
Es war ein eindrucksvollen Bild: die Bäuerlichen Notgemeinschaft fuhr mit fast 150 Traktoren auf, mehrere tausend AtomkraftgegnerInnen und KünstlerInnen umzingelten den Schwarzbau in Gorleben. Gemeinsam forderten sie mit Blick auf die Endlagersuche: “Der Fleck muss weg!”
Nach einer Kundgebung mit Redebeiträgen von japanischen Atomkraftgegnerinnen, aus dem Braunschweiger Land, den Bauern, BI und Gorleben365 luden zahlreiche KünstlerInnen zu einer Wanderung rund um das Forschungsbergwerk, das nach Willen von schwarz/gelb zu einem Atommüllendlager ausgebaut werden soll, ein. Den Plänen, eine “weisse Landkarte” zur Grundlage der künftigen Standortsuche zu machen – ohne den Ausschluss Gorlebens – schenkte hier niemand Glauben. Es gehe aber schon längst auch nicht mehr allein um Gorleben, so die Vertreterin von der BI aus Braunschweig. Auch Schacht Konrad gehöre vom Tisch.
“Wer aus der havarierten Asse nicht lernt und an Gorleben weiter festhält, der braucht mit uns nicht über eine Endlagerung in Salz diskutieren”, so Jan Becker von contrAtom. “Wie fordern: der ‘schwarze Fleck’ Gorleben muss von der Landkarte verschwinden!”
Im Anschluss an die Kundgebung wurden von Aktivisten der Kampagne “gorleben365″ alle Zufahrtstore blockiert – was noch mehrere Tage anhalten soll.
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