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Experte befürchtet Reaktor-Störfälle (07.09., 14:45)
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27.07.2010
Mailing-Aktion: Siemens setzt weiter auf Atomkraft!
Siemens boykottieren! Denn Siemens will künftig wieder verstärkt auf den Bau von Atomkraftwerken setzen. Das kündigte Vorstandschef Peter Löscher an. Besonders in Russland will sich der Konzern in Zusammenarbeit mit "Rosatom" für die Verbreitung von Atomkraft stark machen. Sagen wir ihm unsere Meinung!

"Siemens ist in diesem Markt präsent und möchte seine Position weiter ausbauen. Was wir derzeit in diesem Markt sehen, ist eine Renaissance", so Löscher am 26.07.2010.

"Wir beabsichtigen, unser Engagement in Schritten auch in den nuklearen Kreislauf hinein auszuweiten", sagte Siemens-Vorstand Wolfgang Dehen Mitte 2009 dem Spiegel. "Heute bietet der Markt ein fantastisches Potenzial."

Siemens ist in Deutschland der Atomkonzern Nr. 1

Das Unternehmen hat in Deutschland mehr als 20 kommerzielle Atomkraftwerksblöcke gebaut. 17 dieser Atomreaktoren sind derzeit noch in Betrieb. Vier weitere Atomkraftwerke errichtete Siemens als Generalunternehmer in den Niederlanden (Borssele, 1973), in Argentinien (Atucha-1, 1974), in der Schweiz (Gösgen, 1979) und in Spanien (Trillo-1, 1988). Darüber hinaus entwickelte und baute Siemens mehrere Forschungsreaktoren.

In Russland gibt es angeblich bereits den Zuschlag für die Beteiligung am Bau eines umstrittenen Reaktors bei Kaliningrad. Auch am Debakel "Europäischer Druckwasserreaktor" im finnischen Olkiluoto ist Siemens gemeinsam mit dem französischen Unternehmen AREVA involviert.

Siemens im internationalen Atom-Business: Framatome / AREVA - Aus dem Imageverlust wurde ein neuer Name

Der weltweit führende Hersteller von Atomkraftwerkstechnik ist die „AREVA“, ehemals Framatome mit Sitz in Paris. Die Firma ist bis zum Ausstieg von Siemens 2009 ein Zusammenschluss von Siemens/KWU (34%) und der französischen Framatome (66%) gewesen. Mit einem nahezu Monopol auf dem Weltmarkt trägt AREVA eine entscheidende Verantwortung für den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Die deutsche Tochtergesellschaft hat ihren Sitz in Erlangen und führte die Geschäfte von Siemens/KWU unverändert fort.

Da Deutschland - nach dem offiziell letzten Projekt, dem Forschungsreaktor FRM-II in Garching, seit 1982 keine Atommeiler mehr in Auftrag gab, setzt AREVA verstärkt auf den Export - vor allem in die Länder im Osten: In die Slowakei mit dem AKW Mochovce, der Ukraine (K2R4-Reaktor) und viele weitere Länder Ostasiens. In Finnland leitet "Framatome ANP" nicht unwesentlich Lobbyarbeit für die Atomenergie. Die Bauten in den ostasiatischen Ländern werden meist mittels staatlicher Kredite oder Hermes- Bürgschaften finanziert, die in Form von Strom an Deutschland zurückgezahlt werden sollen.

Prestigeprojekt Europäischer Druckwasserreaktor (EPR)

Was eigentlich für AREVA und Siemens der Durchbruch auf dem weltweiten Atomkraftwerksmarkt werden sollte, entwickelt sich in Finnland zu einem Milliardendesaster: Der erste "Europäische Druckwasserreaktor" (EPR) in Olkiluoto, der von AREVA und Siemens entwickelt wurde, verzögert sich aufgrund von Pannen immer weiter in der Fertigstellung, das einst zu einem Festpreis angebotene AKW wird viel teurer als geplant.

Bedeutet „deutsche AKW-Technik“ auch größte Sicherheit?

Nein: Die in deutschen AKWs entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik, in zahlreichen Gutachten wurden Mängel über Mängel aufgezeigt. Keines der deutschen AKWs wäre heute, nach einem novellierten Atomgesetz, genehmigungsfähig! Aufgrund des hohen Kostendruckes wegen des offenen Wettbewerbes durch die Liberalisierung des Strommarktes wird immer mehr gespart - auf Kosten der Sicherheit: jährliche Routinearbeiten werden zeitlich verkürzt, für sicherheitsrelevante Reparaturarbeiten werden Hilfskräfte bzw. Leiharbeiter eingesetzt.

Die Macht der Verbraucher wird in Deutschland immer noch gewaltig unterschätzt. Die einzige Sprache, welche Konzernmanager verstehen, ist die Sprache des Geldes. Wenn Sie auf Produkte des Siemens-Konzerns verzichteten, können Sie zusammen mit vielen anderen Verbrauchern eine Menge verändern.

