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21.04.2010
anti-Atom-Treck Gorleben - Krümmel
Der Live-Ticker vom Anti-Atom-Treck 2010 von Gorleben nach Krümmel! Wir berichten direkt vom Trecker bzw. aus dem roten Aktionsmobil aus dem Treck auf die Webseite.

Am Mittwoch, 21. April um 14.00 Uhr geht es los: an den Atomanlagen in Gorleben wird der Treck auf die Reise geschickt.

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Wo ist der Treck?

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Treck 2010 - Ticker - www.twitter.com/contratom
Bilderserie: anti-Atom-Treck 2010
anti-Atom-Treck 2010 - Bilderserie

Treck 2010 Mützingen

Hinweis: alle Bilder können - sofern nicht anders angegeben - copyrightfrei verwendet werden. Ein Hinweis auf "www.contratom.de" wäre nett.

Wo ist der Treck?


"Es geht wieder los!" - Anti-Atom-Treck im April 2010 nach Krümmel auf einer größeren Karte anzeigen

Treck - Blog

27.04.2010 - 13:29
Videos: Ankunft des Trecks in Marschacht


26.04.2010 - 21:31
graswurzel.tv: Ankunft des Trecks in Krümmel




25.04.2010 - 14:44
Das war der Anti-Atom-Treck 2010

Es waren bewegende Momente, als die Ansage auf unsere Bühne in Krümmel kam: 150.000 Menschen protestieren gegen den Weiterbetrieb der Atomanlagen! Gegen Gorleben, gegen Atomtransporte und für Erneuerbare Energien. Ein wahnsinnig großartiges Zeichen, 24 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, in einer Zeit in der in Deutschland über die Aufhebung des Atomausstiegs diskutiert wird und weitere „Forschungs-“Arbeiten in Gorleben auf Eignung zur Atommüllkippe anstehen. Wir sagen deutlich: Mit uns nicht!


Vor dem AKW Krümmel um 16.00 Uhr

Nun muss es Konsequenzen geben! Gorleben muss vom Tisch! Krümmel und Brunsbüttel dürfen nie wieder ans Netz! Laufzeitverlängerungen für AKW müssen gestoppt werden! Atomanlagen stilllegen – weltweit!

Mit 25 Fahrzeugen waren wir am Mittwoch in Gorleben gestartet, und nicht nur das Wetter wurde immer besser – am Ende auf der letzten Etappe über die Elbe, durch Geesthacht bis zum AKW Krümmel wuchs der Treck auf knapp 100 Fahrzeuge und mindestens 300 Radfahrer.

Schon vor dem eigentlichen Beginn um 14.30 Uhr standen die Menschen vor dem Reaktor Krümmel Hand in Hand in der Menschenkette. Als dann verkündet werden konnte: die Kette steht ein ohrenbetäubender Jubel! Laola-Wellen und Trommelgruppen.

Ab 15.00 Uhr wurde es dann richtig voll: immer mehr Menschen strömten von der Strecke vor das AKW zur Kundgebung. Abi Wallenstein heizte die Massen auf seine Art ein, die regionalen Redebeiträge machten deutlich: Wir Bürger von Geesthacht und der Elbmarsch wollen dieses Kraftwerk nicht! Landessuperintendent Janssen aus Lüneburg nahm den Wegweiser des Trecks entgegen: „Ich werden einen schönen Platz neben meinem Wegweiser in Tespe finden“. Es folgte Felix Meyer, der besten Folk präsentierte, tausende vor Krümmel tanzten.

Weitere Redebeiträge machten die Meinung der vielen Menschen deutlich: Gorleben stoppen! So die BI Lüchow-Dannenberg. Und eine herzliche Einladung zum nächsten Castortransport ins Wendland: „Wenn ihr alle kommt, dann kommt er nicht durch!“ Auch die IG Metall schloss sich den Protesten an.

Dann spielten die Hamburger St. Pauli-Tanzmusiker „LeFly“ auf – und die Massen vor der Bühne tobten. „Wir fliegen mit LeFly und schalten den Reaktor ab“.

Am Abend um 20.00 Uhr gaben ScherbecontraBass großartiges aus alten Ton Steine Scherben-Zeiten zum Besten, die noch verbliebenden 150 Leute waren gegeistert. Einen drauf setzten 56Boys aus Hamburg, die ihre HipHop-Texte kurzerhand in Anti-Atom-Raps verwandelten. Und am Ende die Krönung: LeFly ging in die zweite Runde.

