Der Staudamm der das Wasser von dem amerikanischen Atomkraftwerk Fort Calhoun fernhalten sollte, ist am Sonntag morgen zerstört worden. Laut Medienberichten ist der Reaktor vom Wasser eingeschlossen, der Meiler musste mit Notstrom betrieben werden.

AKW Fort Calhoun, USA

AKW Fort Calhoun, USA

Die Lage in dem Atomkraftwerk im US-Bundesstaat bleibt weiter kritisch, denn das Hochwasser steigt und wird noch Monate anhalten. Die Verantwortlichen sehen aber keine Gefahr für das AKW, da noch kein Wasser in das Innere der Anlage gelangt sei.

Durch den Zusammenbruch des Schutzwalls steht das AKW nun komplett im Wasser. Zunächst sei daraufhin am Sonntag die externe Stromversorgung des Kraftwerks ausgefallen, da eine Umspannanlage und Transformator direkt am Kernkraftwerk überflutet wurden. Die Notstromdiesel konnten nach Angaben des Betreibers die Kühlung des Reaktorkerns und des Atommülllagers sicherstellen. Inzwischen sei eine externe Stromversorgung wieder hergestellt.

Sprecher Jeff Hanson berichtet, der Staudamm der kollabiert ist, sollte nur eine zusätzliche Sicherheitsvorkehrung gewesen sein. Das Hochwasser soll bislang keine Beeinträchtigungen auf die Kühlung der Brennstäbe gehabt haben. Über dem Gebiet wurde unterdessen eine “No Fly Zone” (Flugverbotszone) eingerichtet.

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Missouri River Flooding

AKW Fort Calhoun, Missouri River Flooding, Foto: AP

AKW Fort Calhoun, Foto: tv.ibtimes.com

AKW Fort Calhoun, Foto: tv.ibtimes.com

Quellen (Auszug): noows.de, anti-atom-piraten.de; 27.06.2011


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