Heute findet der 8. Pacemakers-Radmarathon anlässlich des 67. Jahrestags der Atombombenabwürfe auf Hiroshima (6.8.) bzw. Nagasaki (9.8.). für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen statt. Nicht das olympische Straßenrennen -- aber eine beeindruckende sportliche Leistung mit einem gemeinsamen politischen Ziel: Abrüsten -- jetzt!

Pacemakers 2010, Foto: Ernst Rattinger

Pacemakers 2010, Foto: Ernst Rattinger

Der Pacemakers-Radmarathon der besonderen Art findet 2012 bereits im achten Jahr in Folge statt und ist einmalig in seiner Art in Deutschland. Er erfreut sich immer größerer Beliebtheit. So war das Teilnehmerfeld 2010 und 2011 ausgebucht mit 150 RadsportlerInnen, die sich in einem Peloton sportlich anspruchsvoll für das politische Ziel einer friedlichen und gerechten Welt ohne Atomwaffen einsetzen.

Die Teilnehmer starteten früh am Morgen in Bretten und radeln mit etwa 30km/h über Heidelberg, Mannheim, Kaiserslautern, Neustadt/Weinstraße zurück nach Bretten, wo gegen 21.00 Uhr mit der Ankunft zu rechnen ist. In diesem Jahr sind 338 km etwa 2.100 Höhenmeter zu bewältigen. Damit unterstützen die Sportler die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt” und den weltweiten Verband „Bürgermeister für den Frieden”, deren Ziel die verbindliche Vereinbarung eines Zeitplans für die Abschaffung aller Atomwaffen und eine Nuklearwaffenkonvention ist. Angeführt werden die Bürgermeister für den Frieden durch die Stadt Hiroshima. Die Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt” setzt die erfolgreiche Kampagne „unsere zukunft atomwaffenfrei” bis 2015 fort.

Am 26. März 2010 sprach sich der Deutsche Bundestag einmütig für den Abzug aller in Deutschland gelagerten Atomwaffen aus. Am 2. Jahrestag dieses historischen Beschlusses, am 26. März 2012, startete die neue Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt” zur Umsetzung des Bundestagsbeschlusses zum Abzug der Atomwaffen aus Deutschland, zur Verhinderung der Modernisierung von Atomwaffen und zur weltweiten Ächtung aller Atomwaffen.

  • 66 Jahre nach Hiroshima: Atomanlagen stilllegen!
    6. August 2011 -- Im japanischen Hiroshima haben die Menschen des ersten Atombombenabwurfs vor 66 Jahren gedacht. Aber diesmal stand nicht allein die Geschichte im Mittelpunkt, in vielen Reden ging es auch um die Gegenwart. Denn es ist der erste Gedenktag seit der Katastrophe von Fukushima. Atomkraftgegner fordern, dass beim Ausstieg aus der Atomenergie auch die Atomwaffenbeteiligung beendet werden muss.

Quelle (Auszug): pace-makers.de; 04.08.2012


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