Ein bombastischer Tag – nicht nur in Krümmel. Die Beteiligten sind sich einig: dieser Tag muss Konsequenzen haben. Für die Stilllegung aller Atomanlagen!

Wir werden weiter kämpfen!
Und es hat – wir vergessen nie die Ernsthaftigkeit in der Sache - riesig Spass gemacht.


24.04.2010 - 14:56
Die Kette steht!

Ein riesen Erfolg: die Aktions- und Menschenkette zwischen Brunsbüttel - Brokdorf - Hamburg - Krümmel steht! 120 km halten sich Menschen teilweise doppelreihig an den Händen. Für den Atomausstieg! Gegen Laufzeitverlängerung! Für die Energiewende!

Beginn der Kette in Krümmel:



Allein auf dem Teilstück vom AKW Krümmel bis zum Pumpspeicherwerk sind mehr als 2.000 Menschen.


23.04.2010 - 23:28
Der dritte Treck-Tag: Lüneburg mit Kurzblockade

Freitag, 23. April 2010: Der dritte Trecktag führte uns von Klein Bünstorf nach Lüneburg. Eine tolle Strecke, Wald und Sonne, und der Treck wird immer länger. 1,5km Länge maßen 36 Fahrzeuggespanne und 50 Radfahrer am Mittag.

Erster Stopp in Medingen, hoch und nicht-ganz-so-hoch werden getrennt: wir fahren nämlich durch einen Tunnel bei Vasdorf und dort passen nur Fahrzeuge mit einer Gesamthöhe von maximal 3,90 Meter durch. Mit dem Zollstock wird noch kurz vermessen: vier Gespanne müssen direkt nach Lüneburg, der Rest passt! Kurz hinter dem Tunnel machen dann Lüneburger Bereitschaftspolizisten auf sich aufmersam. Bislang läuft die Zusammenarbeit mit der Polizei super - nun werden unsere Motorradfahrer rausgewunken und postwendend um ihre Zündschlüssel gebracht. Ein Funkspruch und der ganze Treck steht. Eine halbe Stunde Debatte mit der Polizei – dann rollt der Treck wieder. Komplett mit Motorradfahrern.

Die Einfahrt nach Lüneburg wird zum Hupkonzert: Kurze Kundgebung vor E.ON/Avacon, der Vorsitzende des Regional-DGB macht deutlich, dass nicht die Arbeitnehmer der Atomkonzerne Ziel unseres Protestes sind, sondern die Entscheidungetagen.

Wir wollen auf den Marktplatz von Lüneburg ein, pünktlich um 15.00 Uhr - „Hier ist der Anti-Atom-Treck 2010!“. Es folgten Reden u.a. vom Landessuperintendenten der evangelischen Kirche, dem DGB, einem Bericht aus der vom Tschernobyl-Fallout betroffenen Region Gomel, einem Aktivisten einer weissrussischen NGO und – als kleines Highlight: die Übergabe unseres Mahnmales, dem Wegweiser. Die „Chucks“ und Timon Hoffmann sorgten für den nötigen Hüftschwung und unsere Trommler-Mädels rundeten die Kundgebung, zu der etwa 350 Menschen kamen, ab.

Die Fahrt ging dann weiter bis ins wenige Kilometer entfernte Erbstorf, wo unser dritter Campplatz ist. Bei toller Abendsonne machten wir es uns für die vorletzte Nacht gemütlich – morgen kommt der Tag der Tage. Die wendländische Band ASB, vielen vom letzten Berlin-Treck bekannt, schmetterte „Die Tür ist kaputt“, inspiriert von der Aktion am Schacht Konrad – und zum Abschluss gab es eine Menschenkette. Wenn auch nur auf der Bühne.

* Bilder und Berichte: www.contratom.de/treck


Ablaufplan des Treck 2010

Mittwoch, 21.04.

  • 14.00 Uhr - Verabschiedung an den Atomanlagen Gorleben
    Die Route führt über Langendorf und Quickborn rund um den Verladekran
  • 17.00 Uhr - Kundgebung in Dannenberg auf dem Marktplatz, Enthüllung eines Wegweisers nach Krümmel, Tschernobyl, Asse uns Gorleben
  • 19.00 Uhr - Camp in Mützingen; Besuch sehr erwünscht, Pizza von Mama Rose aus dem Holzbackofen, die VolXküche Hannover kocht
  • Musik am Abend:

    SCHERBEkontraBASS (Berlin)

Donnerstag, 22.04.

