Block 1 des tschechischen AKW Dukovany ist ein bald 30 Jahre alter schrottreifer Sowjet-Reaktor. Dennoch soll seine Laufzeit im Jahr 2015 verlängert werden. Die Organisation Global 2000 aus Österreich schlägt Alarm und fordert: Stoppt den Risikobetrieb!

Grafik: global2000.at

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Mit einer Petition, die an den österreichischen Umweltminister Andrä Rupprechter gerichtet ist, fordern die Unterzeichner, dass dieser sich bei seinen tschechischen KollegInnen für eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nach der ESPOO-Konvention und nach harten Kriterien durch internationale ExpertInnen einzusetzen habe. So könne die Gefährdung durch eines der gefährlichsten AKW Europas verhindert werden.

Wenn eine umfassende Liste der Sicherheitsrisiken und notwendigen Nachrüstmaßnahmen für den Weiterbetrieb definiert ist, wird sich der Betreiber einen Weiterbetrieb nicht mehr leisten wollen, hoffen die Atomkraftgegner. Das zeichne sich bereits in anderen Ländern wie Japan und den USA ab.

“Ohne das AKW Dukovany an unserer Grenze werden Österreich und ganz Europa ein Stück sicherer!” Unterstützung für diese Petition aus Deutschland kann nicht schaden – denn radioaktive Strahlung macht an unserer Grenze auch nicht halt.

  • Aus für Reaktorneubau im tschechischen Temelín
    10. April 2014 – Die umstittenen Ausbaupläne des tschechischen Atomkraftwerks Temelin sind vorerst vom Tisch. Der Staat will den Bau nicht mit einem garantierten Abnahmepreise für Atomstrom subventionieren. Ein Etappensieg, freuen sich Atomkraftgegner.
  • Kein Atomprogramm in Tschechien!
    28. Februar 2014 – Tschechien hat ein neues Energiekonzept entwickelt und plant einen drastischen Ausbau der Atomkraft statt erneuerbarer Energien als Ersatz für die Kohle. Noch bis zum 18. März können auch in deutscher Sprache Einwendungen erhoben werden.

Quelle (Auszug): global2000.at, 03.11.2014

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