilschaften bei der Reaktoraufsicht
11.12.2009 -- andere/sonstige --
Gerald Hennenhöfer wird Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium. Die Abteilung setzt die Sicherheitsanforderungen des Bundes gegenüber den Ländern und den vier großen KKW-Betreibern durch und ist zuständig für die Endlagerung.
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AKW Unterweser: Abschaltung der Anlage wegen Leck in Notkühlung
10.12.2009 -- Atomstandorte -- Unterweser
Das Atomkraftwerk Unterweser wird voraussichtlich am Mittwoch, 16. Dezember 2009, für eine vorsorgliche Instandhaltungsmaßnahme abgefahren. Das berichtet Betreiber E.ON Kernkraft auf seiner Webseite.
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Internationaler Vergleich: Uralt-AKW stehen in den westlichen Staaten
10.12.2009 -- Sicherheit --
Im internationalen Vergleich gibt es in den westlichen Industriestaaten die meisten Atomkraftwerke der älteren Generation. 65 Prozent der Reaktoren in Westeuropa seien zwischen 21 und 30 Jahre alt, die Hälfte sei bereits mehr als 30 Jahre am Netz, wie das ifo-Institut am Donnerstag in München mitteilte.
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CASTOR-Gegnerin wehrt sich mit Verfassungsbeschwerde gegen tagelanges Wegsperren
10.12.2009 -- aus dem Gerichtsaal --
Die Lüneburger Aktivistin Cécile Lecomte hat Anfang dieser Woche eine Beschwerde vor dem deutschen Bundesverfassungsgericht eingereicht
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Umweltministerin Gönner will Neckarwestheim retten - Laufzeit des Kernkraftwerks zügig verlängern
10.12.2009 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner dringt darauf, dass auch der Atomreaktor Neckarwestheim 1 (GKN 1) vom kernenergiefreundlichen Kurs der neuen Bundesregierung profitiert.
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Schweiz: Das nationale Endlager wird zur lokalen Frage - Neuartiges Partizipationsverfahren zur Atommüll-Tiefenlagerung
10.12.2009 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Der Bau eines Tiefenlagers für radioaktive Abfälle stösst in den möglichen Standortregionen auf Ablehnung. Jetzt startet der Bund die örtlichen Mitsprache-Gremien mit Hunderten von Beteiligten. Entschieden wird aber am Schluss auf Bundesebene.
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Kein Joint Venture Siemens-Rosatom vor Beilegung von Streit zwischen Siemens und Areva
09.12.2009 -- Konzerne --
Ein Joint Venture zwischen dem deutschen Technologiekonzern Siemens und dem russischen Atomkonzern Rosatom wird es nicht geben, bevor nicht Siemens und die französische Areva ihre Streitigkeiten beigelegt haben.
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Atommülltransporte nach Ahaus stehen angeblich kurz bevor
09.12.2009 -- Atomstandorte -- Ahaus
Atomkraftgegner aus dem Münsterland haben Widerstand gegen die geplanten Transporte ins Brennelemente-Zwischenlager Ahaus angekündigt. Sie wollen dort am 20. Dezember demonstrieren.
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Keine Barrieren vorhanden - Noch zwei Wochen sind Einwendungen gegen Morsleben-Endlager möglich
09.12.2009 -- Atomstandorte -- Morsleben
Interview mit Christina Albrecht, Koordinatorin der Morsleben-Kampagne in Braunschweig.
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Optionen bei Asse-Schließung bergen offenbar große Risiken
07.12.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das BfS prüft und vergleicht zurzeit die in Frage kommenden Schließungsvarianten Alle drei derzeit geprüften Optionen für die Schließung des Atommülllagers Asse bergen nach Ansicht der Asse-II-Begleitgruppe große Risiken.
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Aktivist_innen von contratom haben heute am Atommülllager Morsleben demonstriert
07.12.2009 -- Atomstandorte -- Morsleben
Sie erkletterten einen Turm auf dem Gelände und hängten dort ein Transparent auf. ´Stoppt das dreckige Atomgeschäft´ lautet der Slogan der Aktivist_innen.
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Flashmobs gegen Atomenergie in 36 Städten am morgigen Samstag
04.12.2009 -- Aktion / Termin --
In bundesweit 36 Städten werden am morgigen Samstag Aktionen von Atomkraftgegnern stattfinden. Die bundesweite Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat für alle Adventssamstage zu Flashmobs unter dem Motto ´Stör-Fall-Mob´ aufgerufen.
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´Kontraste´: Zweifel an Sicherheit des AKW Biblis bleiben bestehen
03.12.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Die Zweifel an der Sicherheit des Atomkraftwerks (AKW) im hessischen Biblis sind immer noch nicht vollständig ausgeräumt. Das ARD-Politikmagazin ´Kontraste´ berichtete am Donnerstag vorab, dass der Energiekonzern RWE das AKW Biblis mit einem Reaktor betreibe, der vermutlich die Voraussetzung für eine Betriebsgenehmigung nicht erfülle.
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Atomkraftgegner planen Großdemo gegen Lager Schacht Konrad
02.12.2009 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Atomkraftgegner haben für September 2010 eine bundesweite Demonstration gegen das geplante Atommüllendlager Schacht Konrad in Niedersachsen angekündigt. Außerdem werde eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof erwogen, sagte am Mittwoch ein Sprecher des Bündnisses «Salzgitter gegen Konrad».
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Atomlobby raus aus der Atomaufsicht! Unterschriftenaktion gegen die Ernennung von Hennenhöfer
02.12.2009 -- Aktion / Termin --
Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) soll die Berufung des Atom-Lobbyisten Gerald Hennenhöfer zum neuen Chef der Abteilung Reaktorsicherheit im Umweltministerium zurücknehmen! Das ist die Forderung eines offenen Briefes von ausgestrahlt.
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Castor-Transport: Schmerzensgeld für Demonstranten - Verfassungsbeschwerde erfolgreich
02.12.2009 -- Atomtransporte -- Rücktransporte aus der WAA
Zwei Bürgerrechtler, die am Rand einer Großdemonstration gegen einen Castor-Transport im sogenannten Wendland im Bundesland Niedersachsen rechtswidrig in Gewahrsam genommen wurden, können unter Umständen mit einem Schmerzensgeld rechnen.
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Hannover: SPD wirft Sander Manipulation bei Asse-Akten vor
01.12.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Im Streit um das marode Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel richtet die SPD schwere Vorwürfe gegen den niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich-Sander (FDP).
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Frankreich/AKW Tricastin: Flüsse bei Atomkraftwerk verschmutzt - Stadt klagt
01.12.2009 -- Atomstandorte -- Tricastin
Die Betreiber des südfranzösischen Atomkraftwerks Tricastin stehen erneut unter Verdacht, die Umwelt zu verschmutzen. In mehreren Flüssen in der Nähe seien chemische Schadstoffe vom Typ PCB in ungewöhnlich hoher Konzentration gefunden worden, teilte die Stadt Bollène am Dienstag mit.
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Gerald Hennenhöfer - Atom-Hardliner wird Reaktor-Aufseher
30.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) macht einen altbekannten Atom-Hardliner zum neuen Leiter der Reaktorsicherheitsabteilung in seinem Haus. Es handelt sich nach FR-Informationen um den Juristen Gerald Hennenhöfer.
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Geplante Verordnung der EU zwingt Staaten zum Bau von Atomendlagern
29.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Die Europäische Union plant nach WELT-ONLINE-Informationen eine Verordnung für die Entsorgung von Atommüll. Damit will sie die Mitgliedsstaaten zum Bau von nuklearen Endlagern zwingen. Eine zentrale Rolle soll dabei der designierte Energiekommissar Günther Oettinger spielen.
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Neuer EU-Energiekommissar Oettinger will nicht weiter für Atomkraft werben
29.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der designierte EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) hat Vorwürfe zurückgewiesen, er sei als Verfechter der Atomkraft ungeeignet für den neuen Posten. Obgleich er in seinem bisherigen Amt als Ministerpräsident von Baden-Württemberg möglichst lange Laufzeiten der Atomkraftwerke wünsche, wolle er sich als zuständiger EU-Kommissar nicht mehr in die innerdeutsche Debatte einschalten, sagte Oettinger der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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Ahaus: Atommüll aus GNS-Konditierungsanlage Duisburg
29.11.2009 -- Atomstandorte -- Ahaus
Kapazitätsgründe in Duisburg Grund für Atomtransporte? - ´Duisburg von vielen Atomtransporten stark betroffen´
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Kauder: AKW-Laufzeiten werden verlängert
28.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat den atomfreundlichen Kurs der schwarz-gelben Bundesregierung bekräftigt. Er trat damit Befürchtungen von Atomkraft-Befürwortern entgegen, die ein Interview von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) als Kurswechsel überinterpretiert hatten.
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Urteil zu Schacht Konrad - Kein Recht auf Langzeitsicherheit
27.11.2009 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
In dem Gerichtsurteil zum Schacht Konrad sehen AKW-Gegner den ´Türöffner für eine Endlagerung zu Lasten späterer Generationen´.
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MOX - Transport: Atomtransport gilt als eine Geheimsache
27.11.2009 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Ob der Nordenhamer Midgard-Hafen für die Anlandung plutoniumhaltiger MOX-Brennelemente aus Sellafield in Betracht kommt, ist nach Angaben der Landesregierung eine Geheimsache. ´Informationen über die Streckenführung einschließlich des vorgesehenen Hafens unterliegen der Geheimhaltung´, teilte Innenminister Uwe Schünemann auf Anfrage der Grünen-Landtagsabgeordneten Ina Korter mit.
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Schacht Konrad: Karlsruhe weist Beschwerde ab
26.11.2009 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Ein Landwirt ist mit seiner Verfassungsbeschwerde gegen das geplante Atommüllendlager ´Schacht Konrad´ im niedersächsischen Salzgitter gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nahm die Klage nicht zur Entscheidung an.
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Umweltminister: Kein Ausstieg vom Atomausstieg - Röttgen sieht keine Zukunft für Kernkraft
25.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Kernkraft ist ein Kernanliegen im Koalitionsvertrag. Laufzeitverlängerung, Energiemix, Strompreis-Debatten hatten den Wahlkampf polarisiert. Nun rudert der Umweltminister zurück: Es werde keinen Ausstieg vom Ausstieg geben, sagte Röttgen.
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Die neue Chefin in Krümmel: Stoppt sie die Pannen-Serie?
25.11.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Erstmals führt in Deutschland eine Frau ein Kernkraftwerk. Die 55-jährige Ulrike Welte wird neue Direktorin des umstrittenen Atommeilers in Krümmel.
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Atomares Endlager in Süddeutschland: Die Luft ist raus
24.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Zumindest vorläufig scheint die Luft etwas raus zu sein aus dem heißen Thema Endlager für radioaktive Abfälle in Baden-Württemberg. Gestern diskutierte der Regionalverband Donau-Iller in Senden über das brisante Thema und ließ sich hierzu von Experten informieren.
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NRW-Atomkraftgegner mobilisieren nach Ahaus - Aktionsfahrplan bis zur NRW-Landtagswahl
24.11.2009 -- Atomstandorte -- Ahaus
Auf einer landesweiten Tagung in Köln haben sich Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltgruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen auf einen Aktionsfahrplan für die kommenden Monate bis zur Landestagswahl im Mai geeinigt.
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Neuer EDF-Chef: Atomwirtschaft funktioniert nicht
23.11.2009 -- Konzerne --
Der neue EDF-Chef Henri Proglio hat den französischen Stromkonzern als «börsennotierte Verwaltung» bezeichnet und erklärt, die französische Atomwirtschaft funktioniere nicht.
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Mehr Fragen als Antworten - Die Uran-Lüge
23.11.2009 -- Versorgung/Uran --
Nahezu 100 Prozent des Urans für die deutschen Kernkraftwerke müssen importiert werden. Dennoch stellt das Bundeswirtschaftsministerium Uran als einheimischen Energieträger dar. Und das ist nicht die einzige Ungereimtheit beim Thema Uran.
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Kurswechsel: Bundesregierung will Atomexporte wieder fördern
23.11.2009 -- Atomtechnik --
Konjunkturprogramm für die deutsche Atomindustrie: Die neue Bundesregierung will laut ´Handelsblatt´ wieder Exportbürgschaften für Nukleartechnik übernehmen. Rot-Grün hatte die Gelder 2001 gestoppt.
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USA / Endlager: Alternativen zu Yucca Mountain lassen auf sich warten
23.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Die amerikanische Regierung will kein zentrales Atomendlager in Nevada
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Zwischenfall in US-AKW Three Mile Island - Radioaktivität im Reaktorgebäude entdeckt
22.11.2009 -- Atomstandorte -- ThreeMileIsland
In einem Gebäude des US-Atomkraftwerks Three Mile Island ist eine geringe Menge Radioaktivität festgestellt worden. 150 Mitarbeiter wurden nach Hause geschickt. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden, teilte der Betreiber mit.
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Ravensburg: 2000 auf Anti-Atom-Demo
22.11.2009 -- Aktion / Termin --
Der Marienplatz in Ravensburg war voll, als die Demonstration gegen Atomkraft und für erneuerbare Energien, die am heutigen Samstag, 21.11.2009, am Bahnhof mit zwei Trommelgruppen und mehreren Traktoren gestartet war, ihren Abschlusskundgebungsort erreicht hatte. Ca. 2000 Personen aus der ganzen Region (bis ins Vorarlberg), und damit weit mehr als die VeranstalterInnen gerechnet hatten, beteiligten sich an der bunten und lauten Demonstration. Aufgerufen hatte ein breites Bündnis unterschiedlicher Gruppen, Organisationen und Parteien v.a. aus Ravensburg, aber auch aus der Region Oberschwaben-Bodensee-Allgäu.
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Vorauseilender Gehorsam: Säuberungsaktion im Umweltministerium
21.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Das Bundesumweltministerium scheitert mit dem Versuch, atomkritische Veröffentlichungen still und leise zu entsorgen.
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Energiekonzern entschuldigt sich: Vattenfall-Mitarbeiter legte Dossier über Krümmel-Gegner an
20.11.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Unter dem Titel ´Vorsicht bei Bettina Boll´ finden sich Hinweise, wie bei Veranstaltungen mit der Politikerin umzugehen sei.
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contrAtom ist offizieller ´Anti-Atom-Sonnen´-Partner
20.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
contrAtom, das Informationsnetzwerk gegen Atomenergie ist offizieller Partner des OOA Fonden geworden, was uns berechtigt das Logo der lachenden Sonne und dem Schriftzug ´Atomkraft? Nein Danke´ zu nutzen.
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bne-Studie: Strom-Kapazitätsüberschuss bei Laufzeitverlängerung
17.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Stromverbrauch wird bis 2030 nicht weiter ansteigen. Das ist eins der wesentlichen Resultate einer Untersuchung ´Entwicklungsperspektiven des deutschen Energiemarktes´ des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter (bne) im Auftrag der HSE AG.
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Wilde Spekulationen um Gorleben
17.11.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Wie geht es weiter in Gorleben? Nach dem Regierungswechsel in Berlin gibt diese Frage Anlass zu wilden Spekulationen. Die örtliche Bürgerinitiative (BI) befürchtet, dass die Atomwirtschaft die Regie im Erkundungsbergwerk für ein mögliches Atommüllendlager übernehmen soll.
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Ventiltausch verzögert Anfahren von RWE-Reaktor Biblis erneut
17.11.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Beim Energiekonzern RWE verschiebt sich das Wiederanfahren des Kernkraftwerks Biblis erneut. Beim Hochfahrprozess am zurückliegenden Wochenende sei festgestellt worden, dass noch ein Ventil an der Turbine des Blocks B ausgetauscht werden müsse, sagte ein Sprecher der für die Stromerzeugung zuständigen Sparte der Essener RWE AG am Dienstag.
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Vattenfalls billionenschwerer Fehler
17.11.2009 -- Unfälle/Störfälle --
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall schmeisst seinen Vorstandsvorsitzenden raus, Stromtipp.de berichtete. Was dahintersteckt, ist jedoch ein Fehler des Chefs, der im Ernstfall unglaubliche Geldsummen kosten könnte: Es geht um 5.000 Milliarden Euro.
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Steckt die Lösung im Aschenbecher? Die Atomwirtschaft setzt auf den Reaktortyp EPR
17.11.2009 -- Atomtechnik --
Nach der Tschernobyl-Katastrophe vor 23 Jahren war es für die Industrie schwer geworden, in Europa neue Kernkraftwerke zu errichten. Zu groß waren die Widerstände in der Bevölkerung. Ende der 90er Jahre begannen der Münchener Technologiekonzern Siemens und das französische Unternehmen Framatome mit Planungen für einen ganz neuen Reaktortyp, der wirtschaftlich und zugleich sicher sein sollte. Heraus kam der EPR.
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Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke: CSU fordert Ende von AKW-Vergünstigungen
15.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Sollte der von Rot-Grün beschlossene Atomausstieg verschoben werden, müssten finanzielle Privilegien der Betreiber abgeschafft werden, fordert die CSU. Die SPD lehnt eine Abkehr des geplanten Atomausstiegs vehement ab.
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Ahaus: Protest gegen Atommüll - Zwischenlager ist keine Dauerlösung
15.11.2009 -- Atomstandorte -- Ahaus
Atomkraftgegner wollen verhindern, dass immer mehr hochradioaktive Abfälle in Ahaus landen. Bezirksregierung geht davon aus, dass der Müll ab 2014 ins Endlager Salzgitter geht.
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Häufiger Stillstand: Atommeiler fallen bis zu 30 Prozent aus
13.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Von wegen fast immer am Netz: Die deutschen Atomkraftwerke stehen wegen Nachrüstungen oder technischer Probleme bis zu rund 30 Prozent ihrer Betriebszeit still. Den Negativrekord hält der Pannenreaktor Brunsbüttel.
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RWE: Kraftwerk Biblis-B im Anfahrbetrieb
12.11.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Heute wird Block B zu einem planmäßigen Probebetrieb angefahren. Schwerpunkte der diesjährigen Revision waren eine Vielzahl von Nachrüstungen und Modernisierungsmaßnahmen, die mit rund 100 Millionen Euro den größten Anteil an den Gesamtkosten in Höhe von 142 Millionen Euro ausmachen.
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Dicke Gewinne: E.on hortet zehn Milliarden Euro - offenbar um ein neues Atomkraftwerk zu bauen
11.11.2009 -- Konzerne --
Die Energieriesen füllen ihre Kassen: E.on hat durch den Verkauf von Unternehmensteilen Milliarden eingenommen, vorerst legt der Konzern das Geld auf die hohe Kante. Auch Vattenfall sammelt gigantische Summen - offenbar um ein neues Atomkraftwerk zu bauen.
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´Genehmigung für Ahaus-Atommüll skandalös´ - Atomkraftgegner rufen zu Protesten auf !!
11.11.2009 -- Atomstandorte -- Ahaus
Mit großer Empörung reagieren die BI ´Kein Atommüll in Ahaus´ sowie die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und Ruhrgebiet auf die heute von der Bezirksregierung Münster erteilte Genehmigung, neuen Atommüll nach Ahaus zu bringen. Die Initiativen rufen zu massiven Protesten auf.
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Entsorgungsfrage - Röttgen will Konflikt um Nutzung der Atomenergie befrieden
11.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Die nicht gelöste Entsorgungsfrage stelle sich unabhängig davon, «ob einzelne Kernkraftwerke möglicherweise ein paar Jahre länger laufen als von der rot-grünen Regierung beschlossen», sagte Röttgen weiter. Er wolle einen schon befriedeten gesellschaftlichen Konflikt nicht wieder aufflammen lassen
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Einlagerung von Betriebs- und Stilllegungsabfällen im Zwischenlager Ahaus genehmigt
11.11.2009 -- Atomstandorte -- Ahaus
Die Bezirksregierung Münster hat der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH die Genehmigung erteilt, im Zwischenlager Ahaus Betriebs- und Stilllegungsabfälle aus deutschen Kernkraftwerken zwischenzulagern. Die Genehmigung nach Paragraph 7 der Strahlenschutzverordnung sieht eine befristete Aufbewahrung für den Zeitraum von 10 Jahren vor.
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Energieversorgung: Atomverlängerung macht den Strom teuer
10.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Nur wenn die Atommeiler abgeschaltet werden, entsteht ein Anreiz für neue Anbieter, ins Stromgeschäft einzusteigen. Die könnten neue, effiziente Kohle- und Gaskraftwerke bauen - und so mehr Wettbewerb schaffen. Doch die Pläne der Bundesregierung bringen solche Ansätze ins Wanken.
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Großbritannien - Standorte für zehn neue AKW genehmigt
10.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die britische Regierung hat die Standorte für zehn neue Atomkraftwerke abgesegnet. Die meisten Anlagen sollen in der Nähe bestehender Kraftwerke gebaut werden. Bereits für 2018 ist die Inbetriebnahme der neuen AKW geplant.
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Energieagentur Dena: ´Der Atomausstieg soll bleiben´
09.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Deutsche Energieagentur (Dena) sieht derzeit eine ´massive Verunsicherung im Elektrizitätsmarkt.´ Die Ankündigung der Bundesregierung, die Laufzeit für Atomkraftwerke zu verlängern, führe dazu, dass die Investoren in neue, effiziente Kohle- und Gaskraftwerke ihre Pläne weiter aufschöben, sagte Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler der FR.
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Schweiz: Mitarbeiter verstrahlt - Strafverfahren gegen Axpo wegen Störfall AKW Beznau
08.11.2009 -- Atomstandorte -- Beznau
Am 3. August haben zwei Mitarbeiter des AKW Beznau eine zu hohe Strahlendosis erhalten. Zum Vorfall hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) eine Strafuntersuchung eingeleitet.
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Anti-Atom-Proteste in Norddeutschland
08.11.2009 -- Aktion / Termin --
In mehreren norddeutschen Städten haben Atomkraftgegner am Wochenende für die Stilllegung von Kernkraftwerken und die Aufgabe des Endlagerstandortes Gorleben demonstriert.
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Kletterer am Lüneburger Wasserturm demonstrieren gegen Atomkraft
07.11.2009 -- Aktion / Termin --
Zwei Kletterer haben am Samstag den Lüneburger Wasserturm bestiegen und gegen Atomkraft demonstriert. Wie die Anti-Atom-Organisation contratom mitteilte, seilten sich die Aktivisten aus 50 Meter Höhe von dem Turm ab und entrollten Transparente mit der Aufschrift «Stop Atom».
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Ahaus: ´Kein neuer Atommüll nach Ahaus ohne Klärung der Endlagerfrage´ - CDU und Rüttgers begehen Wortbruch
06.11.2009 -- Atomstandorte -- Ahaus
Die Anti-Atomkraft-Initiativen in Ahaus und dem Münsterland werfen der nordrhein-westfälischen CDU und Ministerpräsident Rüttgers Wortbruch gegenüber den Menschen in der Region vor. In Zusammenhang mit den Castor-Transporten von Dresden-Rossendorf nach Ahaus hatte die CDU-Landtagsfraktion unter ihrem damaligen Fraktionschef Rüttgers am 24. März 2004 einen Entschließungsantrag (Landtagsdrucksache 13/5243) eingebracht. In diesem Antrag heißt es wörtlich: ´Ein erneuter Atommülltransport ist der Bevölkerung in Ahaus und Umgebung solange nicht zumutbar, wie die Frage der Endlagerung für Deutschland ungeklärt ist.´
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Ex-Chef: Asse sollte 100 Jahre halten
06.11.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Sein Forscherleben wollte sich Klaus Kühn auch im Rückblick nicht ankratzen lassen. Das Bergwerk als Atommülllager zu nutzen, ist verantwortbar, fasste der ´Asse-Papst´ zusammen. Von Anfang an sei klar gewesen, dass die Fässer dort bleiben, weder in Anträgen noch Genehmigungen sei vom Rückholen die Rede gewesen.
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Neuer Streit um längere Atom-Laufzeiten
06.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
In der Energiewirtschaft mehren sich die Stimmen, dass längere Laufzeiten für Kernkraftwerke den Wettbewerb behindern und dem Staat nur geringe zusätzliche Einnahmen bringen.
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Saarland will im Bundesrat gegen längere AKW-Laufzeiten stimmen
06.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Das Saarland wird ein mögliches Gesetz der Bundesregierung zur Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken im Bundesrat ablehnen. Das haben CDU, FDP und Grüne in ihrem am Donnerstag in Saarbrücken vorgestellten Koalitionsvertrag vereinbart.
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Historiker: Asse war «nationale Landebahn» für Nutzung der Kernkraft
05.11.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Der Schacht Asse II bei Wolfenbüttel war von Anfang an ein Endlager für Atommüll und nicht bloß ein Forschungsbergwerk. Zu diesem Schluss kommt der Historiker Detlev Möller, wie er am Donnerstag vor dem Asse-Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags in Hannover sagte.
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Atomkraftwerk-Studie: Längere Laufzeiten lohnen sich nicht
05.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Längere AKW-Laufzeiten brächten dem Staat vorerst nicht die versprochenen Einnahmen. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass für alte Meiler milliardenteure Nachrüstung nötig sei.
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Verfassungsschutz: Castor-Auseinandersetzungen in Ahaus
04.11.2009 -- Atomstandorte -- Ahaus
Atomkraftgegner: ´Atommüll-Lagerung in Ahaus ist politisches Problem - alle Genehmigungsverfahren jetzt öffentlich machen!´
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Frachter für Atommülltransport nach Grohnde angeblich ausgelaufen
04.11.2009 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Das für den umstrittenen Transport plutoniumhaltiger Brennelemente aus Großbritannien zum niedersächsischen Atomkraftwerk Grohnde bei Hameln vorgesehene Schiff ist nach Angaben von Umweltschützern ausgelaufen. Die «Atlantic Osprey» habe in der Nacht zum Dienstag den britischen Hafen Workington in der Nähe der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield verlassen, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Jugendumweltnetzwerks am Mittwoch.
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Warnung vor Engpässen:18 Reaktoren stehen still - In Frankreich drohen im Winter Stromausfälle
04.11.2009 -- Sicherheit --
Der französische Stromriese EDF (Electricité de France) steht unter Druck. Erst warnte vergangene Woche seine Netz-Tochter RTE (Réseaux de transport d´électricité) vor Engpässen bei der Stromversorgung in Frankreich, und nun fordert die Atomsicherheitsbehörde Nachbesserungen beim geplanten Druckwasserreaktor EPR, da sie Sicherheitsmängel befürchtet.
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Vattenfall installiert neue Kernkraft-Trafos
04.11.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Hinter dem Kernkraftwerk Krümmel laufen zurzeit Bauarbeiten auf Hochtouren. Der Energiekonzern Vattenfall will als Ersatz für die durch Kurzschlüsse ausgefallenen Transformatoren zwei neue Trafos installieren.
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Entsorgte Sorgen - Gefahren der Atomtechnik
03.11.2009 -- Atomtechnik --
Wer sich über Atomtechnik Sorgen macht, dem wird gern eine Atompsychose bescheinigt. Wie die Worte der Lobbyisten die Gefahren der Kernspaltung verharmlosen.
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Castor-Defekt: ´Rückrufaktion´ denkbar
03.11.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Experten der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS), Betreiber des Atommüll-Zwischenlagers in Gorleben, suchen seit Montagabend nach einem möglichen ´Systemfehler´ an den Deckeln der dort eingelagerten und von GNS selbst produzierten Castor-Behälter.
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Umweltschützer kündigen Atom-Protest an
03.11.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Wegen der geplanten Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke kündigen Umweltschützer und Oppositionspolitiker eine neue Protestwelle in Baden-Württemberg an: «Jetzt wird es wieder richtig losgehen», zeigt sich der SPD- Energieexperte Thomas Knapp in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa überzeugt.
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Nukleartechnik: Die Uranjäger
02.11.2009 -- Versorgung/Uran --
Igor Bolshinsky reist im Auftrag der USA in heikle Regionen, um den Abtransport von Uran zu organisieren - und darüber zu wachen, dass es nicht in die Hände von Kriminellen und Terroristen gerät
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Pläne im Landkreis Cuxhaven: Windkraft soll Leistung eines AKW erreichen
02.11.2009 -- Energiewende -- Windenergie
Die Verwaltung des Kreises Cuxhaven hat ihre Pläne für den weiteren Ausbau der Windenergie vorgestellt. Ziel ist es, im Landkreis so viele neue Anlagen aufzustellen, dass sie zusammen die Leistung eines Atomkraftwerkes erreichen. Mit dieser Vorgabe ist der Regionalausschussvorsitzende Enak Ferleman (CDU) in die Beratungen über ein neues ´Regionales Raumordnungsprogramm´ gegangen.
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Atommülllager Gorleben: Betreiber melden Fehler an Castor-Überwachungssystem
01.11.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Meldepflichtiger Zwischenfall in Gorleben: In dem niedersächsischen Atommüllzwischenlager ist es zu einem Defekt an einem Castor-Behälter gekommen. Das Problem blieb auch bestehen, nachdem Bauteile ausgetauscht worden waren.
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Ausstieg aus dem Ausstieg in Schweden - Vattenfall prüft Akw-Neubau
30.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Der schwedische Staatskonzern Vattenfall will zusammen mit einem Industriekonsortium Akw-Neubauten ausloten. Vor einem Neubau müsste aber erst ein Altreaktor abgestellt werden.
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Zwei Zwangsabschaltungen - In welchem Zustand befindet sich das AKW Gundremmingen wirklich?
29.10.2009 -- Atomstandorte -- Gundremmingen
Die Revision des Blocks C im AKW Gundremmingen sollte laut veröffentlichter RWE-Planung vom 27.9. bis zum 22.10. dauern. Zweimal wurde jetzt der Reaktor beim Anfahren zwangsabgeschaltet.
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Milliardengeschäft Atomkraft: Wie geht es weiter?
28.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Schwarz-Gelb will eine Renaissance der Atomkraft. Unter bestimmten Bedingungen sollen Kernkraftwerke länger am Netz bleiben dürfen. Viel mehr steht im Koalitionsvertrag aber nicht. Wichtige Fragen sind ungeklärt.
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Aktenzeichen AKW - Die Atomkraft und die Lage der Dinge in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern
28.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
8 von 17 Atomkraftwerken haben technische Mängel. Die meldepflichtigen Fehlermeldungen durch AKW-Betreiber nehmen zu. Die Frage der Endlagerstätten ist nicht geklärt. Die Debatte in der Öffentlichkeit über Kernkraft reißt nicht ab. Dies ist eine kurze, aber lange noch nicht vollständige Beschreibung der Lage der Dinge. Der Länderreport fragt in Niedersachsen, Bayern und Sachsen-Anhalt nach.
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Endlich: RWE bestätigt Rückzug aus Belene!
28.10.2009 -- Atomstandorte -- Belene
Nachdem sich rund 30.000 Bürger und Bürgerinnen mit Briefen, Petitionen und Protesten an RWE gewandt haben, hat der RWE-Vorstand heute in einem Schreiben an die staatliche bulgarische Energiegesellschaft seinen Rückzug aus dem umstrittenen Atomkraftwerk Belene bekannt gegeben. Nach Aussagen des Konzerns waren wirtschaftliche Gründe und die mangelnden Fortschritte seitens der bulgarischen Partner ausschlaggebend für diese Entscheidung.
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Polizei probt Ahaus-Castoren - es geht los!!
28.10.2009 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
In Ahaus geht es wieder rund: Die Betreiber des Zwischenlagers Ahaus haben beim BfS die Einlagerung für 152 Castor-Behälter aus dem Forschungsreaktor Jülich beantragt und womöglich noch in diesem Jahr soll die Genehmigung für die Einlagerung von neuartigen Castoren mit mittelaktivem Atommüll aus La Hague sowie für stark verstrahlten Atomschrott aus deutschen AKWs erteilt werden - und die Polizei übt schon intensiv die Einlagerung von Leer-Castoren! Die Lage ist ernst und die Anti-Atom-Initiativen in Ahaus und dem Münsterland rufen mit bundesweiter Unterstützung zu entschlossenem Protest und Widerstand auf!
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Einwendungen gegen den Stilllegungsplan des Endlages Morsleben sammeln!
27.10.2009 -- Atomstandorte -- Morsleben
Aufruf: Einwendungen gegen den Stilllegungsplan des Endlagers Morsleben sammeln! Das Konzept des Betreibers ist der Versuch, dem marode Atommülllager Morsleben durch rechnerische und bauliche Maßnahmen Langzeitsicherheit zu bescheinigen.
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Sander: Strahlenschützer König soll Amt aufgeben
26.10.2009 -- Strahlung --
Nach dem Machtwechsel in Berlin macht Niedersachsen Druck. Landesumweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) fordert einen neuen Präsidenten für das Bundesamt für Strahlenschutz. Oberster Strahlenschützer Wolfram König soll gehen. Das Amt ist unter anderem Betreiber der Asse. Soll das offene Schließungsverfahren gekippt werden?
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Urgewald: Bulgarien zählt nicht mehr auf RWE für AKW Belene
26.10.2009 -- Atomstandorte -- Belene
Die bulgarische Regierung geht davon aus, dass RWE sich nicht weiter als Investor am bulgarischen Atomkraftwerk Belene beteiligt. Energie- und Wirtschaftsminister Traikov erklärte am Freitag, dass es Zweifel an RWEs weiterer Beteiligung gebe (Balkaninsight, 23.10.09).
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Wochentliche Demo: Atomkraftgegner planen Proteste in Gorleben
26.10.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Atomkraftgegner wollen künftig an jedem Wochenende in Gorleben gegen den Bau eines Endlagers demonstrieren. Die Bürgerinitiative (BI) Umweltschutz Lüchow-Dannenberg kündigte am Montag regelmäßige ´Sonntags-Spaziergänge´ um das Erkundungsbergwerk an.
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Ende des Gorleben-Moratoriums im Koalitionsvertrag festgeschrieben
25.10.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der am Wochenende von Union und FDP vereinbarte Koalitionsvertrag beinhaltet Weichenstellungen zum Umgang mit Atommüll und berührt damit auch wichtige Fragen für Niedersachsen. Nach dem Willen der Koalitionäre soll das Moratorium zur Erkundung des Salzstocks Gorleben als Endlager «unverzüglich» aufgehoben werden.
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Milliardengeschäft Atomkraft: Wie geht es weiter?
25.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Schwarz-Gelb will eine Renaissance der Atomkraft. Unter bestimmten Bedingungen sollen Kernkraftwerke länger am Netz bleiben dürfen. Viel mehr steht im Koalitionsvertrag aber nicht. Wichtige Fragen sind ungeklärt.
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Expertin: Sicherheit im Notkühlsystem von Biblis B nicht nachgewiesen
24.10.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Die Werkstoff-Expertin Ilse Tweer hält die Sicherheit im Notkühlsystem des Reaktors B im hessischen Atomkraftwerk Biblis für nicht nachgewiesen. Die auf AKW spezialisierte Gutachterin untersuchte im Auftrag der atomkraftkritischen Ärzteorganisation IPPNW am Donnerstag und Freitag Unterlagen des TÜV Nord und Süd und stellte drei erhebliche Sicherheitsmängel fest.
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Umweltaktivisten rufen zu Protest vor Atommülllager Morsleben auf
23.10.2009 -- Atomstandorte -- Morsleben
Atomkraftgegner haben für Samstag (24. Oktober) zu Protesten vor dem Atommülllager Morsleben im Landkreis Börde aufgerufen. Unter dem Titel «Illusionen zerplatzen» wollen der Bund für Umwelt- und Naturschutz BUND Sachsen-Anhalt und weitere Organisationen, zu der auch die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) gehört, gegen den geplanten Verbleib des eingelagerten Atommülls in dem Salzstock protestieren, kündigten die Initiatoren an.
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Hans-Kurt Hill: Atomenergie ist unbeherrschbar - Konzept zur Stilllegung
23.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Häufung von Störfällen und Pannen in deutschen Atomkraftwerken macht deutlich: Die Nutzung der Atomenergie zur Stromgewinnung ist mit unbeherrschbaren Risiken behaftet. Deutsche Reaktoren gehören nicht, wie die Energiekonzerne gern behaupten, zu den sichersten und modernsten der Welt. Vielmehr sind die Atommeiler technisch veraltet und die Betriebsführung ist fehlerbehaftet. Sie entsprechen nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik und sind völlig unzureichend gegen Einwirkungen von Außen geschützt. Ein Konzept zur Stilllegung der 17 Atomkraftwerke in Deutschland innerhalb der 17. Wahlperiode.
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Atomkraftgegner: ´Sicherheit ist nicht verhandelbar´ - Schwarz-Gelb will künftiges Sicherheitsniveau der Atomkraftwerke mit den AKW-Betreibern aushandeln
23.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Zu dem im schwarz-gelben Koalitionsvereinbarung beschriebenen Vorhaben, über das Sicherheitsniveau der Atomkraftwerke mit den Stromkonzernen zu verhandeln, erklärt Jochen Stay, Sprecher der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: ´Die atompolitischen Sonntagsreden von Union und FDP haben eine erschreckend kurze Halbwertszeit.
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Urgewald: Protestmail gegen AKW-Subventionen
22.10.2009 -- Aktion / Termin --
Unfassbar! Neue Bundesregierung plant: Atomexporte sollen wieder staatlich gefördert werden - Dringender Aufruf: Bitte unbedingt noch heute protestieren!
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Biblis: Zum Pfusch gezwungen
22.10.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Ein amtliches Gutachten bestätigt die Vorwürfe von groben Schlampereien im alten AKW Biblis A. Die hessische Atomaufsicht hält eine Nachrüstung des etwas neueren Biblis B für ´unmöglich´
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In acht Atomkraftwerken drohen Störfälle
22.10.2009 -- Sicherheit --
Die Laufzeitverlängerungen bei den AKWs scheinen in der neuen Koalition eine beschlossene Sache. Inzwischen zeigt sich ein Sicherheitsproblem in acht der 17 deutschen Atomreaktoren.
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Neue Atomtransporte ab November
22.10.2009 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Ab Mitte November rechnen niedersächsische Umweltschützer wieder mit Transporten plutoniumhaltiger Brennelemente ins niedersächsische Atomkraftwerk Grohnde bei Hameln. Mitglieder des Jugendumweltnetzwerkes befürchten Transporte ´quer durch Niedersachsen´.
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Sonnenkraft statt Sondermüll: Manager gegenüber Kernkraft skeptisch
21.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Rund 70 Prozent der deutschen Führungskräfte lehnen laut einer Umfrage des manager magazins den Neubau von Atommeilern ab. Stattdessen fordert fast die Hälfte der hiesigen Manager mehr staatliche Förderung für die erneuerbaren Energien.
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Techniker berichtet über Chaos in AKW Biblis
20.10.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Montagepannen, Organisationsfehler, falsche Pläne: Im Atomkraftwerk Biblis sollen laut einem Ex-Mitarbeiter zeitweise chaotische Zustände geherrscht haben. Die Betreiberfirma RWE Power bestreitet das - doch ein SPIEGEL ONLINE vorliegendes Gutachten stützt einige Vorwürfe des Technikers.
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Britische Regierung plant höhere Stromsteuern für den Bau neuer Atomkraftwerke
20.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Angesichts der niedrigen Energiepreise zögern die Konzerne, Milliarden in den Bau neuer Atomkraftwerke in Großbritannien zu investieren, wie dies die Labour-Regierung gerne sehen würde.
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Energiebrücke ins Nichts
20.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Im Leben, zumal in der Politik, sollte man ein Konzept haben, wenn man etwas verändern möchte. Sonst entsteht ein Durcheinander, bei dem sich durchsetzt, wer die meiste Macht hat. Beispiel gefällig? Die neue Energiepolitik der schwarz-gelben Koalition. Im Wahlkampf hieß es: Sie soll unideologisch, technologieoffen und wettbewerbsorientiert sein. Pro Atomkraft, pro erneuerbare Energien, für niedrige Preise, für sichere Versorgung - das waren die Stichworte. Man dachte: Die haben sich was gedacht dabei.
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Künast fordert zum Boykott der großen Energiekonzerne auf
19.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast, hat im Streit um die Atomkraft zum Boykott der Energieriesen EnBW, E.On, RWE und Vattenfall aufgerufen. Die Mehrheit der Menschen sei gegen die Atomenergie, sagte Künast der ´Saarbrücker Zeitung´.