Der Siemens-Boykott ist eine Aufforderung an die Gesellschaft, über die Risikotechnologie Atomkraft „abzustimmen“

Verantwortungsvolle Menschen sollten von einem Unternehmen solange nichts mehr kaufen, bis der Bedrohung von Leben und Gesundheit durch die Atomgeschäfte ein Ende gesetzt wird!
Die extremen Risiken der Atomenergienutzung wie die Gefahren eines schweren Kernschmelzunfalls rechtfertigen einen Boykott z.B. von einem Siemenshandys!

Protest gegen neuen Atomkraftwerke von Siemens!

Schickt dem Aufsichtsratvorsitzenden der Siemens AG, Peter Löscher eure Meinung! Solange Siemens auf Atomtechnik setzt, kaufen wir keine Siemens-Produkte mehr!

Empfänger: peter.loescher@siemens.com

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An diese Adresse wird eine Mail versendet, die einen Aktivierungslink enthält!
Ich möchte künftig über derartige Mail-Aktionen informiert werden.

solar generation schrieb am 01.08.2010:
Also, dass ist ja wirklich shocking.
Nach mehreren Jahren Arbeitsaufenthalt in Nordamerika und Asien, bin ich mach Deutschland zurück gekommen.. aber was ich das gshen hab des is
echt a wahnsinn..da wirst deppert...

Was ist nur aus dieser Umweltbewegung und Antiatombewegung geworden!!

Das Siemens in seiner Unternehmensgeschichte sich
nicht gerade mit Ruhm bekleckert is scho klar.
So wie Monsanto oder Union Carbide (Bhopal Unglück
1984)...Aber..

Es kann nicht sein, dass man bei einer Anti-Atom
demonstration statt umweltbewegte und alternative
Menschen bzw Bürger..nur noch irgendwelche Sonntagsspaziergänger im Jack Wolfskin, Mammut oder The North Face dress vorfindet, die da meine
als Gutmenschen von ihrem schnöden Alltagsleben auszubrechen..
Wehleidig erinnere ich an die bewegten jungen Leute und Wendland Bauern,die sich mit voller Wucht im Regenzeug,Parka und Ostfriesennerz auf die Strasse gesetzt haben, Wasserwerferattacken, Knüppeleinsätze und Tränengassalven der Polizei
getrotzt haben..Autonome und Anarchisten, die die
Polizei mit einem Hagel aus Steinen und Brandsätzen gezeigt haben, das das Volk die Schnauze voll von Diesem Staat und System hat..
So mancher Polizeibeamter war nach so einem Castortransport wie 1996 und 1997 arbeitsunfähig oder erlitt einen Nervenzusammenbruch..
Von Wackersdorf 1986 und 1987 sowie der 6.6 1986
im Brokdorf ganz zu schwiegen...
Als kleiner Junge wurde ich übringens Zeuge wie 1986 im spanischen Vandellos bei Tarragona einer
der modernsten atomreaktoren der welt mit 980MW
Leistung gebaut wurde..von Westinghouse nicht von
Siemens..der heute grundlage für den AP 1000 Reaktor von Westinghause bildet..ist gerade im
chinesischen Sanmen und Quinshan im Bau zu bestaunen...Chnina wird davon 40 Stück bauen, Südkorea und Japan bauen diesen auch...

Tja da steht Herr Löscher mit seinem WWER-1160
Schrottreaktor in Kaliningrad blass da..

Anstatt auf Siemens und Herrn Löscher zu schimpfen
sollte man mal Jack Wolfskin oder Mammut boykottieren alles mit Ihren Läden beflastern,Jacken für 350 Euro feilbieten und
denken das ist Grün und die Leute kaufen massenweise diesen Scheiss...
Um diese Jacken zu produzieren werden in Bangladesh und Mittelamerika Arbeiter in
Textilfabriken brutal ausgebeutet und geschlagen...die Klamotten in container unter
schutz unserer Bundeswehr gegegn Piraten um die
halbe welt geschifft Globalisierung ahoi!!!
Die Chefs von Jack Wolfskin und Mammut stopfen
sich derweil wie Herr Löscher die Taschen voll an
doofen Atomgegnern die Jacken für demos bei denen
kaufen...
Am Jahresende macht die Firma, die Jahrzentellang
ganze demos mit superchicken Regenklamotten versorgt hat und den Friesennerz in gelb erfunden hat, wo damals ganze demos in sexy gelb aufmarschiert sind und die wasserwerfersalven und regengüsse super getrotzt haben, die pforten zu..
Keine Regencapes mehr keine Friesennnerze, Jack Wolfskin und Globalisierung sei Dank..60 menschen gehen dafür zum Jobcenter..Endstation Hartz 4..

Hey musste das soweit kommen...lernt doch mal von
den aktivisten von damals, gebt euren egotrip auf
und solidarisiert euch zusammen...jung und alt..manager und hartzIV-Empfänger, zieht Euch kultige klamotten an, seid alternativ, tut euch zusammen..das macht spass.. und zeigt den Energiekonzernen und dieser ignoranten Regierung und dem Polizeistaat endlich wo der Hammer hängt

Bob Marley sang schon vor über 30 Jahren:
Stand up, get up for your rights:
Stand up, get up dont give up the fight:

Mit Euren friedlichen Sonntagsspaziergängen
lachen euch Herr Löscher, Staat und Polizei nur aus..

