Es war der längste Transport seit Beginn der Einlagerungen in das Zwischenlager Gorleben. In Laase endeten die Proteste, wenig später erreichten die elf Behälter mit der strahlenden Fracht nach fast 130 Stunden und massiven Blockadeaktionen ihren Bestimmungsort im Wendland.
Direkt nach der Abfahrt am Mittwoch, 23.11. begann der Widerstand im französischen Valogne, an der deutschen Grenze blockierten Aktivisten den Zug, auf der Strecke Lüneburg-Dannenberg ketteten sich zahlreiche Atomkraftgegner an das Gleis. Tausende Menschen setzten sich der Strahlenfracht in den Weg, schließlich musste die Polizei an einer Betonpyramide der Bäuerlichen Notgemeinschaft kapitulieren. Als Resumee bleibt nur eins: Gorleben ist politisch nicht durchsetzbar! Setzt schwarz/gelb weiter auf diese Karte, dann waren diese Proteste erst der Anfang.
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