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Analyse: Protest gegen Atompläne wird lauter
19.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Berlin. Auf die neue Koalition könnte eine Protestwelle zurollen. Die schwarz-gelbe Regierung ist noch gar nicht am Start, schon zeichnet sich wachsender Widerstand gegen ihre Atom-Pläne ab.
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Abschlusserkärung der Anti-Atom-Konferenz: für ein ganz anderes Kl!ma
18.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Herbstkonferrenz der versammelten Initiativen von AKW- und Endlagerstandorten kündigt massiven Widerstand an
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Geplantes Endlagerbergwerk Gorleben erneut besetzt
18.10.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Atomkraftgegner haben am Abend erneut gegen die Pläne der künftigen schwarz/gelben Regierung protestiert, Gorleben zur Atommüllkippe der Nation zu machen. Aktivisten besetzten ein Dach auf dem Gelände.
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Atomtransporte gestoppt: Kein Müll mehr nach Russland
16.10.2009 -- Atomtransporte -- Urantransport
Teilerfolg für die Anti-Atom-Bewegung: Deutschlands einzige Urananreicherungsanlage (UAA) im münsterländischen Gronau liefert keinen hochgiftigen Atommüll mehr nach Russland.
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Untersuchungsausschuss zum Atomendlager Asse: ´Hemdsärmeliger Umgang mit Strahlenschutz´
16.10.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Im maroden Atomendlager Asse bei Wolfenbüttel hat es in der Einlagerungsphase diverse Zwischenfälle gegeben, bei denen erlaubte Grenzwerte für die betroffenen Bergleute überschritten wurden.
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Koalition einig über längere AKW-Laufzeit
15.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Union und FDP haben sich verständigt: Im Koalitionsvertrag soll eine Laufzeitverlängerung für als sicher geltende Atomkraftwerke festgeschrieben werden.
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Französische Atomanlage hat zu viel Plutonium
15.10.2009 -- andere/sonstige --
Im französischen Kernforschungszentrum Cadarache lagert offenbar kiloweise überschüssiges Plutonium. Nach der Entdeckung des hochradioaktiven und giftigen Materials wurden die Arbeiten in einer Atomanlage vorläufig gestoppt.
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Koalitionsstreit um Energiepolitik - Für Krümmel wird es eng
14.10.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die FDP ist verärgert über die vage Atompolitik der Union. Sie fordert einen Ausstiegsfahrplan, der auch die Zuverlässigkeit der Betreiber bewertet.
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Schwarz-Gelb will Gorleben als Atommüll-Endlager
14.10.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Umweltpolitiker von Union und FDP haben sich auf Teile der künftigen Energie- und Umweltpolitik verständigt. So soll das niedersächsische Salzbergwerk Gorleben sofort als mögliches Atommüll-Endlager erkundet und der von Rot-Grün verhängte Erkundungsstopp aufgehoben werden.
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Angst vor Atom-Protesten - ´Bürgerkriegsähnliche Zustände´ vermeiden
14.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nach dem Beschluss in den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern, fürchtet der RWE-Konzern Auseinandersetzungen in Deutschland. ´Bürgerkriegsähnliche Zustände´ müssten vermieden werden, heißt es. Derweil berichtet das Prognos-Institut, dass die Atomkraft international auf dem Rückzug ist.
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Auch 20.000 Tonnen deutscher Atommüll lagern in Russland
14.10.2009 -- Entsorgung --
Skandal nicht nur in Frankreich / Deutsche Stromkonzerne entsorgen radioaktive Abfälle illegal in Sibirien / Atomkraftgegner fordern künftige Bundesregierung auf, sich von der schmutzigen Atomenergie zu verabschieden
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Institut: Atomkraft weltweit auf dem Rückzug
14.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Kernkraft ist nach Auffassung des Schweizer Prognos-Institut international auf dem Rückzug. Anders als vielfach erwartet werde es in den nächsten 20 Jahren keine Renaissance der Kernenergienutzung geben, heißt es in einem Gutachten des Instituts, das der «Süddeutschen Zeitung» vorliegt.
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Deutsche Atompolitik: Alt, älter, Atommeiler
13.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Energieunternehmer versichern zwar, die Reaktoren in Deutschland gehörten zu den besten der Welt. Doch vor allem die älteren Atommeiler haben Sicherheitsmängel, die sich nicht beheben lassen.
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EnBW mogelte Altreaktor Neckarwestheim-1 über die Bundestagswahl - Greenpeace veröffentlicht interne Strategiepapiere des Vorstands
13.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nach internen Unterlagen von EnBW, die Greenpeace vorliegen, hat der Stromkonzern EnBW die Stromproduktion seines Atomkraftwerkes (AKW) Neckarwestheim 1 über mindestens anderthalb Jahre gedrosselt. Die Strommenge des AKW wäre unter normalen Produktionsbedingungen bereits Mitte Juli 2009 aufgebraucht gewesen und der Reaktor hätte abgeschaltet werden müssen.
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Frankreich lagert den Atomabfall aus
13.10.2009 -- Entsorgung --
Rund 13 Prozent des verbrauchten Urans aus den französischen Atomkraftwerken werden diskret per Schiff und Bahn in eine geheime russische Anlage in Sibirien verfrachtet.
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Strahlendes Erbe - Herausforderung nukleare Abrüstung
12.10.2009 -- Strahlung --
Uran verspricht eine zuverlässige Energieversorgung und schafft Horrorszenarien von waffenfähigem Spaltmaterial in den Händen von Terroristen. Die Risiken seiner Nutzung stehen seit dem Amtsantritt von US-Präsident Obama wieder ganz oben auf der weltpolitischen Agenda.
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AKW Krümmel: Unsicher! Atomkraftgegner beginnen mit symbolischem Rückbau des Reaktors
12.10.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Unter dem Motto ´Bringt Bagger´ forderten heute Abend Atomkraftgegner vor dem Leukämiereaktor Krümmel an der Elbe dessen sofortige Stilllegung. Mit einem ´AKW-Quartett´ machten Merkel- und Westerwelle-Doubles auf die Absurdität der Sicherheitsdebatte um die deutschen Reaktoren aufmerksam.
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Atomkraftgegner wollen Gorleben-Projekt verzögern
12.10.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Atomkraftgegner wollen mit juristischen Hürden gegen die Pläne der Bundesregierung für ein mögliches Atommüll-Endlager in Gorleben angehen. Gegen eine Verlängerung des bisherigen Rahmenbetriebsplans für den Salzstock Gorleben werde die Bürgerinitiative ebenso klagen wie gegen die Aufhebung des Erkundungsstopps.
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Widerstand in CDU gegen Merkels Atomkraft-Strategie
12.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
In der Union formiert sich Widerstand gegen Pläne von Kanzlerin Angela Merkel, die Frage der Laufzeit-Verlängerung von Atomkraftwerken bis zur Wahl in Nordhrein-Westfalen im Mai offen zu halten.
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Sicherheitsmängel bei AKW - Aus für Biblis B rückt näher
11.10.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Regierungsgutachter bescheinigen dem AKW Biblis B 53 gefährliche Sicherheitsmängel. Eigentlich müsste das Atomkraftwerk abgeschaltet werden.
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Gorleben-Erkundung zukünftig wahrscheinlich mit Bürgerbeteiligung
10.10.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Bei der Weitererkundung des Endlagers Gorleben könnte erstmalig die Öffentlichkeit beteiligt werden. Wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab berichtete, muss die zukünftige schwarz-gelbe Bundesregierung bereits im März 2010 darüber entscheiden, auf welcher Rechtsgrundlage eine mögliche Aufhebung des von der rot-grünen Regierung verhängten Betriebsstopps für Gorleben geschieht. Das verlangt das zuständige Bergamt in Celle.
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Merkel will Atomfrage bis nach NRW-Wahl offen halten
09.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bundeskanzlerin Angela Merkel will nach Angaben aus Regierungs- und Branchenkreisen die Frage der Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke offen halten.
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Aktionsaufruf: Protestmails an die Koalitionsgruppen - ´Atomanlagen stilllegen - Gorleben stoppen!´
09.10.2009 -- Aktion / Termin --
Atomkraftgegner rufen zu Protest-Mailings an die Koalitionsgruppen ´Umwelt´ und ´Wirtschaft/Energie´ auf, die störanfällige Atomkraftwerke länger laufen lassen und aus Gorleben die Atommüllkippe das Nation machen wollen.
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Schleswig-Holstein: FDP-Landeschef fordert Aus für Brunsbüttel und Krümmel
09.10.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Schleswig-Holstein spielt für eine schwarz-gelbe Mehrheit im Bundesrat eine Schlüsselrolle. Das will FDP-Landeschef Koppelin nutzen - und Druck machen, dass die Pannen-Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel nicht wieder ans Netz gehen.
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IPPNW: Hessische Atomaufsicht muss wegen Sicherheitsmängeln Bescheid über Biblis-Stilllegung korrigieren
09.10.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Im Zuge der Klage der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW hat das Hessische Umweltministerium im September gegenüber dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof angekündigt, den IPPNW-Antrag auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B neu bzw. ergänzend zu bescheiden. Hintergrund ist, dass ein Teil der von der IPPNW dokumentierten rund 200 schwerwiegenden Sicherheitsmängel von Biblis B von den Aufsichtsbehörden in Bund und Land inzwischen sehr Ernst genommen wird.
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SPD warnt Atombranche vor Laufzeitverlängerung
09.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die SPD hat die Betreiber der Atomkraftwerke gewarnt, sich auf eine von Schwarz-Gelb geplante Verlängerung der Laufzeiten einzulassen. Niemand gebe eine Garantie, dass Zusagen für die Energieplanung der Konzerne über das Jahr 2013 hinweg Bestand hätten, sagte der Noch-Vizevorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Kelber.
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Umwelt AG bindet Akw-Laufzeiten an Schutz vor Flugzeugen
08.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Umweltexperten von Union und FDP setzen für einen Weiterbetrieb von Atomkraftwerken extrem hohe Hürden. So wollen sie nur Laufzeiten von Reaktoren mit einem Schutz gegen Flugzeugabstürze verlängern.
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Decke im Atommülllager Asse eingestürzt
08.10.2009 -- Atomstandorte -- Asse
In dem als Atommüll-Lager umstrittenen früheren Salzbergwerk Asse ist eine Decke eingestürzt. Das teilte das Bundesamt für Strahlenschutz am Donnerstag in Salzgitter mit.
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ausgestrahlt: ´Koalition will die Begrenzung der AKW-Laufzeiten komplett aufheben´
08.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Union und FDP planen, die Laufzeitbegrenzung von Atomkraftwerken komplett aufzuheben. Das geht aus einem Entwurf der Arbeitsgruppe ´Umwelt´ für den Koalitionsvertrag hervor, der der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt in Auszügen vorliegt. Atomkraft sei ´vorerst unverzichtbar und wird als Übergangs- und Brückentechnologie so lange benötigt, bis klimafreundliche und kostengünstige Alternativen zur Stromerzeugung in ausreichendem Umfang zur Verfügung stehen´, heißt es darin. Und weiter: ´Daher wird die Laufzeitbefristung der deutschen Kernkraftwerke auf 32 Jahre aufgehoben.´
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Österreich: Über 200.000 Wiener mit Einspruch gegen slowakisches AKW Mochovce
08.10.2009 -- Atomstandorte -- Mochovce
204.162 Wiener haben schriftlich gegen den geplanten Ausbau des slowakischen Atomkraftwerks Mochovce unterschrieben. Im Rahmen der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung hatte Umweltstadträtin Ulli Sima eine Postkarten- und Online-Kampagne initiiert, deren Ergebnisse nun vorliegen. Man werde nun auf allen Ebenen die Maßnahmen im Kampf gegen Mochovce weiterführen, so Sima.
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Manipulation von Gutachten - Gorleben-Ausschuss kommt
08.10.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Im Bundestag wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Untersuchungsausschuss zum Atomendlager-Projekt Gorleben eingerichtet. Neben den Grünen fordern nun auch die Linkspartei und mehrere SPD-Abgeordnete die Einsetzung eines solchen Gremiums. Dazu sind die Stimmen von mindestens einem Viertel der Abgeordneten nötig; die drei Oppositionsfraktionen zusammen kommen auf 45,6 Prozent.
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FDP will fünf Atomkraftwerke 2010 stilllegen
08.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die FDP will in den Koalitionsverhandlungen eine vorzeitige Abschaltung der ältesten und vermeintlich unsichersten Atomkraftwerke (AKW) durchsetzen. ´Eine Verlängerung von Laufzeiten besonders sicherer und leistungsfähiger Kraftwerke sollte mit der früheren Abschaltung störungsanfälligerer Meiler einhergehen´, sagte der FDP-Vize und stellvertretende NRW-Ministerpräsident Andreas Pinkwart unserer Zeitung.
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Hintergrund: Gorleben - Der Fisch stinkt vom Kopf her
07.10.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Gorleben-Story ist längst Geschichte und doch wieder nicht. Die Bauarbeiten im sogenannten ´Erkundungsbergwerk” ruhen seit Oktober 2000. Das Moratorium war Teil des sogenannten ´Atomkompromisses”, der im Juni 2000 zwischen Rot-Grün und der Energiewirtschaft ausgehandelt wurde. Mindestens 3, höchstens 10 Jahre sollten die Bauarbeiten unter Tage eingestellt werden, um grundsätzliche forschungspolitische Fragen zu klären.
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Kernphysiker Dürr warnt vor Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg
07.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Kernphysiker und Ökologe Hans-Peter Dürr warnt eindringlich vor einem Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg. Es wäre ein schwerer Fehler, wenn sich die neue schwarz-gelbe Bundesregierung für eine Verlängerung der Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke entscheiden sollte.
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Neue Castortransporte nach Ahaus beantragt
06.10.2009 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Abgebrannte Brennelemente aus dem Forschungszentrum Jülich sollen im Brennelement-Zwischenlager Ahaus (BZA) eingelagert werden. ´Wir haben einen entsprechenden Antrag beim Bundesamt für Strahlenschutz gestellt´, erklärte am Dienstag BZA-Pressesprecher Burghard Rosen.
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ausgestrahlt: Fünf bis acht von 17 AKW sind die meiste Zeit vom Netz
06.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Atomkraftgegner belegen Überflüssigkeit von Laufzeitverlängerungen / Weitere Proteste zu Koalitionsverhandlungen
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Wir sind fit für den Anti-Atom-Widerstand
06.10.2009 -- Aktion / Termin --
In Joggingschuhen, mit Inlineskates, auf Fahrrädern und Skateboards waren sie gekommen: Die 1.500 AtomkraftgegnerInnen, mit denen wir heute in Berlin sportlich gegen Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke protestiert haben.
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FDP will störanfällige AKW früher vom Netz nehmen
05.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die FDP erwägt eine zeitnahe Stilllegung störanfälliger Atomkraftwerke und wendet sich damit von einer pauschalen Laufzeitverlängerung für alle 17 Meiler ab. Sollten die Stromkonzerne sich dagegen sperren, könnte es beim Atomausstieg bis 2022 bleiben, drohte der FDP-Vizechef Andreas Pinkwart überraschend am Sonntag vor Beginn der Koalitionsverhandlungen mit der Union an.
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Endlagerbaustelle Gorleben besetzt
05.10.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages besetzten Anti-Atom-Aktivist_innen die Endlagerbaustelle in Gorleben. Anlässlich der heute beginnenden Koalitionsverhandlungen fordern sie ein eindeutiges Bekenntnis gegen Laufzeitverlängerungen und gegen Gorleben als Endlagerstandort.
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Schweres Sicherheitsproblem in acht Atomkraftwerken: Leck im Kühlkreislauf kann zur Katastrophe führen
05.10.2009 -- Sicherheit --
Deutsche Umwelthilfe kritisiert geplante Laufzeitverlängerung und verweist auf gravierende ungeklärte Sicherheitsfragen - Bundesumweltministerium hält ausreichende Reaktorkühlung nach Leckstörfall für nicht gesichert - Länderbehörden müssen bis 9. Oktober begründen, warum sie Weiterbetrieb betroffener Atomkraftwerke dulden.
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Wulff will Atomindustrie an Asse-Sanierung beteiligen
04.10.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Niedersachsens Ministerpräsident und CDU-Bundesvize Christian Wulff will die Betreiber der Kernkraftwerke in Deutschland an der mehrere Milliarden Euro teuren Sanierung des maroden Atommülllagers Asse bei Wolfenbüttel beteiligen. Im Gegenzug sollen die Energiekonzerne einige ihrer Atomkraftwerke länger betreiben dürfen, wie Wulff am Sonntag während seiner USA-Reise in Atlanta sagte.
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Söder gegen Komplett-Ausstieg aus dem Atomausstieg
04.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Der bayerische Umweltminister Markus Söder (CSU) hat in einem Zeitungsinterview deutlich gemacht, dass es auch unter einer künftigen schwarz-gelben Bundesregierung keine komplette Abkehr vom Atomausstieg geben werde. ´Es gibt weder einen Blankoscheck noch eine Ewigkeitsgarantie´, sagte Söder dem ´Tagesspiegel am Sonntag´.
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FDP droht Stromkonzernen mit Atomausstieg
03.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die FDP droht den Stromkonzernen, am Atomausstieg festzuhalten. ´Wenn die Stromkonzerne sich gegen unsere Bedingungen sperren, bleibt es eben beim geltenden Ausstiegsgesetz´, sagt FDP-Vizechef Andreas Pinkwart. So dürften die Laufzeiten der Anlagen nicht pauschal verlängert werden.
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Atomkraftgegner protestieren im Elsass gegen Akw Fessenheim
03.10.2009 -- Atomstandorte -- Fessenheim
Über 10.000 Atomkraftgegner aus Deutschland und Frankreich versammelten sich heute im Elsass zu einer Kundgebung gegen das Atomkraftwerk Fessenheim.
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126.000 Fässer Atommüll - Konzepte zur Asse-Bergung vorgestellt
03.10.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Die Planungen zur Schließung des maroden Atommülllagers Asse kommen in eine entscheidende Phase. Dabei drängt die Zeit, weil die Grube einsturzgefährdet ist.
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CDU gegen Atomkraft
03.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
´Der Betrieb von Atomkraftwerken ist volkswirtschaftliche Idiotie. Ihr Weiterbetrieb bedeutet mit unseren Lebens- und Zukunfts-Chancen russisches Roulett spielen.´ - Dieses Zitat stammt nicht von Greenpeace sondern von Mitgliedern der CDU/ CSU. Genauer: Es steht im Grundsatzpapier der Christlichen Demokraten gegen Atomkraft (CDAK).
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Rückholung von Atommüll aus der Asse laut Bundesamt möglich
02.10.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) können 126.000 Fässer Atommüll im maroden Endlager Asse bei Wolfenbüttel ohne Gefährdung der Bergleute oder der Bevölkerung wieder aus dem ehemaligen Salzbergwerk zurückgeholt werden. Das BfS als Betreiber stellte am Freitag in Hannover drei gutachterlich untersuchte Möglichkeiten für die Stilllegung vor.
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Deutliche Mehrheit gegen Abkehr vom Atomausstieg - Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke finden nur geringe Zustimmung in der Bevölkerung
02.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Zwei Drittel der Bundesbürger (64%) lehnen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke und eine Rückkehr Deutschlands in die Atomenergie ab. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. 1.500 Bundesbürger ab 16 Jahren wurden repräsentativ im YouGov Panel Deutschland befragt.
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Denkfehler: ´Selbst bei Laufzeitverlängerungen wird es in den nächsten Jahren keine wesentlichen Zusatzgewinne geben´
02.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
´Wer Milliarden für alle möglichen Zwecke aus zusätzlichen Betriebsjahren der Atomkraftwerke verspricht oder sogar schon verplant, macht bewusst oder unbewusst einen Denkfehler. Denn Zusatzgewinne fallen ja frühestens dann an, wenn die bisher im Atomgesetz garantierte Laufzeit für die jeweiligen Reaktoren abgelaufen ist.
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Die CDU will Gorleben als Atommüll-Endlager
01.10.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Nach dpa-Informationen dringt die Union darauf, dass der Salzstock in Niedersachsen als mögliches Endlager weiter getestet wird.
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Atomkraftgegner laden Kanzlerin ins Wendland ein
01.10.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Einladung ins Wendland steht. Ob Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ihr folgt, ist fraglich. Denn die Atomkraftgegner als Gastgeber wollen nicht zum Wahlsieg gratulieren, sondern über Atompolitik diskutieren. Die künftigen Regierungspartner CDU/CSU und FDP sind dafür, viele Meiler erst einmal laufen zu lassen und den gefährlichen Strahlenmüll im Salzstock Gorleben einzulagern. Dagegen setzt sich die Region zur Wehr.
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Berlin: Anti-Atom-Bewegung läuft sich für Proteste warm
01.10.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Protestlauf rund um erste Runde der Koalitionsverhandlungen - Ständige Vertretung der Anti-Atom-Bewegung in Berlin eröffnet - ´Fonds für Erneuerbare Energien ist vergiftetes Angebot´
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Mahnung vor Asse schon 1965: Behörde warnte vor Kontaminierung
01.10.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Schon zwei Jahre vor Inbetriebnahme des Forschungsbergwerkes Asse hat das niedersächsische Oberbergamt 1965 nach einem Zeitungsbericht ausdrücklich vor dem Einlagern von Atommüll in dem Schacht gewarnt. Das geht aus einem bisher unbekannten Brief hervor, über den die ´Goslarsche Zeitung´ berichtet.
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Auch Schwarz-Gelb könnte Atommeiler abschalten
30.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Angst vieler Bürger vor einer ungebremsten Rückkehr zur Atomwirtschaft ist womöglich unberechtigt. Offenbar erwägen auch Union und FDP, in der kommenden Legislaturperiode mehrere Reaktoren abzuschalten. Ein solches ´Bauernopfer´ könnte sich für die künftige Regierung auszahlen.
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Falsche Annahmen in Schweden: Endlager verrostet
30.09.2009 -- Entsorgung --
Kupfer-Ummantelungen für abgebrannte Brennstäbe taugen nicht zur Endlagerung, haben Wissenschaftler herausgefunden. Nicht einmal tausend Jahre bliebe das Metall dicht.
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Umweltverbände rufen atomkritische Wähler und Nichtwähler zum Stromwechsel auf
30.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nach dem Wahlsieg der atomfreundlichen Parteien CDU, CSU und FDP bei der Bundestagswahl droht ein längerer Betrieb der 17 Atomkraftwerke. Doch atomkritische Wählerinnen und Nichtwähler sollten ihre Hoffnungen auf den Atomausstieg nicht kampflos aufgeben. Deshalb rufen Umweltverbände im Rahmen der Kampagne ´Atomausstieg selber machen´ zur ´Opposition an der Steckdose´ auf. Schwarz-Gelb, so die Verbände, habe die Wahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Atompolitik gewonnen.
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Niedersachsen: SPD-Landesvorsitzender Duin warnt CDU und FDP vor Gorleben-Fürsprache
30.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der niedersächsische SPD-Landesvorsitzende Garrelt Duin hat CDU und FDP in dem Bundesland vor einer Fürsprache bei der Bundesregierung zugunsten des Endlagerstandortes Gorleben gewarnt.
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Saarlands Regierungschef Müller: Am Atomausstieg festhalten
30.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Wenige Tage vor Beginn der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen ist Saarlands Ministerpräsident Peter Müller von der Unions-Forderung nach längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke abgerückt. «Es gibt einen Fahrplan, wie der Ausstieg aus dieser Brückentechnologie stattfindet.
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Anti-Atom-Bewegung macht mobil: Massive Proteste gegen Laufzeitverlängerung angekündigt
29.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Stromindustrie machte Druck: Die von Union und FDP geplante Laufzeitverlängerung für Atommeiler soll nach Ansicht von RWE-Chef Jürgen Großmann grundsätzlich für alle 17 Kernkraftwerke gelten. Dagegen regt sich massiver Protest.
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Energiekonzerne wollen Atomgespräche mit neuer Regierung
29.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Nach dem Sieg von Union und FDP bei der Bundestagswahl haben Energiekonzerne ihre Bereitschaft zu Gegenleistungen für längere Akw-Laufzeiten bekräftigt, darunter Investitionen zusätzlicher Gewinne in erneuerbare Energien. Wenn durch längere Laufzeiten ´Mehrwert generiert wird, wird der auch geteilt´, sagte RWE-Chef Jürgen Großmann im ARD-´Morgenmagazin´.
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Krümmel: Proteste bei Transformator-Abtransport
29.09.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Atomkraftgegner haben heute in Geesthacht für die sofortige Stilllegung des Atomkraftwerk Krümmel protestiert. ´Atomausstieg jetzt´ forderten sie beim Abtransport eines Transformators aus dem Störfall-Kraftwerk. Kurzzeitig wurde die Schleuse, durch die das Schiff hindurch musste, besetzt.
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Protest gegen Probe-Castortransport nach Gorleben - Aktivisten erklimmen Brücke
29.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Mit einer Protestaktion über den Schienen der Wendlandbahn machen heute morgen gegen 8.00 Uhr Atomkraftgegner auf einen Transport eines leeren Castorbehälters in das Zwischenlager Gorleben aufmerksam.
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Atomfreunde freuen sich zu früh
28.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Schwarz-gelbe Hochstimmung bei den Aktionären: Doch der Jubel der Atomwirtschaft kommt zu schnell. Die neue Regierung muss die Laufzeitverlängerung klug angehen - sonst liefert sie der Opposition eine Vorlage für eine breite Widerstandsfront.
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AKW-Gegner wollen um den Atomausstieg kämpfen
28.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
.ausgestrahlt - ´Die Atomlobby sollte sich über das Wahlergebnis nicht zu früh freuen´
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Leukämie um Krümmel: Niedersachsen prüft neue Studie
28.09.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Das niedersächsische Landesgesundheitsamt prüft die neueste Studie ´Leukämie-Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in der Umgebung von Kernkraftwerken in fünf Ländern - Meta-Analyse und Analyse´ von Prof. Dr. Eberhard Greiser.
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Anti-Atom-Konferenz 2009 am 17./18. Oktober in Hitzacker
28.09.2009 -- Aktion / Termin --
Im Rahmen des Sozialforums 2009 findet im wendländischen Hitzacker die Herbstkonferenz der Anti-Atom-Bewegung unter dem Motto ´Mal richtig loslegen!´ statt.
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ausgestrahlt: Koalitions-Orakel - Die Wahl entscheidet-nicht alleine
25.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Schwarz-gelber Atomausstieg? Grünes Endlager Gorleben? Nichts ist unmöglich! Atomkraft abwählen? Das klingt einfach. Doch selbst wenn Schwarz-Gelb keine Mehrheit bekommt, regieren nach der Bundestagswahl Parteien zusammen, die beim Thema Atom entgegengesetzte Positionen vertreten. In den Koalitionsverhandlungen wird daher das Gefeilsche losgehen.
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Greenpeace: Bundeskanzlerin Merkel untersagte 1997 genaue Sicherheitsüberprüfungen beim AKW Krümmel
25.09.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat als Bundesumweltministerin genauere Sicherheitsüberprüfungen beim Atomkraftwerk Krümmel untersagt. Dies geht aus einer Greenpeace vorliegenden Weisung des Bundesumweltministeriums an das schleswig-holsteinische Energieministerium aus dem Jahr 1997 hervor.
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Unionsspitze will AKW aufrüsten
25.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Der schwedische Atommeiler Forsmark könnte das Vorbild sein: Die Unionsspitze will nach SPIEGEL-Informationen Stromkonzernen die technische Aufrüstung von Kernkraftwerken ermöglichen. Doch nicht alle in der Partei ziehen mit. Auch aus der CSU droht Widerstand.
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UN-Resolution zu atomwaffenfreier Welt verabschiedet
24.09.2009 -- Krieg/Frieden --
Der UN-Sicherheitsrat hat eine Resolution verabschiedet, in der zu einer atomwaffenfreien Welt aufgerufen wird.
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Europäische Anti-AKW-Kundgebung in Colmar am 3. Oktober: Kernkraft-Gegner aus drei Ländern fordern Aus für AKW Fessenheim
24.09.2009 -- Atomstandorte -- Fessenheim
Das ´Réseau Sortir du nucléaire´, ein französischer Dachverband für den Atomausstieg, dem über 840 Organisationen angehören veranstaltet am 3. und 4. Oktober eine europäische Kundgebung, um die Stilllegung des AKW Fessenheim zu fordern und für eine nachhaltigen Energiewende einzutreten. Das Atomkraftwerk Fessenheim ist mit 32 Jahren Betriebszeit das älteste AKW Frankreichs.
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Plutonium-Transporte durch Hamburg? - Atomkraftgegner protestieren vor Umweltbehörde
24.09.2009 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Mit einer Aktion protestierten heute Mittag AtomkraftgegnerInnen vor der Senatsabteilung der Hamburger Umweltbehörde gegen mögliche Plutoniumtransporte durch den Hamburger Hafen. Möglicherweise noch in diesem Jahr könnten Plutonium-Brennelemente aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield über den Hamburger Hafen zum Atomkraftwerk Grohnde transportiert werden. Die AtomkraftgegnerInnen fordern von Umweltsenatorin Hajduk, das - wie in anderen norddeutschen Häfen - die Plutoniumtransporte durch Hamburg verhindert werden.
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Morsleben: 20.000 Tonnen Salzgestein könnten 45m in die Tiefe fallen
24.09.2009 -- Atomstandorte -- Morsleben
Im Rahmen des Schließungsverfahrens des Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM)wird noch in diesem Herbst mit der Auslegung der Planunterlagen gerechnet. Aus diesem Anlass ist es dringend notwendig, sich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Gleichzeitig droht laut dem Betreiber ein neuer dramatischer Löserfall*.
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campact: Analyse kurz vor der Wahl: Atompolitik - wie geht´s weiter?
23.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Skandale um Gorleben und Asse, die Pannenserie in Krümmel, Spekulationen um den Neubau von AKWs - die Atompolitik ist das einzige Thema, das im dahin dümpelnden Wahlkampf hohe Wellen schlägt. Während SPD, Grüne und Linke sich weit aus dem Fenster lehnen, bleiben CDU/CSU und FDP äußerst wage und versuchen ihre atompolitischen Pläne unter der Decke zu halten.
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Umfrage: 63 Prozent für zügigen Atomausstieg
23.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
In Deutschland hat die Zahl der Befürworter eines zügigen Atomausstiegs in den letzten vier Jahren etwas zugenommen. Ihr Anteil habe von der letzten Bundestagswahl in 2005 von 60 auf jetzt 63 Prozent zugelegt, ermittelte das Meinungsforschungsinstitut TNS-Emnid im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace.
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Internes Strategie-Papier: Atom-Lobby plante Wahlkampf minutiös
23.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Eine Liste mit vermeintlich wohlgesinnten Journalisten, Argumentationshilfe für Union und FDP, eine U-Boot-Strategie für die SPD: Die Atom-Lobby hat den Wahlkampf bis ins Detail vorbereitet - um ihn aktiv zu steuern. Das belegt ein internes Strategie-Papier, das SPIEGEL ONLINE vorliegt.
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Keine Aufklärung über Krebsfälle - Rätselhafte Leukämiefälle in der Elbmarsch
23.09.2009 -- Elbmarsch/Leukämie --
Der neue Anlauf zur Aufklärung der rätselhaften Leukämiefälle in der Elbmarsch ist ins Stocken geraten. Vor mehr als sieben Monaten hatte der Sozialausschuss des Niedersächsischen Landtags ein Experten-Streitgespräch vereinbart, um möglichen Ursachen für die Krebs-Häufung bei Kindern in der Umgebung des Atomkraftwerks Krümmel und der Kernforschungsanlage GKSS in Geesthacht auf den Grund zu gehen. Doch mehr als ein Beschluss über ein Honorar von 200 Euro zur Beantwortung eines Fragebogens ist in dem Gremium bislang nicht herausgekommen.
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Hannover: Vertraulichkeit von Gorleben-Akten aufgehoben
22.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Im andauernden Streit um ein mögliches Atommülllager in Gorleben hat die Landesregierung die Vertraulichkeit von Kabinettsakten aus den 70er- Jahren aufgehoben.
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Asse-Anwohner kritisieren BfS-Schließungskonzept als ´tendenziös´
21.09.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Die möglichen Varianten für die dauerhafte Stilllegung des Atommülllagers Asse werden nach Ansicht der Anwohner nicht ergebnisoffen geprüft. Man habe den Eindruck, dass das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) schon eine klare Präferenz für die Schließung der Asse habe - nämlich die Verfüllung der Kammern mit Spezialbeton, erklärten Vertreter des Asse-II-Koordinationskreises am Montag in Hannover.
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Eon steigt in Frankreichs Nuklearmarkt ein
21.09.2009 -- Konzerne --
Der deutsche Energiekonzern Eon steigt in den französischen Atommarkt ein. Das Unternehmen steht kurz vor dem Abschluss eines weitreichenden Abkommens mit dem französischen Wettbewerber Électricité de France (EDF). Die Konkurrenten werden Anteile an Kraftwerken tauschen, wie das Handelsblatt und dessen Partnerzeitung ´La Tribune´ aus mit der Transaktion vertrauten Kreisen erfuhren.
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Atomendlager Gorleben: Rot-grüne Versäumnisse
20.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Auch die ehemalige rot-grüne Bundesregierung ist nach Ansicht des früheren Gorleben-Gutachters Klaus Duphorn dafür verantwortlich, dass der Streit über das niedersächsische Endlager-Projekt eskaliert. ´Es hätte längst eine neue bundesweite Endlagersuche nach wissenschaftlichen Kriterien starten müssen´, sagte der Kieler Geologie-Professor der FR. Die rot-grüne Koalition (1998 bis 2005) hätte diesen - von ihr selbst propagierten - Neustart mit der Mehrheit im Bundestag beschließen können, meinte Duphorn. ´Aber man hat es offenbar aus wahltaktischen Gründen unterlassen, weil man um Stimmen in den möglicherweise betroffenen Regionen fürchtete.´
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Erneut Wirbel um Studie zur Atomkraft-Zukunft
20.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Wenige Tage nach einer Studie für Forschungsministerin Schavan (CDU) zur Zukunft der Atomkraft sorgt ein weiteres Kernkraft-Projekt für Zündstoff. Forscher der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) sollen sich mit neuen Reaktoren im Hochtemperatur-Bereich befassen.
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Streit um Gutachten: Union kämpft gegen Gabriels Atom-Schläge
19.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
´Habe ich nicht, will ich nicht´: Kanzlerin Merkel wehrt sich gegen die neuen Atom-Angriffe aus der SPD - die wirft der Union vor, insgeheim den Bau von Reaktoren neuen Typs vorzubereiten. Anlass ist ein Forschungsprojekt zur Zukunft von Kernkraftwerken aus dem Guttenberg-Ministerium.
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Längere Atommüll-Lagerung in Lubmin erwartet
19.09.2009 -- Atomstandorte -- Lubmin
Angesichts des Streits um ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll in Deutschland rechnet der Chef der Energiewerke Nord, Dieter Rittscher, mit einer längeren Lagerung atomaren Abfalls im Zwischenlager Lubmin.
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Merkel will beim Atomausstieg bleiben
19.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel hat sich ohne Wenn und Aber zum Atomausstieg bekannt. Ob sie damit die Diskussion über die Atomkraft, mit der die Sozialdemokraten und vor allem Umweltminister Gabriel den Wahlkampf anzuheizen versuchen, zum Erliegen gebracht hat, ist allerdings nicht sicher.
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Atommülllager Asse: Dramatischer Laugeneinbruch
18.09.2009 -- Atomstandorte -- Asse
In das niedersächsische Atomlager Asse dringt offenbar seit vergangener Nacht deutlich mehr Lauge ein als bislang. Der Betreiber wurde in Alarmbereitschaft versetzt.
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Greenpeace verklagt Atomaufsichten in Bayern und Baden-Wuerttemberg wegen Untaetigkeit
18.09.2009 -- Sicherheit --
Greenpeace hat heute zwei Untaetigkeitsklagen gegen die Atomaufsichten von Bayern und Baden-Wuerttemberg bei den zustaendigen Verwaltungsgerichten eingereicht.
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Guttenberg lässt neue Reaktoren erforschen
18.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Obwohl der Neubau von Kernkraftwerken in Deutschland verboten ist, lässt das Bundeswirtschaftsministerium neueste Reaktortypen prüfen.
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Online-Aktion: Einspruch gegen die Fertigstellung des slowakischen Atomkraftwerks Mochovce!
17.09.2009 -- Atomstandorte -- Mochovce
Die Slowakei plant die Fertigstellung von zwei aufgrund von Geldmangel seit 1992 eingemotteten Atomreaktoren am Standort Mochovce. Das AKW Mochovce gilt allgemein als das gefährlichste Atomprojekt dieser Zeit. Nun wird mittels der in Österreich laufenden UVP seitens der Betreiber versucht, die UVP auf Basis des NICHT EU-KONFORMEN slowakischen UVP-Rechts durchzupeitschen und uns vor vollendete Tatsachen zu stellen.
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Menschliche Asche in der Asse - Leichen aus AKW Gundremmingen
17.09.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Im maroden Atomlager Asse verrotten nicht nur Fässer mit hochgiftigem Arsen und strahlendem Plutonium. Dort liegt auch Asche von menschlichen Leichenteilen. Sie stammt von zwei Technikern, die bei einem Unfall im bayerischen Kernkraftwerk Gundremmingen getötet worden sind.
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Landtag will Aus für AKW Krümmel und Brunsbüttel
17.09.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Landtag in Kiel hat sich mit der Mehrheit von SPD, Grünen und SSW für die Stilllegung der Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel ausgesprochen. Das Parlament beschloss am Donnerstag nach kontroverser Debatte über die Energiepolitik gegen das Votum der CDU und bei Enthaltung der FDP, dass die Regierung mit den Betreibern Vattenfall und E.ON über eine sofortige Schließung verhandeln soll.
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Lügendetektor: ´Die Kernenergie ist vorerst unverzichtbar´
17.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Ohne Atomstrom geht es nicht, behauptet die Union. Dabei sinkt die Bedeutung der Kernkraft seit Jahren - in Deutschland und weltweit.
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Einspruch gegen den Ausbau der niederländischen Urananreicherungsanlage Almelo
17.09.2009 -- Atomstandorte -- Almelo
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. mit Sitz in Bonn hat fristgerecht beim niederländischen Umweltministerium Einspruch gegen den vom Urenco-Konzern beantragten Ausbau der Urananreicherungsanlage (UAA) in Almelo (NL) erhoben. Gleichzeitig hat der BBU die sofortige Stilllegung der Anlage gefordert.
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Wissenschaftler für Suche nach Alternativen zu Gorleben
16.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hält offenbar seit drei Monaten eine brisante Atomstudie unter Verschluss. In der Expertise, die erst nach der Bundestagswahl veröffentlicht werden soll, empfehlen 100 Wissenschaftler den Bau von neuen Atomkraftwerken in Deutschland und eine neue Endlagersuche im Tongestein, wie die ´Financial Times Deutschland´ am Mittwoch berichtete.
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Atompläne zur Unzeit - Merkel in Erklärungsnöten
16.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) bringt mit einer von ihr Auftrag gegebenen Energieforschungsstudie den offiziellen Unions-Kurs zur Atomkraft ins Schlingern. Unter dem Titel ´Konzept für ein integriertes Energieforschungsprogramm in Deutschland´ plädieren die Autoren des Gutachtens unter anderem für den Bau neuer Atomkraftwerke. Deshalb bleibt das Gutachten seit Wochen unter Verschluss.
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´Volkskraftwerke´ sollen zwei Atom-Meiler ersetzen
16.09.2009 -- Energiewende -- Ökostrom
Noch ist es Zukunftsmusik. Noch ist es ein großer Plan. Aber wenn er aufgeht, dann könnte in Hamburg ein neues Zeitalter in der Energieversorgung anbrechen: Der Ökostromanbieter Lichtblick will in Hamburger Häuser und Gebäude 100.000 Mini-Kraftwerke einbauen, die ein virtuelles Großkraftwerk bilden sollen.
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AKW-Neubau: Schavan hält brisante Atomstudie zurück
16.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Das Gutachten wurde von der Bundesforschungsministerin selbst in Auftrag gegeben, dennoch ist es bereits seit drei Monate unter Verschluss. Zu brisant ist es im Wahlkampfzeiten: Dutzende Wissenschaftler fordern darin den Neubau von Atommeilern in Deutschland an.