Hier noch ein paar Anregungen zum aufstehen:

http://www.youtube.com/watch?v=lUzgAoW-GNA
http://www.youtube.com/watch?v=5sZppWKOoPY&feature=related

Let the sune shine in

solar generation
Hier noch ein paar Anregungen zum aufstehen
Markus schrieb am 01.08.2010:
Soda... ich hab statt einer Beschwerdemail das Gegenteil abgesendet.
Deutschland hat zuviele alte KKWs. Das ist der einzig korrekte Kritikpunkt von contraatom. Und genau deßhalb müssen Firmen wie Siemens neue Kraftwerke bauen. Mein nächstes Gerät wird von Siemens sein.
Und ihr Ökoträumer hört auf zu fantasieren von einer Welt ohne Atomkraft. Ihr seid die ersten, die rumheult, wenn ihr Kerzen anzünden müsst, weil wir keinen Saft für Glühbirnen mehr haben...
Petra Herrmann schrieb am 01.08.2010:
Wir sind nicht mehr auf Atomenergie angewiesen. Kein vernünftiges Argument spricht für diese Art der Energiegewinnung. Es ist höchst verantwortungslos damit Geld zu verdienen..Nicht nur an Heute denken, auch an Übermorgen!

Gruß Petra
Udo Dettmann schrieb am 30.07.2010:
Herr Löscher kann bis heute nicht angeben, welchen Atommüll er mit seinem Konzern in der Asse verscharrt hat. Und so jemand soll die Zuverlässigkeit haben, Atomkraftwerke bauen zu können?
Christian Sträter schrieb am 30.07.2010:
Ihr Beitrag zu einer Nachhaltigen Energiewirtschaft sollte der Ausstieg aus der Atomkraft sein und assive Investitionen in Erneuerbare Energien und umweltverträgliche Projekte.
Damit können sie sich mehr Freunde als Feinde machen!
Friedrich Loock schrieb am 29.07.2010:
Ob Banken, Mineralölkonzerne oder Atomindustrie, alle erzählen uns von beherrschbaren Risiken. Ist in Wirklichkeit doch genau umgekehrt: Die Risiken beherrschen uns, lange vorm Ernstfall der Katastrophe. Schluss mit dem Wahnsinn Atomenergie!
Josef Loher schrieb am 29.07.2010:
Auf Strom und anderen Luxus verzichten heißt für sein persönliches Leben gewinnen!
Wieland von Hodenberg schrieb am 29.07.2010:
Es ist der helle Wahnsinn! Siemens-Manager schon im Kopf kontaminiert? \"Neue\" Atomkraftwerke werden auch mal alt! Krümmel, Brunsbüttel, Tschernobyl, reicht das noch nicht? Und wohin mit dem strahlenden Schrott?? Unsere Nachommen werden´s euch noch in 1000 Jahren danken - wenn es dann noch Menschen gibt.
Jörn Brunken schrieb am 28.07.2010:
Noch immer denkt auch unsere Bundesregierung über Laufzeitverlängerungen in Deutschland und Hermesbürgschaften für ausländische AKW nach, ohne die kein Neubau denkbar wäre.
Also nach der KETTENreAKTION nicht locker lassen:
Bundesweite Demo gegen Kernenergie am 18.9.2010 in Berlin - Info unter www.ausgestrahlt.de
monika helm schrieb am 28.07.2010:
DA NIE NE ENT-SORGUNG MÖGLICH IST:WEG MIT DEM ATOMDRECK+HIN ZU ERNEUERBAREN!ICH WARTE NICHT MEHR- NUR!-AUF DIE POLITIK.TUN WIRS EINFACH:STROM SPAREN,ZU ÖKOSTROMERN WECHSELN,ETC.
SCHLUSS MIT DEN MILLIARDENSUBVENTIONEN,
DENN WIR HABEN EIN HERZ FÜR KINDER....
Bianca Schworm schrieb am 28.07.2010:
Wir haben nicht nur die Verantwortung für unsere Kinder, sonder auch umsomehr für die Welt die wir nutzen. Leider wird jeden Tag, die Liste der Firmen die nicht mehr auf meinem Einkaufszettel erscheinen größer. Sei es durch EU Gelder einstreichen (Müller Milch), Tierversuche (Mars Inc.), Länder bereisen (Türkei, Spanien, Ital. etc.), Tankstellen (Shell, Aral etc.) bis nun zu Siemens. Jeder kann was tun, und wenn es nur heißt auf andere Produkte ausweichen.
Uli König schrieb am 28.07.2010:
Es ist nie zu früh für einen Atomausstieg!
Roland schrieb am 28.07.2010:
Erst ein Supergau durch Einsparungen wegen Profitgier wird einen Teil der Bevölkerung Nachdenklich machen.
Also Liebe Gutgläubige Bevölkerung Glaubt weiter an den Wahnsinn oder Was?
Jens Hansen schrieb am 27.07.2010:
Mit Kernkraft wird die Welt nicht besser. Atomausstieg sofort umsetzen.
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