  • 10.00 Uhr - der Treck startet nach Uelzen
  • 13.00 Uhr Ankunft Uelzen, gegenüber von der AZ
    Radfahrer und Traktoren aus Lk. Uelzen stossen zum Treck, weiter durch Innenstadt zur SVO
    Treffpunkt RadfahrerInnen: Gr.Liederner-Str./ Ecke Tile-Hagemann-Str. beim Griechen Akropolis (ca. 13.00 Uhr). Traktoren aus Lk. UE parken auf Mehrzweckstreifen der Brücke (westlich des Elbe-Seitenkanal, B 191/493), um sich dem Treck hinter den vorhandenen Traktoren anzuschließen, durch die Innenstadt bis zum Rahlande/SVO und später zurück zum Herzogenplatz.
  • Ca. 13.30 bis 14.15 Uhr Kundgebung mit Treck vor SVO/E.ON Avacon mit kleiner Aktion, Redebeitrag von Mojo Gläß/BI Uelzen
  • 15.00 Uhr - Kundgebung auf dem Herzogenplatz

  • Begrüßung durch Jan Becker/contrAtom + Bürgermeister Otto Lukat

  • RednerInnen:
    Frank Heinrich (BI Uelzen), Frau Gade (Gomel-Hilfe),
    Hartwig Erb (DGB, Gewerkschaft), Kerstin Rudeck (BI-Lü-Dan)
    Enthüllung des Wegweisers nach Krümmel, Tschernobyl, Asse und Gorleben
  • 16.30 Uhr Abfahrt Treck über Kirchweyhe/Emmendorf (13km)
  • 18.00 Uhr - Camp in Klein Bünstorf mit Livemusik, Verpflegung durch VoKü Hannover mit vegetarischen Leckereien. Die Produkte wurden von Betrieben der ökologischen Landwirtschaft/Branche gespendet.
    Zelten, beheizte Scheune, WC, Duschen Lagerfeuer möglich. Besuch sehr erwünscht !!
  • Ab ca. 19.30 Uhr Life-Musik
    Musik von PMA (positive mental attitude) aus Hamburg/Uelzen, funky soul rock
    Music von “colours of rock” aus Uelzen, Polit-Hip-Hop aus Uelzen

Freitag, 23.04.

  • 09.30 Uhr - der Treck startet nach Lüneburg
  • 15.00 bis 18.00 Uhr - Kundgebung am Markt
    • Bürgerinitiative Lüchow Dannenberg
    • Bündnis Menschenkette Lüneburg
    • Treck-Organisatoren / contratom
    • Jantzen, Landessuperintendent
    • Gewerkschaft DGB
    • Übergabe eines Wegweiser "Tschernobyl-Krümmel-Asse-Gorleben" an den ASTA der Universität
  • Musik von Die Chucks (LG) und Timon Hoffmann (Reinbeck)

  • ab 19.00 Uhr - Camp in Erbstorf

Samstag, 24.04.

  • 08.00 Uhr - Start eines zweiten, schnellen Trecks in Metzingen / Wendland
  • 08.30 Uhr - Der Treck startet in Erbstorf nach Krümmel. Begleitung mit Fahrrädern möglich.
  • 11.00 Uhr - Zusammenschluss von langem und schnellem Treck in Marschacht, Besuch des Tages der offenen Tür der "Bürgersolaranlage" auf der Turnhalle
  • 11.45 Uhr - gemeinsame Fahrt über die Elbbrücke durch Geesthacht zum AKW Krümmel
  • gegen 13.00 Uhr - Ankunft des Trecks am AKW Krümmel

24.04. - Kundgebung vor dem Atomkraftwerk Krümmel

  • ab 15.00 Uhr - Kundgebung, Konzert und Aktionen vor dem AKW

    • 15.00 Uhr:
      Abi Wallenstein (Hamburg)


      ca. 16.00 Uhr:
      Felix Meier (Lüneburg)


      ca. 17.00 Uhr: Le Fly (Hamburg/St.Pauli)

    • politische Reden der Elterninitiative Geesthacht, BI gegen Leukämie in der Elbmarsch, BI Lüchow-Dannenberg, Greenpeace, Kirchen- und Gewerschaftsvertretern, Elbmarsch-Bürgermeister ...
    • Übergabe eines Wegweisers "Tschernobyl-Krümmel-Asse-Gorleben" als Mahnmahl an Hans-Hermann Jantzen, Landessuperintendent im Sprengel Lüneburg
    • Kinderfest mit der Elterninitiative Geesthacht
  • Sonntag, 25.04., mittags - gemeinsame Rückfahrt Richtung Lüneburg / Uelzen / Wendland
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