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“Spucketest – sehen, woher der politische Wind weht” - BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg startet Endlagersuche im Regierungsviertel
16.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Mit Bohrturm, Echolot und Spucketest – “damit wir wissen, woher politisch der Wind weht”, - wird die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) am Mittwoch erkunden, ob das Berliner Regierungsviertel nicht am besten als Atommüllendlager geeignet ist.
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Hannover: Bündnis gegen Atomkraft startet Unterschriftenaktion
15.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Ein Bündnis aus Gewerkschaftern und Politikern hat eine Unterschriftenaktion im Internet gegen Atomkraft gestartet. Alle Bürger können den ´Niedersachsenaufruf´ gegen Atomenergie online unterstützen, teilte die IG Metall am Dienstag in Hannover mit.
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Hamburg: Umschlagplatz für Kernbrennstoffe
15.09.2009 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Der Beweis ist einmal mehr erbracht: der Hamburger Hafen ist Drehscheibe im internationalen Kernbrennstoffgeschäft.
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Söder: AKW-Laufzeit um bis zu zehn Jahre verlängern
15.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) hat Forderungen seiner Partei nach einer Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke präzisiert.
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E.ON abmelden! Aktionstage gegen E.ON am 17./18. Oktober
14.09.2009 -- Aktion / Termin --
In Deutschland ist E.ON der größte Stromanbieter, gleichzeitig auch größter CO2-Produzent und an mehr als der Hälfte aller Atomkraftwerke beteiligt. In Nordfinnland plant der Konzern sogar ein neues Atomkraftwerk. Außerdem investiert E.ON international in den Neubau von extrem klimaschädlichen Kohlekraftwerken, neben Deutschland auch in Großbritanien, Holland und Belgien.
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Signale aus Union für neue Suche nach Atommüllendlager
13.09.2009 -- Entsorgung --
Nach dem Streit über angebliche Manipulationen bei der Erkundung des möglichen Atommülllagers Gorleben kommen aus den Reihen der CDU Signale für eine mögliche Suche nach neuen Standorten.
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Gorleben: ´Wir haben die Chance, also nutzen wir sie!´ - weitere Aktionen geplant
12.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Das Kartenhaus Gorleben wackelt - sorgen wir gemeinsam für das Ende! Der Treck nach Berlin und die Demonstration in der Hauptstadt waren ein großartiger Erfolg. Doch die eigentliche Entscheidung steht noch bevor. Die müssen wir in den nächsten Wochen erstreiten. Wenn Engagement in Sachen Gorleben irgendwann besonders lohnenswert ist, dann in diesen Tagen!
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Teure Kernkraft: Ökostrom 13 Prozent günstiger als Atomstrom
11.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Wenige Wochen vor der Bundestagswahl hat die deutsche Kernkraft wiederholt mit großen Imageproblemen zu kämpfen. Die beständigen Querelen der letzten Wochen und Monate um die Atom-Abfalllager Asse und Gorleben sowie die Pannen und Zwischenfälle in den Atomkraftwerken Krümmel, Lingen und Philippsburg haben die Atomkraft erneut in eine tiefe Vertrauenskrise gestürzt. Spürbar wird der immense Vertrauensverlust seitens der Verbraucher durch eine rasant ansteigende Nachfrage nach Ökostromprodukten, insbesondere nach der Pannenserie im Atomkraftwerk Krümmel.
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Ein Drittel mehr Atommüll durch Akw-Laufzeitverlängerung
11.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Längere Laufzeiten für die Atomkraftwerke in Deutschland würden die Menge des anfallenden Atommülls nach einer Berechnung der Bundesregierung massiv erhöhen. Blieben alle in Betrieb befindlichen Meiler acht Jahre länger als geplant am Netz, würde die Gesamtmenge der durch Abfall anfallenden Radioaktivität gegenüber dem geplanten Ausstiegsszenario um 28 Prozent steigen, berichtet die ´Berliner Zeitung´ unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen.
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Greenpeace warnt vor Terroranschlägen gegen Atommeiler - Bundesweite Protestaktion an alten Kraftwerken
11.09.2009 -- Sicherheit --
Zum Jahrestag der Terroranschläge in den USA hat Greenpeace am Morgen mit Protestaktionen bundesweit an den ältesten deutschen Atomkraftwerken auf deren Gefahr aufmerksam gemacht. Es gebe noch immer keinen ausreichenden Schutz der Anlagen.
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Polen: Gryfino verwirft Baupläne für Atomkraftwerk
10.09.2009 -- Atomstandorte -- Gryfino
Die polnische Grenzstadt Gryfino nordöstlich von Schwedt hat sich von den Plänen für den Bau eines Kernkraftwerks verabschiedet. ´Angesichts der heftigen Proteste in Deutschland macht es keinen Sinn, weiter darüber nachzudenken´, erklärte Bürgermeister Henryk Pilat gegenüber der ´Märkischen Oderzeitung´.
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Gorleben: Atomkraftgegner kritisieren unbelegte Äußerungen aus dem Kanzleramt
10.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
´Wie soll die Bevölkerung den Behörden und politischen Institutionen in Sachen Gorleben noch vertrauen können?´
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SPD wird bei Regierungsbeteiligung auf neuer Endlager-Suche bestehen
09.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die SPD will bei einer erneuten Regierungsbeteiligung im Bund auf einem komplett neuen Suchverfahren für ein Atommüll-Endlager und einer Abkehr vom Projekt Gorleben bestehen. Dies kündigte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) am Mittwoch in Hannover an.
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Wahlkampf: Gute Nacht, Atomkraft!
09.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nur vier Prozent der Wahlberechtigten erwarten, dass durch längere Akw-Laufzeiten die Strompreise sinken - der CDU geht ein Argument verloren, sagen Akw-Kritiker.
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Gorleben-Gutachten eindeutig umgeschrieben - BI Umweltschutz: ´Gorleben stürzt wie ein Kartenhaus in sich zusammen”
09.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Erstmalig liegen jetzt Beweise vor, dass die Kohl-Regierung im Jahr 1983 Einfluss auf die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) genommen hat, um trotz der massiven Zweifel der Fachbehörde an der Eignung Gorlebens als nukleares Endlager das politisch gewünschte Gegenteil in deren Bericht hinein zu diktieren.
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Atommüll-Lager: Kohl-Regierung soll Gorleben-Risiken vertuscht haben
09.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die schwarz-gelbe Bundesregierung unter Kanzler Kohl hat in den achtziger Jahren massiven Druck ausgeübt, um das Atommüll-Endlager Gorleben in Betrieb zu nehmen - entgegen den Warnungen von Experten. Das berichtet die ´Süddeutsche Zeitung´.
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Frankreich: Feuer in Atomkraftwerk Penly
08.09.2009 -- Atomstandorte -- Penly
In einem französischen Atomkraft ist am Dienstag nach einer Feuerwehrübung ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte nach eigenen Angaben den Brand in einem Gebäude des Atommeilers Penly im Nordwesten des Landes nach kurzer Zeit wieder löschen.
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59 Prozent der Deutschen sind für Atomausstieg
07.09.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Mehr als die Hälfte der Bundesbürger sind einer Umfrage zufolge dafür, am Atomausstieg festzuhalten. 59 Prozent der Befragten lehnen die von Union und FDP geforderte Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken ab, wie die von der Umweltschutzorganisation Greenpeace in Auftrag gegebene und am Samstag veröffentlichte Erhebung ergab. Selbst 50 Prozent der CDU/CSU-Wähler und 49 Prozent der FDP-Anhänger sprachen sich in der Umfrage von TNS-Emnid für den geplanten Atomausstieg aus.
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Niedersachsens Umweltminister rechnet mit Aus für Krümmel
07.09.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Das störanfällige Atomkraftwerk Krümmel in Schleswig-Holstein wird nach Einschätzung von Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) dauerhaft abgeschaltet bleiben. ´Ich glaube nicht, dass Krümmel wieder ans Netz geht´, sagte Sander am Montag in Hannover.
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Studie: Hohes Leukämie-Risiko in Atommeiler-Nähe
06.09.2009 -- Elbmarsch/Leukämie --
Den Verdacht gibt es seit Jahren: Wohnen in der Nähe eines Atomkraftwerks kann besonders für Kinder gesundheitsschädlich sein. Ihr erhöhtes Risiko, an Leukämie zu erkranken, bestätigt jetzt eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie des Arztes und Epidemiologen Eberhard Greiser.
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Demonstration in Berlin: Trecker und Trommeln gegen Atomkraft
06.09.2009 -- Aktion / Termin --
Mehrere Zehntausend Menschen haben gestern in Berlin für einen weltweiten Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Unter dem Motto ´Mal richtig abschalten´ zogen die Teilnehmer vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor, vom Lärm etlicher Trommeln und Trillerpfeifen begleitet. Die Veranstalter sprachen am Nachmittag von 50 000, die Polizei von 36 000 Teilnehmern.
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Merkel will Gorleben ´ergebnisoffen´ prüfen
02.09.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schließt eine Endlagerung von Atommüll an anderer Stelle als in Gorleben nicht aus. In einem Interview mit der ´Hannoverschen Allgemeinen Zeitung´ forderte sie eine ´ergebnisoffene´ Untersuchung des Salzstocks. Wenn sich Gorleben dann nicht als geeignet erweisen würde, müsse ´natürlich´ neu nachgedacht werden.
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Anti-Atom-Treck wird länger
01.09.2009 -- Aktion / Termin --
Sickte (AP) Der Anti-Atom-Treck von Gorleben nach Berlin hat deutlichen Zulauf erhalten. Der Treck sei am Wochenende mit 36 Traktoren und etwa 30 Begleitfahrzeugen gestartet. «Mittlerweile sind mehr als 100 Traktoren und 50 Begleitfahrzeuge unterwegs», sagte Treck-Organisator, Gerhard Förster, am Dienstag in Sickte der AP. In dem Ort bei Wolfenbüttel machte der rund vier Kilometer lange Treck für eine Kundgebung Station. Am Atommülllager Asse wurde der Protestkonvoi am Dienstagabend erwartet.
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Finnland: Areva legt ERP-Bau auf Eis
31.08.2009 -- Atomstandorte -- Olkiluoto
Der französische Atomtechnikkonzern Areva will den weltweit ersten Europäischen Kernreaktor (EPR) in Finnland nicht fertigbauen, wenn die Finnen den Vertrag nicht ändern. Bisher addieren sich die Projektverluste auf 2,3 Milliarden Euro, nachdem Areva im ersten Halbjahr 2009 weitere 550 Millionen Euro zurückgestellt hat. Das teilte Areva am Montag in Paris mit.
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Ökoinstitut: Klimaschutz - Atomkraft ist keine Alternative
31.08.2009 -- Klima --
Kernkraft als Klimaretter? Das Öko-Institut positioniert sich in der aktuellen Debatte: In der Broschüre ´Streitpunkt Kernenergie´ werden die Argumente im Streit um die Rückkehr zur Atomenergie beleuchtet. Die Publikation - finanziert von der Stiftung Zukunftserbe - richtet sich an Fachexperten, Politiker, Journalisten und andere Interessierte.
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Karlsruhe: Sicherheitslücke in Verglasungsanlage
31.08.2009 -- Atomstandorte -- Karlsruhe
Ein paar Jogger ziehen vor dem Stacheldraht ihre Runden. Auf einem nahen Reiterhof traben ein paar Pferde über die Weide. Am Waldrand liegt ein idyllischer Parkplatz, beliebt vor allem bei Brummifahrern, weil es sich dort komfortabel ausruhen lässt und sie auf den breiten Zufahrtswegen ihre riesigen Lkw bequem rangieren können. Hinter dem Stacheldraht endet die Idylle. Dort liegt Deutschlands gefährlichstes Provisorium - die frühere Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK). Sie ist das Zeugnis eines gescheiterten Atom-Abenteuers, das dort im Norden von Karlsruhe begonnen hatte.
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«Spiegel»: Bayern und Niedersachsen gegen Prüfung von Atomaufsicht
29.08.2009 -- Sicherheit --
Nach monatelangem Tauziehen zwischen Bund und Ländern wird es nach einem Medienbericht wohl keine umfassende Überprüfung der deutschen Atomaufsicht durch die Internationale Atomenergieorganisation in Wien (IAEO) geben. Sowohl das CSU-geführte Bayern als auch das CDU-geführte Niedersachsen haben Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) mitgeteilt, dass sie ein gemeinsames Vorgehen mit dem Bund in diesen Fragen weiterhin ablehnen, wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab berichtet.
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Vor der Wahl ist nach der Wahl - Auf nach Berlin, adieu Gorleben!
29.08.2009 -- Aktion / Termin --
Heute, am 29. August startete ein einzigartiger Protestzug aus Gorleben nach Berlin. 30 Jahre nach dem legendären Gorleben-Treck nach Hannover sitzen die Bäuerinnen und Bauern wieder auf. Über 1000 Menschen, 143 Traktoren zählten die Veranstalter, die Bäuerliche Notgemeinschaft und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Ihr Ziel heißt Berlin, dort wird am 5. September in einem großen Bündnis für den Atomausstieg und Gorleben als Endlager demonstriert. ´Ein fulminanter Auftakt´, resümiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.
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Im Blaumann zur Kundgebung - RWE schickt seine Auszubildenden mit einer Lüge auf die Demo
28.08.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
´Das ist wie damals in der DDR!´ Solche Vergleiche liest man 20 Jahre nach dem Mauerfall wieder häufiger. Meistens sind sie unsinnig, und die Autoren verraten, dass sie eben nicht in der DDR gelebt haben. Und selbst bei jenen, die einst im Arbeiter-und-Bauern-Staat lebten, ist die Erinnerung verblasst - weshalb es ratsam ist, sparsam mit solcherlei Vergleichen umzugehen.
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Asse: Deutlich mehr Plutonium wie bislang angegeben
28.08.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Im maroden Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel gibt es dreimal soviel Plutonium wie bislang angegeben. Ein Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) bestätigte am Freitagabend einen entsprechenden Bericht der «Braunschweiger Zeitung» (Samstag).
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Atomkonzerne sollen Milliarden zahlen
27.08.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Union will bei einem Wahlsieg und einer Revision des Atomausstiegs von den Energiekonzernen Milliarden abschöpfen. Wie das Handelsblatt aus Fraktionskreisen erfuhr, sollen die Unternehmen mindestens die Hälfte der zu erwartenden Mehreinnahmen abgeben, um die Verbraucher zu entlasten oder die erneuerbaren Energien zu fördern.
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Kammer im Endlager Morsleben droht einzustürzen
27.08.2009 -- Atomstandorte -- Morsleben
Im atomaren Endlager Morsleben drohen mehrere tausend Tonnen Salzgestein aus der Decke eines Hohlraums zu brechen. Man habe in einem großen Hohlraum des ehemaligen Salzbergwerks neue Risse entdeckt, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz am Donnerstag in Salzgitter mit.
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´Panorama´: ´Führende Wissenschaftler halten Gorleben für nicht geeignet als Endlager´
27.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Führende Wissenschaftler deutscher Universitäten haben eindeutig klargestellt, dass der Salzstock in Gorleben als Endlager für hochradioaktive Abfälle aus Kernkraftwerken nicht geeignet ist. Sie sehen langfristig die Gefahr unkalkulierbarer Katastrophen, sollte es Union und Atomwirtschaft gelingen, Gorleben als atomares Endlager durchzusetzen.
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.ausgestrahlt: ´Gorleben-Desaster muss Auswirkungen auf AKW-Laufzeiten haben´
27.08.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Atomkraftgegner fordern Stilllegung von Atomkraftwerken wegen fehlender Entsorgung
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Studie: Atom-Renaissance abgesagt
26.08.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Trotz weltweiter Ankündigungen und Pläne für den Bau neuer Atomkraftwerke steuert die Kernenergie auf einen Abwärtstrend zu. Die viel beschworene Renaissance der Atomenergie dürfte vor allem an einem ´besorgniserregenden Defizit´ an Fachpersonal, an ´ernsten Engpässen bei den Industriekapazitäten´ und einer sich abzeichnenden ´Kosteneskalation´ scheitern: Zu diesem Ergebnis kommt eine bisher unveröffentlichte Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums, die der Frankfurter Rundschau vorliegt.
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Treck: contrAtom blogged direkt vom Trecker
26.08.2009 -- Aktion / Termin --
Mit einem Blog direkt vom Trecker werden die contrAtom-Aktivisten, die sich am kommenden Wochenende mit vier Schleppern auf den Weg nach Berlin machen, berichten.
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Gabriel erklärt das Endlager Gorleben für ´tot´
26.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Umweltminister Sigmar Gabriel hat Gorleben als Standort für ein atomares Endlager definitiv ausgeschlossen. «Der Standort Gorleben ist tot für ein Endlager», sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Berlin.
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WAK Karlsruhe: Umweltministerium in Baden-Württemberg gibt grünes Licht zur Verglasung
26.08.2009 -- Atomstandorte -- Karlsruhe
Das Umweltministerium hat nach heutiger Mitteilung als Atomaufsichtsbehörde dem nuklearen Betrieb der Verglasungseinrichtung Karls­ruhe (VEK) der ehemaligen atomaren Wiederaufbereitungsanlage zugestimmt. Damit gibt es grünes Licht für die geplante Verglasung von circa 60 Kubikmetern hochradioaktiver Flüssigkeit (HAWC), die während des Betriebs der Wiederaufbereitungsanlage bis 1990 angefallen waren.
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Sondersitzung: Grüne fordern Aus für Krümmel
26.08.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die jüngste Panne im Atomkraftwerk Krümmel hat ein parlamentarisches Nachspiel. Der Umweltausschuss des Bundestags kommt heute zu einer Sondersitzung zusammen. Die Grünen-Fraktion hatte das Treffen beantragt, weil sie an der Zuverlässigkeit des Betreibers Vattenfall zweifelt.
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Urantransport aus Gronau erwartet
25.08.2009 -- Atomtransporte -- Urantransport
Aus der Anreicherungsanlage Gronau wird ein weiterer Urantransport erwartet. Das berichten Aktivisten vor Ort.
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Umfrage: Pro-Atomkurs schadet Union und FDP
25.08.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Pläne von CDU/CSU und FDP für ein Ende des Atomausstiegs in Deutschland bringen den Parteien nach einer Emnid-Umfrage bei der Bundestagswahl eher Minuspunkte ein. Das Meinungsforschungsinstitut erstellte die repräsentative Befragung im Auftrag des Netzwerkes Campact (Verden), das unter anderem Anti-Atom-Kampagnen organisiert.
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Endlager-Projekt Gorleben vor dem Ende?
25.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
2010 endet das von der ehemaligen rot-grünen Bundesregierung durchgesetzte Moratorium für die Erkundung des Salzstocks Gorleben als mögliches atomares Endlager. Doch ist fraglich, ob die Untersuchungen jemals wieder aufgenommen werden - selbst wenn nach der Bundestagswahl eine schwarz-gelbe Koalition an die Macht kommt. Zuletzt kam so viel brisantes Material auf einmal ans Licht, dass das Projekt endgültig zu scheitern droht.
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Kohl-Regierung setzte Endlager Gorleben gegen Bedenken durch
25.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die ehemalige Bundesregierung unter Kanzler Helmut Kohl (CDU) hat den Standort Gorleben als mögliches atomares Endlager offenbar gegen fachliche Bedenken durchgesetzt. Wie die «Frankfurter Rundschau» (Dienstagausgabe) unter Berufung auf interne Dokumente der zuständigen Fachbehörde berichtet, mussten Experten ihre Bewertung zur Eignung des Salzstocks in den 1980er Jahren offenbar auf Druck des Bundeskabinetts umschreiben.
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Widerstand gegen Gorleben: Bürgerinitiative plant Klage
24.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die BI Lüchow-Dannenberg will per Gericht verhindern, dass Gorleben weiter als Endlager erkundet wird. Ein Geologe zieht den Vergleich zur einsturzgefährdeten Asse.
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Gutachter: Salzstock Gorleben löchrig wie Zahn mit Karies
24.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Nach einer von der Linken im niedersächsischen Landtag in Auftrag gegebenen Studie ist der Salzstock Gorleben zur Endlagerung radioaktiven Atommülls nicht geeignet.
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AKW Krümmel: Hamburg bei Reaktorunfall bedroht - Greenpeace-Berechnungen: Flugzeugabsturz würde Katastrophe auslösen
24.08.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Bei einem schweren Reaktorunfall im Atomkraftwerk Krümmel bei Geesthacht müsste das Hamburger Stadtgebiet innerhalb von drei Stunden evakuiert werden. Neue Ausbreitungsrechnungen im Auftrag von Greenpeace belegen, dass die Hamburger Bevölkerung danach einer für sie tödlichen Dosis Radioaktivität aus dem Reaktor ausgesetzt wäre. Unmittelbar durch einen solchen schweren Reaktorunfall gefährdet wäre auch die Bevölkerung in Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Ein Super-GAU könnte durch einen Flugzeugabsturz oder einen Terroranschlag aus der Luft ausgelöst werden. Greenpeace fordert die endgültige Stilllegung des Atomkraftwerks Krümmel.
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Atommüll spaltet Frankreich
24.08.2009 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
40 Bürgermeister zeigten Interesse, ein Endlager in ihrer Gemeinde einzurichten - die Kommunen wären reich geworden. Nun sind nach Protesten alle Zusagen zurückgezogen. Frankreich weiß nicht, wohin mit seinem Atommüll.
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AKW Krümmel: Gutachterin spricht Vattenfall Kompetenz für Reaktorbetrieb ab
22.08.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Neue schwere Vorwürfe gegen Vattenfall: Nach diversen Pannen im Kraftwerk Krümmel kommt ein im Auftrag der Grünen erstelltes Gutachten zum Schluss, dass dem Energiekonzern die Fachkunde zum Betreiben einer Atomanlage fehlt. Politiker der Partei fordern die sofortige Stilllegung des Reaktors.
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Atomendlager Gorleben - Das Ende des Endlagers
22.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Tages des Atomendlagers Gorleben könnten gezählt sein: Weil Verträge auslaufen, steht Gorleben 2016 vor dem Aus - denn ohne Rechte keine weiteren Erkundungen. Die Zeit spielt für die Gegner.
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Schulausflug ins Atommüll-Endlager: Büffeln mit Schacht Konrad
21.08.2009 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Das Bundesamt für Strahlenschutz bezahlt Schulklassen, die das Endlager Schacht Konrad besichtigen. Atomgegner in der Region sind empört.
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Asse: Bergleute nicht lückenlos geschützt
21.08.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Entgegen allen Beteuerungen des langjährigen Betreibers sind die Bergleute im maroden Atomendlager Asse nicht lückenlos durch sogenannte Dosimeter vor gefährlicher radioaktiver Strahlung geschützt worden. Das hat der langjährige Strahlenschutzbeauftragte in der Asse, Ingo Müller-Lyda, gestern vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags in Hannover eingeräumt.
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IPPNW reicht ePetition zur Verbesserung des Strahlenschutzes ein
20.08.2009 -- Strahlung --
Die IPPNW hat zur Verbesserung des Strahlenschutze folgende Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht. Jeder Bundesbürger hat das Recht, diese Petition bis zum 11.09.09 als ePetition mit zu unterzeichnen.
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Gabriel sieht kaum Chancen für Krümmel-Neustart
18.08.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sieht kaum Chancen für ein Wiederanfahren des Pannenreaktors im Kernkraftwerk Krümmel. Am Rande einer SPD-Wahlkampfveranstaltung in Hamburg sagte er am Dienstag, das in Schleswig-Holstein für Atomkraft zuständige Sozialministerium müsse das Atomkraftwerk nun nach den neuen Sicherheitskriterien überprüfen.
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RWE - Richtig Wenig Erneuerbare Energien
18.08.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Mit einer ganz eigenen Version des aktuellen RWE-Image-Spots startet Greenpeace heute eine Kampagne gegen sogenanntes Greenwashing durch Atomkonzerne. Dabei nutzen Unternehmen Werbung und Marketing, um sich ein grünes Image-Mäntelchen umzuängen. Auf der Mitmach-Plattform GreenAction ruft die Umweltorganisation deshalb dazu auf, mit kreativen Mitteln die falschen Argumente von RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall als Tricksereien und Verbrauchertäuschung zu entlarven.
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Gorleben: Angriff auf die Gemeinnützigkeit der Bürgerinitiative - ´Wir werden uns wehren, juristisch und politisch´
18.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Gemeinnützigkeit der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg wird angegriffen. Das Finanzamt Lüchow unterstellt, die Besetzung des ´Schwarzbaus Gorleben” am 29.Mai gehe auf das Konto der BI. Nachdem bekannt wurde, dass unter der Etikette ´Erkundung” rund die Hälfte der 1,51 Mrd. Euro im sogenannten Erkundungsbergwerk bereits in dessen Ausbau als Atommülldeponie geflossen waren, hatte die BI zu einer Kundgebung unter dem ironischen Motto ´Die Einebnung des Schwarzbau-Endlagers im Wendland in die Wege leiten” aufgerufen.
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Atomausstieg mit Rosatom? Russen kaufen Nukem
18.08.2009 -- Atomtechnik --
Die künftige Stilllegung deutscher Kernkraftwerke könnte laut einem Zeitungsbericht künftig unter russischer Regie stattfinden. Der russische Atomkonzern Rosatom habe das deutsche Unternehmen Nukem Technologies gekauft, berichtete die ´Hannoversche Allgemeine Zeitung´.
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Lüneburg: Trecker und Sonderzug fahren zur großen Anti-Atom-Demo nach Berlin
17.08.2009 -- Aktion / Termin --
Am 05.09.2009 findet in Berlin eine bundesweite Demonstration gegen Atomenergie statt – auch Lüneburg ist mit dabei: Von hier startet ein Trecker-Treck, ein Sonderzug und im Vorfeld finden Aktionen zur Mobilisierung statt.
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Einfach mal Abschalten und sehen was passiert? - Computerprogramm simuliert den Atomausstieg
17.08.2009 -- andere/sonstige --
Einfach mal Abschalten und sehen was passiert? - Ja, das geht - JEDER kann es tun - und es wackelt auch nicht das Licht! Gibt es die Stromlücke, müssen wir davor Angst haben, kann man was dagegen tun, wofür eine Brückentechnologie und wohin wird die Brücke führen? Müssen wir heute in Kohlekraftwerke investieren und ist es gerechtfertigt sich gegen Atom und Kohle einzusetzen? Diese kleine Software verknüpft die Kernaussagen der Stromprognose 2020 des Bundesverbandes Erneuerbare Energien von Januar 2009 mit der Forderung nach Abschaltung aller Atomkraftwerke.
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´Für immer aus! Stilllegen sofort!´ - Kampagne gegen die Wiederinbetriebnahme des Schrottreaktors Brunsbuettel
16.08.2009 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Der Uraltmeiler Brunsbüttel soll Anfang 2010 nach mehr als zwei Jahren störfallbedingten Stillstandes wieder angefahren werden. Atomkraftgegner mobilisieren unter dem Motto ´Für immer Aus!´ zu Protestaktionen und einer Reaktorblockade.
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Atomaufsicht: AKW Krümmel ging trotz Sicherheitsbedenken ans Netz
15.08.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die schleswig-holsteinische Atomaufsicht hat das Atomkraftwerk Krümmel im Juni trotz Sicherheitsbedenken nach zweijähriger Betriebspause wieder anfahren lassen. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» unter Berufung auf vertrauliche Unterlagen und Gutachten.
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campact-Atomtransport rollt durch deutsche Innenstädte!
14.08.2009 -- Aktion / Termin --
Zusammen mit einem breiten Bündnis von Kooperationspartnern startet Campact in der heißen Wahlkampfphase eine bundesweite Atomtour durch 12 deutsche Städte. Zwischen dem 28. August und dem 20. September rollt der selbst gebaute ´Castor-Transport´ durch die Innenstädte von Berlin, München und 10 weiteren Städten.
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05.09./Berlin: Zug um Zug dem Atomausstieg näher...
14.08.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Am 29. August startet der Anti-Atom-Treck der Bäuerlichen Notgemeinschaft nach Berlin. Wie viele Traktoren mit Themenwagen für eine ganze Woche über Braunschweig, Salzgitter, Wolfenbüttel und Helmstedt unterwegs sein werden, bleibt eine spannende Frage. Sicher ist, dass sich Fahrradfahrer und Trecker aus dem Raum Lüneburg, Uelzen, Klein Bünsdorf und Salzgitter dem ´Treck 1´ anschließen.
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RWE steht weiter zu geplantem AKW Belene in Bulgarien
13.08.2009 -- Atomstandorte -- Belene
Der Energiekonzern RWE zielt weiter auf den Bau des Kernkraftwerks Belene in Bulgarien. Das Unternehmen stehe zu der getroffenen Vereinbarung, die RWE als Partner des Konsortiums eingegangen sei, sagte Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der Essener RWE AG, am Donnerstag in einer Telefonkonferenz für Analysten.
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Afrika offiziell zur atomwaffenfreien Zone erklärt
12.08.2009 -- Krieg/Frieden --
Afrika ist offiziell atomwaffenfreie Zone. Wie das südafrikanische Institut für Sicherheitsstudien am Mittwoch erklärte, ist ein entsprechender Vertrag in Kraft getreten, nachdem Burundi als 28. Staat seine Ratifizierungsurkunde übergeben hat. Es war gemeinsam mit mehreren anderen internationalen Einrichtungen am Zustandekommen des sogenannten Abkommens von Pelindaba beteiligt.
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Störung in nordfranzösischem Atomkraftwerk - INES 2
11.08.2009 -- Atomstandorte -- Gravelines
Im nordfranzösischen Atomkraftwerk Gravelines am Ärmelkanal hat sich eine Störung ereignet. Zu dem Zwischenfall kam es bei einem Brennstofftransport im Reaktorblock I von Gravelines, wie die französische Atomaufsichtsbehörde ASN mitteilte. Es habe weder für die Mitarbeiter noch für die Umwelt eine Gefahr bestanden.
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Krümmel: Greenpeace stellt Antrag auf Widerruf der Betriebsgenehmigung
11.08.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Greenpeace beantragt heute bei der schleswig-holsteinischen Atomaufsicht den Widerruf der Betriebsgenehmigung für das Atomkraftwerk Krümmel. Die Umweltschutzorganisation vertritt dabei Bürger, die sich durch den Betrieb des AKW Krümmel in ihrer Gesundheit und in ihren Eigentümer-Interessen gefährdet sehen.
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Starke Beben in Indischem Ozean und Japan - AKW abgeschaltet
11.08.2009 -- Atomstandorte -- Hamaoka
Starke Erdbeben haben am Dienstag den Indischen Ozean und Teile Japans erschüttert. Betreiber stoppt AKW Hamaoka nach Schnellabschaltung in zwei Reaktoren.
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Atommüll: Wird die Asse dichtgemacht? - CDU und FDP misstrauen Strahlenschützer König
11.08.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Soll das marode Atommülllager Asse ohne Öffentlichkeitsbeteiligung schnellstmöglich dichtgemacht werden? Genau diesem Verdacht versuchten gestern die Regierungsparteien CDU und FDP im Umweltausschuss des niedersächsischen Landtags nachzugehen.
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AKW Brokdorf: Ausfall einer Regelklappe in einem nuklearen Zwischenkühlkreislauf
11.08.2009 -- Atomstandorte -- Brokdorf
Im AKW Brokdorf kam es am 05.08.09 zum Ausfall einer Regelklappe in einem von vier nuklearen Zwischenkühlkreisläufen.
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Asse-Flutung - Die Zweifel wachsen - Großraum Braunschweig danach unbewohnbar?
10.08.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Am Notfallplan des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) für den Fall eines Kollapses des einsturzgefährdeten Atommülllagers Asse wachsen die Zweifel. Der Plan schließt zur Gefahrenabwehr die Flutung des Salzstocks bei Wolfenbüttel mit einer salzhaltigen Lösung nicht aus.
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Atommülllager Asse: Der Berg bewegt sich bedrohlich
10.08.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Niemand weiß genau, welche Gefahren in dem Atommülllager lauern. Die Nachbarschächte soffen schon früher ab, in Asse II droht akute Einsturzgefahr.
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Möglicherweise Transport plutoniumhaltiger Brennelemente nach Grohnde
10.08.2009 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Die Hinweise auf einen bevorstehenden Transport plutoniumhaltiger Brennelemente ins niedersächsische Atomkraftwerk Grohnde bei Hameln mehren sich.
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Atomkraftgegner kritisieren Grohnde-Festakt
10.08.2009 -- Atomstandorte -- Grohnde
Das Atomkraftwerk Grohnde an der Oberweser wird 25 Jahre alt. Der Energiekonzern Eon will den «sicheren und umweltfreundlichen Betrieb» des Kraftwerkes am Mittwoch mit einem Festakt mit Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) feiern. Das Anti-Atom-Plenum» kritisierte die Veranstaltung als ein «fragwürdiges Jubiläum».
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Gorleben: 60 Musiker überwinden Zaun zum geplanten Endlager Gorleben
08.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Unter dem Motto ´Lebenslaute´ haben heute um 11:00 Uhr 60 MusikerInnen die Zäune zum geplanten Endlagerbergwerk in Gorleben überwunden.
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Die energiepolitischen Konzepte der Parteien: Die Haltung zur Atomenergie macht den Unterschied
08.08.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Wachstum und Klimaschutz kaum voneinander zu trennen - das ist die Botschaft, die fast alle Parteien einhellig im Wahlkampf vertreten. Der entscheidende Unterschied in den Parteiprogrammen ist die Frage nach dem Atomausstieg. Die wichtigsten Vorhaben der Parteien im Bereich der Energiepolitik:
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Plutonium: Atom-Experten sollen Asse-Rätsel lösen
08.08.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das Verwirrspiel darum, wieviel Plutonium in der Asse liegt, sollen Mitarbeiter der Europäischen Atom-Kontrollbehörde Euratom beenden. Angaben, wonach mit 23 bis 26 Kilogramm doppelt soviel Plutonium in der Asse eingelagert sei wie bislang angenommen, hat das Landesumweltministerium zurückgewiesen.
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Geologe: Lager Gorleben war aus fachlicher Sicht nur zweite Wahl
07.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Salzstock Gorleben ist nach Angaben des Geologen Gerd Lüttig in den 1970er Jahren vorrangig aus politischen Gründen zur Untersuchung als mögliches Atommüllendlager ausgewählt worden.
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Gorleben: Tiefladerblockade vor dem Zwischenlager
07.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
In der letzten Nacht ist vor dem atomaren Zwischenlager in Gorleben von Atomkraftgegnern ein Tieflader blockiert worden.
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Endlager-Untersuchungsausschuss: Merkel soll Asse-Risiko gekannt haben
06.08.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Im maroden Endlager Asse liegt doppelt so viel Plutonium wie bisher angenommen. Experten warnten Merkel schon vor einer radioaktiven Verseuchung, als sie noch Umweltministerin war.
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Bulgarien: RWE scheitert mit Atomplänen
06.08.2009 -- Atomstandorte -- Belene
Bei RWE platzt wohl binnen kurzer Zeit die zweite nukleare Beteiligung im Ausland: Nach Informationen der FTD steht das umstrittene bulgarische Kernkraftprojekt Belene vor dem Aus.
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BUND-Studie: Laufzeitverlängerungen von AKW erhöhen Störfallrisiko massiv
06.08.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nach einer heute veröffentlichten Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erhöhen längere Laufzeiten für alte Atomkraftwerke deutlich das Störfallrisiko. Betroffen seien besonders die Atomkraftwerke Brunsbüttel, Isar 1, Philippsburg 1, Krümmel, Neckarwestheim, Unterweser, Biblis A und Biblis B.
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Hiroshima-Jahrestag: Abschaffung von Atomwaffen gefordert
06.08.2009 -- Krieg/Frieden --
Zum 64. Jahrestag des Atombombenabwurfs über Hiroshima hat der Bürgermeister der westjapanischen Stadt die Abschaffung aller Atomwaffen gefordert. Die Mehrheit aller Völker und Nationen befürworte dies, sagte Tadatoshi Akiba in einer Rede vor 50.000 Menschen, die sich an einem Mahnmal in Hiroshima versammelt hatten.
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Störfall-Report für Juli 2009
05.08.2009 -- Sicherheit --
Im Juli 2009 konnten 21 Störfälle, Vorkomnisse oder Abweichungen vom regulären Betrieb in Atomanlagen verzeichnet werden. Davon betreffen 17 deutsche Anlagen. Seit Jahresbeginn summieren sich die Störungen in Deutschland auf 81, davon 62 meldepflichtige.
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AKW Krümmel: Messungen am kaputten Trafo geplant
05.08.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Nach der Schnellabschaltung des Atomkraftwerks Krümmel Anfang Juli will Betreiber Vattenfall Europe in der kommenden Woche mit Untersuchungen des defekten Transformators beginnen. Das Untersuchungsprogramm sei bereits dem für Atomaufsicht zuständigen schleswig-holsteinischen Sozialministerium vorgestellt worden, sagte Unternehmenssprecherin Barbara Meyer-Bukow am Mittwoch auf ddp-Anfrage in Hamburg.
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Özdemir kündigt Proteste gegen längere Laufzeiten für AKW an
05.08.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir kündigt Proteste an, sollten CDU und CSU nach der Bundestagswahl die Laufzeiten alter Atomkraftwerke (AKW) verlängern. «Wenn die Union die Anti-Atom-Bewegung unbedingt mobilisieren will, wir werden da sein», sagte Özdemir dem Bonner «General-Anzeiger» (Donnerstagausgabe) laut Vorabbericht.
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Denkwürdiger Jahrestag: Flaute bei der Atomkraft - Seit zwei Jahren kein neues AKW
05.08.2009 -- Atomstandorte -- Cernavoda
Seit am 7.8.2007 Rumänien sein Atomkraftwerk Cernavoda 2 ans Stromnetz angeschlossen hat, wurde weltweit kein neues AKW mehr in Betrieb genommen. Eine seit Ende der 1960er Jahre nicht erlebte Flaute. Mit den jetzt in Bau befindlichen AKW werden nicht einmal die altershalber ausfallenden Kernkraftwerke ersetzt.
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Merkel wusste seit 1996 von Atommüll-Risiken der Asse - Greenpeace fordert Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestages
05.08.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war schon vor 13 Jahren über eine mögliche radioaktive Verseuchung des Trinkwassers durch das Atommüllager Asse II informiert. Dies geht aus einem Greenpeace vorliegenden Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) an das Bundesumweltministerium aus dem Jahr 1996 hervor.
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Zweifelhaftes Jubiläum: 25 Jahre AKW Grohnde - Wulff und E-on feiern 210 Pannen!
05.08.2009 -- Atomstandorte -- Grohnde
Ein zweifelhaftes Jubiläum wollen der Atomkonzern E-On und der niedersächsische Ministerpräsident am 12. August feiern: 25 Jahre AKW Grohnde. Dabei ereigneten sich in dem Reaktor seit der Inbetriebnahme am 31. August 1984 210 Pannen.
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Parlamentarische Sondersitzung wegen Störfall in Atommeiler Krümmel
04.08.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Störfall im Atomkraftwerk Krümmel hat ein parlamentarisches Nachspiel. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa soll der Umweltausschuss des Bundestags am 26. August zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Bundestagspräsident Norbert Lammert genehmigte die Sitzung am Dienstag. Das Treffen hat die Grünen-Fraktion beantragt, da sie an der Zuverlässigkeit des schwedischen Betreibers Vattenfall zweifelt. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hält das Aus für den Reaktor für denkbar.
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Kampagnen-Start ist in Hamburg: Protest-Castor rollt mitten in die City
03.08.2009 -- Aktion / Termin --
Es wird der größte Anti-Atom-Protest seit Jahrzehnten: Die Bauern aus dem Wendland bereiten eine Neuauflage ihres legendären Trecker-Konvois vor, um in Berlin gegen den drohenden Wiedereinstieg in die Atomenergie zu kämpfen. Am 5. September findet in Berlin die Riesen-Demo ´Mal richtig abschalten´ statt.
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AKW Emsland: Atommeiler ist wieder am Netz
03.08.2009 -- Atomstandorte -- Lingen
´Zehn Tage nach der Schnellabschaltung wegen eines Störfalls ist das Atomkraftwerk Emsland in Lingen am Montag [03.08.09] wieder ans Netz gegangen´, meldet am 03.08.09 um 17:27 Uhr die Nachrichtenagentur AP unter der Schlagzeile ´AKW in Lingen wieder am Netz´.
