Heute haben 400 Menschen die Tore zum Erkundungsvergwerk Gorleben geöffnet und um das Schachtgebäude eine Menschenkette gebildet. Bauern kamen mit ihren Traktoren und fuhren auf das Gelände. „Fukushima ist überall! Atomanlagen sofort abschalten!“ fordern die Aktivisten mit Blick nach Japan.
Geschockte Gesichter, Erinnerungen an Tschernobyl wurden wach. Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden den Opfer von Fukushima. Auch unsere Atomkraftwerke sind nicht sicher, die Frage „was muss noch kommen?“ wurde aufgeworfen.
Deutschland muss jetzt die Reaktoren abschalten, es gibt keine Lösung für den Atommüll und die Technologie ist nicht sicher.
“Eine Technologie, die Unfehlbarkeit verlangt wie die Atomkraft, übersteigt das menschliche Maß”, unterstreicht die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bundesumweltminister Nobert Röttgen sehen die Gorleben-Gegner jetzt unter Zugzwang. “Mit der – bei jeder Gelegenheit – wiederholten Ankündigung, die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke zu überprüfen, wird Schwarz-Gelb nicht mehr durchkommen, den Tanz auf dem atomaren Vulkan haben die Menschen satt”, konstatiert die BI.
Auch morgen wird für den Atomausstieg protestiert: Protest für die Stilllegung aller Atomanlagen!
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