Atomkraft macht einsam. Diese Erfahrung macht E.ON-Chef Johannes Teyssen gerade. E.ON ist nicht nur das letzte deutsche Unternehmen, das nach wie vor an Atomprojekten festhalten will, auch im vermeintlich atomfreundlichen Finnland laufen ihm die Partner weg.

Greenpeace berichtet, dass sich gestern sechs Unternehmen aus dem Atomkraftwerksprojekt im nordfinnischen Pyhäjoki zurückgezogen haben. Ein weiterer Förderer habe zudem seinen Anteil gesenkt.

“Die Welt hat sich in den fünf Jahren, in denen wir an dem Projekt beteiligt waren, geändert”, begründet ein Geldgeber seine Entscheidung.

Es klafft nun noch vor Baubeginn eine Finanzierungslücke von knapp zehn Prozent. E.ON droht ein finanzielles Debakel.

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Quelle (Auszug): greenpeace.de, 30.08.2012


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1 Kommentar zu „Finnland: E.ON laufen die Atomfreunde davon“

  • Fissu Faucht schreibt am 30. August 2012 um 17:17

    Och wie schade :-)

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