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´A- Moll statt A-Müll´ - Musikalische Provokation in Gorleben geplant
03.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Mit klassischer Musik will die bundesweite Aktionsgruppe ´Lebenslaute´ am kommenden Sonntag in Gorleben gegen die Atomenergie demonstrieren: Ein Konzert hinter den Zäunen, die das Gelände des geplanten Atommüll-Endlagers von der Öffentlichkeit abschotten. Klassische Chor- und Orchestermusik soll dort am Sonntag, den 9. August unter dem Motto ´A-Moll statt A-Müll´ erklingen.
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Gorleben soll nach 2010 weiter erkundet werden
02.08.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Das Umweltministerium räumt eine Falschinformation ein: In der Regierung gab es entgegen einer anders lautenden Mitteilung des Ministeriums keine Einigkeit über die Fortsetzung des Gorleben-Erkundungsstopps. Die Regierung geht im Gegenteil davon aus, dass die Gorleben-Erkundung fortgesetzt wird.
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.ausgestrahlt: ´Auch CDU-Anhänger sollten mit uns gegen Atomkraft demonstrieren´ - Einladung zu Anti-Atom-Demonstration am 5.9. in Berlin
30.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Zu den atomkritischen Äußerungen des scheidenden Präsidenten des Umweltbundesamtes und CDU-Mitglieds Andreas Troge in der heutigen Ausgabe der ´Zeit´ erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: ´Wenn einer der renommiertesten Umweltschützer aus den Reihen der CDU sich für den Atomausstieg ausspricht und seine Partei wegen ihrer Pro-Atom-Position deutlich kritisiert, dann spricht er damit vielen Anhängern der Union aus der Seele.´
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Münster: Massive Kritik an Atomindustrie und Bundesregierung - ´Probleme der Atomkraft sind ungelöst´
29.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Am Rande einer Kundgebung vor der Bezirksregierung Münster kritisierten am Mittwoch, 29. Juli, Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen und die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Münster massiv die Atomindustrie und die Bundesregierung.
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Deutschland, ein Sommermärchen - BI Lüchow-Dannenberg auf Bus-Tour
29.07.2009 -- Aktion / Termin --
Irgendwann in diesem Juli, irgendein Marktplatz, irgendwo in Deutschland. Von Ferne kündet ein wummernder Diesel, dass hier gleich Großes geschehen wird. Und dann biegt er aus irgendeiner engen Gasse auf den historischen Platz ein - Stern voraus: der große Bus mit den Atomphysikern, Managern, Ingenieuren und Arbeitern, deren Aufgabe es ist, zu prüfen, ob dieser hübsche Platz nicht eignungshöffig ist.
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Umweltbundesamt-Chef warnt vor längeren Meiler-Laufzeiten
29.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der scheidende Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, spricht sich gegen längere Laufzeiten von Kernkraftwerken aus. Er warne davor, ´ausgerechnet die Laufzeit der älteren Reaktoren zu verlängern´, sagte Troge in der ZEIT. Er sei dafür, die Kernkraftwerke mit ´den häufigsten Störungen so bald wie möglich stillzulegen´, das seien die älteren.
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Energieexpertin: Atomkraft bremst Ausbau Erneuerbarer Energien
28.07.2009 -- Energiewende -- Ökostrom
Die von Union und FDP geplante Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke könnte nach Ansicht von Experten dem Ausbau der Erneuerbaren Energien schaden.
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Überregionale Anti-Atom-Konferenz in Köln: ´Weiterbetrieb von Atomanlagen unverantwortlich´
25.07.2009 -- Aktion / Termin --
Rund 45 Delegierte aus zahlreichen nordrhein-westfälischen und bundesweiten Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbänden haben sich am Samstag, 25. Juli, in Köln zu einer überregionalen Konferenz getroffen. Angesichts der jüngsten Störfallserie in deutschen Atomanlagen sehen sich die Initiativen in ihrer Forderung nach einem sofortigen Atomausstieg bestätigt.
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Krümmel: Trotz Metallspänen im Reaktor erlaubten Behörden den Betrieb
25.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Das Kernkraftwerk Krümmel ist Mitte Juni nach zweijährigen Reparaturarbeiten wieder angefahren worden, ohne dass ein von der Atomaufsicht gefordertes ´Konzept zur Vermeidung des Eintrags von Fremdkörpern´ in den Reaktordruckbehälter vollständig umgesetzt war.
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Asse-II: Gedächtnislücke bei Siemens
25.07.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Bei Siemens kann sich heute keiner mehr erinnern. Keiner weiß mehr, was tatsächlich geschah in den späten sechziger Jahren. Ob wirklich 25 Fässer mit hochaktivem Atommüll des Konzerns im Salzstock Asse verschwanden, wie es ein Schriftwechsel von 1966 nahelegt.
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Inbetriebnahme von Endlager Konrad könnte sich verzögern
25.07.2009 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Die Inbetriebnahme des geplanten Atommüllendlagers Schacht Konrad in Salzgitter könnte sich verzögern. Grund ist ein neues Vergabeverfahren für einen Teil der Schachtbauarbeiten, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Freitag auf seiner Internetseite mitteilte.
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Defekt im Atomkraftwerk Philippsburg
24.07.2009 -- Atomstandorte -- Philippsburg
Zwei Reaktorabschaltungen an einem Tag: Nach dem AKW Emsland ist auch ein Block des Kernkraftwerks Philippsburg vom Netz gegangen. In beiden Fällen bestand keine Gefahr.
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Nach Krümmel folgt Emsland - Schnellabschaltung in Atomkraftwerk wegen Trafodefekt
24.07.2009 -- Atomstandorte -- Lingen
Heute Nacht wurde nach einem Defekt in einem Transformator das Atomkraftwerk Emsland bei Lingen notabgeschaltet. Es folgt damit dem AKW Krümmel, welches ebenfalls nach Trafoproblemen am 04. Juli vom Netz ging.
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AKW Emsland: Schnellabschaltung nach Defekt an Trafo
24.07.2009 -- Atomstandorte -- Lingen
In den frühen Morgenstunden gegen 3 Uhr wurde das Atomkraftwerk Emsland durch Auslösung einer Überwachungseinrichtung am Stufenschalter eines Maschinentrafos vom Netz getrennt.
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Minister Boetticher gibt Regierungserklärung zu Krümmel ab
23.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Sozialminister Dr. Christian von Boetticher hat im Landtag eine Regierungserklärung zur Atompolitik abgegeben. Anlass waren die neuesten Pannen im Kernkraftwerk Krümmel in den vergangenen Wochen. Dabei erläuterte der Minister dem Parlament die Ereignisse von Anfang Juli sowie die sich daraus ergebenden Fragestellungen, an denen teilweise noch gearbeitet werde.
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Neue Hinweise auf hochradioaktiven Müll in der Asse
23.07.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Nach Recherchen des ARD-Magazins MONITOR (heute um 21.45 Uhr im Ersten) gibt es neue Hinweise darauf, dass hochradioaktiver Abfall in das Atommüll-Lager Asse II eingelagert worden ist, obwohl das Lager nur für schwach- und mittelradioaktiven Abfall vorgesehen und genehmigt worden war.
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AKW Krümmel: Von Boetticher muss durchgreifen - Greenpeace fordert, Vattenfall die Betriebsgenehmigung zu entziehen
23.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
In einem Offenen Brief fordert Greenpeace den Minister und neuen Chef der Atomaufsicht in Schleswig-Holstein, Christian von Boetticher (CDU), auf, Vattenfall die Betriebsgenehmigung für den Pannenreaktor Krümmel zu entziehen. Laut der Tagesordnung des Kieler Landtags will die CDU heute nach der Abstimmung über die Vertrauensfrage eine Regierungserklärung zur Wiederinbetriebnahme von Krümmel abgeben. Von Boettichers Vorgängerin, Gitta Trauernicht (SPD), wollte Vattenfall kurz vor ihrer Entlassung die Betriebsgenehmigung für Krümmel entziehen.
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Wie sicher ist das AKW Isar 1? - Grünes Gutachten untersucht Sicherheitsprobleme bei Bayerns ältestem Atomreaktor
22.07.2009 -- Atomstandorte -- Isar
Der erneute Zwischenfall am Atomkraftwerk Krümmel hat gezeigt, wie anfällig gerade die alten Atomanlagen in Deutschland für technisches Versagen sind. Auch in Bayern steht mit Isar 1 ein Reaktor, der aus derselben Baulinie stammt wie der Skandalmeiler in Krümmel: Das niederbayerische AKW ist der zweitälteste noch in Betrieb befindliche Siedewasserreaktor Deutschlands und geriet seit seiner Inbetriebnahme 1977 immer wieder wegen technischer Probleme in die Schlagzeilen.
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Gabriel entfacht Streit um Salzstock Gorleben
22.07.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat den Regierungsstreit über das künftige Endlager für Atommüll aus Kernkraftwerken und den umstrittenen Salzstock Gorleben neu belebt.
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Lobbycontrol: Atomkraft und PR-Arbeit
22.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
LobbyControl informiert mit einem lesenswerten Blogeintrag über die PR-Methoden der Atomlobby. Im Werkzeugkasten der Atom-Propagandisten finden sich demnach schöngefärbte Wikipedia-Artikel und atomgeile Leserbriefe ebenso wie eingefilzte Politiker.
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Krümmel unter CDU-Kontrolle
21.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die SPD-Minister in Kiel müssen gehen, mit Folgen für das Atomkraftwerk: Künftig soll CDU-Minister von Boetticher die Aufsicht übernehmen - zum Ärger der Grünen
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SPD-Initiative macht Atomkraft zum Wahlkampfthema
20.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Eine SPD-Wählerinitiative mit Wissenschaftlern, Künstlern, Naturschützern und Fachjournalisten an der Spitze macht die Atomkraft zum Wahlkampfthema. ´Neue Energie! Atomkraft - nein danke!´, heißt es in dem Aufruf, der am Montag in Berlin vorgestellt wurde.
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E.On will weg vom Pannenpartner Vattenfall
20.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die Fehler von Vattenfall-Chef Lars Josefsson bei den Ausfällen im Atommeiler Krümmel nutzt E.On-Chef Wulf Bernotat geschickt für eigene Interessen. In der schwedischen Heimat wurde Vattenfall bereits entmachtet, die Deutschen profitieren.
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Cuxhaven: Künftig Umschlaghafen für plutonium-haltige MOX-Brennelemente?
19.07.2009 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Cuxhaven könnte künftig zum Umschlaghafen für plutonium-haltige MOX-Brennelemente für Atomkraftwerke werden: Am Donnerstag, den 16.07.09, erprobten in Cuxhaven Mitarbeiter von Cuxport die Be- und Entladung des britischen Frachters für Atomtransporte ´Atlantic Osprey´ (IMO-Nr. 8602414, MMSI: 235415000, Rufzeichen VSQQ4), eine ehemalige Ro/Ro-Fähre für Fahrzeugtransporte, am Liegeplatz 1 des Europakais.
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Aktuelle Marktübersicht - Billiger Atomstrom ist Legende
19.07.2009 -- andere/sonstige --
Eine aktuelle Marktübersicht der Deutschen Umwelthilfe zeigt: Anbieter mit viel Atomstrom im Mix sind im Schnitt teurer als die Öko-Konkurrenz.
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Mehrheit der Bundesbürger hat wenig Vertrauen in Atomkraft
18.07.2009 -- Sicherheit --
Die Mehrheit der Bundesbürger hat einer Umfrage zufolge nur wenig oder gar kein Vertrauen in die Sicherheit von Atomkraftwerken. So erklärten 40 Prozent, geringes Vertrauen in die Atomenergie zu haben.
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Verglasung der Karlsruher Atomsuppe verzögert sich
18.07.2009 -- Atomstandorte -- Karlsruhe
Die Verglasung der hochradioaktiven Atomsuppe in Karlsruhe verzögert sich erneut. Wie das baden- württembergische Umweltministerium am Freitag in Stuttgart mitteilte, verlangen Gutachter noch weitere Detail-Nachweise zur Sicherheit im Fall eines Flugzeugabsturzes. Erst wenn diese da seien, könne die Verglasung beginnen.
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Greenpeace: Sicher ist nichts - Atomkraft am allerwenigsten
16.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Atomkraft beschert uns negative Nachrichten am laufenden Band. Ein kleiner Lichtblick: Der hessische Atommeiler Biblis B darf zunächst nicht wieder ans Netz. Gleichzeitig sickern mehr und mehr Informationen zum Störfall im AKW Krümmel durch. Der Zwischenfall vor zwei Wochen legte im nicht weit entfernten Gorleben die Technik des als Atomendlager vorgesehenen Salzstocks lahm.
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Atomtransport über Cuxhaven? Polizei übt in Cuxhaven den Ernstfall
16.07.2009 -- Atomtransporte -- andere/sonstige
Im Cuxhavener Hafen haben Polizei und Feuerwehr das Umgehen mit Atomtransporten geprobt. Szenario der Übung war nach Angaben des niedersächsischen Umweltministeriums das Verschiffen von Brennelementen aus Großbritannien nach Deutschland und der Weitertransport zu einem Kernkraftwerk. Nach Informationen von Radio Bremen waren bis zu 200 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt.
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Bundesamt für Strahlenschutz: Weiter keine Erklärung für Leukämiefälle rund um Atomkraftwerke
15.07.2009 -- Elbmarsch/Leukämie --
Das Bundesamt für Strahlenschutz rätselt weiter um die Häufung von Krebserkrankungen bei Kindern aus der Nähe von Atomkraftwerken. Laut der KiKK-Studie ist die Zahl der Leukämiefälle im Fünf-Kilometer-Umkreis der 16 deutschen Atomkraftwerke doppelt so hoch wie statistisch zu erwarten wäre, eine schlüssige Erklärung fehlt den Experten jedoch.
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AKW-Kühlkreislauf: Verstopfung stoppt Biblis B
15.07.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Wegen ungelöster Probleme im AKW-Kühlkreislauf muss RWE seinen Altreaktor nachrüsten. Minister Gabriel hatte zuvor vor der Inbetriebnahme gewarnt.
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Unglaubliche Zustände in Atomendlagern
15.07.2009 -- Unfälle/Störfälle --
Asse säuft ab und neue strahlende Laugensümpfe wurden gefunden, Notabschaltung von Krümmel führte zum Blackout in Gorleben
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Erneut radioaktive Lauge in Asse aufgetaucht
15.07.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Wie das Bundesamt für Strahlenschutz mitteilte, sind im Atommülllager Asse erneut radioaktive Salzlaugen aufgetaucht. Allerdings seien die radioaktiven Werte nicht gefährlich für die Umgebung oder das Personal.
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Pannenzeit ist Wechselzeit - Vattenfall verliert Stromkunden
14.07.2009 -- Energiewende -- Ökostrom
Nur in zwei Prozent der deutschen Haushalte ist der Strom Öko. Nun verliert Vattenfall wegen der AKW-Störfälle Kunden.
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Tausende Kündigungen bei Vattenfall wegen Krümmel
14.07.2009 -- Energiewende -- Ökostrom
Der Störfall im Atomkraftwerk Krümmel hat bei Kunden des Energiekonzerns Vattenfall offenbar eine Kündigungswelle ausgelöst. Mehrere tausend Verbraucher wechselten seit dem Zwischenfall Anfang Juli zu konzernunabhängigen Ökostromanbietern, berichtet das ´Hamburger Abendblatt´.
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BI zum Parteienstreit um die Atomkraft: ´Die außerparlamentarische Kraft entscheidet´
13.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Parteienstreit um die weitere Nutzung der Atomenergie ist voll entbrannt. Eine ´Richtungswahl”, apostrophieren grüne und sozialdemokratische Spitzenpolitiker, stünde am 27. September bevor. Doch es gibt Widerspruch: ´Das Thema Atomausstieg war noch nie wahlentscheidend”, betont Wolfgang Ehmke, Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).
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Protest auf der Elbe: Mit Booten gegen Krümmel - ein Stein für jeden Leukämiefall
12.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
19 Steine versenkten heute Nachmittag Anti-Atomaktivisten von Booten aus im Kühlwassereinlauf des Atomkraftwerk Krümmel an der Elbe. Ihre Forderung ist die sofortige Stilllegung des ´Leukämiereaktors”.
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Drei Viertel der Deutschen für das Aus älterer AKW
11.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Krümmel und kein Ende. Oder doch? Eine Woche nach der Panne in dem norddeutschen AKW haben die Parteien die Atomkraft als Wahlkampfthema entdeckt. Eine Umfrage zeigt, wie die Wähler ticken: Fast drei Viertel der Deutschen sind dafür, ältere Atomkraftwerke sofort abzuschalten.
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Bürgerdialog in Krümmel: Vattenfall in der Defensive - ´wir haben eine Bringschuld´
11.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Keine klaren Antworten fand Vattenfall-Mitarbeiter Ernst Michael Züfle, Geschäftsführer von Vattenfall Europe Nuclear Energy auf die vielen Fragen zu den Pannen im AKW Krümmel in den letzten Wochen, die im Rahmen des ´Bürgerdialoges´im Infozentrum Krümmel gestellt wurden. ´Informationen aus erster Hand´ sollte es geben.
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Gabriel: Atommülllager Asse kostet vier Mrd. Euro
10.07.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das Atommülllager Asse könnte dem Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel veranschlagt für die Sanierung bis zu vier Mrd. Euro und erhebt schwere Vorwürfe gegen die Atomwirtschaft. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat kein gutes Wort für die Atomwirtschaft übrig.
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Erneuerbare Energien auf Vormarsch: Strommarkt läuft trotz Krümmel
10.07.2009 -- Energiewende -- Ökostrom
Die Strommärkte zeigen sich vom Ausfall des Atomkraftwerks Krümmel ungerührt. Zwar wirbelt der Störfall vom vergangenen Wochenende die Politik noch immer durcheinander - erst gestern meldete sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einer Krümmel stützenden Botschaft zu Wort, während Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) Krümmel nie wieder ans Netz lassen will. Aber die Preise an der Leipziger Strombörse EEX haben auf das Ereignis nicht erkennbar reagiert.
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Umfrage: Bundesbürger bewerten Atomkraft als Innovationsbremse
10.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Zwischenfall im Kernkraftwerk Krümmel nährt die Skepsis der Bundesbürger mit Blick auf die Atomkraft: 54 Prozent der Befragten halten diese Art der Energiegewinnung technisch für unsicher und glauben, die weitere Nutzung behindere die Entwicklung alternativer Energien.
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Die 7 Wahrheiten über Atomkraft
09.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
In der Bild-Zeitung und auf bild.de findet sich heute ein Artikel mit dem Titel ´Die 7 Wahrheiten über unsere Energie´. Der Autor Oliver Santen, Ressortleiter für Politik und Wirtschaft, meint mit ´unsere Energie´ freilich die Atomenergie und mit der Wahrheit scheint er es auch nicht so genau zu nehmen. Doch schauen wir uns die angeblichen Wahrheiten doch mal etwas genauer an:
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´Tschüss Vattenfall! Krümmel stilllegen!´ - Anti-Atom Protestaktion am Vattenfall Kundenzentrum in der Hamburger Mönckebergstraße
09.07.2009 -- Aktion / Termin --
´Atomausstieg jetzt” fordern Aktivisten der norddeutschen Anti-Atominitiative ´contrAtom” an der Fassade des Vattenfall Kundezentrums in der Hamburger Mönckebergstraße. Drei Kletterer hatten sich mit einer großen Anti-Atomsonne an dem Gebäude abgeseilt.
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Schwedische Atomaufsicht greift durch: Vattenfall-AKW muss an die Leine
09.07.2009 -- Sicherheit --
Die schwedische Atomaufsicht stellt das Vattenfall-Kraftwerk Ringhals unter besondere Kontrolle. Grund ist die mangelhafte Sicherheitskultur des Betreibers.
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Regierung misstraut alten Reaktoren
08.07.2009 -- Sicherheit --
Acht der 17 Atomkraftwerke in Deutschland haben technische Mängel - vor allem bemängeln Experten den fehlenden Schutz vor Flugzeugabstürzen und Erdbeben. Atomkraftwerke; ddpGrossbild
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BUND: Krümmel kein Einzelfall - Schwachstellen und Mängel in vielen deutschen Atomkraftwerken
08.07.2009 -- Sicherheit --
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat sich im Atomstreit nach der erneuten Panne im AKW Krümmel gegen jede weitere Verzögerung beim Atomausstieg ausgesprochen. Auf der Tagesordnung müsse die sofortige Stilllegung der acht ältesten und gefährlichsten Atomkraftwerke stehen. Möglich sei dies nach Paragraph 17 des Atomgesetzes durch Widerruf der Betriebsgenehmigung seitens der zuständigen Behörden.
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Regierung räumt technische Defizite älterer Kernkraftwerke ein
08.07.2009 -- Sicherheit --
Die Bundesregierung hat die technische Rückständigkeit von Atomkraftwerken älterer Bauart wie Krümmel oder Biblis eingeräumt. «Die neueren Siedewasserreaktoren sowie die Druckwasserreaktoren der dritten oder vierten Generation haben grundsätzlich bessere Sicherheitseigenschaften», heißt es in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen, wie die «Berliner Zeitung» (Mittwochausgabe) berichtet.
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Nach den Krümmel-Pannen: CDU will noch 20 Jahre Atomkraft
07.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Krümmel als ´Kraftwerk mit Zukunft´, Dauerpannen als ´Einzelfall´: Die Union reagiert offensiv auf den Anti-Atom-Wahlkampf der SPD.
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England: Ines-Stufe-2-Ereignis bei Brennstoffwechsel in Dungeness-B1
07.07.2009 -- Atomstandorte -- Dungeness
Ein Zwischenfall bei Brennstoffwechselarbeiten im Kernkraftwerksblock Dungeness-B1 (525 MW, AGR) der British Energy ist provisorisch als «Zwischenfall» der Stufe 2 auf der internationalen nuklearen Ereignisskala (Ines) eingestuft worden, denn eine unzweckmässige Massnahme der Betriebsmannschaft hat die gestaffelte Sicherheitsvorsorge gegen einen Kritikalitätsunfall geschwächt.
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Vattenfall muss neue Panne in Krümmel-Sicherheitstechnik einräumen
07.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die Liste der Sicherheitspannen am Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg wird immer länger: Am Dienstag musste Betreiber Vattenfall einräumen, dass eine behördlich vorgeschriebene Überwachungseinrichtung am betroffenen Maschinentransformator nicht installiert war. Ein Kurzschluss an genau dieser Anlage war es, der am Samstag zur Notabschaltung von Krümmel geführt hatte. Als erste Konsequenz räumte der Kraftwerksleiter seinen Stuhl. Vattenfall-Vorstandsvorsitzender Tuomo Hatakka machte den Unfall zur Chefsache.
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Gabriel startet einen Anti-Atom-Wahlkampf
07.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Nach der neuerlichen Panne im Atomkraftwerk Krümmel wird der Streit über die Nutzung der Kernenergie zum Wahlkampfthema. Umweltminister Sigmar Gabriel kündigte an, die Bundestagswahl zur Abstimmung über die Atompolitik zu machen. Der SPD-Politiker beschuldigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), die Interessen der Atomlobby zu vertreten.
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Krümmel: Lizenzentzug! - .ausgestrahlt startet zweite Mailing-Aktion an Trauernicht
06.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
An. Aus. An. Wieder aus. Der erste Versuch von Vattenfall, das Pannen-AKW Krümmel Mitte Juni 2009 nach zweijähriger Reparaturpause wieder in Betrieb zu nehmen, ging gründlich schief. In zweieinhalb Wochen kam es zu drei Störfällen. Seit der Notabschaltung am 4. Juli 2009 liegt der Reaktor wieder still. Mit einer Mailingaktion will .ausgestrahlt jetzt Druck machen.
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Störfall Krümmel: Reaktor hat fast gebrannt
06.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Energieversorger Vattenfall sucht noch nach den Ursachen für den Störfall in Krümmel - räumt aber ein, dass der Reaktor knapp an einem Brand vorbeigeschrammt ist.
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Protestaktion in Kiel: Vattenfall die Lizenz entziehen!
06.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Atomkraftgegner_innen haben heute in Kiel vor dem Sozialministerium, der zuständigen Atomaufsichtsbehörde, gefordert, dem AKW-Betreiber Vattenfall sofort die Betriebslizenz für Atomkraftwerke zu entziehen und den Reaktor endgültig still zu legen. Mit Transparenten, Klettereraktionen, Jonglage und einem qualmenden Modell-AKW verliehen sie ihren Forderungen Ausdruck.
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Panne in Krümmel: Hamburg knapp am Strom-Kollaps vorbei
06.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Betreiber Vattenfall immer stärker unter Druck. Umweltminister Gabriel hat große Zweifel an der Sicherheit deutscher Kernkraftwerke: ´Störfall ist der Normalfall.´
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Wieder Störfall im Atomkraftwerk - Vattenfall kriegt Krümmel nicht in Griff
05.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Atomreaktor an der Elbe muss wegen einer Panne im Trafo schon wieder vom Netz. In Hamburg fielen Ampeln und Wasserpumpen aus. Betreiber Vattenfall gerät unter Druck.
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AKW Krümmel stilllegen- Vattenfall die rote Karte zeigen
05.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Erneute Protestaktion vor dem Atomkraftwerk Krümmel - Aktivisten fordern: ´Lizenz entziehen - Krümmel stilllegen!´
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BI geht on tour - Premierenprogramm zum Abschied am geplanten Endlager Gorleben
05.07.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Es geht los: am Sonntag um 11 Uhr startet der Info-Bus der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) zu seiner Rundreise quer durch die Republik.
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´Es reicht! AKWs stilllegen!´ - Protestaktion heute um 13.00 Uhr vor dem AKW Krümmel
05.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Wegen des erneuten Störfalls, einer Reaktorschnellabschaltung, werden Atomkraftgegner heute um 13.00 Uhr vor dem AKW Krümmel demonstrieren: ´Vattenfall die Lizenz entziehen!´ lautet die Forderung.
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AKW Brunsbüttel erst 2010 wieder am Netz
04.07.2009 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Das Atomkraftwerk Brunsbüttel wird erst nächstes Jahr wieder ans Netz gehen. Das teilte der Geschäftsführer der Vattenfall Europe Energy (VENE), Ernst Michael Züfle, beim 23. Klönschnack am Deich mit.
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Störfall in Krümmel - Atomkraftgegner fordern: ´Stilllegen sofort!´
04.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Eine Reaktorschnellabschaltung hat heute mittag das AKW Krümmel abgeschaltet. Atomkraftgegner fordern: ´Vattenfall die Lizenz entziehen! Atomkraftwerk stilllegen!´
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AKW Brunsbüttel + Krümmel: Chronik der Pannen in den beiden Vattenfall-Atommeilern
04.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Vom NDR ist eine Chronologie der Pannen in den AKW Brunsbüttel und Krümmel des Atomenergie-Konzerns Vattenfall Europe seit dem 28.06.07 bis zur Gegenwart im Internet zusammengestellt worden:
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Gorleben: Brisante Akten unter Verschluss
03.07.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die niedersächsische Staatskanzlei weigert sich, offenbar brisante Akten zum umstrittene Atomendlager-Projekt Gorleben zu veröffentlichen. Die Unterlagen könnten Auskunft darüber geben, wie im Jahr 1977 der Standort für das damals geplante ´nukleare Entsorgungszentrum´ ausgesucht wurde - rein nach fachlichen Kriterien oder ´politisch´.
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AKW Krümmel: Tor zu - Atomkraftgegner mauern Zufahrt zu
03.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Mit einer Steinmauer und zwei Tripods blockieren Atomkraftgegner seit einer halben Stunde ein Zufahrtstor zum AKW Krümmel.
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Atommüll-Lager Asse: Notfallplan gegen 500 Kubikmeter Lauge
03.07.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Seit Donnerstag gilt Atomrecht im Pannenbergwerk Asse. Und im AKW Krümmel gab es einen neuen Störfall.
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Das Protokoll des Krümmel-Störfalls
03.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Mitarbeiter hatte ein Trafoventil falsch eingestellt. Für den Betreiber Vattenfall ist das ´alles andere als brisant´.
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Bayern geben Atomkraft keine Zukunft
02.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Mehrheit der Bayern sieht in der Atomkraft keine Zukunftsenergie. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die Umweltminister Markus Söder (CSU) und Werner Süßlin vom Allensbacher Institut für Demoskopie am Donnerstag in München vorgestellt haben.
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Bundesamt für Strahlenschutz setzt neue Strahlenschutzordnung für Asse in Kraft
02.07.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die atomrechtlichen Rahmenbedingungen für den sicheren Betrieb der Asse bis zur Stilllegung erarbeitet, wesentliche Änderungen im Betriebsablauf vorgenommen und damit grundlegende Anforderungen des Strahlenschutzes umgesetzt. Dies war nötig, da der Zustand der Anlage nicht den Maßgaben des Atomgesetzes und der Strahlenschutzverordnung entsprach. ´Mit diesem Schritt werden wesentliche Defizite, die wesentliche Ursache für den Betreiberwechsel waren, behoben,´ sagte der Präsident des BfS, Wolfram König, am Donnerstag in Salzgitter.
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Deutsche Umwelthilfe: Verstopfung im Reaktorsumpf - seit 10 Jahren keine Lösung
02.07.2009 -- Sicherheit --
Zerstörtes Dichtungs- und Dämmmaterial kann nach einem Leck im Kühlkreislauf von Atomkraftwerken dazu führen, dass der Reaktorkern nicht mehr ausreichend gekühlt wird. Für das Sicherheitsproblem, das die brisantesten Atomunfälle überhaupt betrifft, suchen Reaktorexperten im In- und Ausland seit mehr als einer Dekade vergeblich nach einer Lösung.
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Berlin: ´50 Jahre Atomforum - Kein Grund zu Feiern´ - Protestkundgebung
01.07.2009 -- Aktion / Termin --
In Berlin protestierten heute an die 100 Atomkraftgegner nahe des ´E-Werkes´, in dem das Deutsche Atomforum e.V. seinen 50. Geburtstag feierte.
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AKW Krümmel wegen technischer Probleme vom Netz genommen
01.07.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Das Atomkraftwerk Krümmel ist nur eine Woche nach seiner Wiederinbetriebnahme vom Netz genommen worden. Aufgrund von technischen Problemen wurde die Leistung des Reaktors heruntergefahren. Laut dem Betreiber Vattenfall war der Nuklearbereich nicht jedoch betroffen.
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´Wrack ab!´ - Die neue Kampagne der Elektrizitätswerke Schönau
01.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Atomkraft ist wieder im Gespräch: Als Klimaretter, als Preisgarant - sogar als Bioenergie. Mit derartigen Argumenten wirbt die Atomindustrie für ein ´Comeback der Atomenergie´ und setzt alles daran, dass eine neue Bundesregierung den Atomausstieg rückgängig macht. Dies wollen die Elektrizitätswerke Schönau verhindern: Daher haben sie die Kampagne ´Wrack ab!´ gestartet. Was soll abgewrackt werden? Natürlich die Atomkraftwerke!
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Ökostrombranche warnt vor Jobverlusten durch längere Atomlaufzeiten
01.07.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Ökostrombranche warnt vor Arbeitsplatzverlusten wegen der möglichen Abkehr vom Atomausstieg nach der Bundestagswahl. Zehntausende Jobs seien in Gefahr, erklärten die Deutsche Umwelthilfe und die Erneuerbare-Energien-Branche am Mittwoch in einem gemeinsamen Appell an die Politik.
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50 Jahre Atomforum - 5700 Pannen in Atomanlagen / Greenpeace veröffentlicht Chronik der ´meldepflichtigen Ereignisse´
01.07.2009 -- Sicherheit --
Rund 5700 als ´meldepflichtige Ereignisse´ bezeichnete Unregelmäßigkeiten in Atomkraftwerken sind nach Greenpeace-Recherchen die Pannenbilanz aus 50 Jahren Atomkraft in Deutschland. Auslöser der Störungen im AKW-Betrieb waren unter anderem Kühlwasserleckagen und Löcher im Druckwasserbehälter, beschädigte Rohrleitungen und Ventile, totaler Stromausfall und Feuer sowie eine Wasserstoffexplosion nahe des Reaktordruckbehälters.
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Schacht Konrad: Bombenfund bei Atommülllager
30.06.2009 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Das künftige Endlager für Atommüll ´Schacht Konrad” ist vor seiner Inbetriebnahme nach Blindgängern und Munition abgesucht worden, und jetzt wurde in drei Metern Tiefe eine 2 Kilo schwere Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und geborgen worden, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) jetzt auf seiner Website bestätigt hat.
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DUH-Pressekonferenz: ´Zeitbombe im Reaktorkeller´ - ungelöstes Sicherheitsproblem in AKW
30.06.2009 -- Aktion / Termin --
Das Umweltmagazin zeo2 und die Deutsche Umwelthilfe enthüllen ein ebenso brisantes wie ungelöstes Sicherheitsproblem in deutschen Atomkraftwerken
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50 Jahre Filz zwischen Atomlobby und Politik - Protestkundgebung gegen das Deutsche Atomforum
30.06.2009 -- Aktion / Termin --
Morgen will sich das Deutsche Atomforum angesichts seines 50jährigen Bestehens öffentlich feiern lassen. ROBIN WOOD appelliert an die geladenen Gäste dieser Veranstaltung, insbesondere Bundeskanzlerin Angela Merkel, nicht mitzufeiern. Aufgabe der Politik sei es vielmehr, klar zur Atom-Lobby auf Distanz zu gehen und sie davon abzuhalten, durch den Betrieb ihrer Atommeiler und die Produktion radioaktiven Strahlenmülls Menschen und Umwelt fortgesetzt zu gefährden. ROBIN WOOD und die Initiative ContrAtom beteiligen sich gemeinsam mit vielen anderen AtomkraftgegnerInnen morgen ab 17 Uhr an einer Protestkundgebung am Ort der Feier, dem E-Werk in der Wilhelmstraße in Berlin.
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Umweltverbände und Klima-Allianz fordern Stopp der Kohle- und Atomförderung
29.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die führenden Umweltverbände und die Klima-Allianz, ein Bündnis von über 100 Umwelt-, Entwicklungs- und Verbraucherschutzorganisationen, Kirchen und anderen Initiativen, fordern in einem Offenen Brief die Parteivorstände von CDU und CSU zu einer neuen Energiepolitik auf. Insbesondere sollen die Unionsparteien einer Laufzeitverlängerung der 17 Atomreaktoren sowie dem Neubau von Kohlekraftwerken eine Absage erteilen, wenn sie am Sonntag ihr Bundestagswahlprogramm beschliessen.
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AKW Krümmel: Ausfall einer elektronischen Baugruppe des Reaktorschutzsytems
29.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Am 19.06.09 war das AKW Krümmel in Geesthacht nach fast zweijährigem Stillstand wieder angefahren worden. In der Nacht vom 23./24.06.09 wurde wieder Vollastbetrieb erreicht. - Nur wenige Tage nach dem Wiederanfahren, am 23.06.09, kam es in dem Atommeiler Krümmel des Atomenergie-Konzerns Vattenfall Europe zu einer neuen Panne: Eine elektronische Baugruppe zum zeitverzögerten Auslösen einer Reaktorschutzmaßnahme war ausgefallen.
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Historiker - Forscher: Minister Stoltenberg verantwortlich für Asse-Skandal
27.06.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Der Historiker Detlev Möller sieht beim früheren Bundesforschungsminister Gerhard Stoltenberg (CDU) und dessen beratenden Ministerialbeamten die Verantwortung für das einsturzgefährdete Atommülllager Asse in Niedersachsen.
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BUND: Atomkraft in Schleswig-Holstein bremst Ausbau der erneuerbaren Energien - Risiken und Atommüllprobleme verschärfen sich
25.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Aus Protest gegen das Wiederanfahren des Pannenreaktors Krümmel und gegen eine Laufzeitverlängerung für den Alt-Reaktor Brunsbüttel hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute vor dem Sitz der Landesregierung in Kiel eine zwei Meter hohe Atom-Ausstiegsuhr installiert. Auf der Uhr dargestellt sind jene sieben Atomkraftwerke, die entsprechend einer Vereinbarung zwischen Energiekonzernen und Bundesregierung in der laufenden und in der nächsten Legislaturperiode vom Netz genommen werden sollten.
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CDU/CSU-Regierungsprogramm: ´Moratorium für Gorleben aufheben´
25.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Im CDU/CSU-Regierungsprogramm werden die Parteien deutlich: ´sofortige Aufhebung des Moratoriums zur Erkundung von Gorleben´ - ´Auflösung von dezentralen Zwischenlagern´.
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Extra 3: Vatten-Glücks-Fall - Krümmel wieder am Netz
24.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Endlich! Der Pannen-Reaktor in Krümmel geht wieder ans Netz. Blöd nur, dass der Betreiber Vattenfall gerade ein Image-Problem hat, wird ihm doch vorgeworfen, mehr an Profit als an der Sicherheit interessiert zu sein.
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Echter Atommüll aus Tschernobyl in Berlin / Greenpeace veröffentlicht Strahlungswerte der Bodenproben
24.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die heute bei der Demonstration von Greenpeace in Berlin verwendeten Atommüllfässer haben rund zweieinhalb Kilogramm radioaktiv kontaminierte Bodenproben aus der Region Tschernobyl enthalten. Einem Gutachten der Universität Bremen zufolge, weisen die Proben eine Strahlung von 220.000 Becquerel pro Kilogramm auf.
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Studie: Atomkraft dämpft Strompreise nicht
24.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Eine Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken würde einem Pressebericht zufolge nicht zwingend zu sinkenden Strompreisen führen. Das berichtet das ´Handelsblatt´ (Mittwochausgabe) und beruft sich auf ein Gutachten des Darmstädter Öko-Instituts für das Bundesumweltministerium.
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Betriebsergebnisse deutscher Atomkraftwerke im Mai 2009
24.06.2009 -- Atomstandorte --
Im Mai 2009 erreichte keines der 17 in Deutschland in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke eine Arbeitsverfügbarkeit von 100 Prozent. Vier Anlagen standen komplett still.
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Kraftwerkssicherheit: Atom-Gutachten sollen geheim bleiben
24.06.2009 -- Sicherheit --
Bayern hält die brisanten Atom-Gutachten weiterhin unter Verschluss. Die Analysen, welche Kernkraftwerke wie gut gegen Terroranschläge gesichert sind, bedürften der Geheimhaltung, erklärte der zuständige Minister Markus Söder.
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Eon fordert längere Laufzeit für Atomkraftwerke
24.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Energiekonzern Eon setzt darauf, dass eine neue Bundesregierung die Laufzeiten für deutsche Atomkraftwerke verlängert.
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Bundesweite Aktionswoche 03.-12.07.: Demonstrationen und Aktionen gegen Atomenergie
22.06.2009 -- Aktion / Termin --
Zwischen dem 03. und 12. Juli mobilisieren Atomkraftgegner zu einer bundesweiten Aktionswoche gegen Atomenergie. Macht mit und setzt mit uns im Jahr der Entscheidung ein Zeichen gegen Laufzeitverlängerung für Uraltmeiler, Endlagerfestlegung auf Gorleben, weitere Castortransporte, Urandrehkreuze in deutschen Häfen. Für den sofortigen, massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien und für eine lebenswerte Zukunft.
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Greenpeace-Aktivisten erklimmen Atomkraftwerk Unterweser
22.06.2009 -- Atomstandorte -- Unterweser
Um auf die tödliche Gefahr aufmerksam zu machen, die von Atomkraftwerken ausgeht, demonstrieren Greenpeace-Aktivisten in den frühen Morgenstunden auf dem Gelände des Atomkraftwerks Unterweser bei Nordenham. Ihre Botschaft: "Atomkraft schadet Deutschland!" Die Aktivisten fordern die sofortige Stilllegung des in den 70er Jahren gebauten Reaktors des Energieversorgers E.ON und weiterer sechs deutscher Atomkraftwerke.
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Guttenberg nicht grundsätzlich gegen Atomausstieg
21.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) lehnt einen Atomausstieg nicht prinzipiell ab.
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Gegen das Wiederanfahren: Mahnwache am AKW Krümmel - Heut ist nicht alle Tage…
20.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
50 Menschen haben heute spontan gegen das Wiederanfahren des Atomkraftwerks Krümmel protestiert. Bei einer Mahnwache vor dem AKW-Tor versammelten sich die Atomkraftgegner.
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Vattenfall: Kein baldiger Start von Brunsbüttel
20.06.2009 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Das abgeschaltete Atomkraftwerk Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) wird vorerst weiterhin keinen Strom produzieren. «Ich hoffe, dass die Wiederinbetriebnahme noch in diesem Jahr stattfinden wird. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass es sich bis nächstes Jahr verzögert», sagte der Vorstandsvorsitzende des Betreibers Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, der dpa in Berlin.
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´Die Atomindustrie hat gelogen´ - Umweltminister Gabriel sieht Beweise, dass Asse nie als Forschungsbergwerk vorgesehen war
20.06.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) wirft der Atomwirtschaft vor, die Öffentlichkeit jahrzehntelang über das marode Atommülllager Asse belogen zu haben. Gabriel fordert von den Atomkraftwerksbetreibern eine öffentliche Entschuldigung sowie die Übernahme der Sanierungskosten.
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AKW Krümmel erhält Genehmigung zum Wiederanfahren - Atomkraftgegner kündigen Proteste an
19.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Aus Medienkreisen ist soeben bekannt geworden, dass der Betreiber des Atomkraftwerk Krümmel, Vattenfall, die Zustimmung zum Wiederanfahren des Reaktors erhält. Der Zeitpunkt für das Wiederanfahren ist noch nicht bekannt. Atomkraftgegner wollen morgen abend (Samstag, 20. Juni), ab 18.00 Uhr vor dem Kraftwerk in Krümmel eine Mahnwache abhalten.
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Vattenfall erhält Zustimmung zum Wiederanfahren des AKW Krümmel
19.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Wie aus Pressekreisen bekannt wurde, wird die Atomaufsichtsbehörde in Kiel den Antrag auf Wiederanfahren des Atomkraftwerk Krümmel genehmigen.
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Internationaler Atomumschlagplatz Hamburg: Fast jeden zweiten Tag ein Transport
18.06.2009 -- Atomtransporte -- Urantransport
Das geht aus den Antworten auf eine Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu Atom-Transporten durch Hamburg (Dr. 19/3011) hervor. Die absoluten Zahlen und Wachstumsraten sind dramatisch hoch. Ob die Transporte auch durch Wohngebiete führen bleibt offen weil die genauen Routen als Verschlusssache gelten, spezielle Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung gibt es jedenfalls nicht und.
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Atomkraft ist keine nachhaltige Energieform - Erstes europäisches Anti-Nuklearforum fordert in Linz raschen gesamteuropäischen Atomausstieg
17.06.2009 -- Aktion / Termin --
Anlässlich des ersten europäischen Anti-Nuclear-Forums ANEF (Anti-Nuclear European Forum), das heute in Linz mit NGO-VertreterInnen aus Deutschland, Finnland , Frankreich, Niger, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Slowakei, Slowenien und Tschechien sowie zahlreichen PolitikerInnen stattfand, wurde eine Resolution zu den nachteiligen Auswirkungen der Kernenergie verabschiedet.
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BfS hält Umlagerung von Asse-Müll in Schacht Konrad für möglich
17.06.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das Genehmigungsverfahren für das geplante Atommüllendlager Schacht Konrad bei Salzgitter muss im Fall der Einlagerung von Asse-Abfällen teilweise neu aufgerollt werden. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Mittwoch mitteilte, sind solche Anpassungen aber «grundsätzlich möglich». Eine Änderung der Genehmigungsvoraussetzungen sei «auch kein fachliches Argument, das gegen die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Asse spricht».
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Schavan soll vor Asse-Untersuchungsausschuss
17.06.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) wird voraussichtlich zu den ersten prominenten Zeugen vor dem Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags zum Atommülllager Asse gehören. Die Oppositionsfraktionen von SPD, Grünen und Linkspartei kündigten am Mittwoch in Hannover an, Schavan mit einer Reihe anderer Zeugen zügig vor das Kontrollgremium laden zu wollen.
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Greenpeace fordert sofortige Abschaltung alter Atommeiler
17.06.2009 -- Sicherheit --
Nach Ansicht der Umweltschutzorganisation Greenpeace sind die ältesten deutschen Atomkraftwerke weitaus gefährlicher als bisher angenommen und sollten deshalb sofort abgeschaltet werden. Greenpeace warnte am Mittwoch in Berlin, dass ein schwerer Atomunfall in Biblis A und B (Hessen), Brunsbüttel (Schleswig-Holstein), Isar 1 (Bayern) und Philippsburg 1 (Baden-Württemberg) den Grenzwert radioaktiver Belastung in wenigen Stunden bis um das Tausendfache überschritte.
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Karlsruher «Atomsuppe» wird ab Ende Juni verglast
17.06.2009 -- Atomstandorte -- Karlsruhe
Ende Juni beginnt einem Zeitungsbericht zufolge die Verglasung des hoch radioaktiven Flüssigabfalls aus der 1991 stillgelegten Wiederaufarbeitungsanlage (WAK) in Karlsruhe.
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USA: Rücklagen der Betreiber von Atomanlagen zu niedrig
17.06.2009 -- andere/sonstige --
Die Betreiber von etwa der Hälfte aller US-Atomkraftwerke haben nicht genügend Rücklagen für den ordnungsgemäßen Abbau alter Reaktoren. Das haben Recherchen der Nachrichtenagentur AP ergeben. Zahlreiche Kraftwerke werden daher wohl jahrzehntelang brachliegen und damit ein Sicherheits- und Gesundheitsrisiko darstellen.
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Greenpeace: AKW-Sicherheitsgutachten - zu brisant für die Öffentlichkeit?
16.06.2009 -- Sicherheit --
´Die Gutachten wurden wegen der o.g. Brisanz als - Vertraulich - eingestuft und sind nur einem beschränkten Mitarbeiterkreis zugänglich, nicht jedoch der Öffentlichkeit (auch nicht dem Landtag).´ Dieser Hinweis steht in einem Berichtsentwurf der Internationalen Länderkommission Kerntechnik (ILK) vom 29. November 2002. Es geht um AKW-Sicherheitsfragen. Das brisante Papier liegt Greenpeace vor. Der Inhalt lässt nur eine Schlussfolgerung zu: Alte Atomkraftwerke müssen sofort vom Netz.
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Wiederanfahren des AKW Krümmel beantragt
16.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Energiekonzern Vattenfall hat am Dienstag das Wiederanfahren des seit fast zwei Jahren abgeschalteten Atomkraftwerks Krümmel bei Geesthacht in Schleswig-Holstein beantragt.
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Die Auswirkungen der Laufzeitverlängerung
16.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Seit Jahrzehnten wird heftig über die Rolle der Kernenergie in Deutschland gestritten. Uwe Hilmes, Geschäftsführer der enervis energy advisors GmbH in Berlin, beleuchtet die Auswirkungen einer möglichen Laufzeitverlängerung und skizziert, welche Marktteilnehmer davon betroffen sein könnten.
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Wer zahlt die Zeche? Streit um die Sanierungskonzepte für die deutschen Atommülllager
16.06.2009 -- Atomstandorte -- Morsleben
Asse II steht für ein stillgelegtes Salzbergwerk, in dem schwach radioaktive Abfälle auf Dauer gelagert werden sollten. Es steht auch für Lecks im Bergwerk, poröse Fässer und austretende Radioaktivität. Am Mittwoch tritt nun ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss zusammen, um Ursache und Schuld zu klären.
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AKW Krümmel: Antrag auf Wiederanfahren diese Woche erwartet - 750 Menschen wollen protestieren
15.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Gegen den erwarteten Antrag auf Wiederanfahren des Atomkraftwerk Krümmel regt sich der Widerstand: Der seit fast zwei Jahren abgeschaltete ´Leukämiereaktor´ darf nicht wieder ans Netz!
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Greenpeace-Recherchen: Atomstrom verliert bundesweit an Bedeutung / Alte AKW können sofort abgeschaltet werden
14.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke können sofort abgeschaltet werden, ohne dass dies die Stromversorgung von Industrie und Privathaushalten in Deutschland beeinträchtigt. Nach Greenpeace-Recherchen sinkt der Anteil der sieben Alt-AKW Biblis A und B, Brunsbüttel, Neckarwestheim 1, Isar 1, Philippsburg 1 und Unterweser an der gesamten Stromerzeugung in Deutschland tendenziell seit 2001.
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Vattenfall will AKW Krümmel in Kürze wieder anfahren
12.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Knapp zwei Jahre nach dem Trafobrand im Atomkraftwerk Krümmel will Betreiber Vattenfall Europe den Reaktor in Kürze wieder anfahren. Voraussichtlich in der kommenden Woche werde der Konzern bei der Reaktoraufsicht einen entsprechenden Antrag stellen, kündigte Kraftwerkleiter Hans-Dieter Lucht in einem Brief an die Haushalte in der Umgebung des Atommeilers in Geesthacht an.
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Gorleben: Linke rügt Vorgehen der Polizei beim letzten Atomtransport
11.06.2009 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Beim Atommülltransport ins Zwischenlager Gorleben im vergangenen November sind von der Polizei 293 Demonstranten vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Das geht aus einer Anfrage der Linkspartei an das niedersächsische Innenministerium hervor, die die Landtags-Fraktion am Donnerstag in Hannover veröffentlichte. Sie sprach von einer «Massen-Ingewahrsamnahme», die es zu verurteilen gelte.
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Gabriel knickt ein - Atomsicherheit nur auf Probe
10.06.2009 -- Sicherheit --
Unter dem Druck von Bundesländern und Konzernen verzichtet Umweltminister Gabriel darauf, schärfere Bestimmungen zur Sicherheit von Reaktoren sofort verbindlich zu machen.
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´Nicht alles passt in Deutschlands Zukunft´ - BEE präsentiert Plakat zur Energiepolitik im Wahlkampf
10.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Repräsentanten des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE) haben heute in Berlin ein Großflächenplakat vorgestellt, mit dem sich der Branchenverband in die energiepolitische Wahlkampfdebatte einschaltet. Unter dem Titel ´Nicht alles passt in Deutschlands Zukunft´ zeigt das Plakat Kohle- und Atommeiler, die auf Erneuerbare-Energien-Kraftwerke stürzen und diese zerstören.
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Mehr als 400 Atomtransporte durch Hamburg
10.06.2009 -- Atomtransporte -- Urantransport
Durch Hamburg sind in den vergangenen fünf Jahren mehr als 400 Kernbrennstoff-Transporte gegangen. Laut einer Senatsantwort auf eine große Anfrage der Linken wurden von Mai 2004 bis Mai 2009 insgesamt 413 Transporte mit Uranhexafluorid, Urandioxid, unbestrahlten und bestrahlten Brennelementen oder mit Uranreststoffen per Schiff, Bahn oder Lastwagen durch die Hansestadt gebracht.
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BI: Mindestens 700-800 Mio. Euro sind bereits in den Ausbau des Endlagers Gorleben geflossen
09.06.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, hatte in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau vom 2.06.09 eingeräumt, dass die Kosten für eine Erkundung weiterer Standorte auf 400-500 Mio. Euro geschätzt würden. Die Bürgerinitiative hatte daraufhin das Bundesamt für Strahlenschutz um eine präzise Kostenaufstellung gebeten. In seinem Antwortschreiben erklärt das BfS, die Mehrkosten würden durch den Ausbau der beiden Schächte, die Größe der Salzhalde sowie die Größe der Außenanlage und der Gebäude verursacht. Die gewünschte Kostenaufstellung lieferte das Amt hingegen nicht.
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Strahlenschützer feiern Geburtstag - Auftritt von Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg verärgert Gabriel
08.06.2009 -- Aktion / Termin --
Mit einem Tag der offenen Tür feierte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Samstag sein 20-jähriges Bestehen. Mehr als 3000 Besucher nutzten das Programm, um Aufgaben und Mitarbeiter kennen zu lernen.
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Asse-II: Verseuchtes Atommülllager - Lauge strahlt schon seit 60er-Jahren
07.06.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Im niedersächsischen Lager Asse wurde von Anfang an eine zu hohe Tritiumkonzentration festgestellt. Der Betrieb hätte schon vor 30 Jahren eingestellt werden müssen.
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Berlin: Atomforum wird 50 - Kein Grund zum Feiern!
07.06.2009 -- Aktion / Termin --
Am 01.07. will das Deutsche Atomforum e.V., Lobbyverein der Atomindustrie, in Berlin sein 50jähriges Bestehen feiern. ´Kein Grund zum Feiern´ meinen Atomkraftgegner und Atomkraftgegnerinnen und rufen zu einer Protestkundgebung auf.
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20 Jahre Aus für Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf
06.06.2009 -- Atomstandorte -- Wackersdorf
Am 06.06.1989 wurde mit der Unterzeichnung eines Abkommens über die Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen zwischen der BRD und Frankreich das Aus für die umstrittene Anlage im niederbayerischen Wackersdorf besiegelt.
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Strahlenschützer: Asse kann jederzeit ´absaufen´
06.06.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Stehen die 126.000 Fässer Atommüll in der Asse demnächst komplett unter Wasser? Nach Befürchtungen des Bundesamtes für Strahlenschutz kann sich die Stabilität des maroden Atommülllagers bei Wolfenbüttel jederzeit verschlechtern. Außerdem gibt es neue Ungereimtheiten um erhöhte Tritiumwerte.
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AKW und Leukämie: Vattenfall startet PR-Offensive
05.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Energie-Konzern Vattenfall will mit Fachleuten und Medienvertretern eine neue Diskussion über seine Atomkraftwerke in Gang bringen. Bei der Auftaktveranstaltung am Donnerstag in Hamburg standen die Leukämie-Erkrankungen in Geesthacht und der Elbmarsch im Mittelpunkt, wie NDR 90,3 berichtete.
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´Krümmel bleibt aus´ - Proteste bei Vattenfalls Bürgerdialog
04.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Atomkraftgegner haben heute abend vor dem Atomkraftwerk Krümmel gegen das angekündigte Wiederanfahren des Meiler protestiert. Betreiber Vattenfall hatte zu einem ´Bürgerdialog´ geladen, zu dem aber nur geladene Gäste Eintritt hatten.
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Planungen für ein Endlager in Lubmin? ´Atomsuppe´ kommt an den Greifswalder Bodden - EWN spricht von Endlager
04.06.2009 -- Atomstandorte -- Lubmin
Es gibt schon lange Befürchtungen, dass in Lubmin eigentlich ein Endlager für Atommüll geplant ist. Erst wird das Lager für den Atommüll der beiden DDR-Kernkraftwerke Lubmin und Rheinsberg viel zu groß gebaut, dann siedelt sich die Bundespolizei im neu errichteten Hafen ein, um die eingehenden Castortransporte überwachen zu können. Schließlich wird die Genehmigung zur Zwischenlagerung erheblich ausgeweitet.
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BfS: Forschungsbergwerk Asse von vornherein als Endlager genutzt
04.06.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das viele Jahre als Forschungsbergwerk deklarierte Atommülllager Asse ist nach Angaben das Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) von Anfang an zur dauerhaften Atommüllbeseitigung genutzt worden. «Es ging um kostengünstige Entsorgung», sagte BfS-Präsident Wolfram König am Donnerstag bei einem Besuch des Bergwerks in Remlingen bei Wolfenbüttel.
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AKW Krümmel: Proteste gegen Persilschein
04.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Vattenfall will AKW Krümmel nach zwei Jahren Stillstand so bald wie möglich wieder in Betrieb nehmen. Atomkraftgegner kündigen massiven Widerstand an.
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Europawahlkampf: Positionen der Parteien zur Atomenergie
03.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Wie stehen die Parteien im Europawahlkampf zur Atomenergie? Eine Kurzübersicht:
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Industrie wollte Asse noch billiger nutzen - Greenpeace: Atomkonzerne drückten in den 70er Jahren die Sicherheitsstandards
02.06.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Weil die Energieversorger ´kostenminimale Lösungen´ zur Entsorgung von Atommüll in der Asse wollten, sind 1975 Sicherheitsstandards für das Atommülllager gesenkt worden. Das sagt die Umweltschutzorganisation Greenpeace unter Berufung auf Aktenfunde.
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´Mal richtig abschalten´ - Protestwoche gegen Atomenergie
02.06.2009 -- Aktion / Termin --
Zwischen dem 05. und 12. Juli planen Anti-Atomgruppen in ganz Deutschland eine bundesweite Aktionswoche gegen Atomenergie.
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Störfall-Report für Mai 2009
02.06.2009 -- Sicherheit --
Im Mai 2009 konnten 17 Störfälle, Vorkomnisse oder Abweichungen vom regulären Betrieb in Atomanlagen verzeichnet werden. Davon betreffen 9 deutsche Anlagen. Seit Jahresbeginn summieren sich die Störungen in Deutschland auf 54, davon 42 meldepflichtige.
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Tschechien: Atommüll-Lager - Gorleben an der Moldau
02.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Tschechien will Atommüll nahe der deutschen Grenze einlagern - das versetzt Ostbayern in Aufregung.
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AKW Krümmel soll wieder ans Netz - Atomkraftgegner kündigen Proteste an
02.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
´Wenn das AKW Krümmel wieder ans Netz geht, werde ich dagegen protestieren!´ - diese Erklärung unterzeichneten bereits mehr als 500 Menschen. Mit dem Wiederanfahren des Leukämiemeilers in der Elbmarsch will Betreiber Vattenfall nicht mehr länger warten.
[ Artikel lesen ]
AKW Krümmel: Vattenfall beabsichtigt den Antrag zur Wiederinbetriebnahme des Atommeilers im Juni zu stellen
01.06.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Atomenergie-Konzern Vattenfall will das seit fast zwei Jahren wegen Störfällen abgeschaltete AKW Krümmel bei Geesthacht an der Elbe in den kommenden Wochen wieder anfahren. Der Antrag zur Wiederinbetriebnahme wird wahrscheinlich noch im Juni gestellt, kurz danach soll der Atommeiler wieder ans Netz gehen.
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Gabriel weist Seehofer-Vorstoß für Kernenergie zurück
01.06.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat den Vorstoß von CSU-Chef Horst Seehofer für Korrekturen am geplanten Atomausstieg zurückgewiesen. Gabriel sagte der Nachrichtenagentur ddp, wer angesichts der ungelösten Endlager-Frage den Wiedereinstieg in die Atomkraft propagiere, der handele «schlicht verantwortungslos». Zudem sorge Atomkraft «nicht für niedrige Strompreise, sondern für hohe Gewinne bei den vier Energiekonzernen».
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Berlusconi: Militär gegen Atomgegner
29.05.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi hat bekräftigt, dass sein Land bis zum Ende der Legislaturperiode 2013 mit dem Bau eines Atomkraftwerks beginnen werde. Weitere drei sollen folgen.
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Gorleben: Illegales Atommüllendlager besetzt - 1.000 Demonstranten überwinden Zäune
29.05.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
1.000 Menschen haben heute mittag die Zäune des ´illegalen Atommüllendlager´ in Gorleben überwunden.
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In Gorleben droht neue Protestwelle
29.05.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Gorleben steht vor einem heißen Sommer: Bürgerinitiativen und Atomgegner drohen mit einer Protestwelle, die an diesem Freitag bereits starten soll. Das Eingeständnis vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD), dass der niedersächsische Salzstock praktisch schon in der Erkundungsphase zum atomaren Endlager ausgebaut wurde, sorgen für Wut und Empörung.
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Vattenfall lädt zu Dialog - Wiederanfahren und KiKK-Studie - Atomkraftgegner kündigen Proteste an
28.05.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Betreiberkonzern des Atomkraftwerk Krümmel lädt zum ´Bürgerdialog´: Am kommenden Donnerstag, 04. Juni will Vattenfall zum Stand der Reparaturarbeiten informieren.
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Aktion in Gorleben: ´Illegales Endlager abreissen!´
28.05.2009 -- Aktion / Termin --
Anlässlich der Tatsache, dass es sich bei dem Forschungsbergwerk Gorleben um ein illegales Atommüllendlager handelt, rufen Atomkraftgegner für morgen mittag zum Einebnen des Projektes auf.
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Atom-Endlager - Schwarzbau Gorleben? Forschungsbergwerk seit 80er Jahre illegal
27.05.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Salzstock in Gorleben ist offenbar bereits seit Mitte der 80er Jahre illegal zu einem Atom-Endlager ausgebaut worden. Dies geht aus einer internen Bewertung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter hervor, die der FR vorliegt.
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Missionare der Atomkraft: Vor 50 Jahren wurde das ´Deutsche Atomforum´ zur friedlichen Nutzung der Kernenergie gegründet
26.05.2009 -- andere/sonstige --
Als in den 60er-Jahren in der Bundesrepublik die ersten Kernkraftwerke gebaut wurden, hatte eine Organisation daran einen nicht unerheblichen Anteil - das Deutsche Atomforum. Dahinter verbirgt sich der Interessenverband der Nuklearindustrie und der Energieversorger. Vor 50 Jahren wurde das Atomforum gegründet.
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.ausgestrahlt sucht Anti-Atom-Campaigner
25.05.2009 -- Aktion / Termin --
Die Kampagne .ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie - hat Platz für eine engagierte Campaignerin / Kampagnenmitarbeiterin bzw. einen engagierten Campaigner/Kampagnenmitarbeiter zur Verstärkung des Anti-Atom-Teams.
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Nordkorea bestätigt zweiten unterirdischen Atomtest
25.05.2009 -- Krieg/Frieden --
Das kommunistische Nordkorea hat nach eigenen Angaben einen zweiten Atomtest unternommen. Die Nachbarstaaten sind alarmiert, Japan will den Weltsicherheitsrat einberufen
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Gorleben: Kosten für Castortransporte betragen bisher 290,5 Millionen Euro
23.05.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Was kosten die Castor-Transporte nach Gorleben? - Mit dieser Frage hat sich vor kurzem auch der Niedersächsische Landtag beschäftigt. Auslöser war eine Kleine Anfrage der Partei DIE LINKE am 06.03.09 (Drs. 16/1167). Am 17.04.09 ist auf diese Kleine Anfrage vom Innenministerium Hannover (´Ministerium für Inneres, Sport und Integration´) geantwortet worden.
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Aufruf: Uns reicht es! - Atomkraftwerk Neckarwestheim I stilllegen
23.05.2009 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Aufruf zur Demonstration am 05. Juli in Neckarwestheim: Uns reicht es! Atomkraftwerk Neckarwestheim I stilllegen - Laufzeit nicht verlängern - Atomausstieg jetzt und überall !
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Bremen: Mensch, wo bist du? - gegen Atomenergie!
21.05.2009 -- Aktion / Termin --
Mit einer Kletter- und Banneraktion haben heute Mittag AktivistInnen der Umweltorganisation ROBIN WOOD am Rande des Kirchentags für den Ausstieg aus der Atomenergie protestiert. 3 AktivistInnen seilten sich über der Weser an der Fußgängerbrücke ´An der Schlachte´ ab. Auf dem Transparent prangte die Botschaft ´Mal richtig abschalten! Atomkraft Nein Danke!´, eine Einladung an die KirchentagsteilnehmerInnen zu der geplanten Großdemonstration am 5. September in Berlin.
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Bundesregierung unterstützt Informationsbesuche im Schacht Konrad
20.05.2009 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Die Bundesregierung hält den finanziellen Einsatz für Besichtungen des geplanten atomaren Endlagers Schacht Konrad für gerechtfertigt. Die Bürgerinnen und Bürger müssten die Möglichkeit haben sich umfassend über das Endlager zu informieren, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (16/12631) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (16/12542).
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Leckage im Atomkraftwerk Brunsbüttel
18.05.2009 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Im derzeit stillstehenden Atomkraftwerk Brunsbüttel hat es laut Betreiber Vattenfall in der Notstromversorgung eine Leckage gegeben. Betroffen sei das Kühlsystem eines der Dieselgeneratoren, die für Störfälle zur Verfügung stehen müssen.
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Linke und Atomgegner fordern Offenlegung der Gorleben-Protokolle
18.05.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Linke im niedersächsischen Landtag verlangt die Offenlegung der 32 Jahre alten Kabinettsprotokolle über die Entscheidung für den Endlagerstandort Gorleben.
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Japan: Große Ladung wiederaufbereiteter Atommüll aus Frankreich trifft ein
18.05.2009 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Am Montag ist der Frachter «Pacific Heron», der in Frankreich gestartet ist, mit einer großen Ladung wiederaufbereiteten Atommülls in Japan eingetroffen. Während des zweimonatigen Transports befand sich der Frachter unter strikter Überwachung. Der Seetransport war streng geheim gehalten worden.
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Wolfenbüttel: Atom-Lobby zahlte Bund Besucher - Führungen in der Asse
16.05.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Der Bund soll sich die Öffentlichkeitsarbeit für das marode Atommüllendlager in der Asse bei Wolfenbüttel von den Energiekonzernen finanziert haben lassen. Nach Medienberichten sind zwischen 1997 und 2002 fast 700 000 Euro über das Deutsche Atomforum an den damaligen Asse-Betreiber GSF geflossen, das heutige Helmholtz Zentrum München.
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Erneuter Zwischenfall in französischem Atomkraftwerk Paluel
15.05.2009 -- Atomstandorte -- Paluel
In einem französischen Atomkraftwerk hat es erneut einen Störfall gegeben. Ein Teil einer Pumpe im Notkühlsystem des nordfranzösischen AKW Paluel sei verkehrt montiert gewesen, teilte der Dachverband der französischen Atomkraftgegner unter Berufung auf die Atomaufsichtsbehörde ASN mit.
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Energiekonzern Vattenfall will ab Sommer das Kernkraftwerk Krümmel in Betrieb nehmen - Kritiker warnen vor Neustart
15.05.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Energiekonzern Vattenfall will das Atomkraftwerk Krümmel wieder in Betrieb nehmen und hat angekündigt, in den kommenden Wochen den Antrag zu stellen. Für Oliver Breuer, Sprecher der zuständigen Atomaufsicht in Kiel, ist die Erlaubnis zum Wiederanfahren lediglich noch ein ´Verwaltungsakt´.
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RWE verschiebt Entscheidung über Bau von AKW Belene auf nach EU-Wahl
13.05.2009 -- Atomstandorte -- Belene
Der deutsche Energiekonzern RWE wird wahrscheinlich nach den Wahlen für das EU-Parlament und für die nationalen Parlamente in Bulgarien und Deutschland seine entgültige Entscheidung über die Teilnahme am Bau des Atomkraftwerks (AKW) Belene treffen, meldeten mit dem Projekt vertrauten Informanten.
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Finnland: Behörden verfügen Stopp für Reaktorbau in Olkiluoto wegen Sicherheitsbedenken
12.05.2009 -- Atomstandorte -- Olkiluoto
Finnlands Aufsichtsbehörde für Strahlensicherheit (STUK) hat Teile der Bauarbeiten für den neuen Atomreaktor des Kraftwerks Olkiluoto gestoppt. An Schweißnähten von Röhren für Reaktor-Kühlwasser seien kleine Risse entdeckt worden, hieß es am Dienstag in Helsinki.
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So will der Asse-Ausschuss aufklären - die wichtigsten Antworten zum Untersuchungsausschuss
12.05.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Im Juni soll der Asse-Ausschuss seine Arbeit aufnehmen. Es ist bereits der 21. parlamentarische Untersuchungsausschuss in der Geschichte des Landes Niedersachsen. Wir zeigen, wie er arbeiten soll.
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Atomlobby: Ein vergiftetes Angebot
12.05.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Im schönen Dresden trifft sich ab heute das Deutsche Atomforum zu seiner Jahrestagung. Um die öffentliche Aufmerksamkeit zu optimieren, hatte der Präsident dieses greenwashing-erfahrenen Lobbyverbandes, Walter Hohlefelder, das Manuskript seiner Eröffnungsansprache vorab an die Welt gegeben.
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Ökostrom-Branche lehnt ´Allianz´-Angebot der Atomlobby ab
11.05.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Annäherungsversuche der Atomlobby zur Durchsetzung längerer Kernkraftwerks-Laufzeiten hat die Ökostrom-Branche schroff zurückgewiesen. ´Atomkraft und erneuerbare Energien passen nicht zusammen´, sagten Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und die Hersteller von Ökostrom am Montag übereinstimmend. Sie reagierten damit auf ein Angebot des Deutschen Atomforums, zukünftig in einer ´Allianz´ nebeneinander zu bestehen. Wer jedoch am beschlossenen Atomausstieg festhalten will, ´wird in uns keinen Verhandlungspartner finden´, stellt Atomforums-Präsident Hohlefelder nach einem Bericht der Zeitung ´Die Welt´ (Montag) klar. Sie zitierte vorab aus seinem Rede-Manuskript für die Kerntechnik-Tagung an diesem Dienstag in Dresden.
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BEE weist Avancen der Atomindustrie zurück: Erneuerbare können Atomkraft ohne jede Lücke ersetzen
11.05.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) weist die Avancen der deutschen Atomindustrie für eine gemeinsame Energieversorgung aus Atomkraft und Erneuerbaren Energien entschieden zurück. Die Branche habe in ihrer jüngsten Prognose klar gezeigt, dass der Atomausstieg durch das Wachstum der Erneuerbaren Energien ohne Probleme kompensiert werden könne.
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AKW-Betreiber warnen vor Engpässen in der Stromversorgung
11.05.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Betreiber der Atomkraftwerke in Deutschland warnen vor akuten Engpässen in der Stromversorgung. ´Wenn es beim Atomausstieg bliebe, würden schon in der nächsten Legislaturperiode sieben der 17 deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet´, warnt der Präsident des Deutschen Atomforums, Walter Hohlefelder, in der Tageszeitung ´Die Welt´. Das seien fast zehn Prozent der Stromproduktion. ´Damit würde die Versorgungssicherheit massiv gefährdet, die Klimaschutzziele nicht erreicht.´
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Vattenfall: Krümmel im Sommer wieder am Netz
10.05.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Stromkonzern Vattenfall will sein seit fast zwei Jahren still stehendes Atomkraftwerk Krümmel noch in diesem Sommer wieder in Betrieb nehmen. «Weil wir bisher einen konstruktiven Dialog mit der Genehmigungsbehörde gehabt haben, gehe ich davon aus, dass wir den Reaktor ab diesem Sommer wieder hochfahren können», sagte Tuomo Hatakka, Chef von Vattenfall Europe, dem Berliner «Tagesspiegel» (Montag).
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Grüne: Atomausstieg bleibt!
10.05.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
In ihrem an diesem Wochenende verabschiedeten Programm für die Bundestagswahl 2009 werden Bündnis 90 / Die Grünen deutlich: Der Atomausstieg bleibt unumkehrbar.
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Siemens: Atom-Allianz mit den Russen könnte scheitern
09.05.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Siemens will mit Russlands Rosatom-Konzern gemeinsam Kernkraftwerke bauen und weltweit die Nummer eins werden. Doch der Start des ambitionierten Gemeinschaftsunternehmens verzögert sich. Fachleute weisen auf den desolaten Zustand der russischen Nuklearindustrie hin.
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Greenpeace: Mehr radioaktives Tritium in der Asse als angegeben
08.05.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Greenpeace-Recherchen decken Widersprüche in Einlagerungsdaten auf
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Finnland: Reaktor droht Baustopp
08.05.2009 -- Atomstandorte -- Olkiluoto
Beim Neubau von Finnlands fünftem Atomreaktor ´Olkiluoto 3´ gibt es neue Probleme. Weil ihr vom Baukonsortium Areva-Siemens immer noch keine detaillierten Pläne über die Ausgestaltung des elektronischen Sicherheitssystems vorgelegt worden sind, droht die finnische Strahlenschutzbehörde STUK mit einem Baustopp.
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Greenpeace fordert Baustopp für EPR in Finnland
07.05.2009 -- Atomstandorte -- Olkiluoto
Im finnischen Olkiluoto wird seit 2005 der Prototyp des neuen Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) gebaut. Doch bis heute hat Hersteller Areva kein überzeugendes Konzept für elementare elektronische Sicherheitssysteme vorgelegt. Das geht aus einem Schreiben der finnischen Atombehörde vom Dezember 2008 hervor, das jetzt an die Öffentlichkeit gelangte. Greenpeace fordert eine sofortige Rücknahme der Baugenehmigung.
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E.ON Hauptversammlung: Atomkraftgegner dominieren Vorstandsanfragen
06.05.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Über 3 Stunden musste sich der Vorstand des größten Europäischen Energiekonzerns E.ON unangenehmen Fragen zur Atomenergie und seinen Expansionsplänen stellen: Ein halbes Dutzend Atomkraftgegner waren im Publikum und konfrontierten die Vorstandsriege auf der diesjährigen Hauptversammlung in Essen mit vielfältiger Kritik.
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Laufzeitverlängerung abgelehnt - AKW Brunsbüttel sofort stilllegen!
05.05.2009 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Heute hat das Bundesumweltministerium die Übertragung von Reststrommengen vom Atomkraftwerk Krümmel auf das marode AKW Brunsbüttel an der Elbe versagt. Die Begründung lautet mangelnder Sicherheit.
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Gabriel lehnt längere Laufzeit für Brunsbüttel ab - Strommengen-Übertragung von Krümmel nicht zulässig
05.05.2009 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Bundesumweltminister Gabriel hat heute aus Sicherheitsgründen einen Antrag des Atomkraftbetreibers Vattenfall abgelehnt, die Laufzeit des derzeit abgeschalteten AKW Brunsbüttel durch Übertragung von Strommengen des Reaktors Krümmel zu verlängern.
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Erstes schwimmendes AKW der Welt wird in Russland gebaut
05.05.2009 -- Atomtechnik --
Die Sankt Petersburger Schiffswerft Baltijski Sawod beginnt am 18. Mai mit dem Bau des ersten schwimmenden Atomkraftwerkes der Welt.
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Asse-II: ´Niemand´ weiß Näheres über den Müll
04.05.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Die Vorgänge im Atommülllager Asse werden immer undurchsichtiger. Mittlerweile gibt es im niedersächsischen Landtag sogar Zweifel, ob der bevorstehende Parlamentarische Untersuchungsausschuss überhaupt Licht in das Dunkel des maroden Bergwerks bringen kann. «Niemand weiß, was da wirklich lagert», sagte die umweltpolitische Sprecherin der SPD, Emmerich-Kopatsch, am Montag nach der Vorstellung des zweiten Asse-Statusberichts im Umweltausschuss in Hannover.
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USA: Verrostetes AKW Indian Point-2 - Kühlsystem nach Jahrzehnten ohne Kontrolle verrottet
04.05.2009 -- Atomstandorte -- IndianPoint
Im US-Bundesstaat New York hat das Notkühlsystems des Atomkraftwerks Indian Point-2 erhebliche Mengen an Flüssigkeit verloren, berichtet Telepolis mit Verweis auf die New York Times. Über 100.000 Gallonen Wasser also etwa 400.000 Liter seien ausgetreten. Ursache sei Korrosion in einem der Rohre des Sytems, dass im Falle einer Abschaltung dafür sorgt, das die Brennstäbe sich nicht überhitzen und zu schmelzen beginnen.
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Giftabfall: ´Atomsuppe´ wird für Milliarden Euro entsorgt
02.05.2009 -- Atomstandorte -- Karlsruhe
Die Kosten der atomaren Entsorgung galoppieren davon. Ein Liter für 44.000 Euro. Die gefährlichste und giftigste Brühe auf deutschem Boden.
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Polizei findet keinen Sprengsatz: Bombenalarm in französischem AKW
01.05.2009 -- Atomstandorte -- Chinon
Im französischen Atomkraftwerk Chinon ist am Donnerstag nach einem anonymen Drohanruf Bombenalarm ausgelöst worden. 198 Mitarbeiter wurden evakuiert, gefunden wurde nichts.
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Schweiz: Bern - Atom-Ausstieg bis 2019?
01.05.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Berner Stadtrat hat gestern Abend seinen Fahrplan für den Atom-Ausstieg festgelegt. Die Zielvorgabe bis 2019, wie vom GB gefordert, unterstützte der Rat nur in der unverbindlichen Postulatsform.
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Asse-Betreiber und Bürgerinitiativen im Streit
30.04.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Nach den neuen Schäden im maroden Atommülllager Asse streiten sich Betreiber und Bürgerinitiativen über Konsequenzen. Der Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Florian Emrich, bezeichnete die im Bergwerk eingeleiteten Maßnahmen zur Gefahrenabwehr am Donnerstag in einem Schreiben an Atomkraftgegner als «atomrechtlich und fachlich zwingend geboten». Dagegen komme die von den Initiativen geforderte schnelle Räumung der Einlagerungskammer 7 «einem Rechtsbruch gleich».
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England: RWE und E.ON erhalten Zuschlag für AKW-Grundstücke
29.04.2009 -- Atomstandorte -- Wylfa
Das Gemeinschaftsunternehmen von E.ON UK und RWE npower hat im Rahmen der Auktion der National Decommissioning Authority (NDA) in Großbritannien den Zuschlag für Grundstücke in Wylfa und Oldbury erhalten. Dies teilten RWE und E.ON in einer gemeinsamen Pressemitteilung am Mittwochabend mit.
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Vattenfall: Wiederanfahren von AKW Krümmel Mitte 2009
29.04.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Das Atomkraftwerk Krümmel könne Mitte 2009 wieder in Betrieb gehen, die Zukunft von Brunsbüttel sei aber ungewiss, so Betreiber Vattenfall laut Powernews.
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Eurosolar-Gutachten: Atomaufsicht stärken und Beweislast umkehren
29.04.2009 -- Sicherheit --
Das Risiko für Kinder unter fünf Jahren, an Krebs bzw. Leukämie zu erkranken, nimmt zu, je näher ihr Wohnort an einem Kernkraftwerk liegt. Trotz dieser durch aktuelle Untersuchungen nachgewiesenen Dauergefährdung wird nach wie vor keine Schadensvorsorge betrieben, wie sie vom Atomgesetz vorgeschrieben ist. Darauf macht EUROSOLAR e.V. zum 23. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986) aufmerksam.
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Bundesamt: Im Atommülllager Asse droht Deckeneinsturz
29.04.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Im niedersächsischen Atommülllager Asse besteht die akute Gefahr eines Deckeneinsturzes. An der Decke der Einlagerungskammer 7 seien unmittelbar über einigen Atommüllfässern mehrere Ablösungen erkennbar, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Mittwoch mit.
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Münster: Uranmülltransport zum dritten Mal durch Kletteraktivistin gestoppt
28.04.2009 -- Atomtransporte -- Urantransport
Der mit ca. 1250 t abgereicherter Uranmüll geladener Zug musste in der Nacht zum 28. April eine ca. 2 stündige Zwangspause einlegen. Eine Atomkraftgegnerin seilte sich über die Bahnschiene bei Münster ab.
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Im Atommüll-Lager Asse geschah 1980 Unfall
27.04.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Im maroden Atommüll-Lager Asse bei Wolfenbüttel hat es laut einem Zeitungsbericht 1980 einen Unfall mit einem Fass radioaktiver Flüssigkeit gegeben. Das ergibt sich aus einer Stellungnahme der Strahlenschutzkommission (SSK) in Bonn vom September 2008, wie der Bremer «Weser Kurier» (Dienstag) berichtet. Danach platzte am 10. September 1980 beim Transport aus Kammer 7 in Kammer 6 auf der 750-Meter-Sohle ein Fass mit schwachradioaktiven Abfällen.
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Urantransport erwartet - Proteste in Münster und Gronau
27.04.2009 -- Atomtransporte -- Urantransport
Heute abend soll nach Erkenntnissen von Atomkraftgegner aus dem Münsterland ein nächster Zug mit Uranmüll aus der Anreicherungsanlage Gronau mit Ziel Russland starten.
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BfS: Bundeswehrabfälle in der Asse seit langem bekannt - auch Morsleben betroffen
27.04.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Zu den Abfallverursachern schwach- und mittelaktiver Abfälle gehört auch die Bundeswehr. Das ist seit langem bekannt. So ist beispielsweise auch in Schacht Konrad die Einlagerung von Bundeswehrabfällen vorgesehen. Auch in Morsleben sind nach der Wende Abfälle der Bundeswehr eingelagert worden.
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Erdbeben in Nordbulgarien - NRO fordern RWE zum sofortigen Ausstieg aus Belene auf
27.04.2009 -- Atomstandorte -- Belene
Am Abend des 25. April wurde die Region um das geplante Atomkraftwerk Belene von einem Erdbeben in Höhe von 5,3 auf der Richterskala heimgesucht. Laut einem Bericht der Sofia Nachrichtenagentur brach in vielen Orten Panik aus. In den Städten Nikopol und Svistov, die nur wenige Kilometer von dem Standort des geplanten Atomkraftwerks entfernt liegen, verließen die Menschen ihre Häuser und verharrten über eine Stunde im Freien. Das Epizentrum des Bebens lag in der Vrancea Region in Rumänien.
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Neckarwestheim: Mahnaktion von über 200 Atomkraftgegnern
26.04.2009 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Rund 220 Atomkraftgegner und Naturschützer haben am Sonntag vor dem Kernkraftwerk Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) an einer Protest- und Gedenkkundgebung teilgenommen. Die Aktivisten machten auf die radioaktiven Risiken aufmerksam.
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1000 Atomkraftgegner fordern in Münster den Atomausstieg - Größte Anti-Atom-Demo in NRW seit 2005!
25.04.2009 -- Aktion / Termin --
Am heutigen Samstag demonstrierten rund 1000 AtomkraftgegnerInnen in der Innenstadt von Münster für den sofortigen Atomausstieg. Die größte Anti-Atom-Demo in Nordrhein-Westfalen seit 2005 stand unter dem Motto ´Tschernobyl mahnt: Keine Renaissance der Atomenergie - Atomanlagen sofort stilllegen´. Angereist waren TeilnehmerInnen aus ganz NRW, aus Niedersachsen und aus den benachbarten Niederlanden. Konkreter Anlass war der 23. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.
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Tschernobyl verpflichtet zum Blick nach vorn - Start einer Kampagne für Atomausstieg und Erneuerbare Energien
24.04.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Zum ´Tag der Erneuerbaren Energien´ am 25. April und dem Tschernobyl-Jahrestag am 26. April starten 33 Verbände aus der Umwelt-, Anti-Atom-, Erneuerbare Energien-, globalisierungskritischen- und Friedensbewegung eine gemeinsame Kampagne für das Super-Wahljahr 2009.
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Forsa-Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen gegen Atomkraft
24.04.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Zwei Drittel der Bundesbürger sind laut einer bisher unveröffentlichten Forsa-Studie für die Beibehaltung oder eine Verschärfung des Atomausstiegs. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende ´Rheinische Post´ (Freitagausgabe) unter Berufung auf die Studie im Auftrag des Umweltministeriums.
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RWE braucht neuen Aufsichtsratsvorsitzenden - und neuen Atomkurs
23.04.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die gestrige RWE-Aktionärsversammlung begann mit einer großen Überraschung: Während der unmittelbar zuvor stattfindenden Sitzung des Aufsichtsrats trat dessen Vorsitzender, Dr. Thomas Fischer, zurück. Fischers Stuhl war schon auf der letzten Sitzung des Kontrollgremiums ins Wanken geraten, weil er sich mit RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann und dessen Pro-Atomkurs angelegt hat.
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Sackgasse Atomkraft: AktivistInnen mauern Einfahrt zum AKW Neckarwestheim zu - Radikale Wende in der Energiepolitik gefordert
23.04.2009 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Am 23. April haben rund 30 AktivistInnen erfolgreich das Atomkraftwerk Neckarwestheim für mehrere Stunden blockiert. Mit der Aktion zivilen Ungehorsams forderten sie eine radikale Wende in der Energiepolitik. Die AtomkraftgegnerInnen mauerten die Einfahrt des Kraftwerks mit einer acht Meter langen Mauer zu und errichteten davor symbolisch Windräder.
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Nach neuem Leukämiefall: Proteste in Krümmel geplant
22.04.2009 -- Aktion / Termin --
Für kommenden Sonntag, 26. April 2009 rufen Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände aus ganz Norddeutschland zu Protesten gegen das Atomkraftwerk Krümmel bei Geesthacht auf. Am vergangenen Wochenende war bekannt geworden, dass ein weiteres Kind im Nahbereich der Atomanlage an Leukämie erkrankt ist.
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Experte: ´Bulgarien braucht das AKW Belene nicht´
21.04.2009 -- Atomstandorte -- Belene
RWE will sich an dem Bau des bulgarischen Atomkraftwerks beteiligen, der bulgarische Atomexperte Kastchiev erklärt, warum das ein teurer und riskanter Unsinn ist Dr. Gueorgui Kastchiev war von 1989 bis 1994 Leiter der bulgarischen Atomenergieaufsicht. Zuvor war er einer der führenden Manager des einzigen bulgarischen Atomkraftwerks in Kozloduj. Heute ist Dr. Kastchiev leitender Atomexperte am Institut für Risikoforschung der Universität Wien. Am Mittwoch wird sich der Bulgare auf der Jahreshauptversammlung des deutschen Energiekonzerns RWE in Essen gegen die geplante 1,5 Milliarden Euro schwere RWE-Finanzbeteiligung am bulgarischen Atomkraftwerksneubau Belene aussprechen.
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Endlager: Entsorgung von Atommüll soll Staatssache werden
21.04.2009 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Der Staat will bei der Entsorgung von Atommüll mehr Einfluss ausüben. Dafür soll die zuständige Gesellschaft DBE wieder verstaatlicht werden.
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IAEA warnt vor ´Schwachstellen´ in Atomenergie
20.04.2009 -- Sicherheit --
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat vor Risiken durch veraltete Nuklearanlagen oder mangelnde Aufsicht gewarnt. Zum Auftakt einer zweitägigen internationalen Konferenz über die Entwicklung der Atomkraft sagte IAEA-Chef Mohammed el Baradei am Montag in Peking, die Sicherheit von Atomkraftwerken sei heute zwar viel besser als vor zehn Jahren, «aber wir haben weiter Schwachstellen».
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Schreckensserie reißt nicht ab: Neuer Fall von Kinderleukämie in der Nähe des Kernkraftwerkes Krümmel
19.04.2009 -- Elbmarsch/Leukämie --
Die Grundlagenforschung ruht, die Schreckensserie aber reißt nicht ab: Erneut ist ein Kind unweit der Geesthachter Atomanlagen an Leukämie erkrankt.
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E.ON Chef Bernotat: Nach der Wahl über Kernkraft sprechen
19.04.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
E.On-Chef Wulf Bernotat hat vorgeschlagen, dass nach der Bundestagswahl im Herbst Politik und Wirtschaft über die Zukunft der Energiepolitik in Deutschland sprechen und dabei auch die Rolle der Kernenergie klären.
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´23 Jahre Tschernobyl - Krümmel bleibt aus!´ - Große Anti-Atom-Kundgebung am 26. April 2009 vor dem Atomkraftwerk Krümmel
17.04.2009 -- Aktion / Termin --
Anti-Atomgruppen aus ganz Norddeutschland rufen zu einem bunten Protestnachmittag mit Musik, Theater und Aktionen vor den Toren des AKWs auf. Am Ende der Kundgebung wollen die Atomkraftgegner ein deutliches Zeichen gegen das Wiederanfahren des ´Leukämiereaktors´ Krümmel hinterlassen.
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AKW Neckarwestheim-1 bis Mai 2010 in Betrieb?
16.04.2009 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Das Atomkraftwerk Neckarwestheim-1 wird vorraussichtlich noch bis Mai 2010 in Betrieb bleiben und dann endgültig abgeschaltet. Das berichtet SWR Heilbronn.
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Münster: Anti-Atom-Bündnis Münster gegründet - Parteien, Gruppen, Initiativen bilden neuen Zusammenschluss
16.04.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
´Gemeinsam sind wir stark´: Die alte Parole aus den Siebzigern, sie hat neue Konturen erhalten. Auf Initiative der Gruppe SOFA (Sofortiger Atomausstieg) hat sich jetzt in Münster ein neues lokales ´Anti-Atom-Bündnis´ zusammengeschlossen.
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Greenpeace-Studie: Zu wenig Ökostrom von Konzernen
16.04.2009 -- Energiewende -- Ökostrom
Entgegen ihren Ankündigungen vernachlässigen die vier großen Energiekonzerne nach einer Studie den Ausbau erneuerbarer Energien.
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Neckarwestheim II seit 20 Jahren am Netz - Atomkraftgegner fordern Stilllegung
15.04.2009 -- Atomstandorte -- Neckarwestheim
Kernkraftgegner haben den 20. Geburtstag von Block II des Gemeinschaftskraftwerkes Neckar - kurz GKN - nicht vergessen: Am 15. April 1989 ging es ans Netz. Die Geburtstagsgäste, die am Mittwochnachmittag vor das Kraftwerkstor zogen, fordern die sofortige Stilllegung der beiden Kernkraftblöcke.
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Asse-II: Tonnenweise Gift und Pestizide
15.04.2009 -- Atomstandorte -- Asse
In dem einsturzgefährdeten Atommülllager Asse in Niedersachsen befinden sich neben radioaktiven Abfällen auch tonnenweise Giftstoffe und Pestizide. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bestätigte am Mittwoch einen Bericht des Magazins «stern».
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Atomkraftgegner erwarten Castortransporte in alle Zwischenlager
15.04.2009 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Atomkraftgegner rechnen damit, dass 2010 gleich mehrere Transporte mit hoch radioaktivem Atommüll durch Deutschland rollen. Geplant seien Castortransporte in alle drei zentralen Zwischenlager in Gorleben, Ahaus und Lubmin, erklärte am Mittwoch die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.
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Eon setzt in Frankreich auf Atomkraft
14.04.2009 -- Atomstandorte -- Penly
Der Energieversorger Eon will in Frankreich in Atomkraft investieren. Dabei wollen die Rheinländer mit dem französischen Marktführer EDF zusammenarbeiten, der bereits rund 60 Meiler in Frankreich betreibt. EDF sucht Partner, um die Baukosten von rund 4 Milliarden Euro pro Reaktor zu finanzieren.
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Atom- und Kohlestrom als ´Öko-Strom´ umdeklariert - Greenpeace-Studie warnt vor Mogelpackungen auf dem Öko-Strommarkt
13.04.2009 -- Energiewende -- Ökostrom
Unter dem Namen ´Ökostrom´ werden zahlreiche Produkte angeboten, die dieses Prädikat nicht verdienen. Dies ist das Ergebnis einer im Auftrag von Greenpeace erstellten Studie des Energiewissenschaftlers Uwe Leprich, Professor der Hochschule Saarbrücken. Viele Ökostrom-Geschäftsmodelle der Energiekonzerne basieren lediglich auf dem Handel mit Herkunfts-Nachweisen wie RECS-Zertifikate (Zertifikate zur Kennzeichung von Strom aus erneuerbarer Energien).
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Gabriel hält Debatte um Atom-Renaissance für ´heiße Blase´
12.04.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sieht weder in Deutschland noch weltweit eine Renaissance der Atomenergie. In ein paar Jahren werde sich zeigen, dass die Debatte darüber nur ´eine heiße Blase´ sei, sagte Gabriel der Nachrichtenagentur AFP. ´Zur Zeit wird weltweit immer noch mehr abgeschaltet als neu gebaut wird.´
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Atomfrei, ja bitte! - Alles nur Worte?
10.04.2009 -- Krieg/Frieden --
Obamas Versprechen, Atomwaffen abschaffen zu wollen, ist mehr. Es erzwingt geradezu eine neue, friedlichere Weltordnung. Dafür zu demonstrieren, ist aller Ehren wert.
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Schacht Konrad: Brandbombe aus Zweitem Weltkrieg auf Endlagergelände gefunden
08.04.2009 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Bei der Suche nach Bombenblindgängern und Munition auf dem Gelände des künftigen Atommüllendlagers Schacht Konrad sind Experten erstmals fündig geworden. In drei Meter Tiefe sei eine zwei Kilogramm schwere Stabbrandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg geborgen worden, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Mittwoch auf seiner Website mit.
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Französisches Atomkraftwerk Fessenheim laut IAEA weit hinter internationalen Standards
08.04.2009 -- Atomstandorte -- Fessenheim
Das älteste französische Atomkraftwerk Fessenheim, das auf französischem Boden in der Nähe der deutschen und schweizerischen Grenze steht, liegt weit hinter internationalen Standards zurück, wie die Internationale Atomenergiebehörde IAEA mitteilte. Die IAEA gab mehrere ´Empfehlungen´ für das Atomkraftwerk ab.
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Frankreich: EDF-Chef fordert Übernahme der EPR-Nukleartechnik durch E.ON
08.04.2009 -- Atomstandorte -- Penly
Der Chef des französischen Stromkonzerns Electricite de France (EDF), Pierre Gadonneix, hat Deutschland zur Übernahme der Nuklear-Technik des Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) aufgefordert. Die EDF befinde sich derzeit mit dem deutschen Mitbewerber E.ON in Gesprächen über einen Einstieg beim neuesten französischen EPR-Reaktors in dem Ort Penly, sagte Gadonneix am Mittwoch der Tageszeitung ´Le Monde´. Die Vertreter von E.ON hätten sich hieran interessiert gezeigt.
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Frankreich: Neue Bespitzelungsvorwürfe gegen EDF
08.04.2009 -- andere/sonstige --
Der französische Atomstromkonzern EDF sieht sich mit neuen Bespitzelungsvorwürfen konfrontiert. Neben einen Greenpeace-Mitarbeiter soll das Unternehmen auch den Sprecher der Atomkraftgegner-Vereinigung Sortir du nucléaire ausspioniert haben.
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Umweltministerium bezweifelt Atomausstiegs-Studie
07.04.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Das Bundesumweltministerium sieht in der Bevölkerung keinen Stimmungsumschwung gegen den seit Jahren beschlossenen Atomausstieg. Eine vom ´Handelsblatt´ (Düsseldorf) am Dienstag zitierte Studie der Unternehmensberatung Accenture sei weder repräsentativ noch neutral, wie behauptet werde, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Dienstag auf dpa-Anfrage. Vielmehr berate das Unternehmen die 500 größten Energieunternehmen.
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.ausgestrahlt: Risse im AKW Krümmel wurden nur zufällig entdeckt
06.04.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die Risse in den Armaturen, die seit über einem Jahr das Wiederanfahren des Atomkraftwerks Krümmel verhindern, sind eher zufällig entdeckt worden. Der Reaktorsicherheits-Experte im Öko-Institut Darmstadt, Christian Küppers, sagte der Zeitschrift ´.ausgestrahlt´ (Ausgabe Frühjahr 2009, erscheint am morgigen Dienstag), die gefährlichen Mängel wären ohne den Trafobrand im Juni 2008 ´wahrscheinlich nicht oder zumindest nicht so bald´ aufgefallen.
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Obama will Welt ohne Atomwaffen: ´Yes, we can´
05.04.2009 -- Krieg/Frieden --
Ebenso gefährlich sei die Nichtbeachtung des Atomwaffensperrvertrags durch manche Länder. Hier seien strengere Kontrollen und eine Verschärfung der Konsequenzen notwendig. Eine zu schaffende internationale Institution für die Verteilung nuklearen Brennstoffs soll künftig sicherstellen, dass Länder die Atomkraft als Energiequelle für friedliche Zwecke nutzen könnten.
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Frankreich möchte zweiten EPR-Reaktor zusammen mit Deutschland bauen
03.04.2009 -- Atomstandorte -- Penly
Frankreichs Energiemonopolist Electricite de France würde gern mit einem deutschen Partner den zweiten ´Europäischen Druckwasserreaktor´ (EPR) am Standort Penly bauen. Das verkündet EDF-Chairman Pierre Gadonneix.
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RWE-Werbeagentur droht Atomkraftgegnern mit Klage
03.04.2009 -- Aktion / Termin --
Die im Auftrag des Stromkonzerns RWE arbeitende Kreativagentur Jung von Matt, die die RWE-Kampagne ´Der Preis bleibt´ betreut, zeigt sich humorlos. Sie droht der Umweltorganisation urgewald mit einer Klage.
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Erneuter Einsturz in der Atommüllkippe Morsleben: Die katastrophale Atompolitik beenden!
03.04.2009 -- Atomstandorte -- Morsleben
Der gestern kurz vor Redaktionsschluss vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bekannt gegebene erneute Deckeneinsturz in einem Hohlraum im Zentralteil des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM)[1] macht deutlich, dass der Betreiber der gefährlichen Atomanlage das Problem der Standsicherheit nicht im Griff hat - so das Fazit aus dem unabhängigen Forschungsprojekt zur Aufarbeitung der Geschichte des Endlagers Morsleben, Falk Beyer.
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Bis Atomausstieg bleiben noch 47 Prozent Reststrom
02.04.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die deutschen Kernkraftwerke dürfen noch 47 Prozent der im Atomkonsens vereinbarten Reststrommengen bis zum endgültigen Atomausstieg produzieren. Im vergangenen Jahr erzeugten die Kernkraftwerke zusammen 141 Milliarden Kilowattstunden Strom.
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Greenpeace: Französischer Energiekonzern spionierte offenbar Greenpeace aus
01.04.2009 -- andere/sonstige --
Das französische Greenpeace-Büro ist anscheinend systematisch von Mitarbeitern des Energiekonzerns Électricité de France (EdF) ausspioniert worden. Gegen zwei hochrangige EdF-Beamte ermittelt seit gestern die Staatsanwaltschaft in Paris. Ihnen wird vorgeworfen, illegal in Greenpeace-Computer eingedrungen zu sein und Daten ausspioniert zu haben. Greenpeace verurteilt die Angriffe.
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Krebs und Atommüll-Endlager: Jeder Tausendste darf krank werden
31.03.2009 -- Strahlung --
Nach einem Entwurf des Umweltministeriums darf künftig jeder 1000. Anwohner eines Endlagers Krebs bekommen. Erst wenn es mehr sind, werden Sicherheitsanforderungen nicht erfüllt.
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Krümmel und Brunsbüttel: Pannen-Kraftwerke dürfen dieses Jahr nicht mehr ans Netz
31.03.2009 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Die beiden abgeschalteten Pannen-Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel dürfen in diesem Jahr vorraussichtlich nicht mehr ans Netz gehen.
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´Wir schreiben Geschichte!´ - Bäuerliche Notgemeinschaft und Bürgerinitiative Umweltschutz erinnern an den Gorleben Treck vor 30 Jahren
30.03.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
30 Jahre ist es her: die Trecker rollten, die Bauern aus dem Wendland machten sich auf den Weg in die niedersächsische Landeshauptstadt. Zwei Jahre zuvor hatte Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) Gorleben als Standort für ein Nukleares Entsorgungszentrum (NEZ) benannt. Kernstück war die geplante Wiederaufarbeitungsanlage (WAA).
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Brunsbüttel: Ein Befürworter weniger - Wirtschaftsminister Marnett geht
29.03.2009 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister und Atomkraftbefürworter Werner Marnett tritt zurück. Das berichtet Spiegel Online.
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GRÜNE: Bei der Endlagersuche ist Deutschland in der EU isoliert - Gorleben-Moratorium muss verlängert werden
28.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Der deutsche Sonderweg bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll hat Deutschland inzwischen ans europäische Tabellenende befördert,so die Bündnis/Grünen Sylvia Kotting-Uhl, umweltpolitische Sprecherin, und Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher anlässlich der Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen ´Nukleare Sicherheit in Europa´.
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Atomstrom wird immer stärker Wahlkampfthema
28.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Der Ausstieg aus der Atomenergie ist beschlossene Sache - jedenfalls bis zur Bundestagswahl in diesem Herbst. Immer denutlicher wird, dass der Ausstieg eines der heißen Wahlkampfthemen werden wird.
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Urantransport: (Atom)polizei handelte rechtswidrig gegen Kletteraktivistin
28.03.2009 -- Atomtransporte -- Urantransport
Am 26. März 2009 wurde die Klage der Kletteraktivistin Cécile Lecomte vor dem Verwaltungsgericht Köln verhandelt. Am 17. Januar 2008 protestierte sie bei Steinfurt/ Metelen (NRW) in luftiger Höhe über der Bahnschiene gegen den Export von Atommüll durch die Urenco ins Ausland. Nach der 6-stündigen Kletteraktion wurde sie gegen 1Uhr15 morgens von der Polizei in Gewahrsam genommen und erst gegen 5Uhr30 entlassen.
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Keine längeren Laufzeiten für Biblis A und Brunsbüttel
26.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Laufzeiten der Atomkraftwerke Biblis A und Brunsbüttel werden nicht verlängert. Die Kraftwerksbetreiber RWE Power und Vattenfall scheiterten am Donnerstag vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit ihrer Forderung, sogenannte Reststrommengen des lange stillgelegten Kernkraftwerks Mülheim- Kärlich auf die beiden AKWs zu übertragen.
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Eon und RWE bieten für britische AKW - Versteigerung von Standorten für neue Reaktoren läuft
25.03.2009 -- Atomstandorte -- Wylfa
Eon und RWE haben nach Informationen des Handelsblatts gemeinsam erste Angebote für drei Kernkraft-Standorte in Großbritannien abgegeben. Die britische Atombehörde NDA hat die mit Spannung erwartete Versteigerung der Grundstücke, an denen die Käufer neue Anlagen errichten dürfen, vor einigen Tagen im Internet gestartet. Die Konkurrenz der deutschen Energieriesen ist stark.
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Vattenfall klagt gegen Audioüberwachung in Krümmel
25.03.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die Betreiber des Kernkraftwerks Krümmel haben gegen die vom schleswig-holsteinischen Sozialministerium angeordnete Audioüberwachung Klage eingereicht. Voraussetzung für eine solche Überwachung im Leitstand seien klare Regelungen mit Blick auf die Auswertung der Daten und den Datenschutz, teilte Vattenfall am Mittwoch mit.
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Bundesverwaltungsgericht verhandelt Präzedenzfall zum Atomausstieg
25.03.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig befasst sich am Donnerstag in einem Präzedenzfall mit der gesetzlichen Regelung zum Atomausstieg in Deutschland. Konkret geht es um eine Klage der Betreiber der Kernkraftwerke Brunsbüttel in Schleswig-Holstein und Biblis A in Hessen gegen die Bundesrepublik Deutschland. Sie wollen damit eine Zuteilung aus der Reststrommenge des im Rückbau befindlichen Kernkraftwerks Mülheim-Kärlich erreichen, um über das Jahr 2009 hinaus in Betrieb bleiben zu können.
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Südafrika: AKW-Bau vor dem Aus
24.03.2009 -- Atomstandorte -- Koeberg
Die Finanzkrise macht auch vor der Atomindustrie nicht Halt: In Südafrika steht daher der geplante Hochtemperatur-Versuchsreaktor bei Kapstadt vor dem Aus. Der sogenannte Pebble Bed Modular Reactor (PBMR) basiert auf deutscher Technologie, die Patente kommen vom Forschungszentrum in Jülich.
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Paris: Millionen für Atomtest-Opfer im Pazifik
24.03.2009 -- Strahlung --
Die französische Regierung will Opfer früherer Atomwaffentests entschädigen. Seit Jahren klagen diese über gesundheitliche Folgen wie Leukämie und andere Krebsarten.
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Studie: Atomausstieg gefährdet deutsche Klima-Ziele nicht
24.03.2009 -- Klima --
Der Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland lässt sich laut einer McKinsey-Studie trotz des beschlossenen Atomausstiegs zwischen 1990 und 2020 um etwa 30 Prozent verringern.
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Aktion gegen Urantransport: Aktivistin klagt gegen die Polizei
24.03.2009 -- Atomtransporte -- Urantransport
Die in Lüneburg lebende Kletteraktivistin Cécile Lecomte klagt am Donnerstag, 26. März, vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen die Polizei. Damit wehrt sie sich gegen die Festnahme durch die Beamten im Januar vergangenen Jahres.
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BI Umweltschutz beendet den Dialog über Endlagerkriterien: ´Die Vor-Festlegung auf Gorleben wird weiter festgezurrt´
23.03.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Konsterniert verließ Gerhard Harder am Wochenende die Fachtagung des Bundesumweltministeriums in Berlin, auf der über die Sicherheitsanforderungen an die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle debattiert wurde. ´An einer völlig unverbindlichen Debatte über Sicherheitskriterien wird sich die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) nicht weiter beteiligen´, erklärte der BI-Vorsitzende Harder.
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Entwurf für Wahlprogramm: SPD will Atomausstieg beschleunigen
21.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die SPD bläst in der Energie- und Umweltpolitik zum Angriff: In einem dem Handelsblatt vorliegenden Entwurf für das Wahlprogramm werden zahlreiche Forderungen erhoben, die sich mit dem jetzigen Koalitionspartner nicht verwirklichen lassen.
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AKW Krümmel: Fehlerhafte Abschaltung eines Notstrom-Transformators
20.03.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Im schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk (AKW) Krümmel ist es am Freitag [20.03.09] zu einer ungewollten automatischen Abschaltung eines Notstromtransformators gekommen, wird von der Nachrichtenagentur ddp am 20.03.09 gemeldet.
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Russland stellt Verarbeitung ausländischer Uranabfälle ein
19.03.2009 -- Atomtransporte -- Urantransport
Der russische Atomkonzern Rosatom wird die Verarbeitung ausländischer Uranabfälle zum Jahr 2011 einstellen. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Moskau in einer Stellungnahme zu Forderungen der Ökologen mit, die Einfuhr von Atommüll nach Russland zu stoppen.
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Bundestag gegen Sofortabschaltung alter und unsicherer Atommeiler
19.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Alte Atomkraftwerke wie Biblis in Hessen oder Krümmel in Schleswig-Holstein dürfen trotz wiederholter technischer Pannen weiter am Netz bleiben. Der Bundestag stimmte am Donnerstag mit der Mehrheit der großen Koalition und der FDP gegen einen von der Linksfraktion unterstützten Antrag der Grünen, solche Kernkraftwerke jetzt vom Netz zu nehmen.
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2010: Mehrere Castortransporte durch Deutschland möglich
19.03.2009 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Im kommenden Jahr werden möglicherweise drei - vier Transport mit hochradioaktivem Atommüll durch Deutschland rollen. Das ergeben Recherchen von Atomkraftgegnern.
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Studie: Längere Laufzeiten für Atommeiler bringen Zusatzgewinne von 61 Milliarden Euro
17.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Bei einem Ausstieg aus dem Atomausstieg winken den deutschen Stromkonzernen Zusatzgewinne in Höhe von 61 Milliarden Euro. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin ´Capital´ (Ausgabe 4/2009, EVT 19. März) unter Berufung auf eine Exklusiv-Studie des Energie-Ökonomen Prof. Dr. Wolfgang Pfaffenberger von der Bremer Jacobs-Universität.
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Ausstieg aus dem Atomausstieg? - Bundestag debattiert über das ´Nein´ zur Nutzung der Kernkraft
16.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Im Jahr 2000 verabschiedete die rot-grüne Bundesregierung mit dem Atomgesetz einen Ausstieg auf Raten aus der Nutzung der Kernenergie. Auch viele andere europäische Länder wie Italien, Österreich oder Schweden beschlossen, ihre Atomkraftwerke abzuschalten und keine weiteren Meiler mehr zu bauen. Doch angesichts steigender Energiekosten und des Klimawandels erlebt die Kernkraft derzeit eine Renaissance: Insbesondere die Ankündigung der schwedischen Regierung, die vor fast 30 Jahren beschlossene Abwicklung der Atomkraft wieder rückgängig zu machen, hat auch hierzulande die Diskussion um einen Ausstieg aus dem Ausstieg neu entfacht. Am Donnerstag, dem 19. März 2009, befasst sich der Bundestag ab etwa 11 Uhr in einer eineinhalbstündigen Debatte mit dieser Frage.
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Urananreicherungsanlage Gronau auf 2200 t erweitert!
16.03.2009 -- Atomstandorte -- Gronau
Die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau wurde laut Firmenwebsite von 1800 t auf 2200 t Urantrennarbeit pro Jahr erweitert. Damit ist der Teil der 2005 von der rot-grünen Landesregierung genehmigten Erweiterungsanlage mit mehr als einem Jahr Verzögerung in Betrieb gegangen.
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Hessen: Längere Atomkraft-Nutzung nur mit 20-Milliarden-Fonds
15.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die hessische Union macht Druck auf Regierung und Energieversorger, endlich Konzepte für den Ausbau von Ökostrom und verlängerte Laufzeiten der Atommeiler vorzulegen. Mindestens 20 Milliarden Euro sollen Kraftwerksbetreiber nach Vorstellung der Wiesbadener Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU) zahlen, wenn die deutschen Atommeiler länger am Netz bleiben sollen.
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RWE will 2017/18 in Großbritannien mit AKW starten
12.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Der Energiekonzern RWE will in knapp zehn Jahren in Großbritannien ein neues Atomkraftwerk ans Netz bringen. ´In den Jahren 2017 oder 2018 könnten wir das erste neue Kernkraftwerk in Betrieb nehmen´, sagte der Chef der britischen Tochter RWE npower, Andrew Duff, in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. RWE sei in einer guten Ausgangsposition, da bereits Flächen gesichert wurden.
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Steuer auf Kernbrennstoff - der richtige Weg
11.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat angeregt, eine Kernbrennstoffsteuer für Stromkonzerne einzuführen. Mit dem Geld soll die Sanierung der maroden Atommülllager Asse und Morsleben finanziert werden. ´Im Ansatz richtig´, meint Greenpeace-Atomexperte Tobias Münchmeyer, aber ein Cent pro Kilowattstunde sei zu wenig.
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Uranmülltransport von Gronau nach Russland erwartet - Proteste angekündigt
11.03.2009 -- Atomtransporte -- Urantransport
Atomkraftgegner werden heute abend mit einer Mahnwache gegen einen weiteren Atommülltransport aus der westfälischen Urananreicherungsanlage Gronau protestieren. Der Zug soll gegen 19.00 Uhr starten.
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Märchengewinne der Energiekonzerne: Eon forciert Comeback der Atomkraft
10.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Im vergangenen Jahr hat Deutschlands größter Energiekonzern fast 10 Milliarden Euro verdient. Eon spürt jedoch die Wirtschaftskrise und senkt seine Gewinnerwartung für 2010.
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Focus Wissen: Atomkraft - Nein, danke
10.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Katastrophale Unfälle, hochgiftiger Müll, keine Lösung für die Endlagerung - und billig ist sie auch nicht: Zu viele Argumente sprechen gegen die Nutzung der Atomkraft.
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Der Asse-Salzstock: Das heimliche Endlager
09.03.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Asse II diente der Atomindustrie als Nachweis, Atomabfälle angeblich sicher entsorgen zu können, und als Grund für die Genehmigung neuer AKWs. Das wirft Fragen zu Gorleben auf.
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Werbung für Atomkraft: Störfall Frau
09.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Frauen sind in Deutschland eher Atomkraftgegner als Männer. Das hat jetzt auch die Industrie erkannt: Die emotionale Intelligenz soll den Weg zur Atom-Akzeptanz ebnen.
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Offenbar auch im Bergwerk Gorleben Lauge
07.03.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Nicht nur im Atommülllager Asse II, sondern auch im möglichen künftigen Endlager für hoch radioaktive Abfälle in Gorleben (Kreis Lüchow-Danneberg) haben sich offenbar Laugenflüssigkeiten gebildet. Das berichtete der Bremer ´Weser Kurier´ in seiner Ausgabe vom Sonnabend.
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Siemens-Kooperation mit Russland fällt kleiner aus
06.03.2009 -- Atomtechnik --
Weniger umfassend als vermutet fällt die Zusammenarbeit von Siemens mit dem russischen Atomkonzern Rosatom aus. Nach SPIEGEL-Informationen soll das Joint-Venture in politisch unsicheren Regionen wie Iran nicht aktiv werden. Im eigenen Haus verstärkt Siemens die Sparanstrengungen.
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Frankreich: Die nukleare Mogelpackung
06.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Frankreich ist stolz auf seine 58 Atommeiler, die ihm seine energetische Unabhängigkeit garantieren. Dieses und andere Ammenmärchen deckt nun eine europäische Studie auf
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Streit um Anteil der Energiekonzerne an Atommüll in der Asse
06.03.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Nach den Pannen im Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel löst die Frage nach der Herkunft des eingelagerten radioaktiven Abfalls neuen Streit aus. Laut einem Bericht des ARD-Magazins «Panorama» vom Donnerstag stammt ein erheblich größerer Teil aus kommerziellen Atomkraftwerken als bisher behauptet.
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Grüne: Zusammenhang zwischen AKW-Störfall in Gundremmingen und Lebenserwartung möglich
05.03.2009 -- Strahlung --
Die bayerische Grünen-Landtagsabgeordnete Christine Kamm vermutet einen Zusammenhang zwischen einem Störfall im AKW Gundremmingen 1977 und einer niedrigeren Lebenserwartung im Landkreis Dillingen. Die Politikerin hat zur Abklärung eines möglichen Zusammenhangs eine Anfrage an die Staatsregierung eingereicht, wie sie am Donnerstag in Augsburg mitteilte.
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Defekt an Castorbehälter in Gorleben
04.03.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Im Atommüllzwischenlager Gorleben ist es zu einem Defekt an einem der dort abgestellten Castorbehälter gekommen. Wie die Betreibergesellschaft BLG am Mittwoch mitteilte, haben Mitarbeiter inzwischen einen Druckschalter im Deckel des Behälters ausgetauscht. Die Linksfraktion im niedersächsischen Landtag bezeichnete den Vorfall als «gravierend» und «besorgniserregend».
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Großtransport von Atombrennstäben von Frankreich nach Japan
04.03.2009 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Unter Protesten von Umweltschützern hat Frankreich einen Großtransport mit Atombrennstäben auf den Weg nach Japan gebracht. Ein Konvoi aus fünf Lastwagen mit Mischoxidbrennelementen (MOX) traf zur Verschiffung im nordfranzösischen Hafen Cherbourg ein.
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Siemens geht Atom-Allianz mit Russen ein
04.03.2009 -- Atomtechnik --
Nach dem Ausstieg beim französischen Atom-Konzern Areva schmiedet der Elektrokonzern Siemens eine neue Allianz mit dem staatlichen russischen Nuklearunternehmen Rosatom. Am Dienstag unterzeichneten beide Unternehmen eine Absichtserklärung über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens.
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AKW Krümmel: Fertig machen zum Neustart - Comeback der Kernkraft?
04.03.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
2007 ging das Atomkraftwerk Krümmel in Geesthacht nach einem Transformatorenbrand vom Netz. Bis zum Ende des Jahres soll es wieder arbeiten. Bis dahin - nach der Bundestagswahl - könnte auch der Atomausstieg in Deutschland Geschichte sein.
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Gronau: Urantransport aus der Anreicherungsanlage erwartet
03.03.2009 -- Atomtransporte -- Urantransport
Bereits heute oder morgen rechnen Aktivisten mit einem Abtransport von Uranhexafluorid aus der Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau.
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Berlin: Spektakuläre Aktion vor den Treptowers - Gegen AKW-Bau in Bulgarien
03.03.2009 -- Aktion / Termin --
Heute erkletterten drei Aktivist_innen den ´Molecule Man´ in der Spree in unmittelbarer Nähe des Allianz Gebäudes. Sie entrollten mehrere Transparente um gegen die Pläne RWEs zu protestieren neue Atomkraftwerke zu bauen. Als größter Einzelaktionär bei RWE hat die Allianz erheblichen Einfluss auf die Politik des Energiekonzerns.
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Atomkraftwerk trotz Erdbebengefahr - Philippinen diskutieren Inbetriebnahme
02.03.2009 -- Atomstandorte -- PNPP
Die Philippinen diskutieren die Inbetriebnahme eines 25 Jahre alten Atomkraftwerks, das noch nie gelaufen ist. Dummerweise liegt es direkt an einem schlafenden Vulkan.
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DNR: Märchen von der Renaissance der Atomenergie ist entzaubert
02.03.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Bei der gemeinsamen Tagung ´Renaissance der Kernenergie für Klimaschutz?´ vom Deutschen Naturschutzring (DNR), Beauftragter des Rates der EKD für Umweltfragen und der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der deutschen Diözesen im Wochenende in der Evangelischen Akademie Tutzing wurde die angebliche Renaissance der Atomenergie als bloßes Märchen entzaubert.
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Umfrage: Die Mehrheit der Deutschen will den Atomausstieg
28.02.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Eine GfK-Meinungsumfrage für die ´Welt am Sonntag´ zeigt: Die Zustimmung zu längeren Laufzeiten von Atomkraftwerken ist in Ostdeutschland größer als im Westen. Doch in der Gesamtheit überwiegen die Vorbehalte gegen Kernenergie in der Bevölkerung noch immer. Mehr als die Hälfte will den Ausstieg.
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Leukämie um Atomanlagen: Gefährliche Wissenschaft
27.02.2009 -- Strahlung --
In der Nähe von Atomkraftwerken erkranken mehr Kinder an Krebs, hat eine Studie nachgewiesen. Verzweifelt suchen Wissenschaftler den Gegenbeweis - und das Umweltministerium auch
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Polnische Wissenschaftler schlagen Atomkraftwerk an der Oder vor
26.02.2009 -- Atomstandorte -- Gryfino
Polnische Wissenschaftler haben die nordöstlich von Schwedt gelegene Stadt Gryfino an der Oder als Standort für ein Atomkraftwerk vorgeschlagen. Für den Bau einer Anlage spräche, dass sich dort Synergieeffekte mit dem bereits seit 1974 vorhandenen Kohlekraftwerk erzielen ließen, sagte der Szczeciner Kernphysik-Professor Konrad Czerski der «Märkischen Oderzeitung» (Freitagausgabe).
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Greenpeace: Warum Atomkraft nicht für den Klimaschutz taugt
25.02.2009 -- Klima --
Atomkraft? ´Ja bitte´, fordern vier Veteranen der britischen Umweltbewegung in der Tageszeitung Independent. Nur durch die verstärkte Nutzung der Atomenergie könne den bedrohlichen Auswirkungen des Klimawandels begegnet werden, begründen die ehemaligen Atomkraftgegner ihren Sinneswandel. Einer der vier ist Stephen Tindale, bis vor fünf Jahren Geschäftsführer von Greenpeace in Großbritannien.
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Biblis A wird abgeschaltet - damit es länger laufen kann
25.02.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Während in Deutschland über eine Renaissance der Kernenergie gestritten wird, fließt aus Hessen vom Freitag (27. Februar) an kein Atomstrom mehr. Das Atomkraftwerk Biblis A, Deutschlands ältester aktiver Meiler, wird abgeschaltet - vorübergehend.
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BfS genehmigt die Aufbewahrung von HAW-Glaskokillen im Zwischenlager Nord
24.02.2009 -- Atomstandorte -- Lubmin
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat heute der ZLN Zwischenlager Nord GmbH (ZLN GmbH) und der Energiewerke Nord GmbH (EWN GmbH - Betreiberin des Transportbe-hälterlagers des Zwischenlagers Nord) die Genehmigung für die Aufbewahrung von HAW-Glaskokillen aus der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (sogenannte VEK-Kokillen) erteilt.
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Billiges Endlager: Viel mehr Reaktormüll in der Asse als bisher bekannt
24.02.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Deutschlands Energiekonzerne haben weit mehr Atommüll im niedersächsischen Salzstock Asse gelagert, als sie bisher öffentlich zugeben. Nach Unterlagen, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen, stammt weit mehr als die Hälfte der Strahlenlast in der Asse direkt oder indirekt aus deutschen Kernkraftwerken.
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DIW: Atomkraft - Renaissance nein danke
23.02.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Nun hat nach Italien, Schweiz und England auch Schweden den Ausstieg vom Ausstieg aus der Atomenergie verkündet. Mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung und dem festen Bestreben, die Treibhausgasemissionen bis 2025 nahezu auf Null zu vermindern, ist Schweden der Vorreiter für verbindlichen und effektiven Klimaschutz. Selbst die Automobilindustrie soll sich in naher Zukunft auf eine CO2-freie Antriebstechnik umstellen.
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AKW Brokdorf: Genehmigung für höher angereicherte Uran-Brennelemente erteilt
23.02.2009 -- Atomstandorte -- Brokdorf
Das in Schleswig-Holstein für die Reaktorsicherheit zuständige Sozialministerium hat am 23.02.09 eine Genehmigung für den Einsatz höher angereicherte Uran-Brennelemente im AKW Brokdorf erteilt.
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Unfall in rumänischer Atomforschungsanlage
23.02.2009 -- Unfälle/Störfälle --
Bei einer Explosion in einem Atomforschungszentrum der rumänischen Streitkräfte in Bukarest ist ein Mensch ums Leben gekommen. Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag mit.
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Iran: Teststart von Reaktor in Buschehr für Mittwoch geplant
23.02.2009 -- Atomstandorte -- Bushehr
Der Teststart des Reaktors im iranischen Atomkraftwerk Buschehr am Persischen Golf ist für diesen Mittwoch geplant. Das teilte der amtliche Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde, Mohsen Delaviz, am Montag in Teheran mit. Der Reaktor werde im Beisein des Behördenchefs Gholamreza Agazade und des Leiters des russischen Atomkonzerns Rosatom, Sergej Kirijenko, hochgefahren, sagte Delaviz nach Angaben iranischer Medien.
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Asse ist eines der größten Umweltprobleme Deutschlands
21.02.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das marode Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel ist nach Ansicht des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) eines der größten Umweltprobleme in Deutschland.
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Gabriel will Konzerne zu Kostenbeteiligung an Asse zwingen
20.02.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) will die deutschen Energieversorger notfalls per Gesetz zwingen, sich an den Milliardenkosten für die Stilllegung des maroden Atommüllagers Asse bei Wolfenbüttel zu beteiligen.
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Garchinger Reaktor läuft weiter mit atomwaffentauglichem Uran
19.02.2009 -- Atomstandorte -- Garching
Der Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München soll weiter mit atomwaffentauglichem Uran betrieben werden. Die Auflagen für eine Umrüstung auf niedrig angereichertes und damit waffenungeeignetes Uran können wegen technischer Probleme vorerst nicht eingehalten werden, wie der ´Münchner Merkur´ (Freitag) unter Berufung auf das Bundesforschungsministerium in Berlin berichtet.
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Betriebsergebnisse deutscher Atomkraftwerke im Januar 2009
19.02.2009 -- Atomstandorte --
Im Januar 2009 waren von 17 deutschen in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke 14 durchgängig am Netz. Das berichtet die VGB in ihrem Monatsbericht.
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Asse-II: Ergebnisse der Trinkwasseruntersuchungen in Kissenbrück
18.02.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das BfS überprüft das Trinkwasser der Gemeinde Kissenbrück seit Anfang des Jahres monatlich auf Radionuklide aus der nahe gelegenen Schachtanlage Asse II. Die Ergebnisse der ersten beiden Proben vom Januar und Februar 2009 liegen nun vor. Die Proben wurden von der Leitstelle für Trinkwasser des BfS in Berlin-Karlshorst gammaspektrometrisch auf künstliche Radionuklide sowie auf Tritium untersucht.
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Atommülllager Asse: Staatsanwaltschaft untersucht Krebsfälle
17.02.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Bundesamt für Strahlenschutz will ´Gesundheitsmonitoring´ für alle 250 Mitarbeiter - Kritiker sehen darin eine symbolische Aktion
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Uranabfälle: Atommüll-Skandal schockt Frankreich
16.02.2009 -- Sicherheit --
Uranabfälle und radioaktiver Müll lagern in 25 französischen Departements, wo über 200 Urananlagen von 1945 bis 1951 den Brennstoff für Atommeiler verarbeitet haben.
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Atommülllager Asse wird nach Atomgesetz geschlossen
14.02.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Mit einer Änderung des Atomgesetzes hat der Bundesrat den Weg zur Stilllegung des niedersächsischen Atommülllagers Asse freigemacht. Die Länderkammer billigte am Freitag in Berlin die vom Bundestag beschlossene Novelle, wonach nunmehr der Bund verantwortlich ist, die Kosten zu tragen hat und ein Planfeststellungsverfahren abhalten muss.
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Elbmarsch: Ausschuss zum Thema Leukämie
13.02.2009 -- Elbmarsch/Leukämie --
Lange hat es gedauert, bis das Thema wieder auf der Tagesordnung der Politik stand. Der Sozialausschuss der niedersächsischen Landtages hat sich jetzt zum ersten Mal nach der Landtagswahl im Januar vorigen Jahres den 18 Leukämiefällen bei Kindern und Jugendlichen in der Elbmarsch gewidmet, die seit 1990 rund um das Kernkraftwerk Krümmel und den GKSS-Forschungsreaktor in Geesthacht aufgetreten sind - und deren Ursache trotz vieler wissenschaftlicher Forschungen und Streitereien immer noch im Dunkeln liegen.
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Bundesamt: Asse ist eines der größten Umweltprobleme Deutschlands
13.02.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das Atommülllager Asse im Kreis Wolfenbüttel ist nach Ansicht des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) eines der größten Umweltprobleme in Deutschland. ´Wir haben ein Haus übernommen, das schwer einsturzgefährdet ist´, sagte BfS-Präsident Wolfram König in der Eulenspiegelhalle in Schöppenstedt.
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Jenseits von Gorleben
12.02.2009 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Stromwirtschaft ist offenbar bereit, neben Gorleben auch andere Standorte für ein nukleares Endlager ins Kalkül zu ziehen.
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Vattenfall rechnet mit Start von Krümmel und Brunsbüttel
12.02.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der schwedische Vattenfall-Konzern rechnet mit dem Wiederanfahren der norddeutschen Atomreaktoren Brunsbüttel und Krümmel bis Jahresende. Konzernchef Lars G. Josefsson sagte am Donnerstag bei der Bilanzvorstellung seines Unternehmens in Stockholm, die Instandsetzungsarbeiten an den nach Pannen von den Behörden abgeschalteten Reaktoren seien noch nicht komplett abgeschlossen.
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Schweden: Die Mär der AKW-Renaissance
11.02.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die vermeintliche Wende in der schwedischen Atompolitik ist PolitikerInnengeschwätz: Neue AKWs sind völlig überflüssig und dazu noch unrentabel.
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Wirtschaftsminister Guttenberg für längere Laufzeiten von Atomkraftwerken
10.02.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hält längere Laufzeiten von Atomkraftwerken für denkbar.
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Atomlager Asse noch stärker mit kontaminierter Lauge belastet
10.02.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das marode Atommülllager Asse ist in größerem Umfang mit radioaktiv kontaminierter Lauge belastet als bisher angenommen.
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BI Lüchow-Dannenberg: Endlagersuche - Neue Töne aus der Wirtschaft
09.02.2009 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Dass sich in Sachen Endlagersuche bis zu den Bundestagswahlen weder Parteien noch die Wirtschaft bewegen werden, war schon im Oktober letzten Jahres deutlich geworden: da hatte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum internationalen Endlagersymposium nach Berlin eingeladen.
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Kann Atomenergie das Weltklima retten?
09.02.2009 -- Klima --
30 Jahre lang galt in Schweden das Bauverbot für Atomkraftwerke. Das hatten die Schweden in einer Volksabstimmung 1980 so festgelegt. Doch in dieser Woche hat die konservative Regierung in Stockholm den Ausstieg aus dem Ausstieg beschlossen. Neue Kernkraftwerke sollen gebaut werden. Begründung: Atomstrom helfe dem Klima. Stimmt das? Und ist Schweden damit Vorbild für Deutschland?
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Atomregion Braunschweiger-Land - Morsleben stärker im Blick
09.02.2009 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
In Vallstedt wurde ein Denkmal eingeweiht, in Salzgitter zimmerten IG Metaller an einem Themenwagen ´Atomdschungel Braunschweiger-Land´ für den Braunschweiger Karnevalsumzug und in Braunschweig selbst fand der 14-tägige Umzug gegen Atommüll im ASSE-Schacht statt. An vielen Orten der Region war der Atommüll wieder das Thema, als am Samstag nachmittag in Wittmar erstmals ein gemeinsames Regionaltreffen zu den Standorten ASSE-Morsleben-KONRAD stattfand.
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Unions-Politiker für AKW-Neubau
08.02.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
In Union und FDP werden nach dem Schwenk in der Atompolitik Schwedens Stimmen für den Bau neuer Kernkraftwerke auch in Deutschland laut.
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Atom-Wahlkampf - Sigmar Gabriel warnt Union
07.02.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) warnte, nach der Abkehr Schwedens vom Atomausstieg, die Union, für ein solches Vorgehen im Bundestagswahlkampf offensiv auch in Deutschland zu werben.
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Greenpeace-Umfrage belegt: Angstmache der Atomlobby ist gescheitert
06.02.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Eine deutliche Mehrheit von 59 Prozent der Bundesbürger sieht keine Gefährdung der Energieversorgung durch den Atomausstieg. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag von Greenpeace durchgeführten repräsentativen Umfrage. Nur eine Minderheit von 27 Prozent hält eine Gefährdung der Energieversorgung für möglich.
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Asse-II: K+S darf wieder Lauge abpumpen
06.02.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das Kasseler Unternehmen K+S AG darf wieder Salzlauge aus dem Bergwerk Asseim Bundesland Niedersachsen annehmen, um das ehemalige Kalibergwerk Mariaglück in der Ortschaft Höfer (Samtgemeinde Eschede) zu fluten. Eine entsprechende Genehmigung zur baldigen Einleitung von «unbedenklicher Asse-Lauge» sei am heutigen Freitag auf der Grundlage eines sogenannten TÜV-Gutachtens erteilt worden, teilte das zuständige Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) in der Stadt Hannover mit.
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Atomenergie: Schweden macht Ausstieg rückgängig
05.02.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die schwedische Regierung will fast 30 Jahre nach dem Beschluss zum Atomausstieg wieder neue Kernkraftwerke bauen. Zum Kampf gegen den Klimawandel.
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Berlin: 1.500 protestieren gegen Atompropaganda
04.02.2009 -- Aktion / Termin --
In Berlin haben heute 1.500 Menschen das Maritim-Hotel umzingelt, in dem der Lobbyverein der deutschen Atomindustrie ab heute tagt.
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Greenpeace: Mehrheit hält Stromversorgung auch ohne Atomkraft für gesichert
04.02.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Eine deutliche Mehrheit von 59 Prozent der Bundesbürger sieht keine Gefährdung der Energieversorgung durch den Atomausstieg. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag von Greenpeace durchgeführten repräsentativen Umfrage, die die Umweltorganisation anlässlich der Wintertagung des Deutschen Atomforums veröffentlicht hat.
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Verwaltungsgerichtshof: Hanauer Atomlager darf nicht gebaut werden
03.02.2009 -- Atomstandorte -- Hanau
Im Streit um die Einrichtung eines Lagers für mittelstark und schwach strahlende Abfälle aus deutschen Atomkraftwerken im Technologiepark in Hanau-Wolfgang hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel (VGH) der Stadt Hanau Recht gegeben und das Vorhaben der Firma Nuklear Cargo + Service GmbH (NCS) gestoppt.
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Keine Strahlkraft für Kernkraft: Renaissance der Atomkraft stockt nach Angaben von Greenpeace in vielen Ländern
02.02.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Frankreich will ein zweites Atomkraftwerk bauen, auch in Finnland entsteht derzeit ein Reaktor. Doch ohne staatliche Garantien und Unterstützung würden keine neuen Atommeiler entstehen, meinen internationale Atomkraftgegner von Greenpeace, die sich zur Diskussion in Berlin trafen. Bereits jetzt könnten Liefer- und Kostenzusagen nicht eingehalten werden.
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Störfall-Report für Januar 2009
01.02.2009 -- Sicherheit --
Im Januar 2009 konnten 14 Störfälle, Vorkomnisse oder Abweichungen vom regulären Betrieb in Atomanlagen verzeichnet werden. Davon betreffen 9 deutsche Anlagen. Seit Jahresbeginn summieren sich die Störungen in Deutschland auf 9, davon 6 meldepflichtige.
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´Die Asse hat mich krank gemacht´
31.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
´Die Asse hat mich krank gemacht´, glaubt ein Ex-Mitarbeiter der niedersächsischen Atommüll-Deponie. 90 Prozent des strahlenden Inventars in der einsturzgefährdeten Schachtanlage stammen aus Karlsruhe.
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Bundestag beschließt Atomgesetz-Novelle - Asse-Stilllegung
30.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Das marode Atommüll-Lager Asse in Niedersachsen kann stillgelegt werden. Der Bundestag verabschiedete am Freitag in Berlin Änderungen des Atomgesetzes und schaffte damit die rechtlichen Voraussetzungen für eine Schließung der Deponie durch das Bundesumweltministerium.
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Ukraine will AKW Tschernobyl abreißen - bis 2065
30.01.2009 -- Atomstandorte -- Chernobyl
Das Kernkraftwerk Tschernobyl soll abgerissen werden. Ein entsprechendes Gesetz wurde von Präsident Viktor Juschtschenko unterzeichnet. Allerdings zieht sich der Prozess auf Grund der hohen Radioaktivität in die Länge. Abgeschlossen sein wird er wohl erst im Jahr 2065.
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Ortstermin in Asse II: Arbeit am Atommüll
29.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Es ist trocken, staubtrocken. Und feucht, sogar nass. Passt nicht zusammen? Genau, und das ist das Problem. Es ist gleichzeitig trocken und nass - tief unter der Erde in Deutschlands ältestem Atommüll-Lager: der ´Asse´. Das darf nicht sein.
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Anwohner können gegen Castor-Transporte klagen - Bundesverfassungsgericht stärkt Rechte betroffener Bürger
29.01.2009 -- Atomtransporte -- sonstige Castortransporte
Das Bundesverfassungsgericht hat die Klagerechte von Anwohnern gegen Castor-Transporte gestärkt. Eine Kammer des Ersten Senats erklärte es in einem am Donnerstag in Karlsruhe veröffentlichten Urteil für verfassungswidrig, dass einer nur acht Meter vom Transportweg entfernt wohnenden Frau eine Klage verwährt worden war.
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Studie: ´2020 sind Atomkraftwerke überflüssig´
28.01.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Wenn es beim Atomausstieg bleibt, wird Deutschland im Jahr 2020 ohne Kernenergie auskommen müssen. Alles kein Problem, rechnet eine neue Studie des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) vor. Sogar die Preise für den Strom aus Wind, Sonne, Biomasse und Wasser sollen sinken.
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Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen gegen früheren Asse-Betreiber
27.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Nach Medienberichten über die Leukämie-Erkrankung eines früheren Asse-Mitarbeiters ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen den früheren Betreiber des Atommülllagers. Es handele sich dabei um ein sogenanntes Vorermittlungsverfahren, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Staatsanwalt Joachim Geyer, am Dienstag der Nachrichtenagentur ddp. Dabei werde geprüft, «ob ein Anfangsverdacht auf vorsätzliche Körperverletzung besteht.»
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Slowakei verzichtet auf Wiederbetrieb von Atomreaktor Bohunice
26.01.2009 -- Atomstandorte -- Bohunice
Nach der Beilegung des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine hat die slowakische Regierung entschieden, auf den Wiederbetrieb eines umstrittenen Atomreaktors zu verzichten. Der wegen des wochenlangen Ausbleibens russischer Gaslieferungen ausgerufene Energienotstand sei am Freitag aufgehoben worden, sagte der slowakische Wirtschaftsminister Lubomir Jahnatek bei einer Pressekonferenz in Bratislava.
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Bund übernimmt angeblich Milliardenkosten für Atommülllager Asse
26.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Die Steuerzahler müssen die Milliardenkosten für das einsturzgefährdete Atommülllager im niedersächsischen Asse übernehmen. Die «Berliner Zeitung» (Montagausgabe) berichtete vorab, in einem Koalitionsantrag zur geplanten Novelle des Atomgesetzes heiße es, die Kosten für den Weiterbetrieb und die Stilllegung solle der Bund tragen.
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Bulgarien will Reaktoren in Atomkraftwerk neu starten
23.01.2009 -- Atomstandorte -- Kozloduy
Das bulgarische Parlament hat am Freitag den Neustart von zwei Reaktoren im umstrittenen Atomkraftwerk Kosloduj an der Donau beschlossen, obwohl die russischen Gaslieferungen wiederaufgenommen wurden.
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Siemens vor Ausstieg bei AKW-Bauer in Frankreich
23.01.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Siemens steht einem Zeitungsbericht zufolge unmittelbar vor dem Ausstieg beim französischen Atomkraftwerksbauer Areva NP. Die Beteiligung von 34 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen mit dem französischen Partner Areva(CEPFi.PA: Kurs) solle verkauft werden, berichtete die französische Zeitung ´Les Echos´ am Freitag ohne Angabe genauer Quellen.
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Atomkraftwerk Krümmel ab Mai wieder am Netz
22.01.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Auch das AKW Brunsbüttel soll wieder in Betrieb genommen werden. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) teilte dies dem Landtag nach einem Gespräch mit dem Kraftwerksbetreiber Vattenfall mit. Beide Meiler waren nach Pannen im Sommer 2007 abgeschaltet worden.
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US-Energiepolitik: Atomausstieg in weiter Ferne
22.01.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Um Treibhausgase zu reduzieren, setzt Präsident Obama nicht nur auf erneuerbare Stromquellen, sondern auch auf Kernenergie. Doch die stößt ebenfalls an ihre Grenzen
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Frankreich: Neuer Atom-Reaktor soll in den Ardennen gebaut werden
21.01.2009 -- Atomstandorte -- Chooz
Ein Kernkraftwerk der Baureihe ´Europäischer Druckwasser-Reaktor´ (EPR), der unter der Beteiligung von Siemens von der französischen Firma Areva entwickelt wurde, soll in den Ardennen am Standort Chooz errichtet werden. Das haben gestern zahlreiche französische Medien unter Berufung auf die Sonntagszeitung ´Journal du Dimanche´ berichtet.
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Atommülllager Asse: Behälter mit unbekannten radioaktiven Stoffen gefunden
20.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
In dem einsturzgefährdeten Atommülllager Asse wurden zehn bleiummantelte Behälter mit unbekannten radioaktiven Stoffen entdeckt. Das Bundesamt für Strahlenschutz will dem genauen Inhalt dieser Sonderverpackungen nachgehen, nachdem das einsturzgefährdete Lager abgestützt wurde. Bereits im Dezember wurde die Füllung des Lagers in Asse mit Beton gefordert.
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AKW Krümmel: ´Wahrscheinlich´ geht alles gut
19.01.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Das schleswig-holsteinische Sozialministerium hält das ´Hürdenmodell´ gegen Terrorangriffe mit einem Passagierflugzeug auf das Atomkraftwerk Krümmel bei Geesthacht für ausreichend. Mit eigenwilligen Begründungen schmetterte die Kieler Behörde den Antrag des ehemaligen niedersächsischen Landtagsabgeordneten Andreas Meihsies (Grüne) ab, den Siedewasserreaktor an der Elbe stillzulegen.
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Asse-Kammern undicht: Explosionen möglich - BfS sieht keine Gefahr
18.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Einsturzgefahr im niedersächsischen Atommüllager, weil Decken durchnäßt sind. Experten ­befürchten Explosionen. Bundesamt für Strahlenschutz sieht keine akute Gefahr
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2008 zweitschlechtestes Produktionsjahr der Atomkraft seit 1992
17.01.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Stolz verkündete gestern das Deutsche Atomforum, dass die deutschen AKW im Jahr 2008 148,8 Milliarden kWh Strom produziert haben. In der Bilanz kommen die deutschen Meiler allerdings nicht so gut weg.
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Asse - Das marode Bergwerk droht einzustürzen:´ Kammerflimmern im Atom-Endlager´
17.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Wenn Kammer 4 zusammenbricht, droht eine radioaktive Verseuchung im gesamten Salzstock. Gibt es noch eine Sicherung? Die Zeit läuft davon.
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Brisantes Leck: Koch lässt Atomkraftwerk Biblis trotz Radioaktivitäts-Austritt weiterlaufen
16.01.2009 -- Atomstandorte -- Biblis
Die hessische Atomaufsicht unter Ministerpräsident Roland Koch (CDU) lässt offenbar den Atomkraftwerksblock Biblis B weiterlaufen, obwohl dort seit dem 10. Januar Radioaktivität über einen so genannten Dampferzeuger in die Umgebung entweicht.
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Neue Probleme im Versuchsendlager Asse: Über dem Atommüll knirscht es
15.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Im Versuchsendlager Asse wackelt die Decke der Einlagerungskammer 4. Kommt es zum Einsturz, könnte Radioaktivität über die Lüftung des Bergkwerks nach außen gelangen.
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Pause für AKW Krümmel und Brunsbüttel dauert an
14.01.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Der Vattenfall-Konzern setzt weiter auf Kernenergie zur Stromerzeugung, ohne Angaben darüber zu machen, wann die beiden stillgelegten deutschen Kernkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel wieder angefahren werden sollen.
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Vattenfall: Hans Blix neu im nuklearen Sicherheitsrat
14.01.2009 -- Sicherheit --
Lars G. Josefsson, Präsident und Chief Executive Officer von Vattenfall AB, stellte am Mittwoch in Berlin Dr. Hans Blix als Mitglied des unabhängigen nuklearen Sicherheitsrats von Vattenfall vor. Der ehemalige schwedische Außenminister, ehemalige Direktor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) und ehemalige UN-Inspekteur im Irak wird neben anderen internationalen Kernenergiefachleuten Vattenfall dabei unterstützen, die Sicherheit der Kraftwerke weiter zu erhöhen.
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E.ON und RWE gründen JV für Kernkraftwerksbau in England
14.01.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
E.ON und RWE verfügten über weitreichende Erfahrungen im Kernkraftwerkssektor, über fundierte Kenntnisse des britischen Kernkraftmarktes sowie über die technischen und personellen Voraussetzungen für den Bau von neuen Kernkraftwerken in Großbritannien, heißt es in der Mitteilung weiter.
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Asse-II: Pannen im Atommülllager ohne strafrechtliche Konsequenzen
14.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Anzeigen an die Betreiber des Atommülllagers Asse wegen der Pannen in dem ehemaligen Bergwerk werden zunächst keine Konsequenzen haben. Die Staatsanwaltschaft stellte die Vorermittlungen ein. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast, reagierte empört.
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Frankreich: Zweifel an Radioaktivitäts - Messungen um Atommeiler
13.01.2009 -- Strahlung --
Der französische Energieriese EDF steht im Verdacht, die Radioaktivität im Umkreis seiner Atommeiler nicht sauber gemessen zu haben. Die französische Atomaufsicht (ASN) entzog dem Konzern beziehungsweise seinen Labors im Dezember vorübergehend die Messgenehmigung für sämtliche Akws.
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Bohunice: Slowakei lenkt vorerst ein
12.01.2009 -- Atomstandorte -- Bohunice
Wenn Moskau wieder Gas liefert, werden die Reaktoren nicht weiter hochgefahren. Prinzipiell hält die Slowakei aber an ihrem Wunsch fest, die Reaktoren weiterhin zu nutzen.
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Umfrage: Deutsche trotz Gasstreits skeptisch gegenüber Atomkraft
11.01.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Trotz des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine steht die Mehrheit der Deutschen der Kernenergie laut einer Umfrage skeptisch gegenüber. Nach der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts TNS-Emnid für die Zeitung «Bild am Sonntag» sind 73 Prozent der Befragten dagegen, dass Deutschland jetzt stärker auf Atomkraft setzt.
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Slowakei nimmt abgeschalteten Reaktor in Bohunice wieder in Betrieb
10.01.2009 -- Atomstandorte -- Bohunice
Angesichts des Energienotstands wegen der Gaskrise nimmt die Slowakei einen Reaktor im Atomkraftwerk Jaslovske Bohunice wieder in Betrieb, und verletzt damit den EU-Beitrittsvertrag.
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Atommüll in Asse: Gutachter prüfen Lauge
09.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Die Betreiber der Schachtanlage Mariaglück in Höfer (Kreis Celle) haben die Abnahme der Salzlösungen aus dem Atommülllager Asse unter Bedingungen zugesagt.
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Greenpeace: Kohle- und Atomkraftwerke sind keine Alternative für russisches Erdgas
08.01.2009 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Wieder einmal gibt es Streit zwischen Russland und der Ukraine um die Erdgasversorgung. Der russische Versorger Gasprom dreht seinem Nachbarn die Hähne zu, die Pipelines bleiben leer. Ähnlich wie die Ukraine ist auch Deutschland bei der Versorgung mit Energie abhängig von Energieexporten, egal ob Öl, Gas, Kohle oder Uran.
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Asse: Lauge-Transporte sollen wieder aufgenommen werden
07.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Nach dem Willen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) soll die im Atommülllager Asse gelagerte Salzlauge möglichst schnell wieder abtransportiert werden. ´Ab Ende des Monats könnten die Transporte wieder laufen´, sagte BfS-Präsident Wolfram König am Mittwoch in Eschede.
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Frankreich: Atomkonzern Areva unterlässt Werbung mit ´sauberer Energie´
07.01.2009 -- andere/sonstige --
Der Slogan ´Energie im sauberen Sinne´ für den französischen Atomkonzern Areva ist seitens der Selbstkontrollstelle der Werbewirtschaft (ARPP) kritisiert worden. Der Atomkonzern verzichtet vorerst darauf, den Slogan weiter zu verwenden.
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Atommülllager Asse wird nicht geflutet
05.01.2009 -- Atomstandorte -- Asse
Der neue Betreiber von Asse, das Bundesamt für Strahlenschutz, hat sich gegen eine Flutung des früheren Salzbergwerks entschieden.
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Bundestagswahl: Atomkraftwerke vom Netz
05.01.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Bundestagswahl Ende September wirft ihre Schatten voraus: Zwei Atomkraftwerke werden deshalb abgeschaltet, offiziell zu längeren Wartungsarbeiten. Block A des Kernkraftwerkes Biblis geht wahrscheinlich Ende Februar vom Netz, teilte der Betreiber RWE mit. Auch die EnBW nimmt den Block 1 des Kraftwerkes Neckarwestheim vom Netz.
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Nuklearstrategie: RWE pumpt Milliarden in Atomkraft
05.01.2009 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Deutsche Energiekonzerne steigen in großem Stil in die Kernkraft im Ausland ein. Die britische RWE-Tochter NPower plant die Errichtung von zwei oder drei Meilern in Wales. Das geht aus einer Vereinbarung über die Einspeisung von bis zu 3600 Megawatt Strom mit dem Netzbetreiber National Grid hervor.
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Verzögerungen beim finnischen Atomreaktor: AKW-Aufpreis umstritten
04.01.2009 -- Atomstandorte -- Olkiluoto
Siemens will die durch die verzögerte Fertigstellung entstehenden Mehrkosten beim Bau eines neuen Reaktors in Finnland nicht zahlen und leitet ein Schiedsverfahren ein.
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Störfall-Report 2008 - 125 Vorkommnisse in Atomkraftwerken
03.01.2009 -- Sicherheit --
Aus den deutschen Atomkraftwerken konnten 2008 insgesamt 125 Vorfälle verzeichnet werden. 86 davon waren meldepflichtig.
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Störfall-Report Dezember 2008
02.01.2009 -- Sicherheit --
Im Dezember 2008 wurden in den 17 in Betrieb befindlichen Atomkraftwerken in Deutschland sieben meldepflichtige Ereignisse festgestellt. Zudem konnten sechs weitere Ereignisse dokumentiert werden.
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Schweden: Reaktoren mit Steuerstabschäden sollen wieder ans Netz
02.01.2009 -- Atomstandorte -- Forsmark
Die seit Monaten für Reparaturarbeiten abgeschalteten schwedischen Atomkraftwerke Oskarshamn-3 (1.152 MW) und Forsmark-3 (1.170 MW) sollen noch in dieser Woche wieder ans Netz gehen. Das berichtet die schwedische Atomaufsicht SSM.
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Aufwendige Schweißarbeiten im stillstehenden Atomkraftwerk Krümmel - Termin des Wiederanfahrens weiter offen
02.01.2009 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Fast jede erdenkliche Frage zum Atomkraftwerk Krümmel kann Joachim Kedziora beantworten. Doch in einem Punkt muss sogar der Kraftwerksmeister passen: Auch er kann nicht sagen, wann der seit anderthalb Jahren stillstehende Reaktor im schleswig-holsteinischen Geesthacht wieder angefahren wird.
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RWE erwägt Bau eines Atomkraftwerks in Großbritannien
30.12.2008 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Das Unternehmen habe sich nahe dem bestehenden Meiler Wylfa auf der nordwalisischen Insel Anglesey Optionen zum Erwerb von Land gesichert, teilte die britische Tochter RWE npower am Dienstag mit.
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Uranschrott rollt durchs Ruhrgebiet
28.12.2008 -- Atomtransporte -- Urantransport
Atommülltransporte von Gronau gehen jetzt auch nach Frankreich. Bürgerinitiativen befürchten, daß Abfall zur Herstellung panzerbrechender Munition genutzt wird.
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Union wirbt für Korrekturen am Atomausstieg
25.12.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die stellvertretende Unions-Fraktionschefin Katherina Reiche (CDU) wirbt für Korrekturen am geplanten Atomausstieg. Reiche sagte der Nachrichtenagentur ddp, die SPD müsse in dieser Frage «zur Vernunft» kommen. Bislang scheine der Koalitionspartner «in einem ideologischen Käfig gefangen» zu sein.
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Leistungsreduktion in allen E.ON-Reaktoren
23.12.2008 -- Atomstandorte --
In allen Atomkraftwerken des Betreibers E.ON Kernkraft ist die Leistung reduziert worden. Das belegen konzerneigene Zahlen sowie die Strombörse EEX.
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Frankreich: Reaktor wird zum Geldgrab für Areva
23.12.2008 -- Atomstandorte -- Flamanville
Die Kostensteigerungen beim neuen Atomkraftwerkstyp EPR machen Frankreichs staatlichem Atomkonzern Areva einen Strich durch die Rechnung. Eigentlich wollte der Konzern mit einem Referenz-Kraftwerk in Finnland die von ihm propagierte Renaissance der Atomkraft einläuten.
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Bulgarische Atomkraftgegnerin: Nicht ohne Bodyguard
23.12.2008 -- Atomstandorte -- Belene
Der Freitag vergangener Woche war ein Tag, an dem sie hätte verzweifeln können über die Nachrichten aus Deutschland. An diesem Tag hörte Albena Simeonova die Meldung, die sie befürchtet hatte: Der Essener Energiekonzern RWE hat ein Abkommen über den Bau und Betrieb des Atomkraftwerks Belene unterschrieben.
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Neue Atom-Gefahr - Berlusconi will in Italien Atomkraftwerke bauen
21.12.2008 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die nicht abreißen wollende Pannenserie im tschechischen Kernkraftwerk Temelín, der umstrittene Ausbau des Schrottmeilers Bohunice in der Slowakei, völlig veraltete Technologie in Mochovce - und nun will auch noch Italiens Premierminister Berlusconi neue Kernkraftwerke errichten. Österreichische Umweltschützer schlagen Alarm: ´An unserer Grenze droht eine neue Atomgefahr!´
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RWE beteiligt sich an umstrittenem AKW in Bulgarien
19.12.2008 -- Atomstandorte -- Belene
Der Energiekonzern RWE beteiligt sich an dem umstrittenen Bau eines Atomkraftwerks in Bulgarien. Der Konzern unterzeichnete am Freitag in Sofia eine Vereinbarung, wonach RWE einen Anteil von 49 Prozent an dem rund vier Milliarden Euro teuren Meiler in Belene übernimmt.
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Nukleare Fracht häufig auf deutschen Straßen
19.12.2008 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Transporte mit atomarem Material sind auf deutschen Straßen weitaus häufiger unterwegs als bislang öffentlich bekannt. Nach Angaben der Bundesregierung gab es zwischen Anfang 2007 und Oktober 2008 allein 337 Transporte mit dem nuklearen Material Uranhexafluorid durch deutsches Hoheitsgebiet, darunter 307 Straßentransporte.
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Morddrohung gegen bulgarische AKW-Gegner - RWE fühlt sich nicht zuständig
19.12.2008 -- Atomstandorte -- Belene
Die bulgarischen Atomkraftgegner Petko Kovatchev und Albena Simenova haben in der vergangenen Woche Morddrohungen wegen ihres Engagements gegen das geplante AKW Belene erhalten. Beide wurden gewarnt, dass ihr Leben in Gefahr sei, wenn sie ihr Engagement gegen Belene fortsetzen.
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Gabriel will Atomaufsicht mit Ländern zügig verbessern
17.12.2008 -- Sicherheit --
Die Bundesregierung will die Aufsicht über die Atomkraftwerke zügig verbessern und fordert von den Ländern mehr Anstrengungen. Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) lud die Länder am Mittwoch zu einem Gespräch im Januar ein.
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Die Deutsche Bank und das Uran
17.12.2008 -- Versorgung/Uran --
´Leistung aus Leidenschaft´ ist das Motto der Deutschen Bank. Dass dabei die Verantwortung ein bisschen zu kurz kommt, zeigt ein genauerer Blick auf die Kunden des größten deutschen Kreditinstituts: Neben Sohnemanns Bausparvertrag finanziert die Bank Uranminen und Rüstungskonzerne.
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BfS stellt neue Ergebnisse der deutschen Uranbergarbeiterstudie vor
15.12.2008 -- Sicherheit --
´Das radioaktive Edelgas Radon erhöht nicht nur deutlich das Risiko für Lungenkrebs. Radon kann auch das Risiko geringfügig erhöhen, an anderen bösartigen Tumoren zu sterben´. Das sagte der Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) nach einer aktuellen Auswertung der weltweit größten Bergarbeiterstudie durch das BfS.
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Schweiz: Widerstand gegen Atompläne wächst
15.12.2008 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
In der Schweiz haben mehrere Energieversorger gleich für drei neue Kernkraftwerke Baugesuche eingereicht; überdies suchen die Bundesbehörden nach einem Standort für die Lagerung des atomaren Mülls. Weil Reaktoren, Meiler und Lager in Nähe der deutschen Grenze entstehen könnten, stoßen die Pläne in Südbaden auf Kritik. Doch auch im eigenen Land regt sich Widerstand gegen die Vorhaben der eidgenössischen Atomindustrie.
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Atomstrom: Zürich steigt bei Strom aus Atomenergie aus!
12.12.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Züricher haben bei einem Volksentscheid mit 75% der Stimmen die Änderung der Gemeindeordnung angenommen, die den Atomausstieg und die Reduzierung von städtischem Energieverbrauch und CO2-Ausstoß vorsieht. Die Allianz Stopp Atom hat diese richtungsweisende Entscheidung mit Freude zur Kenntnis genommen.
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Biblis-B: Klage wird eingereicht - Atomkraftgegner wollen AKW stilllegen
12.12.2008 -- Atomstandorte -- Biblis
Atomkraftgegner wollen die Stilllegung des südhessischen Kernkraftwerkes Biblis B erreichen. Dazu soll an diesem Freitag beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel Klage eingereicht werden.
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Umweltministerium Niedersachsen: Strahlenwerte Castor-Transport - ´hat keine Irritationen gegeben´
11.12.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Nach Ansicht des niedersächsischen Umweltministers Sander (FDP) hat es beim diejährigen Castor-Transport nach Gorleben keine Irritationen hinsichtlich der Strahlenwerte gegeben. Auch die von Greenpeace veröffentlichten Strahlenmesswerte würden sich nahtlos in das Bild einfügen.
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Atomenergie-´Renaissance´: Fakten statt Propaganda
10.12.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Fakten statt Propaganda: Befinden wir uns tatsächlich in einer ´Nulearen Renaissance´?
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Atomkraft: 40 Milliarden vom Steuerzahler
10.12.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin hat im Auftrag der Bundesregierung berechnet, wie viel Fördergelder bislang hierzulande in die Atomenergie flossen. Die Forscher haben berechnet, dass allein der Bund über 40,2 Milliarden Euro zugeschossen hat. Dazu kommen schwer zu ermittelnde Ausgaben der einzelnen Bundesländer.
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´Global-Zero´ - Für eine atomwaffenfreie Welt in 25 Jahren
09.12.2008 -- Krieg/Frieden --
Michael Gorbatschow, Jimmy Carter und weitere frühere Staatschefs und Persönlichkeiten haben am Dienstag eine Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ins Leben gerufen. Den Startschuss für die Global-Zero-Initiative gaben am Dienstag in Paris der britische Unternehmer und Abenteurer Richard Branson und die jordanische Königin Noor.
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Die weißen Sümpfe von Wittmar - Eine kurze Geschichte des Atommüllendlagers Asse II
09.12.2008 -- Atomstandorte -- Asse
Der Text ´Die weißen Sümpfe von Wittmar´ behandelt das Atommüllendlager Asse-II bei Wolfenbüttel und ist die Neufassung und Erweiterung einer im April 1978 erschienenen Broschüre mit dem Titel ´Radioaktive Fässer im Salzsee´ und war ein Versuch, die hydrogeologische Arbeit des Braunschweiger Wasserbauingenieurs Dr. Helge Jürgens allgemeinverständlich darzustellen. Er hatte damals bereits die Standsicherheit des Grubengebäudes von Asse II angezweifelt und ein Modell entwickelt, mit dem er das Absaufen des Atommüllendlagers und die Ausbreitung radioaktiver Stoffe im Grundwasser beschrieb.
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Schacht Konrad: Umbau des Atommüll-Endlagers geht zügig voran - Einlagerung soll 2013/2014 beginnen
09.12.2008 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Der Umbau des Bergwerks Konrad in Salzgitter zum Atommüll-Endlager geht zügig voran. Bislang sind dafür 80 Millionen Euro ausgegeben worden. 2010 sollen die jährlichen Ausgaben die 200-Millionen-Euro-Grenze überschreiten.
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AKW-Bau in Bulgarien: Machtkampf zwischen RWE-Vorstandschef und Aufsichtsrat
08.12.2008 -- Atomstandorte -- Belene
Beim Energiekonzern RWE tobt Berichten zufolge ein Machtkampf zwischen Vorstandschef Jürgen Großmann und Teilen des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Fischer wolle bei der nächsten Sitzung am Donnerstag mit einer Änderung der Geschäftsordnung Großmann teilweise entmachten, schrieben die ´Financial Times Deutschland´ (FTD) und die ´Frankfurter Allgemeine Zeitung´ (FAZ) am Montag unter Berufung auf Kreise.
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Ein realer Krimi: Verschollen im Gorlebener Salz?
07.12.2008 -- Atomstandorte -- Gorleben
Ein leitender Mitarbeiter des Atomspediteurs GNS ist verschollen. Grüne fragen nach möglichem Zusammenhang mit umstrittenen Strahlenmessungen beim Castor-Transport.
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Protest gegen neue Atomkraftwerke in der Schweiz
05.12.2008 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die Pläne für ein neues und leistungsstärkeres Atomkraftwerk nahe Waldshut-Tiengen werden konkret. Für den Ersatz-Reaktor in Beznau/Schweiz liegt seit gestern das Rahmenbewilligungsgesuch vor. Der neue Meiler soll im Jahr 2020 in Betrieb gehen. Politiker aus der Region und der Umweltschutzverband BUND protestieren. Landrat Tilman Bollacher: ´Das Maß am Hochrhein ist voll.´
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Philippsburg-1: Schnellabschaltung des Reaktors wegen Defekt in Turbine
04.12.2008 -- Atomstandorte -- Philippsburg
Gestern Nachmittag ist es im Atomkraftwerk Philippsburg-1 (926 MW) zu einer Schnellabschaltung der Turbine und des Reaktors gekommen. Das berichtet der Betreiber EnBW.
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Schweiz: Axpo/BKW reichen Rahmenbewilligungsgesuch für Ersatz-AKW Beznau/Mühleberg ein
04.12.2008 -- Atomstandorte -- Beznau
Die Axpo Gruppe bzw. deren Konzerngesellschaften Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK) und Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) und die BKW FMB Energie AG reichen am (heutigen) Donnerstag beim Bundesamt für Energie zwei Rahmenbewilligungsgesuche für den Ersatz der Atomkraftwerke (AKW) Beznau I und II sowie Mühleberg ein.
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Frankreich: EPR-Atomstrom aus Flamanville kommt teurer als gedacht
03.12.2008 -- Atomstandorte -- Flamanville
Der Atomstrom aus dem geplanten Europäischen Druckwasserreaktor (EPR) in Flamanville (Nordfrankreich) kommt deutlich teurer als erwartet. Die Megawattstunde werde 55 Euro kosten und nicht 46 Euro, wie noch vor zwei Jahren berechnet, berichtet die Pariser Wirtschaftszeitung «Les Echos» (Mittwoch).
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CDU will Atomkraftwerke noch Jahrzehnte weiter laufen lassen
02.12.2008 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Die CDU will den Ausstieg aus der Atomkraft stoppen und die Kernkraftwerke in Deutschland noch Jahrzehnte weiterlaufen lassen. Damit solle der globalen Klimaerwärmung entgegengewirkt werden, heißt es in einem am Dienstag bei einer Gegenstimme verabschiedeten Beschluss des Bundesparteitags.
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Urgewald: Großflächige Warnung vor RWE Investition in Erdbeben-AKW
02.12.2008 -- Atomstandorte -- Belene
In der Auseinandersetzung um die Beteiligung von RWE an dem umstrittenen bulgarischen Atomkraftwerk Belene gehen die Umweltschützer heute in die Werbe-Offensive: Auf Großwerbeflächen rund um die Konzernzentrale in Essen warnen sie vor RWEs Pläne in Belene zu investieren. Sie weisen außerdem darauf hin, dass sich RWE neben Belene auch am Atomkraftwerk Cernavoda in Rumänien beteiligen will, das ebenfalls in einem Erdbebengebiet liegt.
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Meldepflichtige Ereignisse seit der Inbetriebnahme: AKW Brunsbüttel Spitzenreiter
01.12.2008 -- Sicherheit --
Vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wurde mit Stand vom 28.07.08 auf dessen Website eine Zusammenstellung der Anzahl meldepflichtiger Ereignisse in den Atomkraftwerken im Zeitraum von der Inbe­triebnahme bis zum 30.06.08 veröffentlicht.
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Atommüll-Berg wächst rasant - Keine Lösung
01.12.2008 -- Entsorgung --
Der deutsche Atommüll wächst bis zum Jahr 2020 um weitere 100 000 Kubikmeter an. EU-weit hat sich die Produktion des strahlenden Abfalls in den vergangenen acht Jahren verdoppelt. Der Zuwachs schafft Probleme.
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Urantransport: Endlager-Standortinitiativen rufen zu Proteste auf
01.12.2008 -- Atomtransporte -- Urantransport
Die Anti-Atominitiativen an den vier Endlagerstandorten Gorleben, Asse-II, Konrad und Morsleben rufen zu Protesten gegen den erwarteten Uranmülltransport aus Gronau auf. Auf dem gestrigen Vernetzungstreffen in Bad Helmstedt beschlossen die Anwesenden, die Proteste im Münsterland zu unterstützen.
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Störfall-Report November 2008
30.11.2008 -- Sicherheit --
Im November konnten international 13 Störfälle im Zusammenhang mit Atomanlagen oder der Atomindustrie verzeichnet werden. Fünf Ereignisse wurden aus deutschen Atomkraftwerken gemeldet.
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Greenpeace: Messungen von Neutronenstrahlung an Behältern vom Typ TN 85
28.11.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Am 10. November 2008 wurde in der Nähe des Verladebahnhofs in Dannenberg die Neutronenstrahlung der elf französischen Behälter vom Typ TN 85 gemessen, die von La Hague nach Gorleben transportiert wurden. Die Messung erfolgte in einer Entfernung von 14 m. Die Konzentration auf Neutronenstrahlung erfolgte, weil diese im Strahlungsfeld von Behältern mit HAW-Kokillen gegenüber der Gamma-Strahlung dominiert.
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Urantransport aus Gronau: contrAtom ruft zu Protesten auf!
27.11.2008 -- Atomtransporte -- Urantransport
In der nächsten Woche soll ein nächster Transport von Uranmüll aus der Anreicherungsanlage Gronau nach Russland rollen. contrAtom ruft zu Protesten gegen diesen illegalen Atommüllexport auf.
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Karlsruhe lehnt Beschwerden ab: Atom-Zwischenlager in Bayern zulässig
27.11.2008 -- Entsorgung --
Karlsruher Richter haben die Verfassungsbeschwerden gegen atomare Zwischenlager in Bayern nicht zugelassen. Das individuelle Risiko der Anwohner sei nicht erhöht.
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Initiative in der CDU gegen neue Kernkraftwerke
27.11.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Wenige Tage vor ihrem Bundesparteitag in Stuttgart haben sich in der CDU Kritiker der Atomenergie zu Wort gemeldet. Sie wollen mit Änderungsanträgen einen Neubauverbot für Kernkraftwerke und Mindestsummen für einen Laufzeitfonds durchsetzen.
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Reaktoren in Osteuropa: RWE pumpt Milliarden in Atomtechnik
25.11.2008 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Der Energiekonzern RWE plant den Einstieg in Kernkraftwerke in weiteren osteuropäischen Ländern. Im Gespräch ist derzeit ein Standort im Baltikum.
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AKW Gundremmingen hat bayernweit die höchsten zugelassenen Emissionswerte
25.11.2008 -- Atomstandorte -- Gundremmingen
Christine Kamm: Radioaktives Tritium darf nicht verharmlost werden - Umweltministerium räumt ein: AKW Gundremmingen hat bayernweit die höchsten zugelassenen Emissionswerte und schöpft sie zudem auch noch bis zu einem Drittel aus.
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BBU: Urananreicherungskonzern Urenco verheimlicht Umweltbelastungen
24.11.2008 -- Atomstandorte -- Gronau
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. mit Sitz in Bonn weist darauf hin, dass eine wesentliche Ursache des Uranabbaus in der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau zu sehen ist. Betrieben wird die Anlage, ebenso wie Schwesteranlagen in den Niederlanden und in Großbritannien von Urenco - einem Konzern der Atomindustrie. Der deutsche Zweig, Urenco Deutschland, ist fest in Händen der Energieriesen RWE und E.ON.
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Gorleben: Kletter-Aktion bei Lüneburger stoppt Rücktransport von leeren Castorwaggons
21.11.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Eine Kletteraktion nahe Lüneburg hat den Rücktransport der elf Castorwaggons aus dem Verladebahnhof Dannenberg gestoppt. Zwei Aktivisten halten eine Eisenbahnbrücke besetzt.
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RWE plant Einstieg bei weiteren Kernkraftwerken
21.11.2008 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Der Energiekonzern RWE AG plant den Einstieg in Kernkraftwerke in weiteren osteuropäischen Ländern. ´Es gibt Vorhaben, im Baltikum ein neues Kernkraftwerk zu bauen. Wenn über das Projekt entschieden wird, werden wir uns das anschauen´, sagte RWE-Vorstandsvorsitzender Jürgen Großmann der ´Financial Times Deutschland´ (FTD - Freitagausgabe).
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Betriebsergebnisse deutscher Atomkraftwerke im Oktober 2008
20.11.2008 -- Atomstandorte --
Die VGB veröffentlichte die Betriebsergebnisse der 17 in Betrieb befindlichen deutschen Atomkraftwerke für Oktober 2008. Demnach waren drei Reaktoren den ganzen Monat vom Netz.
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EnBW-Chef: ´Ohne Kernenergie geht es nicht´
19.11.2008 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Zum Energiemix der Zukunft gehört für den Chef der Energie Baden-Württemberg (EnBW), Hans-Peter Villis, auch die Kernenergie. Im Kreistag des Alb-Donau--Kreises plädierte der Energie-Manager deshalb für einen Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg und eine Verlängerung der Laufzeiten für Atommeiler auf bis zu 60 Jahre.
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Asse-Lauge in Zwischenlager - Neue Abnehmer gesucht
19.11.2008 -- Atomstandorte -- Asse
Die einsickernde Lauge in das Atommüllager Asse II bei Remlingen/Landkreis Wolfenbüttel kann ab sofort oberirdisch in Spezialspeichern zwischengelagert werden. Das teilten das niedersächsische Umweltministerium und das Bundesamt für Strahlenschutz mit. In den Containern könnten 660 Kubikmeter der unbelasteten Lauge auf dem Betriebsgelände gelagert werden.
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Castortransport: Polizei monierte Castor-Tieflader
17.11.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Wenige Tage vor dem aktuellen Atommülltransport hat die Polizei Mängel an Tiefladern festgestellt, die die Atommüllbehälter von Dannenberg nach Gorleben fahren sollten.
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Zwölfstündige Castorblockade - Chronologie und Technik
17.11.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Am Samstag,den 08.11.2008 ketteten sich drei Anti-Atom-AktivistInnen auf der Castorstrecke bei Wörth - kurz hinter der deutsch-französischen Grenze - in einem Beton-Lock-On unter den Gleisen fest. Während der 12 Stunden, die die Polizei brauchte, um die AktivistInnen aus dem Gleis zu holen, musste der Zug in Lauterbourg warten.
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Grüne: Neuer Parteichef Özdemir trommelt für Atomausstieg
15.11.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Seine erste Amtshandlung als Grünen-Parteichef hat sich Cem Özdemir vermutlich anders vorgestellt: ´Trommeln!´ lautet die Aufforderung grüner Atomkraftgegner, Trommeln für den Atomausstieg.
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Bundesamt: Lauge aus der Asse kann wieder abtransportiert werden
13.11.2008 -- Atomstandorte -- Asse
Die aus dem Deckgebirge in das Atommülllager Asse einsickernde Salzlauge kann aus Sicht des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) wieder aus dem Bergwerk abtransportiert werden.
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Neue Generation protestiert gegen Atommüll: Jung. Cool. Gegen Atom.
13.11.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Neben den erfahrenen Aktivisten prägt eine neue Generation die Proteste gegen das Atommülllager. Sie sind vor allem eines: vielseitig engagiert.
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Zukunft der Atomkraft-Gegner: Den Schwung von Gorleben nutzen
12.11.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Die Proteste in Gorleben waren ein voller Erfolg für die Anti-Atomkraft-Bewegung. Wie es nach den erfolgreichen Aktionen weitergehen soll.
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Castortransport: Niedersachsen will Blockierer zur Kasse bitten
12.11.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Nach den Verzögerungen beim Castor-Transport nach Gorleben hat der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) den Blockierern mit Rechnungen gedroht. «Es ist nicht hinnehmbar, dass die Allgemeinheit für die Kosten der Verzögerungen durch Blockaden aufkommen soll», sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Hannover.
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500-fach erhöhte Strahlung durch Atommüll-Transport: Aus den neuen französischen Behältern kommt starke Neutronenstrahlung
12.11.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Messungen von Greenpeace haben ergeben, dass die französischen Atommüll-Behälter (TN85) deutlich mehr Neutronenstrahlung freisetzen als die alten Castor-Behälter.
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Wiederkehr der Anti-Atom-Bewegung? Verzögerung des Castors so lange wie noch nie
11.11.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Mit zahlreichen Blockaden haben Atomkraftgegner den Transport des Atommülls nach Gorleben so lange wie noch nie verzögert: Die elf TN85-Behälter mit hochradioaktivem Abfall sind erst in der Nacht auf den 11. November im überirdischen Zwischenlager Gorleben angekommen - einen Tag später als von der Polizei geplant. Am Abend des 7. November hatte der Transport die Plutoniumfabrik in La Hague verlassen. Antiatom-Aktivisten sehen in den vielen Gegenaktionen einen Erfolg und feiern die ´Renaissance´ der Bewegung.
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ROBIN WOOD: Castor-Proteste: ´Wir hängen uns quer´
10.11.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Castor-Proteste: ´Wir hängen uns quer´ - ROBIN WOOD-AktivistInnen in Seilbrücken über Straßentransportstrecke
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16 000 Menschen bei Kundgebung in Gorleben
08.11.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
So bunt war der Protest schon lange nicht mehr: jung und alt hatte sich massenhaft auf den Weg nach Gorleben macht. Die Polizei geht von 14 500 Menschen aus, die Widerstandsgruppen nennen 16 000, die an der Auftaktkundgebung in Gorleben teilnahmen. Vielfältige Aktionen machten den kilometerlangen Demonstrationszug fast zu einer Karnevalsveranstaltung: Trommelgruppen erinnerten an die Gefahren der Atomkraft, ein Kinderchor hatte ein schier unendliches Repertoire an Liedern parat und selbst ein Dudelsackspieler hatte sich unter die Menge gemischt.
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Hamburg: Im Hafen wird so viel Gefahrgut verschifft wie nie, auch Uran
08.11.2008 -- Atomtransporte -- Urantransport
Zahlen erreichen Rekordniveau - Dennoch weniger Kontrollen - Auch radioaktives Uran darunter - Grüne wollen Transporte verringern
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Schweiz plant Atommüllstandorte an deutscher Grenze
06.11.2008 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Die Schweiz könnte vier von sechs geplanten Standorten für die Endlagerung von Atommüll nahe der deutschen Grenze bauen. Die möglichen Lagerplätze sollen nun in mehrjährigen Untersuchungen geprüft werden, berichtete das Bundesamt für Energie (BFE) am Donnerstag in Bern.
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Atommüll - Zurück auf Anfang
02.11.2008 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Die Endlagerdebatte für Atommüll wird mit den selben Argumenten geführt wie seit 30 Jahren schon. Bis 2035 müsse eine Lösung in Sicht sein, so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.
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Kein RWE-Beschluss zu Einstieg in bulgarisches Kernkraftwerk Belene
02.11.2008 -- Atomstandorte -- Belene
Beim Energiekonzern RWE ist noch kein Beschluss zu einem Einstieg in das umstrittene bulgarische Kernkraftwerk-Projekt Belene gefallen.
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Ministerium: Standards bei Endlagersuche werden nicht eingehalten
01.11.2008 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Das deutsche Auswahlverfahren für ein Atommüllendlager erfüllt nach Angaben des Bundesumweltministeriums nicht die internationalen Standards. «Die im Atomgesetz geregelte Beteiligung der betroffenen Bevölkerung ist vollkommen unzureichend, gemessen an der Vorgehensweise bei unseren Nachbarn», heißt es in einer Erklärung des Ministeriums zum Abschluss einer internationalen Expertentagung am Samstag in Berlin.
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Castortransport bestätigt: Abfahrt 07.11. in Frankreich!
30.10.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Der Zug mit 11 TN85-Behältern soll von Valognes (Bhf für La Hague) am 7.11. um 18:29 losfahren. Er soll die Grenze am 08.11. zwischen Lauterburg und Wörth am Rhein überqueren (oder in Lauterburg ankommen). Das berichten gut unterrichtete Quellen in Frankreich.
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Vor Transporten nach Gorleben: Castor-Gegner proben Aufstand
26.10.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
In zwei Wochen soll Atommüll von Frankreich ins Zwischenlager Gorleben transportiert werden. Die Polizei verhängt wieder einmal ein Demoverbot entlang der Bahnstrecke.
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Schacht Konrad: Millionenschwere Bundesstiftung für Region Salzgitter
25.10.2008 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Die Region rund um das genehmigte Atommüllendlager Schacht Konrad soll laut einem Medienbericht eine millionenschwere Bundesstiftung erhalten. Die Energiewirtschaft solle anfangs 30 Millionen Euro einbringen und dann weitere Zahlungen über einen Zeitraum von zunächst 30 Jahren leisten, berichtete das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Samstag vorab.
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NRW will Meiler bis zu 60 Jahre am Netz halten
22.10.2008 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Angesichts einer drohenden Wirtschafts-Rezession will die Landesregierung den Ausstiegsbeschluss aus der Kernenergie kippen und die bisher auf 32 Jahre beschränkte Restlaufzeit der bundesdeutschen Atommeiler auf mindestens 40 Jahre verlängern.
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Schweden überprüft nach Defekt an Akw sechs weitere Anlagen
21.10.2008 -- Sicherheit --
Nach der Entdeckung einer Störung in einem schwedischen Atomkraftwerk haben die Behörden vorsichtshalber die Überprüfung von sechs ähnlichen Anlagen angeordnet.
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Deutschland: Betriebsergebnisse der Atomkraftwerke im September 2008
21.10.2008 -- Atomstandorte --
Die 17 deutschen in Betrieb befindlichen Atomkraftwerke waren im vergangenen Monat zu knapp 70 Prozent verfügbar. Zwei Reaktoren standen den ganzen Monat still.
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Morsleben: Merkel ignorierte in 90ern angeblich Warnungen
19.10.2008 -- Atomstandorte -- Morsleben
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) soll in ihrer Zeit als Bundesumweltministerin Expertenwarnungen in Zusammenhang mit dem unsicheren Atommülllager Morsleben in Sachsen-Anhalt ignoriert haben. Schon vor der Wiedervereinigung hätten mehrere Gutachter die Standsicherheit der früheren Salzgrube bezweifelt, berichtet der ´Spiegel´.
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Kanzleramt gibt angeblich Endlager-Suche auf
19.10.2008 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Die Bundesregierung wird «Focus»-Informationen zufolge ihr Vorhaben aufgeben, bis zum Sommer 2009 die Endlager-Frage für Atommüll zu klären. Wie das Nachrichtenmagazin am Samstag vorab aus dem Kanzleramt berichtet, ist eine Einigung vorerst nicht mehr zu erwarten.
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Finnland: Bau von EPR-Atomkraftwerk Olkiluoto verzögert sich weiter
17.10.2008 -- Atomstandorte -- Olkiluoto
Der Bau des weltweit ersten Atomreaktors der dritten Generation in Finnland verzögert sich weiter. Der Europäische Druckwasserreaktor (EPR) werde wahrscheinlich erst 2012 in Betrieb gehen können, erklärte am Freitag in Helsinki der Energieversorger Teollisuuden Voima (TVO).
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Schleswig-Holstein: AKW Brunsbüttel soll bis 2030 laufen - Atomkraftgegener: ´Selbstmord!´
16.10.2008 -- Atomstandorte -- Brunsbuettel
Eine Laufzeitverlängerung von mehr als 22 Jahren fordert der schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Dr. Werner Marnette laut eines Berichtes der Wilsterschen Zeitung vom 14.10.2008. Atomkraftgegner nenen das ´Selbstmord für das eigen Land´.
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Asse: Beschluss zu Betreiberwechsel vertagt
15.10.2008 -- Atomstandorte -- Asse
Das Bundeskabinett hat den für heute geplanten Beschluss zum Betreiberwechsel des Atommülllagers Asse zum dritten Mal vertagt. Hintergrund ist nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen ein Streit zwischen dem Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium. Dabei gehe es um die Frage, wer die notwendigen Arbeiten für die Stilllegung des ehemaligen Forschungsbergwerks ausführen darf.
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Castor 08: Grüne wollen Demoverbot missachten
15.10.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Die Grünen wollen zurück zu den Wurzeln. Beim nächsten Castor-Transport Anfang November wollen sich auch viele prominente Parteimitglieder an einer Sitzblockade beteiligen - obwohl sie damit gegen das Demonstrationsverbot auf den Schienen verstoßen werden.
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Greenpeace: Asse-II - Nur ein Prozent sollen geborgen werden
14.10.2008 -- Atomstandorte -- Asse
Nur ein Prozent der 126.000 Fässer radioaktiven Mülls aus dem Pannen-Endlager in Asse sollen geborgen werden. Das berichtete die tageszeitung (taz) in ihrer gestriegen Ausgabe. ´Die Rückholung ist technisch machbar, es gibt ein Konzept, die mittelaktiven Abfälle herauszuholen´, zitiert sie Ulrich Kleemann vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Ein Gutachten attestiere, dass man zumindest 1.300 mittelstark strahlende Atommüll-Fässer aus dem ehemaligen Bergwerk herausholen könnte.
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Litauen: Referendum über AKW Ignalina gescheitert
13.10.2008 -- Atomstandorte -- Ignalina
Das Referendum über das litauische Atomkraftwerk Ignalina, dessen Abschaltung die EU fordert, ist an geringer Beteiligung der Wähler gescheitert.
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Auf die Plätze - der Castor kommt
11.10.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Atomkraftgegner und Polizei rüsten sich schon. In vier Wochen rollt wieder ein Zug mit radioaktivem Müll. Das Ritual im Wendland beginnt.
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AKW Unterweser: Ab 23. Oktober für Austausch des Haupttransformators vom Netz
10.10.2008 -- Atomstandorte -- Unterweser
Das Atomkraftwerk Unterweser wird zwischen dem 23. Oktober und 10. November für Reparaturen abgeschaltet. Das berichtet der Betreiber E.ON Kernkraft.
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Gabriel: Erfahrungen aus Morsleben für Asse nutzen
10.10.2008 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) will Erfahrungen mit dem Atommüllendlager Morsleben für die anstehenden Maßnahmen im Atommülllager Asse in Niedersachsen nutzen. Es sei gut, dass mit dem Bundesamt für Strahlenschutz künftig der gleiche Betreiber für beide Lager zuständig sein werde, sagte Gabriel am Freitag in Morsleben.
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Kein Termin für Wiederanfahren der AKW Krümmel und Brunsbüttel
09.10.2008 -- Atomstandorte -- Kruemmel
Die vor mehr als einem Jahr nach Pannen stillgelegten schleswig-holsteinischen Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel bleiben vorerst weiter abgeschaltet. Darauf haben die Betreiber Vattenfall und das für die Atomaufsicht zuständige Kieler Sozialministerium am Donnerstag hingewiesen.
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Kinder, Krebs und Strahlung - Die Indizien sagen: Schuldig!
09.10.2008 -- Sicherheit --
In der Umgebung von Atomkraftwerken treten bei Kindern überdurchschnittlich viele Krebsfälle auf. Das zeigte eine deutsche Studie, die aber auch behauptet, das habe mit den AKWs nichts zu tun. Falsch, sagen renommierte ExpertInnen.
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Atomtransport Obrigheim - Lubmin - Zusammenfassung
05.10.2008 -- Atomtransporte --
Zwischen dem 24.09. und 04.10.2008 wurden zwei radioaktive Dampferzeuger vom stillgelegten AKW Obrigheim in das Zwischenlager Nord bei Greifswald verschifft.
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RWE bekommt Zuschlag für Anteil an bulgarischem Reaktor
03.10.2008 -- Atomstandorte -- Belene
Der Energiekonzern RWE hat den Bieterkampf um einen Minderheits-Anteil an einem neuen Atomkraftwerk in Bulgarien für sich entschieden. Der bulgarische Stromlieferant NEC habe die Investoren-Angebote geprüft und RWE den Zuschlag erteilt, teilte Wirtschaftsminister Petar Dimitrow mit.
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Endlagerung: Experten favorisieren Salzstöcke
02.10.2008 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Wissenschaftler halten sichere Endlagerung von Atommüll für möglich - ´vorausgesetzt, die Salzstöcke haben keine Risse oder andere Schwachstellen, durch die Wasser eindringen könnte´.
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Fonds zum AKW-Rückbau: Atomgelder sollen in öffentliche Hand
01.10.2008 -- Entsorgung --
Die Grünen wollen Lehren aus der Finanzkrise ziehen und regen die Bildung eines öffentlich-rechtlichen Fonds zur Beseitigung atomarer Altlasten an.
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Castortransport: Aufruf zu dezentralen Protestaktionen
30.09.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Ab dem 08. November 2008 wird ein weiterer CASTOR-Transport mit hochradioaktivem Atommüll nach Gorleben erwartet. Anti-Atomgruppen rufen zu dezentralen Protestaktionen entlang der Transportstrecken in ganz Deutschland auf.
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Atomkraftgegner kündigen Straßenblockaden gegen Castor-Transport an
29.09.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Mit Straßenblockaden wollen Atomkraftgegner den nächsten Castor-Transport nach Gorleben stoppen.
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Gorleben: Plutonium in der Kartoffelscheune
28.09.2008 -- Atomstandorte -- Gorleben
Der Salzstock in Gorleben ist zwar ungeeignet, dennoch möchte Angela Merkel ihn möglichst schnell zu einem Endlager für Atommüll machen. Die Suche nach einem besseren wäre der Atomindustrie nämlich zu teuer.
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Asse-Laugen an weiteren Orten aufgetaucht
25.09.2008 -- Atomstandorte -- Asse
Lauge aus dem Atommülllager Asse ist in mehr Orte gebracht worden als bislang bekannt. Das Umweltministerium in Hannover bestätigte am Donnerstag auf ddp-Anfrage den Transport von weiteren rund 190 Kubikmeter Lauge in zwei Orte im Kreis Hildesheim im Jahr 2007. Dies habe die Durchsicht einer Liste von Rückstellproben aus dem Bergwerk Asse ergeben.
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Obrigheim: Atomschrott auf dem Weg nach Lubmin
24.09.2008 -- Atomtransporte --
Ein Transport mit radioaktiv belastetem Schrott aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim (Baden-Württemberg) ist auf dem Weg nach Lubmin. Das sagte ein Sprecher der Energiewerke Nord (EWN) heute. Der Schifftransport wird Anfang Oktober in Lubmin erwartet.
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Deutschland: Geld für französisches Endlager
23.09.2008 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Deutschland finanziert Atomendlager-Forschung im französischen Bure. Die ´ermutigenden´ Ergebnisse im Tongestein liefern Argumente gegen Gorleben.
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Tschechien: Kein Atom-Endlager für Temelin
23.09.2008 -- Atomstandorte -- Temelin
Eine überraschende positive Wendung gibt es in Sachen Atom-Endlager für Temelin. Der Widerstand der Bevölkerung war erfolgreich und die Pläne scheinen gescheitert zu sein. In vier Landkreisen hatten die Atombehörden nach einem solchen Endlager gesucht, unter anderem um Atommüll aus Temelin zu entsorgen.
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Altnazis schoben BRD-Atomprogramm mit an
22.09.2008 -- andere/sonstige --
Argentinien-Flüchtling Walther Schnurr war jahrelang Chef des Kernforschungszentrums Karlsruhe
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AKW Unterweser: Wegen technischer Probleme nur mit halber Leistung am Netz
22.09.2008 -- Atomstandorte -- Unterweser
Das Atomkraftwerk Unterweser ist nach der jährlichen Revision mit Brennelementewechsel seit heute wieder am Netz - allerdings nur mit halber Leistung.
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Tschechien beteiligt Sachsen an Planung für Kernkraftwerksblöcke
20.09.2008 -- Atomstandorte -- Temelin
Sachsen können sich mit Einwänden oder Problemen zu den beiden geplanten neuen Kernkraftwerksblöcken im tschechischen Kernkraftwerk Temelin zu Wort melden. Das tschechische Umweltministerium führe dazu eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung durch, teilte das sächsische Umweltministerium am Freitag mit.
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Vertuschte Explosion in chinesischem Atomkraftwerk Tianwan - Siemens war an AKW-Bau beteiligt
19.09.2008 -- Atomstandorte -- Tianwan
Wie erst jetzt bekannt wurde, explodierte am 26. August im neu errichteten chinesischen Atomkraftwerk Tianwan-1 ein Transformator. Der Reaktor musste daraufhin schlagartig abgeschaltet werden. Nach Angaben des österreichischen Nachrichtendienstes new.com dauerte es offenbar 5 Stunden, bis die brennenden Transformatoren des Kraftwerks gelöscht werden konnten.
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Atomkraft: Werbeparolen und Realität - Bund Naturschutz entlarvt führender Landes- und Bundespolitiker
18.09.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Auf massive Kritik stößt beim Bund Naturschutz die Wiederbelebung der Atomdebatte durch die Stromkonzerne, die Bayerische Staatsregierung, sowie die Parteien CSU und FDP. Denn die Wahlversprechen zum billigeren Strompreis und Klimaschutz durch einen ´Ausstieg aus dem Atomausstieg´ sind haltlos. Die Pro-Atom-´Argumente´ entpuppen sich als Kampagne zur Sicherung von Milliardengewinnen für die Strommonopolisten.
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Asse-II: Landtag stimmt gegen Untersuchungsausschuss
17.09.2008 -- Atomstandorte -- Asse
In Niedersachsen wird es keinen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum umstrittenen Atommülllager Asse geben. Der Landtag wies in seiner Sitzung am Mittwoch Anträge von Grünen und Linken zurück, wie eine Landtagssprecherin sagte. Die schwarz-gelbe Koalition und die SPD hatten sich bereits zuvor gegen einen Untersuchungsausschuss ausgesprochen.
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Vattenfall bekommt Ärger
16.09.2008 -- andere/sonstige --
Spitzenplatz für Vattenfall? Die Werbung mit dem schönen Testergebnis ist umstritten.
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Sachverständige: Längere AKW-Laufzeiten senken Strompreise nicht
16.09.2008 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Längere Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke würden nach Einschätzung von Experten nicht zu niedrigeren Strompreisen führen. ´Dafür gibt es keinen Ansatzpunkt´, sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrats der Bundesregierung (SRU), Olav Hohmeyer, dem ZDF-Magazin ´Frontal´ vom Dienstag.
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Große Not in Asse, wenn die Decke nicht gestützt werden kann
16.09.2008 -- Atomstandorte -- Asse
Aufgrund der Missstände im Atommülllager Asse sind die zuständigen Ausschüsse des Bundestages zu einer Sondersitzung zusammengekommen. Sollte es nicht gelingen die Decke des Atommüllagers abzustützen, ´haben wir große Not´, berichtete Gabriel von der SPD. Während der Umweltminister von Entscheidungen gegen Ende des jahres sprach, forderte der NABU sofortige Maßnahmen in Asse.
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Union legt sich auf Gorleben als Atommüllendlager fest
14.09.2008 -- Atomstandorte -- Gorleben
Die Union verschärft die Auseinandersetzung um die Atomenergie.
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Atomkraft: Kontrollen in Deutschland mangelhaft
13.09.2008 -- Sicherheit --
Bei der deutschen Atomaufsicht gibt es offenbar Nachholbedarf. So haben der Bund und das Land Baden-Württemberg gegenüber der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEO) Defizite eingeräumt.
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»Kohle und Atomkraft sind Auslaufmodelle« - 100 Prozent Erneuerbare vorstellbar
12.09.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Prof. Uwe Leprich glaubt nicht daran, dass die 25 geplanten neuen Kohlekraftwerke allesamt gebaut werden. Der Diplom-Volkswirt und Leiter Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes hält eine regenerative Energiewende für unausweichlich. Die von der Kohlelobby hochgelobte CO2-Abscheidetechnologie sei bislang Wunschdenken. Mit dem Energieexperten sprach ND-Mitarbeiterin Susanne Götze.
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Endlagerung in Schweden - Ein Atommüllkonzept mit Rissen
12.09.2008 -- --
Vor 30 Jahren galt in Schweden ein Atommüll-Endlager im Urgestein als sichere Lösung. Doch neue Forschungsergebnisse stellen das Konzept in Frage.
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Union setzt auf Energie-Effizienz und Atomkraft
10.09.2008 -- Politik/Diskussion -- Rennaissance/Ausbau
Mit einem klaren Bekenntnis zur Atom- und Kohlekraft will die Union auf die Preisexplosion bei Strom und Gas reagieren. Die im Atomgesetz verankerte Stilllegung von Kernkraftwerken belaste die Volkswirtschaft mit Milliardenbeträgen.
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Reaktorgebäude geräumt: Panne in französischem Atomkraftwerk Tricastin
09.09.2008 -- Atomstandorte -- Tricastin
In Tricastin haben sich radioaktive Brennelemente verkeilt. Das ist nicht der erste Zwischenfall in dem französischen Atomzentrum - In den letzten Monaten häufen sich dort die Störfälle.
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Wismut: Geheimsache Strahlentod
09.09.2008 -- Atomstandorte -- Ronneburg
Uranbergbau war ein Tabuthema in der DDR - Erst 1988 berichtete eine Studie über Folgen
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X-tausendmal quer: Merkel hat ´keine Lust´ sich um Atommüllproblem zu kümmern
08.09.2008 -- -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Atomkraftgegner werfen Kanzlerin Wortbruch vor - in Gorleben viele Parallelen zum Asse-Skandal: Die Offensive der CDU in Sachen Atommüll-Endlager Gorleben löst bei Atomkraftgegnern vehementen Widerspruch aus.
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Kommentar: Aus für die Atomkraft
07.09.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Der Skandal im Atommülllager Asse bedeutet wahrscheinlich das Aus für die Atomkraft in Deutschland. Und schuld daran sind nicht Gutmenschen, Bedenkenträger, Technikfeinde, Umweltfreaks, Linke und was der Schmähungen mehr für Kernkraftkritiker bereitgehalten werden. Schuld sind diejenigen, die mit einer ´heute kaum nachvollziehbaren Sorglosigkeit´, so der Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz, alle Bedenken über die Endlagerung beiseitegeschoben haben.
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Willkommen im Atom-Club, Indien
06.09.2008 -- Atomtechnik --
Das Land darf wieder Nukleartechnologie einführen, obwohl es den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet hat. Nutznießerin ist die US-Wirtschaft.
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Union fordert Aufhebung des Gorleben-Moratoriums
06.09.2008 -- Politik/Diskussion -- Endlagerdebatte/Standortfindung
Die von Gabriel favorisierte Suche nach Alternativen würde Zeit und Geld kosten.
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Asse-II: Gabriel will Ausräumen prüfen
05.09.2008 -- Atomstandorte -- Asse
Im Fall des maroden Atommüll-Lagers Asse schließt Bundesumweltminister Siegmar Gabriel nicht mehr aus, das Bergwerk komplett auszuräumen. Wenn die Einsturzgefahr gebannt sei, müsse man klären, ob man den Atommüll ´ganz oder teilweise rausholen´ müsse.
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Unter der Lupe: IAEO überprüft die deutsche Atomaufsicht
05.09.2008 -- Sicherheit --
Die deutsche Atomaufsicht stellt sich auf eigene Initiative einer Begutachtung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO. In den kommenden zwei Wochen wird ein Expertenteam der IAEO hierzu das Bundesumweltministerium und das Umweltministerium Baden-Württemberg unter die Lupe nehmen. Einbezogen werden auch die zuständigen nachgeordneten Behörden und Sachverständigenorganisationen.
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Das Vertrauen in die Atomenergie schwindet
05.09.2008 -- Politik/Diskussion -- Atomausstieg/Stilllegung/Abschaltung
Atomenergie ist sicher, billig und klimafreundlich behaupten CDU, CSU und FDP. Doch in diesen Tagen sind die Atomfreunde seltsam wortkarg geworden. Man könnte meinen, die fast unglaublichen Schlampereien mit Atommüll im Versuchsendlager Asse, habe die Befürworter längerer Laufzeiten von Atomkraftwerken sprachlos gemacht.
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Atommüll-Endlager Schacht Konrad: Bau beginnt
15.05.2008 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Anrainerbeschwerden sollen keine Auswirkungen auf die Bauarbeiten des Endlagers haben
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BfS genehmigt Rücktransport nach Gorleben - erstmals französischer Behältertyp im Einsatz
30.04.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat heute einen weiteren Rücktransport von hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich nach Deutschland genehmigt. Wie ein Sprecher der Behörde in Salzgitter mitteilte, hat die Nuclear Cargo + Service GmbH in Hanau die Erlaubnis bekommen, elf französische Transportbehälter des Typs TN85 von der Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague zum Transportbehälterlager nach Gorleben in Niedersachsen zu transportieren.
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Keine Genehmigung für neuen Atommüll-Behältertyp CASTOR HAW28M !
29.04.2008 -- Atomtransporte -- Gorleben
Bund stoppt Castor-Transport nach Gorleben für 2009
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Briten wollen Plutonium auf RoRo-Fähre transportieren
09.03.2008 -- Atomtransporte -- Kernbrennstofftransporte
Ein einfaches Fährschiff soll potentiell atomwaffenfähiges Plutonium von Nordengland nach Frankreich transportieren, wie eine britische Zeitung berichtet. Experten halten das für unverantwortlich: Sie befürchten, dass Terroristen mit dem Material eine Atombombe bauen könnten.
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Urantransport aus Gronau gestoppt - Aktivistin seilt sich vor Atommüllzug ab
16.01.2008 -- Atomtransporte -- Urantransport
Mit einer spektakulären Abseilaktion hat heute eine Anti-Atom-Aktivistin den Bahntransport von radioaktivem Uranhexafluorid (UF6) aus der Urananreicherungsanlage Gronau mit Ziel Russland blockiert.
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Ahaus: Neue Atomtransporte erwartet!
29.11.2007 -- Atomtransporte -- Ahaus
In das Zwischenlager Ahaus sollen ab 2008 radioaktive Kokillentransporte aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague rollen.
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Erfolgreiche Urankonferenz in Dortmund
22.09.2007 -- Atomtransporte -- Urantransport
Am heutigen Samstag fand in Dortmund die internationale Urankonferenz unter dem Motto 'Stopp des Uranabbaus und der Urananreicherung' in Dortmund statt.
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Schacht Konrad: Gabriel will Atommüllendlager in Salzgitter schnell einrichten
21.05.2007 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Das geplante Atommüllendlager Schacht Konrad soll nach dem Willen von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) zügig eingerichtet werden. 'Wir setzen das jetzt um', kündigte Gabriel nach einem Besuch des ehemaligen Eisenerzbergwerks in Salzgitter am Montag an. 'Es gibt hier keine Gefährdungen.' Die jahrzehntelange Debatte um das Lager für schwach- und mittel- radioaktiven Abfall sei mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Anfang April zu Gunsten einer Einlagerung von Atommüll abgeschlossen.
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Bahn fährt keinen Atommüll mehr
21.04.2007 -- Atomtransporte --
Die Bahn will mit Castor-Transporten offenbar nichts mehr zu tun haben. Um die brisante Fracht - etwa ins niedersächsische Gorleben - kümmern sich nun Spezialisten aus Frankreich.
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Entscheidung des BVG: Schacht Konrad wird gebaut
03.04.2007 -- Atomstandorte -- Schacht Konrad
Ein jahrzehntelanger Rechtsstreit ist beendet: Das umstrittene Atommüllendlager Schacht Konrad kann gebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig machte dafür den Weg frei.
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Kein Castor mehr durch Rotenburg! - Offener Brief an Bürgermeister Eichinger
19.03.2007 -- Atomtransporte -- Gorleben 2008
Die Anti-Atomkraft-Initiative Contratom aus Rotenburg hat einen Offenen Brief an Bürgermeister Detlef Eichinger geschrieben. Darin wird dieser aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass die Bahnstrecke durch die Kreisstadt nicht für Castor-Transporte genutzt wird.
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Rossendorf: Atom-Transport per Flugzeug nach Russland genehmigt
03.12.2006 -- Atomtransporte --
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat in der Pressemitteilung 019 vom 01.12.06 bekannt gegeben: 'Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die am 17.10.2006 beantragte Beförderungsgenehmigung für den Transport von max. 18 Behältern mit unbestrahltem hochangereichertem Uran des VKTA Rossendorf nach Russland erteilt. Die Genehmigung wurde erteilt, nachdem nach intensiver Prüfung die Erfüllung der Genehmigungsvoraussetzungen nach § 4 Atomgesetz festgestellt worden war. Mit dieser Feststellung wird auch sichergestellt, dass die internationalen Vorschriften zum Schutz der Menschen eingehalten werden.'
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BI Lüchow-Dannenberg will Atommüllfirma NCS kaufen
24.11.2006 -- Atomtransporte --
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg (BI) hat der Deutschen Bahn angeboten ihre umstrittene Tochterfirma Nuclear Cargo Service (NCS) für den symbolischen Preis von 1 Euro zu übernehmen. Damit reagiert die Gorlebener BI prompt auf Pläne der Bahn, ihr Atommülltransport-Unternehmen wegen Image-Problemen noch vor dem Börsengang abzustoßen.
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Bahn will Atomtransporte loswerden - Hanauer Tochter vor Verkauf
23.11.2006 -- Atomtransporte --
Die Deutsche Bahn will sich von ihrer Tochter Nuclear Cargo + Service (NCS) trennen, die für Atommülltransporte in Deutschland verantwortlich ist.
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Defektes Rohr legt britische Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield still
09.05.2005 -- Atomstandorte -- Sellafield
Ein Teil der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield ist nach einem Unfall mit radioaktiven Substanzen stillgelegt worden. Das bestätigte die britische Atomaufsichtsbehörde -Nuclear Installations Inspectorate- (NII) dem deutschen Bundesumweltministerium. Wie erst am Montag bekannt wurde, waren offenbar rund 20 Tonnen eines in Salpetersäure gelösten Uran-Plutonium-Gemisches durch ein kaputtes Rohr in einen betonierten Raum ausgelaufen. Gut 200 Kilogramm Plutonium sollen es nach Angaben der -Times- gewesen sein, was für 20 Atombomben ausreiche.
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27.03.2011
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Nuklear-Strategie - Siemens im Atom-Dilemma / Steigt Siemens aus dem Atomgeschäft aus?
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